EV Ravensburg muss Umbruch verkraften

Alex Katjuschenko (li.) ist Teil des Kaders vom EV Ravensburg.
Alex Katjuschenko (li.) ist Teil des Kaders vom EV Ravensburg. (Foto: EV Ravensburg)
Schwäbische Zeitung

Mit einem Auswärtsspiel bei den Stuttgart Rebels startet das Eishockey-Regionalligateam des EV Ravensburg am Freitag in die neue Saison. Nach etlichen Abgängen gibt es im Team einen kleinen Umbruch. Trainer Martin Valenti muss vor allem im Angriff junge Spieler in die Mannschaft integrieren, die von den Junioren zum Seniorenteam in der vierten Liga stoßen.

Verteidiger Paul Bohlmann sowie die Stürmer Pablo Koidl und Richard Seba standen in der Vorsaison noch im Aufgebot der U20 in der DNL III. In den Vorbereitungsspielen haben sie bereits gezeigt, dass sie auch im Regionalligateam eine gute Rolle spielen können. Gleiches gilt für Fabian Heinrich, der aus Schwenningen zum EVR stößt. Er ist beruflich nach Ravensburg gekommen, womit er ins Profil für das EVR-Regionalligateam passt. Unverändert verzichtet der EVR in seiner ersten Mannschaft auf bezahlte Spieler und setzt auf Cracks, die aus dem eigenen Verein kommen oder aber wegen Ausbildung und Beruf in Oberschwaben Fuß fassen wollen. Zurückgekehrt zum EVR ist Verteidiger Marian Eisenbarth. Von Fall zu Fall sollen auch junge Spieler aus der U20 im Regionalligateam ihre Chance erhalten.

Neue Namen auf der Torhüterposition

Die Neuen müssen etliche Abgänge ersetzen. Steffen Kirsch, Jonas Miculic, Jon Jäger und Kai Laux hat es nach Ulm gezogen. Nicht mehr im Team stehen auch Verteidiger Leon Dona und im Sturm Andre Martini. Zu allem Überfluss verpasst auch Kapitän Johann Katjuschenko die erste Phase der Saison wegen einer Verletzung. Neue Namen gibt es auch auf der Torhüterposition. Der bisherige Stammtorhüter David Heckenberger hat in Lindau unterschrieben. Backup Markus Leiprecht muss aus beruflichen Gründen passen. Neu im Tor steht Matteo Calvi, ein junger Spieler aus Meran, der auch noch in der U20 spielen könnte. Zusammen mit Jonas Waldherr bildet er das Duo zwischen den Pfosten.

In Stuttgart trifft der EVR gleich zum Auftakt auf einen ambitionierten Gegner. Die Rebels werden sich in der Regionalliga diesmal endgültig ganz nach vorne orientieren wollen. Erstmals seit Jahren geht die Regionalliga mit der Sollstärke von zehn Teams in die Saison. Nachdem bereits im Vorjahr Pforzheim, hat auch der EHC Freiburg wieder für die vierte Liga gemeldet.

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