Corona-Newsblog: Das neue Schuljahr beginnt — Diese Coronaregeln gelten in der Schule

Digital-Redakteur
Chef vom Dienst Digital / stellv. Leiter Digitalredaktion
Agence France-Presse
Deutsche Presse-Agentur

Die wichtigsten Nachrichten und aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus im Newsblog mit Fokus auf Deutschland und Schwerpunkt auf den Südwesten.

Aktuelle Zahlen des RKI¹: 

  • Aktuell nachgewiesene Infizierte Baden-Württemberg: 22.415 (547.250 Gesamt – ca. 514.300 Genesene - 10.535 Verstorbene)
  • Todesfälle Baden-Württemberg: 10.535
  • Sieben-Tage-Inzidenz Baden-Württemberg: 79,1
  • Aktuell nachgewiesene Infizierte Deutschland: 161.600 (4.077.640 Gesamt – ca. 3.823.500 Genesene - 92.606 Todesfälle)
  • Todesfälle: 92.606
  • Sieben-Tage-Inzidenz Deutschland: 80,2

Das Wichtigste auf einen Blick: 

  • Inzidenz bei 82,8, deutlich mehr Neuinfektionen als vor einer Woche (09.03 Uhr)
  • RKI streicht Regionen von Risiko-Liste und setzt neue darauf (17.35 Uhr)
  • Ärztepräsident: Mehr Druck auf Ungeimpfte derzeit nicht angemessen (16.13 Uhr)
  • Lucha: Vor lauter Corona die Grippe-Impfung nicht vergessen (10.36 Uhr)
  • Strengere Corona-Regeln in Baden-Württemberg verzögern sich (Freitag)
  • Kreta und Korsika ab Sonntag keine Corona-Hochrisikogebiete mehr (Freitag)

++ Das neue Schuljahr beginnt — Unterricht in der Schule

(21.02 Uhr) Am Montag beginnt für die 1,5 Millionen Schülerinnen und Schüler in Baden-Württemberg das neue Schuljahr — in den Schulen und mit neuem Sicherheitskonzept: Ungeimpfte Kinder und Jugendliche müssen sich regelmäßig auf das Coronavirus testen.

In den ersten zwei Schulwochen sind zwei Schnelltests pro Woche Pflicht. Von der dritten Schulwoche an müssen die Kinder dreimal die Woche einen Corona-Schnelltest machen — bei PCR-Tests bleibt es bei zweimal. Davon ausgenommen sind Geimpfte und Genesene.

Die Maskenpflicht gilt unabhängig von den Infektionszahlen. Ausnahmen gibt es unter anderem im Sportunterricht und bei Prüfungen.

Gibt es einen Corona-Fall, müssen sich alle Schülerinnen und Schüler einer Klasse, die nicht geimpft oder genesen sind, fünf Tage lang mindestens mit einem Schnelltest täglich testen. Eine automatische Quarantäne für die ganze Klasse gibt es nicht.

Für 95 000 Kinder im Südwesten ist der Schulbeginn besonders spannend, denn sie kommen in die erste Klasse. Für Kultusministerin Theresa Schopper (Grüne) ist es der erste Schuljahresbeginn ihrer Amtszeit. „Ich bin da auch gespannt, sagen wir mal wie eine Erstklässlerin, weil es das erste Jahr ist“, hatte Schopper gesagt.

++ 503 neue Corona-Fälle innerhalb eines Tages im Südwesten

(17.31 Uhr) Im Südwesten sind innerhalb eines Tages 503 Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet worden. Die Zahl stieg damit auf 547 250 seit Beginn der Pandemie, wie das Landesgesundheitsamt am Sonntag in seinem aktuellen Lagebericht mitteilte. Die Sieben-Tage-Inzidenz sank auf 91,8 (Vortag: 92,3) und damit erneut.

Am vergangenen Freitag hatte sie 93,4 betragen. Zwei neue Todesfälle und damit 10 535 Tote im Zusammenhang mit dem Virus wurden registriert.

Die Impfquote für die vollständig Geimpften beträgt derzeit 61,1 Prozent. Als mindestens einmal geimpft gelten nach Angaben des Robert Koch-Instituts rund 63,6 Prozent der Menschen im Land.

++ Merkel zum Start der Impfaktionswoche: „Lassen Sie sich impfen“ 

(11.20 Uhr) Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hat die Bürgerinnen und Bürger in Deutschland zum Start einer bundesweiten Impfaktionswoche aufgerufen, die Angebote für Corona-Impfungen zu nutzen. „Nie war es einfacher, eine Impfung zu bekommen. Nie ging es schneller“, sagte sie vor dem Start der Aktion an diesem Montag.

Impfangebote werde es etwa bei den Freiwilligen Feuerwehren, in der Straßenbahn, am Rand von Fußballfeldern und in Moscheen geben. Jeder könne sich dann ohne Termin und kostenfrei impfen lassen. „Ich bitte Sie daher: schützen Sie sich selbst und andere. Lassen Sie sich impfen“, appelliert die Bundeskanzlerin. Die Impfaktionswoche dauert bis zum 19. September.

Leider steige die Zahl der Neuinfektionen wieder, warnte Merkel in einem am Sonntag veröffentlichten Video-Podcast. Die große Mehrheit der Patienten, die im Krankenhaus oder auf der Intensivstation behandelt würden, seien ungeimpft. Um gut durch Herbst und Winter zu kommen, „müssen wir daher noch mehr Menschen überzeugen, sich impfen zu lassen“.

Vier Millionen Menschen in Deutschland seien an dem Virus erkrankt und über 90 000 Menschen daran gestorben. Die Kanzlerin sprach von „Zahlen, die für enormes Leid und tiefe Trauer stehen“. Hinzu komme, dass viele Bürgerinnen und Bürger an den Spätfolgen der Erkrankung leiden würden.

Vor einem Jahr habe es noch keinen Ausweg aus der Pandemie gegeben, erinnerte Merkel. „Heute können wir genau diesen Ausweg anbieten: eine Impfung mit sicheren und wirksamen Impfstoffen.“ Sie nannte es großartig, dass inzwischen mehr als 55 Millionen Menschen in Deutschland dieses Angebot angenommen hätten und über 50 Millionen davon sogar vollständig geimpft seien.

Das ist ein Riesenerfolg.

++ Über 2,8 Millionen Kontrollen der Corona-Testpflicht an Grenzen

(07.30 Uhr) Die meisten Menschen scheinen sich an die am 1. August eingeführte Corona-Testpflicht bei der Einreise nach Deutschland gehalten zu haben. 2 820 972 Personen wurden stichprobenartig auf Einhaltung kontrolliert — bis zum 7. September wurden dabei 3727 Verstöße festgestellt, wie die „Welt am Sonntag“ unter Berufung auf die Bundespolizei berichtete. Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) räumte allerdings ein, dass von einer „großen Dunkelziffer und vielen unentdeckten Verstößen“ auszugehen sei.

Seit 1. August gilt eine Corona-Testpflicht für Urlaubsheimkehrer. An Autobahnen, auf Bundesstraßen und in Zügen kontrolliert das die Bundespolizei stichprobenartig. Damit sollte eine weitere Ausbreitung des Coronavirus zum Ende der Sommerferien verhindert werden. Alle Menschen ab zwölf Jahren müssen bei der Einreise nachweisen können, dass sie entweder negativ getestet ist, gegen Corona geimpft oder genesen sind. Die Verordnung tritt mit Ablauf des Jahres 2021 außer Kraft. Eine solche Vorgabe hatte es zuvor schon für alle Flugpassagiere gegeben.

Mit 3051 festgestellten Verstößen wurde das Gros fehlender Nachweise an den Grenzen zu Österreich und Tschechien ermittelt, wie die Zeitung weiter berichtete. Bei Einreisen aus Österreich per Auto oder Zug wurde in 1539 Fällen weder Testergebnisse noch Impf- oder Genesenen-Bescheinigungen vorgelegt. Bei Ankünften aus Tschechien war das 1512 Mal der Fall. Insgesamt sei die Anzahl der festgestellten Verstöße rückläufig, zitierte die „Welt am Sonntag“ einen Sprecher der Bundespolizei. Der GdP-Vorsitzende Andreas Roßkopf hält Kontrollen dennoch für sinnvoll, „denn sie wirken abschreckend“.

++ RKI registriert 7345 Corona-Neuinfektionen — Inzidenz bei 80,2

(07:00 Uhr) — Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt laut Robert Koch-Institut (RKI) aktuell bei 80,2. Das geht aus Angaben des Instituts vom Sonntagmorgen hervor. Am Vortag hatte der Wert bei 82,8 gelegen, vor einer Woche bei 83,1. Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 7345 Corona-Neuinfektionen. Die Zahlen geben den Stand des RKI-Dashboards von 04.15 Uhr wieder. Vor einer Woche hatte der Wert bei 10 453 Ansteckungen gelegen.

Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden acht Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 21 Todesfälle gewesen. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 4 077 640 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Freitag mit 1,95 an (Vortag 1,89). Ein bundesweiter Schwellenwert, ab wann die Lage kritisch zu sehen ist, ist für die Hospitalisierungs-Inzidenz unter anderem wegen großer regionaler Unterschiede nicht vorgesehen. Der bisherige Höchstwert lag um die Weihnachtszeit bei rund 15,5.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 3 823 500 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 92 606.

++ RKI streicht Regionen von Risiko-Liste und setzt neue darauf

(17.35 Uhr) Die Mittelmeer-Ferieninseln Kreta und Korsika gelten von diesem Sonntag an nicht mehr als Corona-Hochrisikogebiete. Griechenland wird nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) in Berlin vollständig von der Liste gestrichen.

In Frankreich fällt der Status außer für Korsika auch noch für die Region Okzitanien weg. Hochrisikogebiete sind aus Sicht der Bundesregierung in Frankreich dann nur noch die Region Provence-Alpes-Côte d'Azur im Süden des Landes sowie einige Überseegebiete.

Dieser Kategorie werden Länder und Regionen mit einem besonders hohen Infektionsrisiko zugeordnet. Rückkehrer nach Deutschland, die nicht vollständig geimpft oder genesen sind, müssen für zehn Tage in Quarantäne. Sie können sich aber nach fünf Tagen mit einem negativen Test davon befreien. Neu als Hochrisikogebiete eingestuft werden nun Norwegen mit den Provinzen Oslo und Viken sowie Bosnien-Herzegowina, Nicaragua und Grenada.

Für die Einstufung sind - anders als früher - nicht nur die Infektionszahlen ausschlaggebend. Andere Kriterien sind das Tempo der Ausbreitung des Virus, die Belastung des Gesundheitssystems oder auch fehlende Daten über die Corona-Lage. Von Sonntag an ist auch ein großer Teil Südamerikas wieder "risikofrei": Argentinien, Bolivien, Paraguay, Ecuador und Peru werden von der Liste gestrichen. Außerdem werden das arabische Land Oman und Namibia im Südwesten Afrikas gestrichen.

++ Ärztepräsident: Mehr Druck auf Ungeimpfte derzeit nicht angemessen

(16.13 Uhr) Ärztepräsident Klaus Reinhardt hält stärkere Einschränkungen für Ungeimpfte derzeit für unangebracht. "Im Moment bin ich dagegen", sagte Reinhardt der "Passauer Neuen Presse" (Samstag). "Noch mehr Druck auf Nicht-Geimpfte auszuüben, wäre zum jetzigen Zeitpunkt nicht angemessen." Er war gefragt worden, ob er ein Befürworter einer stärkeren Verbindlichkeit von "2G"-Regeln sei, bei denen nur Geimpfte und Genesene Zugang zu bestimmten Veranstaltungen und Einrichtungen haben.

Der Präsident der Bundesärztekammer argumentierte, zum einen sei das Gesundheitssystem aktuell nicht so sehr beansprucht, dass das von dieser Seite her legitimiert wäre. "Zum anderen dürfte mehr Druck bei Unentschlossenen, die man mit vernünftigen Argumenten überzeugen könnte, eher Gegenreaktionen auslösen. Auf diese Weise werden wir die fehlenden 20 bis 25 Prozent bei der Impfquote kaum erreichen." Reinhardt plädierte dafür, vielmehr "noch stärker und gezielter" zu versuchen, "bestehende Zweifel zu zerstreuen und Fake-News über das Impfen (...) konsequent zu korrigieren".

Er lehnte auch Überlegungen ab, dass Ungeimpfte bald keinen Anspruch auf Entschädigung bei Verdienstausfällen wegen angeordneter Quarantäne mehr haben sollen. Dies ist in mehreren Bundesländern bereits angekündigt. "Diese Debatte ist überzogen. Zudem löst sie die daraus folgende Frage aus, wie mit anderen Menschen umgegangen wird, die Raubbau an ihrem Körper betreiben."

++ Ex-Bundespräsident Gauck attackiert Impfgegner als „Bekloppte“

(14.47 Uhr) Alt-Bundespräsident Joachim Gauck hat die Gegner einer Impfung gegen das Coronavirus scharf angegriffen. Bei einer Tagung für Lehrer am Samstag in Rostock betonte er, dass die Pandemie noch nicht überwunden sei.

"Dann ist ja auch schrecklich, dass wir in einem Land leben, in dem nicht nur Bildungswillige leben, sondern auch hinreichende Zahlen von Bekloppten. Also Entschuldigung: Das darf ich mal so locker formulieren, ich bin ja jetzt Rentner und muss nicht mehr auf jedes Wort achten."

Gauck (81) sagte, dass die Menschen mit ihrer Einsicht "Impfen sei schädlich" nicht für sich selbst, sondern für ihr Umfeld Probleme schafften. "Das ist ja alles unglaublich." Gauck war von 2012 bis 2017 Bundespräsident.

Joachim Gauck
Ex-Bundespräsident Joachim Gauck hat Impfgegner scharf angegriffen. (Foto: Wolfgang Kumm / DPA)

++ Bericht: Testpflicht für ungeimpfte Arbeitnehmer und Selbstständige in BaWü

(13.16 Uhr) Baden-Württemberg will einem Bericht zufolge ungeimpfte Arbeitnehmer und Selbstständige mit Kontakt zu außenstehenden Personen zu wöchentlichen Tests verpflichten, sobald die neue Corona-Warnstufe in Kraft tritt. Das schreiben die „Heilbronner Stimme“ und der „Südkurier“ am Samstag.

Die Tests müssten vier Wochen aufbewahrt werden und den zuständigen Behörden auf Wunsch überlassen werden, heißt es darin weiter. Die Zeitungen berufen sich auf einen aktuellen Entwurf der neuen Corona-Verordnung des Landes. Hier lesen Sie mehr.

++ Kassenärzte-Chef: Begeisterung für Booster-Impfung gering

(12.02 Uhr) Das Interesse der Menschen an einer dritten Corona-Impfung ist derzeit nach Ansicht des Vorsitzenden der Kassenärztlichen Bundesvereinigung gering. "Die Zahlen zeigen, dass derzeit weder besonders viele Ärzte bei den Auffrischimpfungen mitmachen noch in der Bevölkerung der Bedarf nach einer weiteren Dosis groß ist", sagte Andreas Gassen der "Welt am Sonntag".

Nach Angaben des Robert Koch-Instituts vom Freitag haben sich bislang etwas mehr als 162 000 Menschen in Deutschland eine sogenannte Booster-Impfung verabreichen lassen. Diese werden in mehreren Bundesländern bereits für bestimmte Menschen angeboten, deren zweite Impfung mindestens sechs Monate zurückliegt.

Dass diese Angebote bisher zögerlich angenommen werden, sieht Gassen in der derzeit fehlenden Empfehlung der Ständigen Impfkommission (Stiko) begründet. "Die Bevölkerung hat mittlerweile zu Recht gelernt, beim Impfen nicht auf Politiker, sondern eher auf Mediziner zu hören", sagte Gassen der "Welt am Sonntag". Auch die Ärzte seien von dem erneuten Vorpreschen der Politik und der lückenhaften Datenlage verunsichert.

"Die Begeisterung ist begrenzt, nach der sehr belastenden Impfkampagne jetzt noch einzelne Auffrischimpfungen durchzuführen, die schlecht vergütet und organisatorisch aufwendig sind", sagte Gassen. Die Stiko plant nach Angaben ihres Chefs Thomas Mertens zeitnah eine Empfehlung für Auffrischungsimpfungen.

++ Lucha: Vor lauter Corona die Grippe-Impfung nicht vergessen

(10.36 Uhr) Im Schatten der Corona-Pandemie könnte das Risiko der Grippe nach Einschätzung von Gesundheitsminister Manne Lucha (Grüne) unterschätzt werden. "Durch die Corona-Pandemie ist das Thema Grippe und Influenza leider aus dem öffentlichen Fokus geraten", sagte Lucha vor Beginn der Grippe-Saison der Deutschen Presse-Agentur in Stuttgart. Eine Grippe sei aber keine einfache Erkältung, sondern eine ernstzunehmende Erkrankung.

Schwere Krankheitsverläufe drohen insbesondere bei älteren Menschen, sagte Lucha. Sie zählen nach Angaben der Ständigen Impfkommission (Stiko) zur Risikogruppe. "Wir müssen in jedem Fall verhindern, dass die Intensivstationen zusätzlich belastet werden", erklärte Lucha weiter. Das Sozialministerium in Baden-Württemberg empfiehlt aber nicht nur Risiko-Gruppen die Impfung, sondern allen.

Im vergangenen Jahr war die Nachfrage nach Grippeschutzimpfungen im Südwesten hoch - in zahlreichen Arztpraxen kam es zu Engpässen beim Impfstoff. Die baden-württembergische Kassenärztliche Vereinigung (KV) rechnet 2021 mit einer ähnlich starken Nachfrage wie im vergangenen Jahr.

Beginn der Grippe-Saison ist Anfang Oktober. Üblicherweise hat sie ihren Höhepunkt im Februar und März. Nach der Impfung dauert es bis zu zwei Wochen bis zu einem vollständigen Impfschutz.

++ Inzidenz bei 82,8, deutlich mehr Neuinfektionen als vor einer Woche

(09.03 Uhr) Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt laut Robert Koch-Institut (RKI) aktuell bei 82,8. Das geht aus Angaben des Instituts vom Samstagmorgen hervor. Am Vortag hatte der Wert bei 83,8 gelegen, vor einer Woche bei 80,7. Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 11 214 Corona-Neuinfektionen. Die Zahlen geben den Stand des RKI-Dashboards von 04.12 Uhr wieder. Vor einer Woche hatte der Wert bei 10 835 Ansteckungen gelegen.

Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 45 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 24 Todesfälle gewesen. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 4 070 295 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Freitag mit 1,95 an (Vortag 1,89). Ein bundesweiter Schwellenwert, ab wann die Lage kritisch zu sehen ist, ist für die Hospitalisierungs-Inzidenz unter anderem wegen großer regionaler Unterschiede nicht vorgesehen. Der bisherige Höchstwert lag um die Weihnachtszeit bei rund 15,5.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 3 817 900 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 92 598.

+++ Hier geht es zum Corona-Newsblog vom Freitag +++

Plus oder kostenlos? Welche Inhalte kostenpflichtig sind – und warum

Unsere Daten und Zahlen beziehen wir aktuell aus dem Dashboard RKI¹

Meist gelesen in der Umgebung

Mehr Inhalte zum Dossier

Wir haben die allgemeine Kommentarfunktion unter unseren Texten abgeschaltet. Für einzelne Texte wird es auch weiterhin die Möglichkeit zum Austausch geben. Aufgrund der Vielzahl an Kommentaren können wir derzeit aber keine gründliche Moderation mehr gewährleisten. Mehr Informationen zu unseren Beweggründen finden Sie hier.
Kommentare werden geladen