Freianlagen „Weißenau 2010“ werden gestaltet

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Peter Engelhardt

Im kommenden Frühjahr soll mit dem zweiten Bauabschnitt des Sanierungsgebiets „Weißenau 2010", der Gestaltung der Freianlagen zwischen Kirchenvorplatz, Konventgebäude, Mariataler Allee und südlichem Arkadenbau begonnen werden. 1,1 Millionen Euro wird dies kosten.

Dies hat der Ortschaftsrat in seiner jüngsten Sitzung einstimmig beschlossen. Das letzte Wort hat allerdings der Gesamtgemeinderat in seiner Sitzung am 9. Dezember. Der Staat wird das Vorhaben mit rund 425 000 Euro fördern, wie aus der Verwaltungsvorlage hervorgeht.

Vom Gesamtkonzept „Weißenau 2010" waren 2011/2012 im ersten Schritt der Kirchenvorplatz umgestaltet und 2019 die Straße „An der Bleicherei" saniert worden. Zudem sind die Sanierungsarbeiten an Arkadenbau, Bleichgebäude und Kornhaus derzeit in vollem Gange beziehungsweise teilweise schon abgeschlossen.

Beim jetzt beschlossenen Sachverhalt handelt es sich um eine gegenüber dem Konzept aus dem Jahr 2011 überarbeitete Vorlage des Büros Ernst + Partner. Grund hierfür sind Änderungen der Rahmenbedingungen für das Areal. Wesentliche Punkte des Konzepts sind die Reduzierung der Pflasterfläche zugunsten einer mit Bäumen versehenen Wiesenfläche und einer wassergebundenen Decke sowie die Wiederverwendung des ausgebauten Kopfsteinpflasters vom Kirchenvorplatz. Sieben der neun Linden auf dem Platz werden erhalten, betont werden die öffentlichen „Passagen" durch den Arkadenbau. Anstelle des Wassertisches gibt es eine Wasserrinne; es werden mehr Sitzmöglichkeiten (als Ausgleich für die wegfallenden öffentlichen Flächen westlich des Arkadengebäudes) geschaffen und für die Abgrenzung von öffentlichen und privaten Flächen werden Hecken sorgen.

Die Verwaltung hofft, mit dem vorgelegten Zeitplan (Ausschreibung im Dezember, Baubeginn im Frühjahr) die Maßnahme bis zum Kinder- und Heimatfest 2020 so weit fertigstellen zu können, dass das Fest „möglichst ungehindert stattfinden kann".

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