Der EV Ravensburg trifft auf die Rebels

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 Marco Gutekunst (Nummer 7) ist einer der jungen Spieler, die sich ins Regionalligateam des EV Ravensburg gespielt haben.
Marco Gutekunst (Nummer 7) ist einer der jungen Spieler, die sich ins Regionalligateam des EV Ravensburg gespielt haben. (Foto: privat)
Schwäbische Zeitung

Der EV Ravensburg trifft in der Eishockey-Regionalliga Südwest am Sonntag (18 Uhr, CHG-Arena) zu Hause auf den Stuttgarter EC. Bis auf den gesperrten Lubos Sekula müsste der Tabellenführer Ravensburg dabei in Bestbesetzung auflaufen können. Mit einem Sieg käme der EVR den Play-offs einen weiteren Schritt näher.

„Diesen Gegner nur nicht unterschätzen!“ Eindringlich mahnte Ravensburgs Co-Trainer Bernhard Leiprecht während der Übungseinheiten zwischen den Feiertagen seine Mannschaft. Zwar stehen die Rebels aus der Landeshauptstadt nur auf dem vorletzten Tabellenplatz. Doch bis auf Platz vier, wo derzeit Hügelsheim steht, fehlen nur vier Punkte. Das Team der Stuttgarter ist also stärker, als es der Tabellenplatz vermuten lässt. Noch ist für die Rebels in einer Saison, die alles andere als nach Plan verläuft, also noch nichts verloren. Der neue Trainer Christopher Mauch, der Mitte Dezember für den überraschend in die DNL nach Augsburg abgewanderten Heiko Vogler übernahm, wird sein Team entsprechend darauf einstellen. Zumal ihm Ravensburg nicht unbekannt ist. Mauch war zu Beginn seiner Karriere auch im Probetraining bei den Towerstars.

Aufpassen muss der EVR laut Ankündigung vor allem auf den Amerikaner Nickolas Govig, Toptorjäger der Liga und Vierter der aktuellen Scorerliste. Angeführt wird diese von den Ravensburgern Johann Katjuschenko und Steffen Kirsch. Die Ravensburger müssten insgesamt aber den Vorteil haben, die ausgeglicheneren drei Reihen zu haben. Die EVR-Spieler sollten sich allerdings konsequent von der Strafbank weghalten – Ravensburg belegt in der Fairplay-Wertung derzeit den letzten Platz. Allein an den Schiedsrichtern liegt das sicher nicht. Auch wenn man sich mitunter beim EVR des Eindrucks nicht erwehren kann, dass die Unparteiischen einige EVR-Verteidiger ganz besonders im Visier haben. Da kann es nur heißen: Bei der Disziplin nichts anbrennen lassen. Und niemanden unterschätzen.

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