Ein Plus für guten Journalismus: Leser von schwäbische.de genießen ab sofort mehr Exklusivität

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Leiter Digitales / Stellvertretender Chefredakteur

Abonnenten der digitalen Schwäbischen haben ab sofort exklusiven Zugang zu wichtigen Inhalten auf schwäbische.de und in der News App. Sie lesen die Reportagen, Analysen und Kommentare der Redakteure, sehen die Erklär- und Nachrichtenvideos der Videojournalisten und Mediengestalter, klicken sich durch die anschaulichen Bilderstrecken der Fotografen, erleben die opulenten Multimedia-Reportagen und Online-Grafiken der Autoren. Und: Sie haben damit einen echten Vorsprung gegenüber den nicht-zahlenden Besuchern der Website.

„Wir investieren viel in die Aus- und Weiterbildung unserer Journalisten. Das Recherchieren, Schreiben, Filmen und Fotografieren ist ihr Hauptberuf.“

Yannick Dillinger, Leiter Digitales und Stellvertretender Chefredakteur

Ein echtes Plus eben – und deshalb kennzeichnen die Journalisten der Schwäbischen die Inhalte, die künftig nur noch Abonnenten konsumieren können, auch ab sofort mit einem Plus. Für alle Nutzer gilt als Richtschnur: Sobald ein Journalist seine Arbeitskraft für die Erstellung investiert hat, hängt ein Plus dran.

Erklärvideo: Schwäbische Plus
Schwäbische Plus

„Wir investieren viel in die Aus- und Weiterbildung unserer Journalisten. Das Recherchieren, Schreiben, Filmen und Fotografieren ist ihr Hauptberuf. Wie jeder andere Arbeitnehmer, erwarten auch unsere Mitarbeiter ein Gehalt. Das bezahlt die Schwäbische zu einem großen Teil aus Aboerlösen – analog wie digital. Wofür wir gedruckt Geld verlangen, darf digital nicht kostenlos sein. Deshalb erkaufen sich Digitalabonnenten ab sofort exklusiven Zugang zu den von Journalisten erstellten Inhalten“, erklärt Yannick Dillinger, stellvertretender Chefredakteur und Leiter Digitales.

Weiterhin frei verfügbar bleiben unbearbeitete Polizeinachrichten, Veranstaltungsankündigungen oder Vereinsberichte. Nicht, weil sie weniger wert wären. Sondern weil der von der Redaktion betriebene Aufwand bei diesen Inhalten deutlich geringer ist als bei einer lokalen Investigativ-Recherche, einem aufwändigen Porträt oder einer auf tiefer Analyse fußenden Kommentierung. Jede Woche können Website-Besucher drei dieser nicht mit einem Plus markierten Beiträge anklicken.

Wer mehr als drei Nicht-Plus-Inhalte pro Woche konsumieren möchte, kann sich über eine kostenlose Registrierung freischalten. „Das empfinden wir als faires Angebot für die Menschen in der Region. Wer allgemein zugängliche Inhalte auf unserem Portal sehen möchte, kann dies weiterhin fast uneingeschränkt tun“, so Dillinger.

Alle Texte, die älter als 30 Tage sind, stehen ab Mai ebenfalls nur zahlenden Abonnenten zur Verfügung. Sie werden ab dem 31. Tag nach Erscheinen mit einem grauen Plus-Symbol als Archivinhalt gekennzeichnet.

Immer frei verfügbar für jedermann werden Texte bleiben, in denen es um die Abwendung akuter Gefahren für Einzelne oder die ganze Bevölkerung geht. Warnungen vor einem gefährlichen Unwetter oder vor einem bewaffneten Täter - ebenso Aufrufe zur Suche einer vermissten Person - bleiben damit ohne Einschränkung lesbar.

Eine weitere Neuerung: Das Digitalabo „Schwäbische Basic“, mit dem alle Plus-Inhalte gelesen werden können, heißt ab dem 2. Mai „Schwäbische Plus“. Es kostet 9,90 Euro pro Monat und gewährt Vollzugriff auf alle Inhalte auf schwäbische.de und in der News App. Wer als „Plus“-Abonnent zusätzlich das E-Paper samt Vorabendausgabe (ab 22 Uhr) lesen möchte, zahlt insgesamt nur 24,99 Euro pro Monat. Abonnenten der gedruckten Zeitung erhalten das Gesamtpaket für 4,90 Euro.

Warum die Schwäbische Zeitung sich für dieses neue Modell entschieden hat, darüber spricht Chefredakteur Hendrik Groth mit Digitalredakteurin Andrea Pauly im Podcast.

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