Führungstrio ist an Ostern unter sich

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 Patrick Mayer (rechts) erwartet am Donnerstag mit seinem SV Beuren den Spitzenreiter Weingarten, Marcel Moll (links) tritt mit
Patrick Mayer (rechts) erwartet am Donnerstag mit seinem SV Beuren den Spitzenreiter Weingarten, Marcel Moll (links) tritt mit dem SV Mochenwangen am Ostermontag beim SV Kressbronn an. (Foto: Klaus Eichler)
Klaus Eichler

Vor der Fußball-Bezirksliga liegt ein anstrengendes Osterprogramm, dabei ist das Führungstrio zweimal unter sich. Los geht es am Donnerstag mit drei Nachholspielen und der vorgezogenen Partie zwischen dem Zweiten SV Beuren und Spitzenreiter SV Weingarten. Der Tabellendritte TSV Heimenkirch, der beim SV Seibranz antreten muss, befindet sich im Liga- und Pokalstress. Am Ostersamstag steht das Bezirkspokal-Viertelfinale beim TSV Eschach an, am Ostermontag kommt Beuren nach Heimenkirch.

Kann der SV Beuren am SV Weingarten dranbleiben und den Abstand auf fünf Punkte verkürzen? Zwei Fragen, die am Donnerstag in Beuren geklärt werden. „Möchte Beuren im Titelrennen bleiben, müssen sie gewinnen“, sagt Weingartens Trainer Thomas Gadek. „Der Druck liegt beim Gegner.“ Sollte Beuren nicht gewinnen, „wird’s schwierig, nochmals an uns ranzukommen“, ist Gadek sicher. „Selbst wenn wir gewinnen, ist die Meisterschaft für mich entschieden“, meint Beurens Trainer Patrick Mayer. „Weingarten gewinnt seine Spiele, hat viel Qualität, deswegen werden die nichts mehr anbrennen lassen.“ Beurens Ziel ist natürlich dennoch ein Sieg.

Der TSV Heimenkirch hat den Kontakt zum SV Beuren etwas verloren, kann Platz zwei aus eigener Kraft nicht mehr schaffen. Der TSV muss beim SV Seibranz gewinnen und auf einen Ausrutscher Beurens hoffen. „Für uns ist es die Woche der Wahrheit“, sagt Heimenkirchs Trainer Daniel Feistle. „Wenn wir aus Seibranz keinen Dreier mitnehmen und gegen Beuren am Montag zu Hause nicht gewinnen, ist Platz zwei weg.“ Feistle bedauert, dass das wichtigste Spiel des fünftägigen Mammutprogramms erst am Schluss kommt, „aber das müssen wir so annehmen“. Im Hinspiel holte der TSV einen Punkt in Beuren. Die Heimaufgabe gegen Seibranz steht übrigens auch noch aus, das Spiel wurde am dritten Spieltag wegen eines Gewitters abgebrochen.

Als Ostergeschenk den Klassenerhalt eintüten, das strebt der SV Fronhofen an. Am Donnerstag kommt die SG Argental, am Montag der SV Maierhöfen-Grünenbach ins Häldelestadion. Zwei Siege, und der momentan bestplatzierte Aufsteiger hätte sich aller Abstiegssorgen entledigt. „Das ist unser großes Ziel“, sagt Trainer Gerhard Schmitz. Fehlen wird Lasse Trenkmann, der sich zwei Finger gebrochen hat. „Der tut uns richtig weh.“ Fronhofen will das verlängerte Wochenende dennoch positiv gestalten. Mindestziel sind vier Punkte, „sechs wären besser“, meint Schmitz. Die SG Argental hat vier Spiele in Folge verloren und will den Abwärtstrend stoppen, um nicht in Abstiegssorgen zu kommen.

Der SV Maierhöfen-Grünenbach rutschte am vergangenen Spieltag auf einen Abstiegsplatz, könnte aber schon mit einem Punkt gegen den SV Eglofs wieder auf den Relegationsplatz klettern. Doch mit einem Punkt werden sich weder Maierhöfen-Grünenbach noch Eglofs begnügen. Der Vorletzte verlor zuletzt im Duell der Aufsteiger gegen Fronhofen mit 0:5. „Fronhofen war schon im Hinspiel eine Katastrophe, die liegen uns einfach nicht“, hadert Eglofs Trainer Florian Kirchmann, er weiß aber auch: „In den Derbys haben wir bisher immer gut ausgesehen. Wir haben Heimenkirch geschlagen, Beuren einen Punkt abgeknöpft und das Hinspiel gegen Maierhöfen haben wir auch gewonnen.“

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