Das Israel Epic läuft für Gathof nicht ganz nach Plan

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 Daniel Gathof beim Rennen in Israel.
Daniel Gathof beim Rennen in Israel. (Foto: Igor Schiffris)
Schwäbische Zeitung

Mit einem guten Gefühl ist der Mountainbiker Daniel Gathof vom KJC Ravensburg zum Etappenrennen Israel Epic rund um den Küstenort Naharja gefahren. Der Kampf um Weltranglistenpunkte lockte an die 20 Landesmeister und einige Nationalmannschaften an den Start – denn die Crosscountryfahrer müssen schon jetzt für die Olympischen Spiele 2020 in Tokio punkten. Bei dem harten Rennen in Israel war Gathof mit sich eigentlich zufrieden, mit der Platzierung aber nicht.

Sehr solide im Prolog mit Rang 16, traf Gathof die volle Härte israelischer Trails auf der Königsetappe am ersten Tag. „Auf den 95 Kilometern machten mir vier Notstops mit aufgeschlitzten Reifen einen Strich durch die Rechnung”, sagte der Vogter. Auf der zweiten Etappe zeigte Gathof sein Potenzial. Im Rennen lag er teils auf Platz neun, musste aber auf der Fläche zum Ziel die Landesmeister Russlands sowie Australiens ziehen lassen und belegte Rang zwölf. Das Finale war eine eher leichte Etappe mit 800 Höhenmetern auf 75 Kilometern Länge. Die Abstände blieben gering, Gathof kam als Tages-15. ins Ziel. Der KJC-Profi machte kaum etwas vom Zeitverlust der ersten Etappe gut und holte als 19. der Gesamtwertung zwar noch ein paar Weltranglistenpunkte. „Aber Performance und Platzierung stimmten nicht überein“, meinte Gathof.

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