Die Feuerwehren im Landkreis Ravensburg halten Fristen ein – auch ohne Berufsfeuerwehr

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Auch für Feuerwehren gibt es gewisse Fristen, die sie beim Ausrücken im Brandfall einhalten müssen.
Papierstapel brennt: Feuerwehr rückt aus. (Foto: Christian Flemming)

Auch für Feuerwehren gibt es gewisse Fristen, die sie beim Ausrücken im Brandfall einhalten müssen. Kreisbrandmeister Oliver Surbeck ist zufrieden mit der sogenannten „Eintreffzeit“ seiner rein ehrenamtlich aufgestellten Feuerwehren im Landkreis Ravensburg und erklärt: „Für die Feuerwehren ist die so genannte „Eintreffzeit“ in Landeshinweisen geregelt.

Dies sind zunächst Planungskenngrößen für die richtige Positionierung von Feuerwehrhäusern und die Stationierung von Feuerwehrfahrzeugen. Die Eintreffzeit, sprich die Zeitdifferenz zwischen Alarmierung und Eintreffen des ersten Löschgruppenfahrzeugs, beträgt in Baden-Württemberg grundsätzlich zehn Minuten. Dadurch, dass der Landkreis Ravensburg sich zu 100 Prozent aus ehrenamtlichen Feuerwehrangehörigen rekrutiert, ist dies eine ganz besondere Anforderung, denn der Gesetzgeber unterscheidet im Feuerwehrwesen nicht, ob es sich um eine Berufsfeuerwehr oder um eine ehrenamtliche Feuerwehr handelt.

Durch 110 Feuerwehrstandorte im Landkreis und eine durchschnittliche Ausrückezeit von knapp vier Minuten mit dem ersten Löschgruppenfahrzeug kann der Zeitansatz im Landkreis Ravensburg gut bis sehr gut eingehalten werden. Ein großer Respekt und Anerkennung gilt hierbei unseren rund 2 500 ehrenamtlichen Einsatzkräften bei den Feuerwehren des Landkreises, die dieses ermöglichen.

Die gesetzten Fristen sind sicherlich sinnvoll, denn dies sind Planungsgrößen für Gemeinden zur Erfüllung ihrer kommunalen Pflichtaufgabe nach Feuerwehrgesetz.“

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