EV Ravensburg verpasst die Aufstiegs-Play-offs knapp

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 Die U20-Junioren des EV Ravensburg gewannen auch in Peiting, verfehlten die Aufstiegs-Play-offs aber um einen Punkt.
Die U20-Junioren des EV Ravensburg gewannen auch in Peiting, verfehlten die Aufstiegs-Play-offs aber um einen Punkt. (Foto: privat)
Schwäbische Zeitung

Mit einem 9:2-Schützenfest zum Abschluss beim EC Peiting haben sich die Eishockey-Junioren des EV Ravensburg die Enttäuschung darüber von der Seele geschossen, dass sie haarscharf an den Aufstiegs-Play-offs zur Division II der Deutschen Nachwuchsliga vorbeigeschrammt sind. Nur ein Punkt fehlte den Ravensburgern am Schluss auf den SC Bietigheim-Bissingen. Zu Buche steht beim EVR aber dennoch ein zu Saisonbeginn nie erwarteter zweiter Platz.

Die Entscheidung um die Meisterschaft in der Division III geriet einen Tag vor dem Schützenfest in Peiting doch noch zu einem Herzschlagfinale, das die Ravensburger aber aus der Ferne nur via Liveticker miterlebten. Bietigheim musste beim Tabellenvierten Nürnberg gewinnen, um Ravensburg von der Tabellenspitze zu verdrängen. Die Partie ging beim Stand von 4:4 in die Verlängerung, die Bietigheim 33 Sekunden vor dem Ende für sich entschied. Hätte Nürnberg den Zusatzpunkt geholt, wäre Ravensburg lachender Dritter gewesen. Am Sonntag gab sich Bietigheim keine Blöße mehr und gewann mit 2:0 beim Schlusslicht Heilbronner EC. In der Endabrechnung kam der Nachwuchs der Steelers nach 35 Saisonspielen auf 73 Punkte, der EVR auf 72.

Gegen den EC Peiting legte Ravensburg von Beginn an stark los. Leon Dalldusch und Matteo Miller sorgten schon nach zwei Minuten für eine 2:0-Führung. Marvin Wucher legte in der zehnten und elften Minute einen Doppelpack zum 4:0 nach. Im zweiten Drittel machte der EVR so weiter und erhöhte bis zur 28. Minute durch Dalldush und Miller sowie durch Jon Jäger auf 7:0. Danach ließen die Ravensburger die Saison etwas ruhiger ausklingen und Peiting verkürzte auf 2:7. Daniel Achberger und Jon Jäger besorgten schließlich den 9:2-Endstand.

20 Siege nach regulärer Spielzeit feierte Ravensburg, dazu kamen sechs Erfolge in der Verlängerung oder dem Penaltyschießen. Neunmal verlor der EVR nach regulärer Spielzeit. Mit 173 Toren stellten die Ravensburger die beste Offensive der DNL III.

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