Überblick: Das ist an diesem Mittwoch im Landkreis Ravensburg wichtig

Überblick: Das ist heute im Landkreis Ravensburg wichtig.
Überblick: Das ist heute im Landkreis Ravensburg wichtig. (Foto: Archivbild Felix Kästle, Grafik: David Weinert)
Redakteurin

Welche Themen interessieren im Landkreis Ravensburg heute besonders, welche politischen Entscheidungen stehen an und was bewegt die Menschen in der Region?

Die aktuellen Nachrichten aus dem Landkreis Ravensburg im Überblick: 

++ Ravensburger Polizei setzt jetzt Recognizer ein

Die Super-Erkenner können sich Gesichter extrem gut merken. Ihre Fähigkeit soll etwa dabei helfen, Diebe oder Krawallmacher zu überführen. Doch das Einsatzfeld der Spezialisten hat auch Grenzen.

Christine Hut ist eher ein ruhiger Typ: Sie spricht nicht übermäßig viel – lieber beobachtet sie andere Leute. Dass sie sich extrem gut merken kann, wen sie gemustert hat, war der 31-Jährigen bisher nicht wirklich bewusst. Erst durch eine groß angelegte Aktion ihres Arbeitgebers kam Huts außergewöhnliche Fähigkeit ans Tageslicht:

In den vergangenen Monaten wurden unter den Mitarbeitern des Polizeipräsidiums Ravensburg systematisch sogenannte Super-Recognizer (auf Deutsch: Super-Erkenner) gesucht. Deren Argusaugen sollen künftig bei Ermittlungen entscheidende Hinweise liefern.

++ Leutkircher Urgesteins Hans Lehnert ist gestorben

Hans Lehnert war unter anderem einer der Gründerväter der Leutkircher Fasnet, Feuerwehr-Funktionär und erfolgreicher Geschäftsmann. Nun ist er im Alter von mehr als 90 Lebensjahren verstorben.

Am Schluss war es sehr ruhig geworden um ihn, ruhiger als es seinem Leben jahrzehntelang entsprochen hat. Wenn man das Sprichwort „wer rastet, der rostet“ an das Leben Hans Lehnerts anwendet, dann stellt man fest, dass er beileibe nie und in keiner Phase Rost angesetzt hatte, weder in seinem Amt bei den Schützen, noch als Flieger und Feuerwehr-Funktionär, und als erfolgreicher Geschäftsmann schon gleich gar nicht.

++ Der Startschuss für den „Prozess Biosphärengebiet“ fällt am Montag

In Oberschwaben diskutieren Wirtschaft, Naturschutz, Politik und Landwirtschaft über ein mögliches Biosphärengebiet. Es gibt bereits Widerstand. Doch es gibt auch viele Chancen, wie ein Experte sagt.

 Das Wurzacher Ried könnte ein wichtiger Teil in einem möglichen Biosphärengebiet Oberschwaben werden.
Das Wurzacher Ried könnte ein wichtiger Teil in einem möglichen Biosphärengebiet Oberschwaben werden. Franz Bühler leitet das Prozessteam des Biosphärengebiets Oberschwaben in Bad Waldsee. (Foto: Archiv: Thomas Hoppe/pr)

Wie man ein solches Biosphärengebiet gestalten und wer davon wie profitieren könnte, soll in den nächsten Jahren nun Aufgabe für ein Prozessteam sein. Der Startschuss fällt am 20. Juni. Ab 9 Uhr gibt es auf Schwäbische.de mehr zum Thema.

++ Gut 1700 ukrainische Geflüchtete im Kreis Ravensburg registriert

Der Krieg in der Ukraine dauert an, und nach wie vor kommen Menschen aus dem gebeutelten Land auf der Suche nach Schutz im Landkreis Ravensburg an – allerdings verlassen einige wenige den Kreis auch schon wieder.

Aktuell sind etwas mehr als 1700 Ukrainerinnen und Ukrainer in Städten und Gemeinden des Kreises gemeldet, wie das Landratsamt auf Nachfrage mitteilt. Auf Sporthallen als Notunterkünfte musste dabei noch nirgendwo zurückgegriffen werden. Einen ausführlichen Bericht gibt es ab 12 Uhr HIER.

 Das „14 Nothelfer“ in Weingarten dient weiter als Bedarfsunterkunft. Bislang bleiben die ukrainischen Geflüchteten dort nur kur
Das „14 Nothelfer“ in Weingarten dient weiter als Bedarfsunterkunft. Bislang bleiben die ukrainischen Geflüchteten dort nur kurz, bis sie vor allem in private Wohnungen vermittelt werden können. Notunterkünfte in Hallen werden bislang nicht genutzt. (Foto: Fotos: Landkreis Ravensburg; Felix Kästle/dpa)
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