EV Ravensburg kämpft um die Play-offs

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 Der EV Ravensburg um David Heckenberger, Louis Delsor, Steffen Kirsch und Simon Heckenberger startet am Donnerstag in die Regio
Der EV Ravensburg um David Heckenberger, Louis Delsor, Steffen Kirsch und Simon Heckenberger startet am Donnerstag in die Regionalligasaison. (Foto: privat)
Schwäbische Zeitung

Der EV Ravensburg: Tor: David Heckenberger, Maik Dibowski, Markus Leiprecht. – Abwehr: Bernhard Leiprecht, Ronny Gehlert, Patrick Lachenmayer, Lubos Sekula, Dominik Fehr, Leon Dona, Louis Delsor, Martin Wenter (neu). – Sturm: Adrian Kirsch (neu), Ludwig Valenti, Philipp Heckenberger, Dennis Retzer, André Martini, Martin Tischer, Alexander Katjuschenko, Johann Katjuschenko, Fabio Valenti, Simon Heckenberger, Julian Grützmann, Steffen Kirsch, Maximilian Lenuweit, Jonas Mikulic, Daniel Achberger (neu), Felix Ertl (neu). – Trainer: Martin Masak, Bernhard Leiprecht.

Gelingt dem EV Ravensburg nach zwei starken Spielzeiten, in denen der Anschluss zur Spitze geschafft wurde, in der Eishockey-Regionalliga der nächste Schritt mit dem Sprung in die Play-offs? Das ist die Frage für die Saison 2019/20 in der vierthöchsten deutschen Liga. Am Donnerstag tritt Ravensburg bei EKU Mannheim an. Am Sonntag um 18 Uhr ist in der CHG-Arena Heimpremiere gegen den EC Eppelheim. Der Eintritt kostet fünf Euro. Für Mitglieder des EVR sind drei Spiele frei. Kinder und Jugendliche unter 18 haben generell freien Eintritt.

Die Philosophie des EVR bleibt die gleiche: Sponsoren ermöglichen den Spiel- und Trainingsbetrieb sowie einen Teil der Ausrüstung. Gehälter gib es keine. Demzufolge besteht die Mannschaft unverändert aus eigenen Spielern sowie aus Spielern, die in Oberschwaben arbeiten oder ihre Ausbildung machen. Mit dieser Marschroute ist es dem EV Ravensburg laut eigener Aussage nicht möglich, wie die Konkurrenz aus Nordbaden und Nordwürttemberg bezahlte Spieler unter Vertrag zu nehmen. Neu zum EVR gekommen sind vom Oberligisten Lindau Verteidiger Martin Wenter und Allrounder Adrian Kirsch. Von den eigenen Junioren sind Daniel Achberger und Felix Ertl ins Regionalligateam aufgerückt.

Die Regionalliga dürfte stärker sein als im Vorjahr. Für die zweiten Mannschaften an den DEL- und DEL2-Standorten wird das zunehmend zum Problem. Vor zwei Jahren zog Schwenningen zurück, jetzt Freiburg. Verblieben sind damit acht Mannschaften, die eine Eineinhalbfachrunde spielen: Hügelsheim, Zweibrücken, Bietigheim, Eppelheim, Heilbronn, Stuttgart, Mannheim und Ravensburg.

Der Modus stößt beim EVR, der lieber eine komplette Doppelrunde gespielt hätte, auf Kritik. Ravensburg ist eine der Mannschaften mit einem Auswärtsspiel mehr – dabei hat der EVR bereits die mit weitem Abstand höchsten Fahrtkosten. „Es kommt nicht von ungefähr, dass wir südlich von Stuttgart der letzte verbliebene Vertreter in der Liga sind. Darüber sollte man sich beim Verband einmal Gedanken machen“, sagt EVR-Vorsitzender Winfried Leiprecht.

Neben dem bekannten Favoritenkreis mit Titelverteidiger Bietigheim, Hügelsheim und Zweibrücken wird vor allem mit Stuttgart zu rechnen sein. Die Rebels haben personell aufgerüstet. Auch Mannheim, Ravensburgs Auftaktgegner, spielt mit zwei Kanadiern im Sturm. Für den EVR sind die Vorzeichen klar: Will man in die Play-offs, muss man vor Mannheim und Eppelheim landen.

Der EV Ravensburg setzt alles daran, dass auch künftig eine Mannschaft in der 4. Liga spielt. Mit abhängig ist das auch von der Zuschauerresonanz. In Hügelsheim oder Zweibrücken kommen regelmäßig bis zu 1000 Besucher. Der EVR hatte in der Vorsaison bis zu 500 Zuschauer und würde diese Marke in der neuen Saison gerne übertreffen.

Der EV Ravensburg: Tor: David Heckenberger, Maik Dibowski, Markus Leiprecht. – Abwehr: Bernhard Leiprecht, Ronny Gehlert, Patrick Lachenmayer, Lubos Sekula, Dominik Fehr, Leon Dona, Louis Delsor, Martin Wenter (neu). – Sturm: Adrian Kirsch (neu), Ludwig Valenti, Philipp Heckenberger, Dennis Retzer, André Martini, Martin Tischer, Alexander Katjuschenko, Johann Katjuschenko, Fabio Valenti, Simon Heckenberger, Julian Grützmann, Steffen Kirsch, Maximilian Lenuweit, Jonas Mikulic, Daniel Achberger (neu), Felix Ertl (neu). – Trainer: Martin Masak, Bernhard Leiprecht.

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