Dohrn und Käß fahren in Singen auf das Podest

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 Stefanie Dohrn (rechts) wurde Dritte in Singen.
Stefanie Dohrn (rechts) wurde Dritte in Singen. (Foto: privat)
Schwäbische Zeitung

Der erste Rennauftritt 2019 in nahezu voller Teambesetzung ist für das Mountainbiketeam Centurion Vaude aus Meckenbeuren und Ravensburg sehr erfolgreich gewesen. Beim Marathonweltcup in Singen fuhren Stefanie Dohrn und Jochen Käß jeweils als Dritte aufs Podest. Nur Daniel Geismayr musste aufgrund seiner Kahnbeinverletzung noch aussetzen. Verena Huber kam auf Rang sechs, Younggun Philipp Handl belegte den 20. Platz.

Im Damenrennen gab es zunächst eine größere Spitzengruppe, aus der Stefanie Dohrn mit Kim Ames und der späteren Siegerin Janine Schneider ein Ausreißversuch gelang. Zehn Kilometer vor dem Ziel konnte Dohrn einer Tempoverschärfung ihrer Kontrahentinnen nicht folgen. Den hart erarbeiteten dritten Platz verteidigte sie jedoch erfolgreich und rollte mit komfortablem Vorsprung auf Rang vier über die Ziellinie in Singen. Ihre Teamkollegin Verena Huber, die in Singen nach einer Knieoperation im Frühjahr ihr erstes Rennen für Centurion Vaude bestritt, zeigte eine souveräne Leistung und wurde Sechste.

Im Eliterennen der Herren stellte Routinier Jochen Käß einmal mehr seine Stärke unter Beweis. Nach der ersten von zwei Rennrunden hatte er bereits etwa 30 Sekunden Rückstand, doch er schloss das Loch in Runde zwei und attackierte dann abwechselnd mit Urs Huber und Sascha Weber, der später gewann. Weber und Huber hatten etwas mehr Kraft und setzten sich von Käß ab. Den bereits sechs Kilometer vor dem Ziel beginnenden Endspurt um Rang drei entschied der Centurion-Vaude-Fahrer aber für sich.

Komplettiert wurde das gute Teamergebnis durch die Youngguns Philipp Handl (20.) und Julian Scheinert, der sich auf der kurzen Runde Platz drei sicherte.

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