Wieder zurück: Eindrücke von den Fronleichnamsprozessionen in der Region

Schwäbische.de
Redakteur

An vielen Orten im Kreis Ravensburg feierten Katholiken nach der Pandemie wieder ihre Fronleichnamsprozession. Hier einige Eindrücke von Donnerstag:

Aulendorf

Schon in den frühen Morgenstunden waren viele fleißige Hände am Werk, legten Blumenteppiche, schmückten Altäre und stellten im Park Sitzgelegenheiten für den Festgottesdienst auf.

Musikalisch begleitet von der Stadtkapelle unter Leitung von Vizedirigent Hermann Stehle und dem Kirchenchor mit Dirigentin Carola Romer zelebrierten Stadtpfarrer Anantham Antony, Pater Jonas Piodo und Diakon Willy Schillinger das feierliche Hochamt.

Stadtpfarrer Anantham Antony trug das Allerheiligste durch den Park und die Straßen von Aulendorf.
Stadtpfarrer Anantham Antony trug das Allerheiligste durch den Park und die Straßen von Aulendorf. (Foto: Claudia Buchmüller)
Anantham Antony liest an der letzten Station des Prozessionsweg auf dem Kirchplatz das Evangelium.
Anantham Antony liest an der letzten Station des Prozessionsweg auf dem Kirchplatz das Evangelium. (Foto: Claudia Buchmüller)

Bad Wurzach 

Pfarrer, Helfer und Gläubige aus Bad Wurzach ließen sich auch von einem kurz vor Beginn niedergehenden Gewitterregen nicht aus der Ruhe der Vorbereitung für diese erste große Fronleichnamsprozession seit drei Jahren bringen.

Bei danach idealen Wetterbedingungen beteiligten sich neben den Blumen- und Kommunionkindern, wieder zahlreiche Abordnungen von Vereinen mit ihren Fahnen an diesem Hochfest des Leibes und Blutes Christi.

Nach drei Jahren war endlich wieder eine große Fronleichnamsprozession in Bad Wurzach möglich. (Foto: Ulrich Gresser)
Nach drei Jahren war endlich wieder eine große Fronleichnamsprozession in Bad Wurzach möglich. (Foto: Ulrich Gresser)
Nach drei Jahren war endlich wieder eine große Fronleichnamsprozession in Bad Wurzach möglich. (Foto: Ulrich Gresser)

Wangen

Seit 2012 feiern die beiden katholischen Stadtgemeinden in Wangen zusammen Fronleichnam. Nach der Zeit der Pandemie wurden Gottesdienst und Prozession diesmal von St. Ulrich ausgerichtet. In seiner Predigt erinnerte Pfarrer Claus Blessing an das Evangelium der „Wundersamen Brotvermehrung“ und an den zunächst unwahrscheinlich erscheinenden Auftrag Jesu an die Jünger, von lediglich fünf Broten und zwei Fischen alle Anwesenden satt zu bekommen.

Für das Hier und Heute zog der Priester den Vergleich: „Wenn alle teilen, dann reicht es für alle!“

In einer feierlichen Prozession ging es an Fronleichnam rund um die St. Ulrichskirche, wobei der Weg auch an dem neuen Kindergarten St. Antonius vorbeiführte. (Foto: Vera Stiller)
In einer feierlichen Prozession ging es an Fronleichnam rund um die St. Ulrichskirche, wobei der Weg auch an dem neuen Kindergarten St. Antonius vorbeiführte. (Foto: Vera Stiller)

Berg

Wie in vielen Gemeinden wurde auch in der Kirchengemeinde Berg das Hochfest Fronleichnam, dem Fest des Leibes Christi, gefeiert. Im Vordergrund steht die „Hostie“, die in einem schön geschmückten Gefäß, der „Monstranz“, aufbewahrt wird und feierlich in einer Prozession durch die Straßen getragen wird. Allen Menschen soll gezeigt werden, dass Jesus bei ihnen ist.

In Berg zog nach der heiligen Messe Diakon Gerhard Marquard mit der Monstranz unter einem Baldachin mit Kreuz und Fahne durch die Gemeinde. Der Musikverein führte die Prozession an. Der Weg führte an mehreren aufgebauten Altären vorbei, die wunderschön mit Blumen geschmückt wurden.

Diakon Gerhard Marquard leitet die Messe in Berg. (Foto: Elke Obser)
Angeführt vom Musikverein zieht die feierliche Prozession durch die Gemeinde Berg. (Foto: Elke Obser)
Angeführt vom Musikverein zieht die feierliche Prozession durch die Gemeinde Berg. (Foto: Elke Obser)

Leutkirch

„Endlich nach vier Jahren Pause wegen der Witterung und Corona können wir Fronleichnam wieder mit Prozession feiern“: So die freudige Begrüßung von Pfarrer Karl Erzberger, der zusammen mit Pfarrer Gabriel Maiwald den gut besuchten Festgottesdienst in der St. Martinskirche zelebrierte.

Es war eine gute Entscheidung des Festausschusses, die Heilige Messe bis nach der Kommunion im Gotteshaus zu feiern, um dann mit der Prozession durch die Innenstadt zu ziehen. Wie bestellt sorgte diesmal ein Gewitter am frühen Morgen für die erwünschte Abkühlung , gefolgt von dann angenehm heiterem Wetter.

In der Kirche: Blumenteppich mit Friedenstaube, gestaltet von Ursula Schneider, Birgit Menig und Anne Lau (Foto: Karl-Heinz Schweigert)
Die Prozession zieht mit Fahnen und den Blutreitern voran durch die Marktstraße (Foto: Von Karl-Heinz Schweigert)
Die Stadtkapelle intoniert die feierlichen Lieder (Foto: Von Karl-Heinz Schweigert)
Psalmen, Gebete und Segen am Stationsaltar in der Matrktstraße (Foto: Karl-Heinz Schweigert)
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