Das Mittel des FV Ravensburg II: mehr Tempo, mehr Präzision

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 Ravensburgs Robin Hettel (rechts) gegen Kehlens Martin Schreiner
Ravensburgs Robin Hettel (rechts) gegen Kehlens Martin Schreiner (Foto: Christian Metz)
Christian Metz

Die U23 des FV Ravensburg tritt in der Fußball-Landesliga am Sonntag um 15 Uhr beim FC Mengen an. Die Mengener hatten nach ihrem überragenden Start nach der Winterpause zuletzt eine Leistungsdelle.

„Das Ergebnis vom Mittwoch hat mich schon überrascht“, sagt Ravensburgs Trainer Gerhard Grünhagel über die 1:2-Niederlage des FC Mengen beim FC Ostrach. „Die Mengener haben in ihrem Spiel gegen Weiler 60 Minuten lang richtig gut mitgehalten und hätten höher führen müssen.“ Fakt ist aber: Die lange Erfolgssträhne des FCM, der nach der Winterpause sechs Spiele lang ungeschlagen geblieben war, ist in dieser englischen Woche mit den Niederlagen in Weiler und Ostrach gerissen.

„Mengen hat eine sehr zweikampfstarke Mannschaft mit zwei, drei sehr starken Leuten in der Offensive“, meint Grünhagel. Der vermeintlich Stärkste, Stürmer Alexander Klotz, hat ja auch eine Vergangenheit beim FV Ravensburg. „Ein Schlüssel ist, dass wir den Ball erobern, bevor ihn die Klotz-Brüder haben.“

Bei seiner eigenen Mannschaft sieht der Trainer einen kleinen Bruch nach der Niederlage in Dotternhausen vor drei Wochen: „In unserem Spiel fehlen momentan Tempo und Präzision“, bemängelt Grünhagel trotz der vier Punkte aus den letzten zwei Spielen. „Gerade den ganz jungen Spielern merkt man an, dass die Landesliga bei den Aktiven körperlich doch eine ganz andere Herausforderung ist als die U19.“

Also sind die erfahreneren Kräfte mehr denn je gefragt. Noch kann die U23 dabei auf Verstärkung aus der ersten Mannschaft bauen – ab dem viertletzten Spieltag sind dem aber aufgrund der Stammspielerregelung Grenzen gesetzt: Ab diesem Tag können nur noch Spieler eingesetzt werden, die in der Saison in weniger als 50 Prozent der Spiele in der ersten Mannschaft eingesetzt waren. „Da kommen nur Steffen Wohlfarth und Sebastian Mähr infrage“, meint Grünhagel. „Aber die beiden sind natürlich schon eine große Verstärkung.“ Auch wenn Wohlfarth im Oberligateam als Coach nicht mehr voll im Training steht – „ohne jemand zu nahe treten zu wollen: Für 30 Minuten Landesliga reicht es allemal.“ Wie beim 1:1 gegen die TSG Balingen II, als der Stürmer in der 66. Minute eingewechselt wurde.

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