Der EV Ravensburg stolpert auch beim Tabellenletzten

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 Jonas Mikulic und der EV Ravensburg verloren in der Regionalliga beim Tabellenletzten EKU Mannheim trotz 5:1-Führung.
Jonas Mikulic und der EV Ravensburg verloren in der Regionalliga beim Tabellenletzten EKU Mannheim trotz 5:1-Führung. (Foto: privat)
Schwäbische Zeitung

EKU Mannheim – EV Ravensburg 6:5 n.P. (1:2, 2:3, 3:0, 1:0). – Tore: 0:1 Mikulic (3:19, P. Heckenberger, Martini), 0:2 S. Heckenberger (12:44 ÜZ, S. Kirsch, A. Kirsch), 1:2 Späth (15:06 UZ), 1:3 Mikulic (15:25 ÜZ, Wenter), 1:4 Martini (24:45, P. Heckenberger, Mikulic), 1:5 Mikulic (32:07, Wenter), 2:5 Zbaranski (33:37, Körner), 3:5 Spätz (34:34 ÜZ, Hart, Zbaranski), 4:5 Hart (47:32, Zbaranski), 5:5 Späth (51:19, de Raaf, Kilthau), 6:5 Hart (Penalty). – Strafen: Mannheim 10 Minuten + 25, Ravensburg 21 Minuten + 20 (Delsor, Check von hinten).

Der EV Ravensburg steht sich auf dem Weg in die schon sicher geglaubten Play-offs in der Eishockey-Regionalliga selbst im Wege. Nach der Niederlage gegen Stuttgart gab es auch bei Schlusslicht Mannheim nur einen Punkt. Der EVR gab beim 5:6 nach Penaltyschießen vier Tore Vorsprung aus der Hand. Konsequenz ist, dass Ravensburg nun gegen die sehr viel stärkeren direkten Konkurrenten punkten muss. Weil allerdings auch Hügelsheim und Eppelheim ihre Spiele verloren, vergrößerte der Tabellenführer EVR seinen Vorsprung auf die Nicht-Play-off-Plätze auf acht Punkte.

Eigentlich hatte Ravensburg das Spiel in Mannheim im Griff. Nachdem eine erste frühe Überzahl nicht genutzt werden konnte, erzielte Jonas Mikulic unmittelbar nach Ablauf der Strafe in der vierten Minute das 1:0. In der 13. Minute erhöhte Simon Heckenberger in Überzahl auf 2:0. Alles schien nach Plan zu laufen für den Spitzenreiter. Selbst ein Unterzahltor der Maddogs in der 16. Minute brachte die Oberschwaben nicht aus der Spur. Schon 19 Sekunden später hatte Mikulic die Scharte mit dem 3:1 ausgewetzt.

In Bedrängnis geriet der EVR, als Verteidiger Louis Delsor in der Schlussminute des ersten Drittels nach einem Check von hinten vom Eis musste und kurz nach Wiederanpfiff ein weiterer Ravensburger in die Kühlbox wanderte. Ravensburg überstand diese Phase aber und setzte mit wieder fünf Mann auf dem Eis sofort nach. André Martini markierte in der 25. Minute das 4:1, Mikulic sorgte mit seinem dritten Treffer an diesem Abend in der 33. Minute für das 5:1.

Innerhalb von knapp einer Minute kam EKU Mannheim mit zwei Treffern aber noch im zweiten Drittel wieder ran. Und das Verhängnis nahm seinen Lauf. In der 48. Minute durften die Maddogs über den Anschlusstreffer jubeln, in der 52. Minute gar über den Ausgleich. Nachdem die Ravensburger die letzte halbe Minute in Unterzahl bestreiten mussten, konnten sie noch froh darüber sein, wenigstens einen Punkt mit nach Hause genommen zu haben. Es war in der Phase der Mannheimer Aufholjagd wieder das alte Ravensburger Leiden. Die Oberschwaben leisteten sich fünf Strafzeiten und hatten in dieser Bilanz am Ende erneut ein deutliches Übergewicht.

Dass es nicht wenigstens zwei Punkte wurden, lag daran, dass genau wie gegen Stuttgart erneut ein Penaltyschießen verloren wurde. Die Ravensburger hatten wenigstens das Glück, dass am Wochenende die Konkurrenz für sie spielte und der Vorsprung auf Platz fünf sich sogar auf acht Punkte erhöht hat. Am Freitag um 20 Uhr kommt der EC Eppelheim nach Oberschwaben. Gibt es gegen die Eisbären die vierte Niederlage in Folge, wird es wieder sehr eng.

EKU Mannheim – EV Ravensburg 6:5 n.P. (1:2, 2:3, 3:0, 1:0). – Tore: 0:1 Mikulic (3:19, P. Heckenberger, Martini), 0:2 S. Heckenberger (12:44 ÜZ, S. Kirsch, A. Kirsch), 1:2 Späth (15:06 UZ), 1:3 Mikulic (15:25 ÜZ, Wenter), 1:4 Martini (24:45, P. Heckenberger, Mikulic), 1:5 Mikulic (32:07, Wenter), 2:5 Zbaranski (33:37, Körner), 3:5 Spätz (34:34 ÜZ, Hart, Zbaranski), 4:5 Hart (47:32, Zbaranski), 5:5 Späth (51:19, de Raaf, Kilthau), 6:5 Hart (Penalty). – Strafen: Mannheim 10 Minuten + 25, Ravensburg 21 Minuten + 20 (Delsor, Check von hinten).

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