Der Ravensburger Pharmadienstleister Vetter baut weiter - Das ist geplant

Lesedauer: 7 Min
 Imposant: In den neuen Bürokomplex, den Vetter an der Ulmer Straße baut, ziehen die ersten Mitarbeiter ein.
Imposant: In den neuen Bürokomplex, den Vetter an der Ulmer Straße baut, ziehen die ersten Mitarbeiter ein. (Foto: Vetter-Pharma)

Längst nicht alle arbeiten im Homeoffice

Im Gegensatz zu vielen anderen Branchen hat der Pharmadienstleister Vetter auch in der Corona-Krise mehr als genug zu tun. Damit die entsprechenden Prozesse weiterhin rund laufen und man Kundenzusagen einhalten kann, müssen die 3200 Mitarbeiter in der Produktion weiterhin im Schichtbetrieb ran. Wobei man versuche, eine Überlappung der Schichten zu vermeiden, damit die Menschen so wenig wie möglich unmittelbaren Kontakt zueinander haben, wie Otto erläutert. Bisher komme man „ganz gut durch Corona“. Vereinzelt hätten sich Mitarbeiter mit dem Virus infiziert – sie wurden dann sofort samt all jenen, mit denen sie Kontakt hatten „großflächig in Quarantäne geschickt“, so Otto.

In anderen Abteilungen handhabe man es so, dass die Hälfte der Mitarbeiter jeweils eine Woche im Homeoffice, die andere Hälfte – unter Einhaltung der Abstandsregeln – im Büro ihrem Job nachgehe. Durch diese Rotation soll verhindert werden, dass, sollte das Virus bei jemandem ausbrechen, „die ganze Gruppe weg ist“, wie Otto erläutert. Darüber hinaus wurde in den Kantinen die Belegung reduziert, wurden die Raucherbereiche vergrößert oder dürfen nur noch zwei Personen gleichzeitig einen Aufzug nutzen.

Auch auf den Baustellen, die im Auftrag des Unternehmens am Werk sind, wird weiter gearbeitet. Das klappe bislang gut, berichtet Otto.

Ansonsten versucht Vetter laut Pressesprecher Markus Kirchner so flexibel wie möglich auf die Unwägbarkeiten der Krise zu reagieren. So habe man das Ferienangebot für Mitarbeiterkinder während der Osterferien spontan auf den Online-Modus umgestellt und von einer auf zwei Wochen verlängert. Zu Beginn der Krise hätten Mitarbeiter, die zunächst ohne Kinderbetreuung da standen, überdies zehn freie Tage geschenkt bekommen. (rut)

Vetter zieht für 320 Millionen Euro zwei weitere Gebäude hoch. Und hat sich außerdem eine Fläche für potenzielle weitere Projekte gesichert.

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Längst nicht alle arbeiten im Homeoffice

Im Gegensatz zu vielen anderen Branchen hat der Pharmadienstleister Vetter auch in der Corona-Krise mehr als genug zu tun. Damit die entsprechenden Prozesse weiterhin rund laufen und man Kundenzusagen einhalten kann, müssen die 3200 Mitarbeiter in der Produktion weiterhin im Schichtbetrieb ran. Wobei man versuche, eine Überlappung der Schichten zu vermeiden, damit die Menschen so wenig wie möglich unmittelbaren Kontakt zueinander haben, wie Otto erläutert. Bisher komme man „ganz gut durch Corona“. Vereinzelt hätten sich Mitarbeiter mit dem Virus infiziert – sie wurden dann sofort samt all jenen, mit denen sie Kontakt hatten „großflächig in Quarantäne geschickt“, so Otto.

In anderen Abteilungen handhabe man es so, dass die Hälfte der Mitarbeiter jeweils eine Woche im Homeoffice, die andere Hälfte – unter Einhaltung der Abstandsregeln – im Büro ihrem Job nachgehe. Durch diese Rotation soll verhindert werden, dass, sollte das Virus bei jemandem ausbrechen, „die ganze Gruppe weg ist“, wie Otto erläutert. Darüber hinaus wurde in den Kantinen die Belegung reduziert, wurden die Raucherbereiche vergrößert oder dürfen nur noch zwei Personen gleichzeitig einen Aufzug nutzen.

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Ansonsten versucht Vetter laut Pressesprecher Markus Kirchner so flexibel wie möglich auf die Unwägbarkeiten der Krise zu reagieren. So habe man das Ferienangebot für Mitarbeiterkinder während der Osterferien spontan auf den Online-Modus umgestellt und von einer auf zwei Wochen verlängert. Zu Beginn der Krise hätten Mitarbeiter, die zunächst ohne Kinderbetreuung da standen, überdies zehn freie Tage geschenkt bekommen. (rut)

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