FV Ravensburg II braucht Punkte

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Die U23 des FV will am Sonntag wieder jubeln.
Die U23 des FV will am Sonntag wieder jubeln. (Foto: christian metz)
Christian Metz

Die U23 des FV Ravensburg bekommt es in der Fußball-Landesliga am Sonntag (15 Uhr) mit dem TSV Straßberg zu tun. Nach nur einem Punkt aus den letzten drei Spielen wollen die Ravensburger die Wende.

Der TSV Straßberg hat keinen guten Start in die Saison hinbekommen. Nach dem Pokal-Aus gegen Kehlen waren die Straßberger der Späteinsteiger in die Saison: Die Partie vom ersten Spieltag bei der TSG Balingen II wurde auf den 3. Oktober verlegt. Am zweiten Spieltag war der TSV spielfrei. So hat er erst fünf Spiele absolviert und davon auch nur das erste gewonnen: Gegen Aufsteiger Nusplingen hatte die Mannschaft von Trainer Oliver Pfaff mit 3:1 die Nase vorn. Es folgte ein Unentschieden in Ostrach – und dann drei Niederlagen in Folge gegen Ochsenhausen, Biberach und Mietingen.

Am vergangenen Sonntag ein zusätzlicher Rückschlag: Straßbergs Christopher Kleiner kassierte beim Stand von 0:2 in der letzten Spielminute die Rote Karte. Nun muss der TSV ohne seinen Keeper auskommen. Was auffällt: Ihre Abwehr bekommen die Straßberger nicht mehr so stabilisiert wie in den vergangenen beiden Spielzeiten. In der vergangenen Saison stellte der TSV die drittbeste Defensive hinter Berg und Friedrichshafen. Im Jahr davor war der TSV als Aufsteiger immerhin schon die Nummer fünf bei der Zahl der Gegentore. Aktuell stehen die Straßberger inklusive Pokal bereits bei 15 Gegentreffern in sechs Pflichtspielen.

„Straßberg steht nicht mehr so extrem defensiv“, sagt Ravensburgs Trainer Fabian Hummel, der den Gegner vom kommenden Sonntag zwar noch nicht gesehen, aber Erkundigungen eingeholt hat: „Die Mannschaft will jetzt mehr mitspielen.“ Was dem FV natürlich entgegen käme: „Auf unserem großen Platz ergeben sich so mehr Räume für uns.“ Hummel setzt auf die Heimstärke seines Teams: „Außer gegen Kehlen haben wir unsere Punkte zu Hause geholt. Im Stadion haben wir die Platzverhältnisse, die wir für unser Spiel brauchen.“

Das Ziel: Ein Dreier. Der Trainer hält nichts davon, angesichts der Mini-Negativserie in den letzten Spielen die Strategie zu wechseln – er ist mit seinen Jungs ins Gespräch gegangen: „Das ist eine junge Mannschaft, die auch weiterhin an sich glauben soll. Es wäre falsch, jetzt den Plan zu ändern.“ Am Sonntag wird Fabian Hummel wohl wieder auf Willibroad Gumuh und David Hoffmann zurückgreifen können – für die beiden Offensivkräfte hatte es am vergangenen Wochenende verletzungsbedingt noch nicht gereicht. Julian Flock ist wieder zurück im Training, braucht nach seinem Muskelfaserriss aber noch Zeit. Neu im Lazarett ist Niklas Schnell mit Mittelfußproblemen.

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