Fetic appelliert an die Cleverness

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 Der FV Ravensburg II spielt in der Landesliga beim FV Altheim.
Der FV Ravensburg II spielt in der Landesliga beim FV Altheim. (Foto: Thorsten Kern)
Maximilian Kroh

Für die U23 des FV Ravensburg stehen harte Wochen bevor. Noch im November trifft die Mannschaft von Nectad Fetic in der Fußball-Landesliga auf den TSV Berg und FV Rot-Weiß Weiler. Zunächst geht es zum FV Altheim (So., 14.30 Uhr). Dort soll ein Sieg her.

Fetic machte beim 0:0 gegen den SV Oberzell am vergangenen Wochenende zwei klare Kritikpunkte aus. Neben der Chancenverwertung waren es vor allem die vielen Einzelaktionen, die den Trainer störten. „Wir haben zu oft den Ball verschleppt, das Tempo dadurch rausgenommen“, erklärt der FV-Coach. „Gegen eine Mannschaft wie Oberzell fällt so etwas auf.“ Zum Vergleich: Beim 2:1-Sieg in Leutkirch in der Woche zuvor hatte Fetic ähnliche Muster im Spiel seiner Mannschaft bemerkt, die allerdings wegen der größeren individuellen Qualität nicht allzu sehr ins Gewicht fielen. „Oberzell dagegen hat viele schnelle Einzelspieler. Entsprechend gingen unsere Einzelaktionen zu oft schief“, so Fetic.

Das Stichwort, für das er in diesem Kontext plädiert, lautet Cleverness. An Können fehle es seinem Team schließlich nicht. „Wir brauchen situationsbedingte Lösungen“, formuliert er es und erklärt dann genauer: „Wir müssen erkennen, gegen welchen Gegner wir wie spielen müssen. Die Jungs müssen sich die Frage stellen: Lohnt sich ein Eins-gegen-Eins-Duell oder eher nicht?“

Ein Sieg am Sonntag gegen Altheim könnte für Ravensburg sehr wichtig werden. Der FVA steht aktuell auf dem Relegationsplatz, mit fünf Punkten Rückstand auf den FV. Könnte das Spiel also zum Durchbruch werden? Davon will Fetic nichts hören: „Wir können momentan alle zwei Wochen vom Durchbruch reden. Oberzell hätte ein Durchbruch werden können, wenn wir gegen Altheim verlieren, stehen wir wieder hinten drin.“ Der Trainer will sich damit gar nicht zu viel beschäftigen: „Es geht um die Entwicklung der Spieler und als Mannschaft. Mehr ist für uns nicht wichtig.“

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