Corona-Newsblog: Nur noch 16 Covid-Patienten in der Oberschwabenklinik

Crossmedialer Volontär
Digital-Redakteur
Agence France-Presse
Deutsche Presse-Agentur

Die wichtigsten Nachrichten und aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus im Newsblog mit Fokus auf Deutschland und Schwerpunkt auf den Südwesten.

Das Wichtigste auf einen Blick:

  • Nur noch 16 Covid-Patienten in der Oberschwabenklinik (15.47 Uhr)
  • Immer noch 2,7 Millionen Deutsche über 60 nicht gegen Corona geimpft (06.44 Uhr) 
  • RKI: Sieben-Tage-Inzidenz sinkt weiter (06.10 Uhr)

++ Nur noch 16 Covid-Patienten in der Oberschwabenklinik

(15.47 Uhr) Licht und Schatten an der Oberschwabenklinik (OSK): Die Anzahl der Covid-19-Patienten ist im Wochenvergleich weiter gesunken: von 20 auf 16. Laut OSK-Pressesprecher Winfried Leiprecht fallen aber nach wie vor viele Beschäftigte wegen Corona aus: Zum Teil hätten diese sich trotz Impfung in der Omikronwelle bereits zum zweiten Mal infiziert.

Von den 16 Covid-Patienten, die in Wangen und Ravensburg behandelt werden, liegen 14 auf Normalstationen (minus fünf) und zwei auf der Intensivstation in Wangen (plus eins). Exakt die Hälfte der Covid-Patienten ist laut Kliniksprecher ungeimpft. Die Ravensburger Kinderklinik sei glücklicherweise wie schon in der Vorwoche coronafrei. Zum Höhepunkt der Omikronwelle lagen dort bis zu drei kleine Patienten mit teils schweren Verläufen.

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++ Helfer in der Region spüren Folgen der Pandemie

(12.30 Uhr) Vereine, Musikkapellen und Hilfsorganisationen spüren die Folgen der Pandemie nach zwei Jahren. So auch bei den Feuerwehren im Laucherttal. Dennoch sehen sie sich nach wie vor gut aufgestellt – trotz Bedenken an der einen oder anderen Stelle.

++ Wie es der Wehr geht und mit welchem Gefühl die Ehrenamtlichen nun wieder starten wollen, lesen Sie hier ++

++ Landkreis Lindau muss 6300 Impfdosen auf einmal wegwerfen

(10.52 Uhr) "Mir hat das Herz geblutet", sagt Klaus Adams, der die beiden Impfzentren in Lindau und Lindenberg leitet.

Der Landkreis Lindau hat Ende Februar 6256 Dosen der Impfstoffe von Biontech, Moderna und Astrazeneca entsorgt. Bei anderen Impfzentren in der Region sieht es ähnlich aus. Seit Jahresbeginn ist die Nachfrage nach Impfstoff gegen das Coronavirus rapide gesunken, die Vakzine sind abgelaufen. 

++ Wie sich das Impfen in der Region Lindau nach unten entwickelt hat und welche Kosten dadurch entstanden ist, lesen Sie hier ++

++ Schnelltestzentrum Mengen schließt Ende Mai

(10.46 Uhr) Das Schnelltestzentrum Probelokal Stadtkapelle Mengen ändert ab Mai, seine Öffnungszeiten. Das Menger Drive-In Angebot fällt hingegen ab Ende Mai ganz weg. 

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++ Lauterbach: Freitestung nach verkürzter Corona-Isolation sinnvoll

(10.27 Uhr) Bei der geplanten Verkürzung der Isolation für Corona-Infizierte hält Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach es für sinnvoll, dass Betroffene sich am Ende freitesten. „Ich persönlich glaube, dass am Ende von fünf Tagen — das ist ja eine sehr kurze Zeit — zumindest eine Selbsttestung dringend empfohlen sein müsste“, sagte der SPD-Politiker am Freitag im ARD-„Morgenmagazin“.

Weil wir wissen, dass viele nach dem fünften Tag noch positiv sind, und die würden dann ja doch noch andere anstecken.

Daher sei eine Freitestung auch für diejenigen, die keine Symptome mehr haben, sinnvoll — „zumindest als dringende Empfehlung“.

Die vorgeschriebene Isolation für Corona-Infizierte soll auf fünf Tage verkürzt werden, wie das Gesundheitsministerium von Sachsen-Anhalt am Donnerstagabend mitgeteilt hatte. In einer Videoschalte der Ressortchefs von Bund und Ländern habe das Bundesgesundheitsministerium angekündigt, dass die Empfehlung des Robert Koch-Instituts (RKI) hinsichtlich der Isolations- und Quarantänedauer Anfang kommender Woche angepasst werden solle. „Im Wesentlichen geht es dabei um eine Verkürzung der Isolationsdauer für nachweislich positiv Getestete auf fünf Tage.“ Sachsen-Anhalt hat derzeit den Vorsitz der Gesundheitsministerkonferenz.

Die Länder wollen ihre Isolations- und Quarantäneregelungen entsprechend überarbeiten. Die Gesundheitsminister begründen den Schritt mit einer zunehmenden Immunität in der Bevölkerung und durch mildere Krankheitsverläufe mit der Omikron-Variante.

Eine Quarantäne für Kontaktpersonen von Infizierten soll wohl nur noch dringend empfohlen werden, wie es am Donnerstagabend nach den Beratungen der Ressortchefs hieß. Mehrere Länder gehen bei der Verkürzung der Isolationszeit bereits voran.

Bisher dauern Isolation und Quarantäne in der Regel zehn Tage und können mit einem negativen Test frühestens nach sieben Tagen vorzeitig beendet werden. Bundesminister Lauterbach hatte ein zunächst vorgesehenes Ende der Isolationspflicht zurückgenommen.

++ Auswertung: 300 000 Patienten mit Post-Covid in Praxen behandelt

(07.24 Uhr) In den ersten neun Monaten des vergangenen Jahres sind laut einer Auswertung rund 300 000 Menschen mit länger anhaltenden Beschwerden nach Corona-Infektionen in Arztpraxen behandelt worden. Seit dem 1. Januar 2021 können Post-Covid-Patienten mit einem eigenen Abrechnungscode identifiziert werden, erläuterte das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (Zi).

Dieser wurde demnach in den ersten drei Quartalen bis Ende September 2021 für 303 267 Patienten dokumentiert — im ersten Quartal erstmalig bei knapp 110 000 Menschen, im zweiten bei 125 000 und im dritten bei 68 000 Menschen.

Im Verhältnis zu den 4,2 Millionen Covid-19-Fällen, die bis Ende September 2021 bestätigt worden seien, falle die Häufigkeit zum Glück eher gering aus, erläuterte Instituts-Chef Dominik von Stillfried. „Post-Covid entwickelt sich nicht zu einer neuen Volkskrankheit.“ Die ausgewerteten Abrechnungsdaten zeigten, dass es ein heterogenes Krankheitsbild gebe. Die überwiegende Mehrheit benötige keine spezielle Versorgung über längere Zeit, dies treffe nur auf einen kleineren Teil zu. Diese Gruppe müsse weiter beobachtet werden.

Ausgehend von den im ersten Quartal versorgten Patienten habe sich ein Einblick in die Länge des Behandlungsbedarfs ergeben, hieß es weiter. Demnach wurden 61 Prozent in einem Quartal behandelt. Ein Fünftel (19,8 Prozent) sei auch im zweiten Quartal oder mit einem Vierteljahr Unterbrechung erneut im dritten Quartal vertragsärztlich versorgt worden. In allen drei Quartalen behandelt wurden 19 Prozent.

Der Chef der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Andreas Gassen, sagte, es zeige sich, dass die Behandlungsdauer mit meistens einem Quartal überschaubar bleibe. KBV-Vize Stephan Hofmeister sagte, zugleich sei klar, dass der Betreuungs- und Beratungsbedarf sehr hoch und mit viel Arbeit in den Praxen verbunden sei. Es handele sich um ein heterogenes Krankheitsbild, das intensiver Abklärung bedürfe.

Als „Long Covid“ definieren die deutschen Patientenleitlinien Beschwerden, die länger als vier Wochen nach einer Infektion bestehen - als „Post Covid“, wenn sie länger als zwölf Wochen nach der Infektion den Alltag einschränken. Das Robert Koch-Institut (RKI) schreibt dazu erklärend im Netz: „Somit umfasst „Long Covid“ sowohl im Anschluss an eine akute Covid-19-Erkrankung vier bis zwölf Wochen nach Symptombeginn noch bestehende Symptome als auch das „Post-Covid-19-Syndrom“.“

Eine einheitliche Definition des Krankheitsbildes gibt es nicht. Experten zufolge fällt aber eine Vielzahl unterschiedlicher Symptome unter die Bezeichnung — von starker Müdigkeit über kognitive Einschränkungen bis hin zu Schmerzen an verschiedenen Körperstellen.

++ Immer noch 2,7 Millionen Deutsche über 60 nicht gegen Corona geimpft

(06.44 Uhr) In Deutschland sind nach Angaben der Bundesregierung immer noch 2,7 Millionen der über 60-Jährigen, die ein besonderes Risiko für eine schwere Covid-19-Erkrankung tragen, nicht geimpft. Das geht aus einer Antwort des Bundesgesundheitsministeriums auf eine Anfrage der Linken-Fraktion im Bundestag hervor, wie die „Rheinische Post“ und der „General-Anzeiger“ (Freitagsausgaben) berichteten. Demnach sind auch in der Altersgruppe der 18- bis 59-Jährigen noch rund 7,2 Millionen Menschen nicht geimpft.

Die Entwicklung der Pandemie und das mögliche Auftreten neuer Varianten des Corona-Virus bleibe aber kaum vorhersehbar. Um auf neue Virusvarianten vorbereitet zu sein, müssten „schnell skalierbare Systeme“ entwickelt werden.

Nach Angaben des Bundesgesundheitsministeriums treibt die Bundesregierung den Aufbau eines Zentrums für Pandemieimpfstoffe und -therapeutika beim Paul-Ehrlich-Institut voran. Das Ziel sei es, die Bevölkerung in Deutschland schnellstmöglich mit wirksamen und sicheren Impfstoffen und Therapeutika im Pandemiefall zu versorgen.

Linken-Fraktionsgeschäftsführer Jan Korte kritisierte dazu die Rolle von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD): „Lauterbach ist bald fünf Monate Bundesgesundheitsminister und hat noch keine einzige Maßnahme zur Stärkung des Gesundheitswesens oder der Langzeitpflege angestoßen.“ Das sei „nicht nur peinlich, das ist auch gefährlich“. Lauterbachs angebliche Strategie, „alle Verantwortung bei der Pandemiebekämpfung auf die Bevölkerung abzuwälzen, ist gescheitert“.

Der Minister sollte Korte zufolge unverzüglich einen Zeitplan für den kommenden Herbst und Winter vorlegen. Der Linken-Politiker forderte den Erhalt von Testzentren und Laborpersonal sowie mehr Personal in Krankenhäusern. Außerdem müsse Lauterbach sich dafür einsetzen, die Patente auf Impfstoffe freizugeben.

++ Sieben-Tage-Inzidenz sinkt weiter - 101 610 Neuinfektionen

(06.10 Uhr) Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist weiter gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche am Freitagmorgen mit 758,5 an (Vortag 826,0; Vorwoche: 733,4; Vormonat: 1703,3). Allerdings liefert die Inzidenz kein vollständiges Bild der Infektionsentwicklung, auch weil die offiziellen Meldedaten vom Testverhalten der Bevölkerung abhängen. Das RKI analysiert deshalb regelmäßig - aber nicht tagesaktuell - weitere Parameter.

So gingen die Experten in ihrem am Donnerstag erschienen Wochenbericht unter anderem davon aus, dass die Kennzahlen zu Krankenhauseinweisungen weiter abgenommen haben. Trends zu den Fallzahlen in der Woche nach Ostern lassen sich laut RKI wegen der Feiertage und der Ferien nur eingeschränkt bewerten. Der Gipfel der aktuellen Welle sei jedoch klar überschritten. Dennoch habe es noch sehr viele Infektionen gegeben.

Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI zuletzt 101 610 Corona-Neuinfektionen innerhalb eines Tages, wie aus Zahlen von Freitagmorgen hervorgeht, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.00 Uhr wiedergeben (Vorwoche: 161 718 registrierte Ansteckungen). Zwischen den einzelnen Wochentagen schwanken die Werte deutlich, da insbesondere am Wochenende einige Bundesländer nicht ans RKI melden.

Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 214 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 289 Todesfälle. Auch diese Zahl schwankt sehr von Tag zu Tag, da dem RKI am Wochenende nur wenige Daten dazu gemeldet werden.

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 24 710 769 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Das waren die letzten Meldungen am Donnerstag

++ Drosten zieht sich aus Gremium zu Corona-Maßnahmen zurück

(15.57 Uhr) Der Virologe Christian Drosten zieht sich aus einer Kommission zur wissenschaftlichen Beurteilung der staatlichen Corona-Beschränkungen in Deutschland zurück.

Leider habe ihm Drosten mitgeteilt, dass er die Auswertung des Infektionsschutzgesetzes für die Bundesregierung und das Parlament nicht weiter begleite, erklärte Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) am Donnerstag bei Twitter. „Das ist ein schwerer Verlust, weil niemand könnte es besser.“ Der Leiter des Instituts für Virologie an der Charité Berlin bleibt aber Mitglied des Corona-Expertenrats der Bundesregierung.

Der Bundestag hatte im Infektionsschutzgesetz festgelegt, dass es eine externe Evaluation der Vorgaben im Rahmen der mehrere Monate lang geltenden epidemischen Lage von nationaler Tragweite geben soll. Dafür war ein Sachverständigenausschuss eingesetzt worden, der laut Gesetz bis zum 30. Juni einen Bericht vorlegen soll. Dem Gremium gehören Wissenschaftler verschiedener Fachrichtungen an.

Eine Charité-Sprecherin bestätigte auf Anfrage, dass Drosten dem Ausschuss seinen Rückzug mitgeteilt hat. Er sei zu der Überzeugung gelangt, dass Ausstattung und Zusammensetzung nicht ausreichten, um eine wissenschaftlich hochwertige Evaluierung gewährleisten zu können.

Darüber hinaus seien in den vergangenen Wochen wiederholt und in umfangreicher Form Inhalte der Beratungen zum Gegenstand einer irreführenden und falschen Berichterstattung geworden. „Dies steht aus Sicht von Prof. Drosten einer konstruktiven, zielgerichteten Zusammenarbeit im Gremium entgegen.“ Schließlich seien die Mitglieder an strikte Vertraulichkeit gebunden.

++ Schülerinnen und Schüler mit besseren Leistungen als vor Corona 

(12.27 Uhr) Die baden-württembergischen Schülerinnen und Schüler haben bei den jüngsten Vergleichsarbeiten (VERA) zum Teil besser abgeschnitten als noch 2019 — trotz Corona. Wie groß die Lernrückstände durch die Pandemie seien, könne man aber nicht einschätzen, hieß es in den Landesergebnissen des Instituts für Bildungsanalysen Baden-Württemberg. Zunächst hatten die „Stuttgarter Nachrichten“ und die „Stuttgarter Zeitung“ darüber berichtet.

Die VERA in den Fächern Deutsch, Mathematik sowie der ersten Fremdsprache sollen nach Angaben des Instituts zeigen, inwieweit die Schülerinnen und Schüler die Bildungsstandards schon erreichen. Normalerweise finden diese Tests im zweiten Halbjahr der dritten und achten Klasse statt — wegen der Pandemie wurden die Arbeiten auf den Beginn der vierten sowie neunten Klasse verschoben. Die Kinder und Jugendlichen hatten somit ein halbes Jahr mehr Lernzeit als üblich.

Wie aus den Landesergebnissen 2021 hervorgeht, sind die Leistungsniveaus der Schülerinnen und Schüler sehr unterschiedlich. Kinder und Jugendliche, die zu Hause Deutsch sprechen, schnitten besser ab als andere Schülerinnen und Schüler. Je mehr Bücher es zu Hause gibt, desto besser waren in der Regel die Ergebnisse der Schülerinnen und Schüler. Bei den Vergleichsarbeiten in der neunten Klasse waren die Mädchen in den Fächern Deutsch und Englisch besser als die Jungen. Die Jungen wiederum schnitten in Mathe etwas stärker ab.

++ Baden-Württemberg will Corona-Isolation auf fünf Tage verkürzen

(12.09 Uhr) Corona-Infizierte müssen in Baden-Württemberg künftig nur noch fünf Tage in Isolation. Darauf verständigten sich am Donnerstag das Sozialministerium und die Fraktionschefs von Grünen und CDU, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur aus Koalitionskreisen in Stuttgart. Bislang gilt für Infizierte eine verpflichtende Isolation von zehn Tagen — ein Freitesten ist frühestens nach sieben Tagen möglich.

++ Ab wann die neue Regelung greift und was sie beinhaltet, lesen Sie hier ++ 

++ Hier geht es zu den Corona-News vom Donnerstag ++

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