Das Derby in Aulendorf ist der Osterkracher

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 Die SG Aulendorf empfängt in der Fußball-Kreisliga A I den SV Reute.
Die SG Aulendorf empfängt in der Fußball-Kreisliga A I den SV Reute. (Foto: dpa)
Stephan Bischof

Die Spannung in der Fußball-Kreisliga A I nimmt von Woche zu Woche zu. Am Ostermontag (Anpfiff 15 Uhr) kommt es zu zwei richtungsweisenden Topspielen. Allen voran steht das Derby zwischen dem Tabellenführer SG Aulendorf und dem SV Reute im Fokus. Dazu steigt das Verfolgerduell zwischen Vogt und Baienfurt. Im Tabellenkeller versucht der SV Wolpertswende noch mal, alles möglich zu machen.

SG Aulendorf – SV Reute (Hinspiel 4:0): Der Tabellenführer und Topfavorit schwächelt in der Rückrunde bislang gewaltig. Von den vier Spielen im Jahr 2019 wurde nur eins gewonnen, dies aber immerhin gegen Mitkonkurrent SV Bergatreute. Der SV Reute dagegen hat aus den vier Spielen neun Punkte geholt und will mit einem Sieg an der SGA vorbeiziehen. „Im Hinspiel haben wir uns deutlich unter Wert verkauft. Diese Niederlage wollen wir ausmerzen“, sagt Reutes Trainer Jens Rädel. „Die Ausfälle von Niklas Klawitter und Jannik Emmendörfer wiegen schwer, aber bei Jannik habe ich Hoffnung, dass er bald wieder mitwirken kann. Meine Jungs sind schon deutlich weiter, als ich das zu Saisonbeginn erwartet habe. Und sie geben immer 100 Prozent. Für mich ist die SG Aulendorf am Montag der klare Favorit, aber wir werden alles reinhauen und dann schauen, für was es gereicht hat.“ Aulendorfs Vorstand Eric Buraty schätzt die aktuelle Situation so ein: „Wir müssen endlich zu einer Konstanz finden, um wöchentlich die Leistungen abzurufen, die wir auch leisten können. Ansonsten wird es nicht reichen in dieser Saison. Im Derby gegen Reute müssen wir uns im Vergleich zur Vorwoche auf beinahe allen Positionen deutlich steigern. Wir wollen das Spiel auf jeden Fall gewinnen, um als Tabellenführer in das letzte Saisondrittel zu gehen.“

SV Vogt – SG Baienfurt (1:1): Beide Mannschaften präsentieren sich in diesem Jahr in guter Verfassung. Vor allem die SG Baienfurt könnte noch mal ein gewaltiges Wörtchen im Aufstiegsrennen mitsprechen. „Wir haben stets daran geglaubt, noch mal vorne ranzukommen und nun haben wir unsere Chance. Das Duell in Vogt ist für uns so etwas wie ein Schicksalsspiel. Sollte uns hier ein Sieg gelingen, traue ich uns alles zu“, sagt SGB-Trainer Ralf Tagliaferri. „Vor allem entspannt sich in den nächsten Wochen die Personalsituation bei uns deutlich und wir können dann wieder mit Weggerle, Tagliaferri, Hartwig, Feiteiro, Rendler und Reimann planen.“ Auch Trainer Werner Tangl vom SV Vogt freut sich auf das Spiel, sieht aber keine Aufstiegschancen mehr für sein Team: „Um vorne wirklich noch mal angreifen zu können, stehen zu viele Mannschaften vor uns. Nichtsdestotrotz wollen wir das Heimspiel gewinnen und in der Tabelle an Baienfurt vorbeiziehen. Dafür braucht es eine überzeugende Leistung.“

SV Wolpertswende – SGM Waldburg/Grünkraut (1:2): Um die Mission Klassenerhalt angehen zu können, braucht der SVW mal wieder einen Sieg.

SV Haisterkirch – TSV Berg II (3:1): Nach zuletzt nur zwei Siegen aus fünf Spielen will der SVH zurück in die Erfolgsspur. Der TSV Berg feierte zuletzt fünf Siege in Serie.

Dazu spielen: TSG Bad Wurzach – SV Wolfegg (0:0), SK Weingarten – SV Bergatreute (1:3), FG 2010 WRZ – TSB Ravensburg (4:3).

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