Freiwilligenagentur bringt Gartenbesitzer und -freunde in Kontakt

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Schwäbische Zeitung

- Viele Menschen lieben ihren Garten, können ihn aber aus alters- oder gesundheitlichen Gründen nicht oder nicht mehr so pflegen, wie sie es gern würden. Auf der anderen Seite gibt es etliche Naturfreunde, die eigentlich Lust aufs Werkeln in einem Garten hätten, selbst aber vielleicht nur einen Balkon haben. „Hier weiß die Freiwilligenagentur mit dem Projekt ,Gartenpaten’ Rat“, berichtet die städtische Pressestelle.

Mit den ersten warmen Sonnenstrahlen kommt für viele auch wieder die Lust, Zeit an der frischen Luft im Garten zu verbringen. Schneiden, mähen, säen, pflanzen, gießen, ernten: Viele Ravensburger, die in einer Wohnung ohne Balkon oder Garten leben, würden genau dies oft gern tun, haben aber nicht die Gelegenheit dazu. Andererseits machen sich Gartenbesitzer oft aus zeitlichen oder gesundheitlichen Gründen Sorgen um ihren Garten und dessen Pflege, heißt es weiter im dem Pressetext. „Manchen ist er zu groß geworden oder das Abernten der Obstbäume wird zu beschwerlich, andere wollen auch mal unbeschwert verreisen und den Ruhestand genießen. Sie wissen nicht, was tun“, sagt Sophie Bader, Leiterin der Freiwilligenagentur.

Die Stadtverwaltung weist in der Mitteilung ausdrücklich darauf hin, dass es nicht das Ziel sei, die Arbeit von Gartenpflege-Firmen zu übernehmen. Es gehe ausschließlich um die Vermittlung von kleineren Gartenarbeiten. Im Gegenzug können die Helfer in ihrer Freizeit zum Beispiel die Grünflächen nutzen oder erhalten einen Anteil der geernteten Kartoffeln, Äpfel oder Blumen.

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