Erfahrungen gegen die Besten sammeln

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 Carla Blankenhorn und Moritz Speh vom DAV Ravensburg waren bei der deutschen Meisterschaft der Nachwuchstriathleten am Start.
Carla Blankenhorn und Moritz Speh vom DAV Ravensburg waren bei der deutschen Meisterschaft der Nachwuchstriathleten am Start. (Foto: privat)
Schwäbische Zeitung

Zwei Ravensburger Trikids, also von den jungen Triathleten des DAV Ravensburg, sind bei der deutschen Meisterschaft in Grimma mit dabei gewesen. Mit den vorderen Rängen hatten die Oberschwaben Carla Blankenhorn und Moritz Speh nichts zu tun, die Meisterschaft haben beide dennoch als gute Erfahrung gerne mitgenommen.

Die beiden DAV-Sportler reisten bereits zwei Tage zuvor an, um mit der gesamten Mannschaft des Baden-Württembergischen Triathlonverbandes an der Länderparade teilzunehmen und die einzelnen Strecken zu besichtigen. Der Wettkampf war mit zwei Wechselzonen und mit anspruchsvollen Strecken ausgestattet. Das Schwimmen in der Mulde war eine Wendepunktstrecke im Staubereich der Mulde, mit Bojen markiert. Die Strecke musste von den Athleten einmal durchschwommen werden. Nach der Hälfte der Strecke, die gegen eine leichte Strömung geschwommen wurde, gab es einen Wendepunkt. Dieser wurde umschwommen und die gleiche Strecke wieder – dann mit der Strömung – Richtung Startbereich zurückgelegt. Die Radstrecke befand sich ausschließlich im Stadtgebiet von Grimma und sie hatte ordentliche Steigungen und einige Wendepunkte zu bieten. Die Laufstrecke verlief durch die Innenstadt.

Lächelnd auf den Rathausplatz

Moritz Speh hatte in der B-Jugend 400 Meter Schwimmen, neun Kilometer Radfahren und 2,6 Kilometer Laufen zu bewältigen. Er schaffte es, sich ausreichend Platz in der Mulde zum Schwimmen zu schaffen und hielt sich laut Mitteilung sehr gut mitten im Teilnehmerfeld, sodass er beim Wechsel zum Rad gleich zu Beginn in einem Pulk mitfahren konnte. Durch eine gute Radleistung verbesserte er seine Position. Er hielt auch beim Laufen in einer Hitzeschlacht am Mittag gut durch, sodass er mit Platz 28 im Ziel zufrieden war.

Auch Carla Blankenhorn, die im ersten Jahr der A-Jugend bereits die Distanzen über 750 Meter Schwimmen, 18 Kilometer Radfahren und fünf Kilometer Laufen zu absolvieren hatte, kämpfte sich nervenstark durch den Wettkampf. Anfangs konnte sie mit der enormen Schwimmzeit ihrer Konkurrentinnen noch nicht ganz mithalten und musste dadurch nach dem Schwimmen ohne Gruppe auf das Rad wechseln. Sie bewältigte die kompletten 18 Kilometer alleine auf dem Rennrad. Ihre Kraft und Ausdauer reichte aber aus, um die letzte Disziplin, das Laufen, mit einer sehr guten Zeit (14.) zu beenden und so noch einige Plätze aufzuholen. Dass auch sie zufrieden mit der deutschen Meisterschaft war, zeigte ihr Lächeln beim Zieleinlauf auf dem Rathausplatz mit vielen Zuschauern.

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