Ex-Towerstars-Profi Alexander Dück übernimmt die deutsche U18-Nationalmannschaft

 Alexander Dück war zuletzt Teil des deutschen Trainerteams bei der Eishockey-Weltmeisterschaft in Lettland.
Alexander Dück war zuletzt Teil des deutschen Trainerteams bei der Eishockey-Weltmeisterschaft in Lettland. (Foto: Action Pictures/Imago Images)
Schwäbische Zeitung

Der ehemalige Kapitän der Ravensburg Towerstars, Alexander Dück, wird neuer Bundestrainer der deutschen U18-Eishockeynationalmannschaft. Der langjährige Erstligaprofi folgt auf Steffen Ziesche, der den Deutschen Eishockey-Bund (DEB) verlässt. Der 41 Jahre alte Dück gehörte zuletzt zum Coachingteam um Bundestrainer Toni Söderholm bei der Weltmeisterschaft in Lettland.

Zuvor war der gebürtige Kasache bereits Teil des Trainerstabs bei der U20-WM in Edmonton. Neben seiner Teilnahme an diesen beiden Eishockey-Großereignissen war Dück auch beim Deutschland Cup 2020 Teil des Trainerteams um Tobias Abstreiter bei der Perspektivauswahl des Top Teams Peking.

Ziesche hatte die U18 des DEB bei der diesjährigen WM in den USA gecoacht, als sie nach dem Aufstieg 2019 erstmals wieder in der Topdivision antrat. Der 49-Jährige war davor gemeinsam mit Dück ein Teil des Coachingteams bei der U20-WM in Kanada. Dück brachte es in seiner Spielerkarriere auf mehr als 700 Einsätze in der DEL für Schwenningen, Krefeld, Iserlohn und Hamburg, dazu kam ein einjähriger Abstecher zu HK Jesenice in Slowenien. Zum Abschluss seiner Karriere spielte Dück zwei Jahre lang für die Ravensburg Towerstars. Danach war er Nachwuchstrainer beim Schwenninger ERC und übernahm in der vergangenen DEL2-Saison nach der Entlassung von Trainer Rich Chernomaz bei den Towerstars zwischenzeitlich die Rolle des Co-Trainers – bis der DEB anrief und Dück zur Nationalmannschaft berief.

Dück freut sich laut Verbandsmitteilung über seine neue Aufgabe. „An den Defiziten, die wir im internationalen Vergleich haben, müssen wir arbeiten, damit wir eine gute Mannschaft zusammenstellen für die nächste Weltmeisterschaft im eigenen Land.“ Bei der U18-WM im eigenen Land soll es „kein Ziel sein, nur nicht absteigen zu wollen, wir wollen anspruchsvoller sein“. Dazu wolle er den jungen Spielern vermitteln, „wie man sich als Profi verhält“.

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