EV Ravensburg siegt überzeugend

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 Die erste Reihe des EV Ravensburg mit Steffen Kirsch (rechts) und Johann Katjuschenko (Zweiter von rechts) präsentierte sich ge
Die erste Reihe des EV Ravensburg mit Steffen Kirsch (rechts) und Johann Katjuschenko (Zweiter von rechts) präsentierte sich gegen Heilbronn in Torlaune. (Foto: privat)
Schwäbische Zeitung

EV Ravensburg – Heilbronner EC 6:1 (1:1, 3:0, 2:0). – Tore: 1:0 (9:42 ÜZ) Steffen Kirsch (J. Katjuschenko, Fehr), 1:1 (16:14) Daniel Brendle, 2:1 (23:06) Steffen Kirsch (J. Katjuschenko, Wenter), 3:1 (28:45) Steffen Kirsch (J. Katjuschenko, Wenter), 4:1 (34:25 ÜZ) Simon Heckenberger (J. Katjuschenko, Wenter), 5:1 (46:07 ÜZ) Martin Wenter (S. Heckenberger, J. Katjuschenko), 6:1 (48:00 ÜZ2) Simon Heckenberger (J. Katjuschenko, Fehr). – Strafen: Ravensburg 19 Minuten + 20 (Gehlert, Kniecheck), Heilbronn 22 Minuten.

Eine überzeugende Leistung hat der EV Ravensburg beim 6:1-Heimsieg in der Eishockey-Regionalliga gegen den Heilbronner EC geboten. Gegen die Gäste, die ohne ihren verletzten Stammtorhüter Andrew Hare (ehemaliger Zweitligagoalie) antreten mussten, war der EVR spätestens nach dem 2:1 klar überlegen und gewann die Partie letztlich auch in dieser Höhe verdient. In der Tabelle liegt Ravensburg auf Rang drei.

Zunächst aber hatte Ravensburg vor mehr als 200 Zuschauern in der CHG-Arena in der Anfangsphase des Spiels zwei Strafzeiten zu überstehen. Als in der zehnten Minute erstmals ein Heilbronner auf die Strafbank musste, sorgte die erste Ravensburger Überzahlreihe durch Steffen Kirsch für die Führung. Der EVR kontrollierte das Spiel, machte sich in der 17. Minute aber das Leben durch einen unkonzentrierten Querpass selbst schwer. Heilbronns Daniel Brendle fing die Scheibe ab und schoss zum 1:1-Pausenstand ein.

Sehenswert war das 2:1 in der 24. Minute. Johann Kajtuschenko gewann das Bully, Steffen Kirsch jagte aus dem Handgelenk die Scheibe genau neben den Pfosten. Nun hatte Ravensburg die Gäste im Griff und erhöhte durch André Martini in der 29. Minute und Simon Heckenberger in Überzahl in der 35. Minute bis zum Ende des zweiten Drittels auf ein klares 4:1.

Im Schlussdrittel hagelte es Strafzeiten, zunächst gegen Heilbronn. Der EVR nutzte die Überzahlsituationen aus. Zunächst traf in der 47. Minute Martin Wenter bei einem Mann mehr auf dem Eis. In der 49. Minute stellte Simon Heckenberger den 6:1-Endstand her, als zwei Heilbronner gleichzeitig auf der Strafbank saßen.

Nun drehte sich aber plötzlich die Situation und die Ravensburger bekamen vom Schiedsrichter ihre Auszeiten verordnet. In der 59. Minute mussten sich die Oberschwaben gar mit zwei Spielern weniger auf dem Eis gegen die Eisbären wehren. Ravensburgs Verteidiger Ronny Gehlert musste nach einem Kniecheck vorzeitig unter die Dusche und wird damit beim wichtigen Auswärtsspiel am Freitag in Stuttgart fehlen. Immerhin: Einen Treffer ließ Ravensburg nicht mehr zu.

Der EVR ist dank des besseren Torverhältnisses an den Eisbären Heilbronn vorbeigezogen und liegt nun auf Platz drei. Ob er diesen nach Ende der ersten Serie behaupten kann, zeigt sich an diesem Freitag, wenn das Team zu den Rebels nach Stuttgart fährt. Die Stuttgarter liegen mit nur zwei Punkten Rückstand auf Rang fünf. Am Samstag geht es für Ravensburg um 17 Uhr zu Hause erneut gegen Heilbronn.

EV Ravensburg – Heilbronner EC 6:1 (1:1, 3:0, 2:0). – Tore: 1:0 (9:42 ÜZ) Steffen Kirsch (J. Katjuschenko, Fehr), 1:1 (16:14) Daniel Brendle, 2:1 (23:06) Steffen Kirsch (J. Katjuschenko, Wenter), 3:1 (28:45) Steffen Kirsch (J. Katjuschenko, Wenter), 4:1 (34:25 ÜZ) Simon Heckenberger (J. Katjuschenko, Wenter), 5:1 (46:07 ÜZ) Martin Wenter (S. Heckenberger, J. Katjuschenko), 6:1 (48:00 ÜZ2) Simon Heckenberger (J. Katjuschenko, Fehr). – Strafen: Ravensburg 19 Minuten + 20 (Gehlert, Kniecheck), Heilbronn 22 Minuten.

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