Corona-Newsblog: Sieben-Tage-Inzidenz im Südwesten bleibt auf hohem Niveau

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Die wichtigsten Nachrichten und aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus im Newsblog mit Fokus auf Deutschland und Schwerpunkt auf den Südwesten.

Aktuelle Zahlen des RKI¹: 

  • Aktuell nachgewiesene Infizierte Baden-Württemberg: ca. 23.400 (557.472 Gesamt – ca. 523.500 Genesene - 10.553 Verstorbene)
  • Todesfälle Baden-Württemberg: 10.553
  • Sieben-Tage-Inzidenz Baden-Württemberg: 94,1
  • Aktuell nachgewiesene Infizierte Deutschland: ca. 160.200 (4.142.116 Gesamt – ca. 3.888.900 Genesene - 92.958 Todesfälle)
  • Todesfälle: 92.958
  • Sieben-Tage-Inzidenz Deutschland: 70,5

Das Wichtigste auf einen Blick: 

  • Sieben-Tage-Inzidenz im Südwesten bleibt auf hohem Niveau (19.01 Uhr)

  • Lockerungen für Kulturbranche in Bayern (12.11 Uhr)

  • Spahn: Sollten im Südosten noch deutlich höhere Impfquoten erreichen (Sa. 11.33 Uhr)

Wir beenden nun den Newsblog vom Wochenende. Das waren die Meldungen von heute:

++ Sieben-Tage-Inzidenz im Südwesten bleibt auf hohem Niveau

(19.01 Uhr) Die Sieben-Tage-Inzidenz in Baden-Württemberg bleibt mit 93,2 weiter auf hohem Niveau. Am Vortag hatte der Wert noch bei 94,0 gelegen. Die Zahl der Corona-Patienten in Intensivbehandlung stieg am Sonntag (Stand: 16.00 Uhr) um 6 auf 208, wie das Landesgesundheitsamt in Stuttgart mitteilte.

Die Zahl der Corona-Infizierten pro 100.000 Einwohner, die innerhalb einer Woche in eine Klinik aufgenommen wurden, beträgt derzeit 1,83. Die sogenannte Hospitalisierungsinzidenz ist neben der Zahl der Covid-Patienten in Intensivbehandlung ausschlaggebend für mögliche strengere Maßnahmen vor allem für Ungeimpfte.

Die Behörde verzeichnete im Vergleich zum Vortag 344 neue Ansteckungen und 3 neue Todesfälle in Verbindung mit dem Virus. Damit stieg die Zahl der nachgewiesenen Fälle im Südwesten auf 558.038 und die der Todesfälle auf 10.557.

Corona Dreistufiges Warnsystem ab 16. September 2021 in Baden-Württemberg

Laut der derzeit geltenden Corona-Verordnung des Landes wird eine erste sogenannte Warnstufe erreicht, wenn mindestens 250 Intensivbetten mit Covid-19-Patienten belegt sind oder 8 von 100 000 Einwohnern innerhalb von sieben Tagen mit Corona-Symptomen in eine Klinik eingeliefert wurden. Dann brauchen Ungeimpfte einen negativen PCR-Test, wenn sie an den meisten öffentlichen Veranstaltungen teilnehmen wollen. Ein Antigentest reicht nicht mehr.

++ 42 neue Corona-Fälle am Wochenende im Landkreis Tuttlingen

(18.52 Uhr) Seit Beginn der Pandemie sind für den Landkreis Tuttlingen laut Landesgesundheitsamt 8421 Corona-Fälle übermittelt worden. Das geht aus den jüngsten Lageberichten hervor.

Demnach sind am Samstag 33 positiv getestete Personen neu hinzugekommen, am Sonntag waren es neun Neuinfektionen. Mehr dazu lesen Sie hier.

++ Lauterbach sieht Après-Ski in der kommenden Wintersaison kritisch

(16.57 Uhr) SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach hat kritisch auf den Vorstoß des österreichischen Bundeskanzlers Sebastian Kurz reagiert, der eine sichere Wintersaison in dem Alpenland versprochen und Après-Ski nur für Geimpfte in Aussicht gestellt hatte.

„Wie die nächste Wintersaison aussehen wird, kann zum jetzigen Zeitpunkt niemand seriös vorhersagen - auch nicht der österreichische Bundeskanzler“, sagte Lauterbach den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Online Sonntag, Print Montag).

Lauterbach erklärte, er würde aus heutiger Sicht „eher davon abraten, unter Ischgl-ähnlichen Bedingungen zu feiern“ und verwies auf Impfdurchbrüche. „In Innenräumen haben wir jetzt schon viele Ansteckungen auch unter Geimpften. Diese Fälle werden noch zunehmen, wenn der Impfschutz nachlässt.“

Ob Après-Ski überhaupt möglich sein werde, hänge nicht zuletzt von Booster-Impfungen oder von weiterentwickelten Impfstoffen ab, merkte der Gesundheitsexperte an.

Kurz hatte den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Samstag) gesagt, dass er eine sichere Wintersaison inklusive Après-Ski für möglich halte. Falls sich die Corona-Situation weiter verschärft, würden anstatt der aktuell geltenden 3G-Regel nur noch Geimpfte Zugang zu Après-Ski-Lokalen erhalten, kündigte er an. „In Österreich sind über 70 Prozent der impfbaren Bevölkerung geimpft. Die überwiegende Masse der Touristen, die zu uns kommen wollen, sind ebenfalls geimpft. Insofern steht einem sicheren Urlaub in Österreich nichts im Wege.“

++ Nach neuem Corona-Dekret: Deutlich mehr Impf-Anmeldungen in Italien

(15.38 Uhr) Nach der Ankündigung eines neuen Corona-Dekrets wollen sich in Italien mehr Menschen als davor impfen lassen. Im Vergleich zur Vorwoche stiegen die Anmeldungen für eine Erstimpfung landesweit zwischen 20 und 40 Prozent. Das teilte der außerordentliche Kommissar für den Corona-Notfall, Francesco Figliuolo, am Wochenende mit.

Allein am Samstag hätten sich 35 Prozent mehr Menschen gemeldet als am Samstag davor, um sich impfen zu lassen. In Italien sind rund 75 Prozent der Menschen über zwölf Jahren durchgeimpft. In Deutschland beträgt dieser Wert 70 Prozent

Diese Entwicklung bei den Impf-Anmeldungen war von der Regierung um Ministerpräsident Mario Draghi erhofft worden. Das Kabinett hatte in der vorigen Woche beschlossen, dass vom 15. Oktober an alle Beschäftigten im privatwirtschaftlichen wie öffentlichen Sektor einen „Grünen Pass“ haben, also geimpft oder getestet sein müssen.

Weil Tests nicht mehr kostenlos sind, hofft die Regierung, dass sich noch mehr Leute impfen lassen, um weiter zur Arbeit gehen zu können. Auch in Deutschland sind ab dem 11. Oktober die Corona-Tests kostenpflichtig für alle, bei denen es keine medizinischen Gründe dafür gibt, sich nicht impfen zu lassen.

++ Weitere Lockerungen für Kulturbranche in Bayern

(12.11 Uhr) Für die Kulturbranche in Bayern gibt es in der Corona-Pandemie weitere Lockerungen. So dürfen kulturelle Einrichtungen nun selbst entscheiden, ob sie Gäste im Abstand von 1,5 Meter platzieren - dann ohne Maskenpflicht für die Besucher - oder ob auf Mindestabstände verzichtet wird - dann jedoch mit Maskenpflicht. Das geht aus dem neuen Rahmenkonzept hervor, dass das Kunstministerium am Sonntag vorstellte.

Bei kulturellen Veranstaltungen gilt ab einer Inzidenz von 35 die 3G-Regel, Besucher müssen also geimpft, genesen oder negativ getestet sein. Bei mehr als 1000 Besuchern gilt die Regel draußen und drinnen unabhängig davon, wie hoch die Zahl der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen ist. Draußen gilt auch bei größeren Veranstaltungen nun keine Maskenpflicht mehr.

Mitwirkende müssen keine Maske tragen, wenn diese die künstlerische Darbietung behindert. Zudem kann aus künstlerischen Erwägungen auch auf den Mindestabstand bei den Mitwirkenden verzichtet werden. Kontakte werden zwar weiter erfasst, aber nicht mehr bezogen auf den Sitzplatz. Nun reichen die Kontaktdaten des Kartenkäufers aus.

++ Mehr als 1500 Objekte zur Corona-Krise gesammelt

(09.40 Uhr) Das Haus der Geschichte in Bonn hat inzwischen rund 1500 Objekte zur Corona-Krise zusammengetragen. "Wir haben mehr gesammelt als sonst üblich, weil man wohl auch rückblickend sagen wird, dass Corona ein prägendes Ereignis der Zeitgeschichte ist", sagte Sammlungsdirektor Dietmar Preißler der Deutschen Presse-Agentur.

Atemschutzmasken, Impfampullen, ein Bierkrug des abgesagten Oktoberfestes: Das Museum hat die Pandemie von Beginn an zum Thema gemacht und ein Sammlungskonzept erstellt mit Kategorien wie "Corona im Alltag"oder "Corona und Wirtschaft". Institutionen und Privatleute haben Gegenstände zur Verfügung gestellt, die die Krise illustrieren.

Erst kürzlich habe das Haus der Geschichte die Tür eines inzwischen ausrangierten Bundeswehr-Airbus erhalten, mit dem in der ersten Phase der Pandemie Corona-Kranke aus italienischen Krankenhäusern nach Deutschland gebracht worden seien, erzählt Preißler. "Das steht sinnbildlich dafür, dass Corona ein globales Phänomen ist und dass Deutschland auch jenseits der Landesgrenzen tätig war."

Kinderzeichnungen zeigen beispielhaft, wie die Krise die Jüngsten belastet. Zu den neueren Errungenschaften des Museums gehören auch Einrichtungsgegenstände und Beschilderungen eines Impfzentrums: "Die werden ja wohl bald schließen - irgendwie muss man später deutlich machen, dass es sie gab", erläutert Preißler.

Auch behördliche Formulare, Hinweiszettel auf abgesagte Veranstaltungen oder von Bürgern verfasste Gedichte zu Corona sind im Fundus. "Wir sichern das alles, um das Ereignis als Teil unseres kulturellen Gedächtnisses zu bewahren."

++ DIHK: Weg aus Corona-Krise kein Selbstläufer

(08.16 Uhr) Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag hat umfassende Vorschläge vorgelegt, damit die Wirtschaft in Zeiten der Pandemie zurück zu alter Stärke findet. "Der Weg aus der Krise ist kein Selbstläufer", heißt es in einem Papier, das der Deutschen Presse-Agentur vorlag. Es gehe darum, den weiteren Verlauf der Pandemie besser zu überstehen. "Ein wichtiges Ziel der Corona-Politik sollte sein, dass unter Beachtung der verbleibenden gesundheitlichen Risiken die Restriktionen für die Wirtschaft weitestgehend zurückgefahren werden."

DIHK-Präsident Peter Adrian sagte: "Die Corona-Pandemie ist weiter eine Belastung für die deutsche Wirtschaft: Betriebe, die besonders von den Lockdowns betroffen waren, haben ihre Verluste noch nicht aufgeholt und kämpfen mit Liquiditätsengpässen. Gleichzeitig wirken sich unterbrochene Lieferketten und Preissteigerungen für viele Unternehmen negativ aus."

Um diese Situation durch die vierte Welle nicht zu erschweren, sollten alle Verantwortlichen Lehren aus den Erfahrungen des ersten Pandemie-Jahres ziehen, so Adrian. "Unternehmen plädieren unter anderem für bundesweite, transparente Corona-Regelungen sowie für digitale Lösungen, um den Geschäftsbetrieb im Einklang mit dem Gesundheitsschutz aufrecht zu erhalten. Zielgerichtet und schnell eingesetzte Förderinstrumente seien bei Bedarf wichtig, um den Unternehmen den Weg aus der Krise zu ermöglichen.

++ RKI registriert 7337 Corona-Neuinfektionen: Inzidenz bei 70,5

(07.00 Uhr) Die 7-Tage-Inzidenz in Deutschland ist am sechsten Tag in Folge gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche am Sonntagmorgen mit 70,5 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 72,0 gelegen, vor einer Woche bei 80,2. (BaWü: Anstieg von 92 auf 94).

Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 7337 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 04.13 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche hatte der Wert bei 7345 Ansteckungen gelegen.

Deutschlandweit wurden nach den neuen Angaben binnen 24 Stunden 38 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es acht Todesfälle gewesen. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 4 142 116 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Freitag mit 1,89 an (Mittwoch: 1,87). Ein Wochen- oder Monatsvergleich ist wegen einer hohen Zahl an Nachmeldungen nicht möglich.

Ein bundesweiter Schwellenwert, ab wann die Lage kritisch zu sehen ist, ist für die Hospitalisierungs-Inzidenz unter anderem wegen großer regionaler Unterschiede nicht vorgesehen. Der bisherige Höchstwert lag um die Weihnachtszeit bei rund 15,5.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 3 888 900 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 92 958.

Das waren die letzten Meldungen vom Freitag:

++ Münchens OB Reiter: Wiesen 2022 nur mit 3G - ohne Beschränkungen

(15.21 Uhr) Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) will "allerspätestens im April nächsten Jahres" über das Oktoberfest 2022 entscheiden. Er werde alles dafür tun, dass es dann eine Wiesn gebe, sagte Reiter. "Ich möchte auf jeden Fall, dass es in meiner Amtszeit bei zwei Wiesn-Absagen bleibt." Deshalb habe er sich schon vor den Sommerferien mit dem Wiesnchef und Wirtschaftsreferenten sowie Wiesn-Experten getroffen. "Ich wollte ein Gefühl dafür bekommen, was wir überhaupt machen können, ohne den Charakter der Wiesn zu beschädigen."

Es werde keine Wiesn für alle geben. "Wenn sich jemand nicht testen oder impfen lassen will, dann wird er auch 2022 nicht aufs Oktoberfest gehen können", sagte Reiter der Zeitung. Es gebe für die Umsetzung verschiedene denkbare Varianten, technische und personelle Kontrollen. "Nur bei den Kindern müssen wir natürlich eine Ausnahme machen, sonst ist es kein echtes Volksfest!"

In den Zelten werde es keine Beschränkungen geben können – "etwa dass Abstände eingehalten werden müssen, Maske getragen werden muss oder nur jede fünfte Bank belegt werden darf." Eine "kastrierte Wiesn" könne es nicht geben. "Das ist dann kein Oktoberfest. Bevor so etwas kommt, lassen wir es lieber sein. Es muss so funktionieren, dass das Flair und die Stimmung auf dem Oktoberfest so sind, wie sie vorher auch waren. Andernfalls machen wir unsere Wiesn kaputt."

Reiter hätte als OB an diesem Samstag um 12.00 Uhr das erste Fass Bier angezapft und damit das Volksfest eröffnet. Wegen der Pandemie hatten er und Ministerpräsident Markus Söder (CSU) Anfang Mai das Oktoberfest jedoch zum zweiten Mal abgesagt.

++ Kanzler Kurz: Bei steigenden Corona-Zahlen Après-Ski nur für Geimpfte

(13.37 Uhr) Österreichs Kanzler Sebastian Kurz verspricht eine sichere Skisaison. Falls sich die Corona-Situation weiter verschärft, würden nur noch Geimpfte Zugang zu Après-Ski-Lokalen erhalten, kündigte er in einem Interview mit der Funke Mediengruppe an. Sowohl 70 Prozent der über 12-Jährigen in Österreich als auch die überwiegende Masse der Touristen seien geimpft. "Insofern steht einem sicheren Urlaub in Österreich nichts im Wege."

Der österreichische Party- und Skiort Ischgl war voriges Jahr zum Corona-Hotspot geworden. Am Freitag wurde in Wien ein Schadenersatz-Prozess gegen den Staat Österreich verhandelt. Die Kläger sind Hinterbliebene eines Corona-Toten, der in Ischgl geurlaubt hatte. Ihr Anwalt argumentierte, dass Kurz mit seiner unvorbereiteten Ankündigung der Quarantäne für Ischgl für ein Ausreise-Chaos mit weiteren Infektionen verantwortlich war. Die Republik weist die Vorwürfe von sich.

Kurz sagte im Interview, dass auch die sogenannte 3G-Regel für einen sicheren Winter sorgen werde - also der Zutritt zu Gastronomie und Hotels nur für Geimpfte, Genesene oder Getestete. Der konservative Kanzler räumte ein, dass die Kampagne der rechten FPÖ mit ein Grund für Österreichs niedrigere Impfrate im Vergleich zu Deutschland ist.

++ Spahn: Sollten im Südosten noch deutlich höhere Impfquoten erreichen

(11.33 Uhr) Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat am Samstag auf die Unterschiede beim Fortschritt der Corona-Impfungen zwischen den Bundesländern hingewiesen. "Im Nordwesten sind wir fast am Ziel, im Südosten sollten wir noch deutlich höhere Quoten erreichen", schrieb der CDU-Politiker bei Twitter. Nach seinen Angaben haben 62,9 Prozent der Bürgerinnen und Bürger in Deutschland (52,3 Millionen Menschen) vollen Impfschutz, 67,1 Prozent (55,8 Millionen) erhielten mindestens eine Impfung.

Tatsächlich sind im Nordwesten deutlich mehr Menschen gegen Corona geimpft als im Südosten, wie Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) zeigen. Bremen ist Spitzenreiter: Hier wurden 77,7 Prozent der Bürger einmal geimpft und 73,3 Prozent haben einen vollständigen Schutz (Stand: Samstag, 10.31 Uhr). Auch in Schleswig-Holstein, Hamburg und Nordrhein-Westfalen erhielten mehr als 70 Prozent der Einwohner mindestens eine Corona-Impfung.

In Ostdeutschland liegen die Impfquoten weiterhin zumeist deutlich niedriger als im Westen. In Sachsen beispielsweise haben bisher nur 56,9 Prozent einen ersten und 53,6 einen zweiten Piks erhalten. Auch in Thüringen liegt die Impfquote noch unter 60 Prozent. Doch auch Bayern (63,8 Prozent Erstimpfungen) und Baden-Württemberg (64,3 Prozent) liegen noch weit hinter den Impf-Vorreiter-Bundesländern.

+++ Hier geht es zum Corona-Newsblog von Freitag +++

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Die 7-Tage-Inzidenz hat, was Einschränkungen angeht, keinen Stellenwert mehr im Land. Sie wurde von der Hospitalisierungsinzidenz abgelöst. Dennoch ist sie nach wie vor ein wichtiges Instrument, um die Entwicklung der Pandemie zu verfolgen. Seit dem 7.September 2021 weist das Landesgesundheitsamt neben der 7-Tage-Inzidenz für Baden-Württemberg die Inzidenzen für vollständig Geimpfte und unvollständig Geimpfte aus. Dieser Wert dient der reinen Information.

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