EVR trifft auf ein Schwergewicht der Regionalliga

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 Zu Hause hat sich der EV Ravensburg (links André Martini) zu einem 2:1-Sieg gegen Mannheim gezittert. Am Samstag geht es nach M
Zu Hause hat sich der EV Ravensburg (links André Martini) zu einem 2:1-Sieg gegen Mannheim gezittert. Am Samstag geht es nach Mannheim. (Foto: Thorsten Kern)
Schwäbische Zeitung

Weitere Heimspiele in der Eissporthalle: EVR-Frauen – Schwenninger ERC (Sa, 12 Uhr), U17 – EHC München (Sa, 17 Uhr), U20 – EC Peiting (So, 12 Uhr).

Mit den Baden Rhinos aus Hügelsheim hat das Regionalligateam des EV Ravensburg am Freitag um 20 Uhr sprichwörtliche Schwergewichte der Liga zu Gast. Die Nashörner sind mittlerweile auf Platz drei der Liga vorgerückt und stehen einen Rang vor dem EVR. Gegen die Hügelsheimer können Ravensburgs Eishockeyspieler also Boden gutmachen.

Ein Erfolg gegen Hügelsheim wird für die Oberschwaben allerdings schwer. Das Hinspiel haben die Badener knapp mit 4:3 gewonnen, wobei in der engen kanadischen Halle auf dem Baden-Airpark die berüchtigte Anlaufphase der Ravensburger im ersten Drittel ausschlaggebend war. Mittlerweile ist im Hügelsheimer Dress mit Martin Vachal ein Nashorn beachtlichen Kalibers hinzugekommen. Der Tscheche verbuchte in der vergangenen Saison in der zweiten belgischen Liga sensationelle 179 Punkte in 21 Spielen.

Am Samstag in Mannheim

Zwar ist Belgien nicht gerade eine Top-Eishockeynation. Gewarnt sein sollte die Ravensburger Hintermannschaft dennoch. Auch gegen den Heilbronner EC machte Vachal vier Punkte. Für den EVR, der schon aus finanziellen Gründen ausschließlich auf einheimische Spieler setzt, ist eine solche Verpflichtung außer Reichweite. Aber auch beim 3:2-Sieg gegen Stuttgart hat sich gezeigt, dass die Ravensburger mit ihrem Ansatz in der Liga bestehen können.

Gegen Stuttgart stand die Ravensburger Defensive sehr gut. EVR-Goalie David Heckenberger ist ohnehin eine Bank. Das Ravensburger Eigengewächs zeigt jedes Wochenende, dass es mit den mittlerweile durchweg namhaften Stammtorhütern der Regionalliga absolut mithalten kann. Nachdem vorne die Tore nicht gerade am Fließband fallen, ist das allerdings auch immens wichtig. Im Angriff hofft EVR-Trainer Martin Masak auch wieder auf Fabio Valenti.

Bereits am Samstag geht es für die Ravensburger weiter – es steht das Spiel beim Tabellenvorletzten Mannheim an. Auf dem Papier ein Pflichtsieg – aber nur eigentlich. Dass auch die Maddogs ihrem Namen alle Ehre machen können, hat sich beim 2:1-Zittersieg des EVR zu Hause gezeigt. Der letztjährige Aufsteiger Mannheim hat an Stabilität gewonnen und wird ähnlich wie Ravensburg eine zunehmend bessere Rolle in der Regionalliga spielen.

Weitere Heimspiele in der Eissporthalle: EVR-Frauen – Schwenninger ERC (Sa, 12 Uhr), U17 – EHC München (Sa, 17 Uhr), U20 – EC Peiting (So, 12 Uhr).

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