Corona-Newsblog: Das waren die wichtigsten Entwicklungen am Montag

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Digital-Redakteur
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Agence France-Presse
Deutsche Presse-Agentur

Die wichtigsten Nachrichten und aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus im Newsblog mit Fokus auf Deutschland und Schwerpunkt auf den Südwesten.

Aktuelle Zahlen des RKI¹:

  • Aktuell nachgewiesen Infizierte Baden-Württemberg: ca. 41.596 (116.996 Gesamt - ca. 75.400 Genesene - 2.258 Verstorbene)
  • Todesfälle Baden-Württemberg: 2.265
  • Aktuell nachgewiesen Infizierte Deutschland: ca. 273.580 (801.327 Gesamt - ca. 515.200 Genesene - 12.547 Verstorbene)
  • Todesfälle Deutschland:  12.547

Das Wichtigste auf einen Blick:

  • Mehr als 1700 neue Corona-Infektionen im Südwesten registriert (18.46 Uhr)
  • Strobl unzufrieden: Tausende Verstöße gegen Maskenpflicht (14.43 Uhr)
  • Bund fordert deutlich strengere Anti-Corona-Maßnahmen (05.45 Uhr)
  • Impfstoff von Moderna soll eine Wirksamkeit von 94,5 Prozent haben (13.31 Uhr)
  • 10.824 neue Corona-Infektionen in Deutschland gemeldet (06.29 Uhr)
  • Richter kippen strenge Maskenpflicht im Rems-Murr-Kreis (13.01 Uhr)

Das war es für heute. Vielen Dank fürs Lesen. Morgen versorgen wir Sie wieder mit den wichtigsten Meldungen zur aktuellen Corona-Lage.

++ Keine Verschärfung — aber Kretschmann warnt vor hartem Winter

(21.50 Uhr) Angesichts der anhaltend hohen Infektionszahlen hat der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann die Menschen im Südwesten auf weitere harte Monate eingestimmt. „An Lockerungen ist in den kommenden Wochen nicht zu denken“, sagte der Grünen-Politiker am Montagabend nach den Gesprächen von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Ministerpräsidenten der Länder. „Wir müssen uns vielmehr auf lange, harte Wintermonate einstellen“.

Die Infektionszahlen stagnierten zwar. Sie seien aber zu hoch, um die aktuellen Einschränkungen zu lockern. „Wir müssen alle noch eine Schippe drauflegen“, appellierte Kretschmann.

Zuvor hatten Bund und Länder in einer mehrstündigen Beratung vereinbart, die weitere Entwicklung zunächst noch zu beobachten. Am 25. November wollen Merkel und die Ministerpräsidenten die Lage erneut bewerten und dann gegebenenfalls auch Vorschriften verschärfen.

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++ Leere Sitze, leere Kassen: Luftfahrtzulieferer Diehl baut 1400 Stellen ab

(19.37 Uhr) Hiobsbotschaft für die oberschwäbischen Beschäftigten des Flugzeugzulieferer Diehl Aviation: Von den aktuell rund 1800 Arbeitsplätzen am Standort Laupheim (Kreis Biberach) sollen wegen der Auswirkungen der Corona-Krise auf die Luftfahrt 600 wegfallen.

Deutschlandweit will der Teilkonzern, in dem die Nürnberger Diehl-Gruppe ihre Luftfahrtaktivitäten bündelt, bis Jahresanfang 2022 die Mitarbeiterzahl von 4500 um bis zu 1400 reduzieren

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++ Blick in die Region (19.16 Uhr) 

++ Mehr als 1700 neue Corona-Infektionen im Südwesten registriert

(18.46 Uhr) In Baden-Württemberg sind innerhalb eines Tages nach Angaben aus dem Landesgesundheitsamt 1739 neue Corona-Infektionen registriert worden. Damit ist die Zahl der nachweislich mit dem Erreger Sars-CoV-2 angesteckten Personen auf mehr als 118.700 gestiegen, wie die Behörde am Montag (Stand 16.00 Uhr) mitteilte.

Im Zusammenhang mit dem Virus starben bisher landesweit 2296 Menschen — das waren 32 mehr als am Vortag. Als genesen gelten den Angaben zufolge 74.511 Menschen.

Landesweit ist der Wert für Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen mit 134,3 leicht gestiegen. Alle 44 Stadt- und Landkreise in Baden-Württemberg liegen über dem Grenzwert von 50, ab dem ein Kreis als Risikogebiet gilt.

397 schwer Covid-19-Erkrankte befanden sich zuletzt in intensivmedizinischer Behandlung, 223 von ihnen wurden den Angaben zufolge invasiv beatmet — etwa über einen Schlauch.

++ Länder wollen Pläne des Bundes für Anti-Corona-Maßnahmen entschärfen

(18.02 Uhr) Bund und Länder sind sich beim weiteren Vorgehen in der Corona-Pandemie uneins. Bei der Videokonferenz mit Kanzlerin Angela Merkel haben die Ministerpräsidenten zum Teil versucht, die vom Bund vorgeschlagenen neuen Kontaktbeschränkungen zur Eindämmung des Corona-Virus zu entschärfen.

In einer Beschlussvorlage, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt, sind wesentliche Vorschläge des Bundes nicht mehr enthalten oder nur noch als Appell und nicht mehr verpflichtend formuliert. So fehlt zum Beispiel, dass sich Kinder und Jugendliche nur noch mit einem festen Freund oder einer festen Freundin in der Freizeit treffen sollen.

Auch wird nur noch an die Bürger „appelliert“, auf private Feiern gänzlich zu verzichten. Am Abend möchte sich Ministerpräsident Winfried Kretschmann zu den Ergebnissen der Sitzung äußern.

++ Selbstständige und Corona - das ist die aktuelle Situation

(18.20 Uhr) Wie hart trifft der Lockdown Light die Selbstständigen in der Region und wie kann ihnen geholfen werden? Regio TV hat bei der IHK und beim Handelsverband Südbaden nachgefragt.

++ Beratungen über Corona-Auflagen — Südwest-Parteien sind skeptisch 

(17.12 Uhr) Kanzlerin Angela Merkel (CDU), Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) und die anderen Regierungschefs der Länder haben am Montag über eine Zwischenbilanz des befristeten Teil-Lockdowns in der Corona-Krise beraten.

Schärferen Auflagen stehen neben mehreren Ministerpräsidenten aber auch die Fraktionen im baden-württembergischen Landtag skeptisch gegenüber. „Wir müssen alles dafür tun, die Ausbreitung des Virus in Schach zu halten“, gibt sich der Vorsitzende der Grünen-Landtagsfraktion, Andreas Schwarz, zurückhaltend. Wichtig sei aber, dass Kitas und Schulen offen blieben.

CDU-Fraktionschef Wolfgang Reinhart rechnete vor Beginn der Gespräche nicht mit weiteren Verschärfungen oder Lockerungen. „Wir sollten noch eine weitere Woche warten, bis wir die Auswirkungen der Maßnahmen realistisch beurteilen können. Dann lässt sich besser in den Rückspiegel schauen“, sagte der CDU-Politiker der Deutschen Presse-Agentur.

Notwendig sei auch eine Strategie, die über den November hinausreiche, forderte SPD-Chef Andreas Stoch. Dies gelte sowohl für den Fall einer kontrollierten Wiedereröffnung derzeit geschlossener Bereiche als auch für den Fall, dass die Lage sich nicht bessere.

„Es müssen ausgewogene und differenzierte Konzeptionen auf den Tisch, die die enormen Kraftanstrengungen insbesondere in den Bereichen Kunst, Kultur und Sport berücksichtigen“, sagte Stoch. „Allein auf das Prinzip Hoffnung zu setzen, war bisher leider immer falsch.“

Stoch forderte auch einheitliche Corona-Regeln und klare Ansagen für die Advents- und Weihnachtsmärkte. „Wenn wir im Dezember in einem Landkreis Märkte mit Maskenpflicht haben und im Nachbarkreis nicht, wenn es in einem Ort Alkohol-Ausschank gibt und im nächsten Ort nicht, dann gibt die Politik einen chaotischen Glühwein-Tourismus vor“, sagte er der dpa. Weiteren Corona-Hotspots von Feiernden vor Weihnachten müssten unbedingt verhindert werden.

Die FDP kritisiert viele Maßnahmen wie etwa das Schließen von Gaststätten, Sporteinrichtungen und Kulturbetrieben. Allerdings geht der FDP-Fraktionsvorsitzende Hand-Ulrich Rülke davon aus, dass Bund und Länder ein „Weiter so“ verkünden werden.

++ Strobl unzufrieden: Tausende Verstöße gegen Maskenpflicht

(14.43 Uhr) Tausende Verstöße allein am vergangenen Wochenende, sogar mehr als 26 000 Regelbrüche seit Beginn des Teil-Lockdowns vor zwei Wochen: Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl (CDU) hadert mit der Disziplin vieler Baden-Württemberger bei Mundschutz und Abstand. „Mit dem Erreichten können wir nicht zufrieden sein“, sagte er am Montag kurz vor Beginn der Bund-Länder-Gespräche zum Stand der Corona-Auflagen.

Bei den 26 000 Fällen in den vergangenen beiden Wochen sei es in 23 000 Fällen um Verstöße gegen die Maskenpflicht gegangen. Am Wochenende seien 4700 der mehr als 5600 Verstöße darauf zurückzuführen. Allein bei einer Veranstaltung auf einem Privatgelände in Ehningen seien am Sonntagmittag 50 Menschen ohne Mund-Nasen-Schutz kontrolliert worden.

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++ Impfstoff von Moderna soll eine Wirksamkeit von 94,5 Prozent haben

(13.31 Uhr) Mit dem US-Pharmakonzern Moderna hat ein weiterer für Europa relevanter Hersteller vielversprechende Daten für seinen Corona-Impfstoff vorgelegt. Der Impfstoff habe eine Wirksamkeit von 94,5 Prozent, hieß es in einer Mitteilung von Moderna am Montag.

Zudem wurde bekannt, dass die Europäische Arzneimittel-Agentur Ema ein sogenanntes Rolling-Review-Verfahren zu dem Moderna-Impfstoff beginnt, das eine vergleichsweise rasche Zulassung zum Ziel hat.

Die EU-Kommission verhandelt derzeit nach eigenen Angaben mit dem US-Konzern über die Lieferung von bis zu 160 Millionen Impfdosen. Ein Vertrag ist aber noch nicht geschlossen. Vor einer Woche hatte bereits der Mainzer Hersteller Biontech zusammen mit dem US-Konzern Pfizer bekanntgegeben, dass ihr Impfstoff einen mehr als 90-prozentigen Schutz vor Covid-19 bieten soll.

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++ Richter kippen besonders strenge Maskenpflicht im Rems-Murr-Kreis

(13.01 Uhr) Die strenge Maskenpflicht im Rems-Murr-Kreis ist bis auf weiteres nicht gültig. Das teilte das Verwaltungsgericht Stuttgart am Montag mit. Mit dem Beschluss gaben die Richter dem Antrag eines Bürgers statt, der sich gegen die weitgehend ausnahmslose Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in sogenannten Verdichtungszonen gewandt hatte.

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++ Vorerst wohl kein Beschluss zu schärferen Corona-Auflagen für Schulen

(12.31 Uhr) Bund und Länder werden bei ihren Beratungen zum weiteren Vorgehen in der Corona-Pandemie an diesem Montag voraussichtlich noch keine schärferen Schritte für die Schulen beschließen. Ursprünglich war erwartet worden, dass die Konferenz eine Maskenpflicht für den Unterricht beschließen könnte. Bis zur kommenden Woche soll es von den Ländern ein Konzept für die Schulen geben.

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++ Ohne Auftritte kommt kein Geld rein: So erleben Berufsmusiker die Krise

(11.25 Uhr) Wer vom Musikmachen lebt, hat es derzeit besonders schwer. Unsere Kollegin Dorothea Hecht hat mit Musikern gesprochen, die schildern, wie sie durch die Krise kommen. Sie erzählen von Frust, Ungewissheit und den Hürden für staatliche Hilfen.

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++ SPD will einheitliche Regeln für Weihnachtsmärkte

(11.00 Uhr) Der baden-württembergische SPD-Landesvorsitzende Andreas Stoch fordert vor den Corona-Beratungen von Kanzlerin und Ministerpräsidenten an diesem Montag einheitliche Regeln und klare Ansagen für die Weihnachts- und Adventsmärkte.

„Wenn wir im Dezember in einem Landkreis Märkte mit Maskenpflicht haben und im Nachbarkreis nicht, wenn es in einem Ort Alkohol-Ausschank gibt und im nächsten Ort nicht, dann gibt die Politik einen chaotischen Glühwein-Tourismus vor“, sagte Stoch der Deutschen Presse-Agentur. Weitere Corona-Hotspots von Feiernden vor Weihnachten müssten unbedingt verhindert werden.

++ 14 Tage nach Teil-Lockdown-Start kein klarer Trend bei Corona-Lage

(10.46 Uhr) Auch zwei Wochen nach dem Start des Teil-Lockdowns in Deutschland fehlt es weiter an deutlichen Anzeichen für eine Trendumkehr beim Infektionsgeschehen. Die Gesundheitsämter meldeten dem Robert Koch-Institut (RKI) 10.824 neue Corona-Infektionen binnen 24 Stunden. Das sind zwar rund 6100 Fälle weniger als am Sonntag, wie aus Angaben des RKI vom Montagmorgen hervorgeht. An Montagen sind die erfassten Fallzahlen aber meist niedriger, unter anderem weil am Wochenende weniger getestet wird.

Wegen der Spannen von der Ansteckung zu Symptomen, Test und Erfassung sollte es nach RKI-Angaben zwei bis drei Wochen dauern, bis sich die Wirkung des seit zwei Wochen (2.November) greifenden Teil-Lockdowns mit Schließungen etlicher Einrichtungen bei den Infektionszahlen zeigt. Viele Menschen verhielten sich Analysen zufolge bereits zuvor wieder vorsichtiger.

++ Umfrage: Viele Einzelhändler in den Städten bangen um Existenz

(10.09 Uhr) Knapp 60 Prozent der deutschen Innenstadthändler sehen sich durch die Coronakrise in Existenznöten. Das geht aus einer Umfrage des Handelsverbands Deutschland (HDE) unter mehr als 500 Unternehmen hervor. Sinkende Umsätze und geringe Kundenzahlen brächten immer mehr Händler in finanzielle Schieflage.

Die Umsätze im innerstädtischen Einzelhandel bleiben demnach auch in der zweiten Novemberwoche deutlich unter dem Niveau des Vorjahres - mit einem Einbruch von durchschnittlich 43 Prozent. Laut HDE braucht es dringend weitere Not- und Überbrückungshilfen für die Einzelhändler. "Ansonsten bluten unsere Stadtzentren aus und veröden dauerhaft", teilte der Branchenverband mit.

++ Tourismus-Branche verzeichnet Umsatzausfälle von 80 Prozent

(8.50 Uhr) Die Reisewirtschaft ist in Deutschland schwer gebeutelt vom Corona-Virus. Der Präsident des Deutschen Reiseverbands (DRV), Norbert Fiebig, sagte dem "Handelsblatt: "Die Unternehmen der Reisewirtschaft verzeichnen mehr als 80 Prozent Umsatzausfälle, dies entspricht einer Größenordnung von 28 Milliarden Euro für 2020." Die finanzielle Lage der Branche sei "höchst angespannt, Insolvenzen sind die Folge".

11.000 Reisebüros, 2300 Reiseveranstalter und viele tausend touristische Dienstleister sind demnach derzeit "de facto geschlossen". Reisewarnungen und -beschränkungen hätten den touristischen Reisemarkt mit wenigen Ausnahmen "zum vollständigen Erliegen gebracht", so Fiebig.

++ Olympische Spiele in Tokio sollen wie geplant ausgetragen werden

(08.13 Uhr) Die wegen der Corona-Pandemie auf den Sommer 2021 verlegten Olympischen Spiele in Tokio sollen wie geplant ausgetragen werden.

Darauf verständigte sich der Chef des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), Thomas Bach, mit dem japanischen Ministerpräsidenten Yoshihide Suga in Tokio. Beide posierten Handrücken an Handrücken und mit Mundschutzmasken für die Fotografen - eine öffentlichkeitswirksame Szene, die angesichts wachsender Zweifel an der Durchführbarkeit der Spiele in Japan Standhaftigkeit vermitteln soll.

Er sei entschlossen, die Spiele im kommenden Jahr in der Hauptstadt seines Landes auszurichten, als „Beweis, dass die Menschheit das Virus besiegt hat“, sagte Suga nach dem Treffen zu Reportern. Bach dankte Suga für dessen Engagement.

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++ 10.824 neue Corona-Infektionen in Deutschland gemeldet

(06.29 Uhr) Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) 10.824 neue Corona-Infektionen binnen 24 Stunden gemeldet. Das sind rund 6100 Fälle weniger als am Sonntag, wie aus Angaben des RKI vom Morgen hervorgeht.

An Montagen sind die erfassten Fallzahlen meist niedriger, unter anderem weil am Wochenende weniger getestet wird. Am vergangenen Montag hatte die Zahl gemeldeter Neuinfektionen bei 13.363 gelegen. Der Höchststand war am vergangenen Freitag mit 23.542 gemeldeten Fällen erreicht worden.

Insgesamt haben sich dem RKI zufolge seit Beginn der Pandemie bundesweit 801.327 Menschen mit Sars-CoV-2 infiziert (Stand: 16. 11., 00.00 Uhr). Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus stieg bis Montag um 62 auf insgesamt 12.547 .Das RKI schätzt, dass rund 515.200 Menschen inzwischen genesen sind.

Das sogenannte Sieben-Tage-R lag laut RKI-Lagebericht vom Sonntag bei 1,03 (Vortag: 1,05). Das heißt, dass 100 Infizierte rechnerisch gut 100 weitere Menschen anstecken. Der Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen.

++ Bund fordert deutlich strengere Anti-Corona-Maßnahmen

(05.45 Uhr) Der Bund will die Kontaktbeschränkungen schon vor Ablauf des Teil-Lockdowns im November drastisch verschärfen. Das geht aus dem der Deutschen Presse-Agentur in Berlin vorliegendem Entwurf der Beschlussvorlage des Bundes für die Video-Konferenz von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Ministerpräsidenten an diesem Montag hervor.

Darin heißt es zur Begründung: „Der Verlauf der letzten Tage lässt hoffen, dass die hohe exponentielle Infektionsdynamik gestoppt werden konnte, ein Sinken der Neuinfektionszahlen ist jedoch noch nicht absehbar. Deshalb sind weitere Anstrengungen zur Eindämmung des Infektionsgeschehens erforderlich.“ Vorgeschlagen wird zudem ein weiteres Treffen eine Woche später, am 23. November.

Was jetzt auf die Deutschen zukommen könnte.

Das waren die letzten Meldungen vom Sonntag

++ 22 Milliarden Euro in neuem Hilfspaket

(19.52 Uhr) Unternehmen und Soloselbstständige dürfen in der Krise mit einem weiteren Corona-Hilfspaket im Umfang von 22 Milliarden Euro bis Ende Juni 2021 rechnen.

Bei der Zahl handelt es sich um das geschätzte Programmvolumen für die von Januar bis Ende Juni 2021 geplante „Überbrückungshilfe III“, auf die sich Wirtschafts- und Finanzministerium geeinigt haben, wie am Wochenende bekannt wurde.

Was genau im Hilfspaket steckt, lesen Sie hier.

++ Wie die Corona-Krise unsere Helfer herausfordert

(19.38 Uhr) Der erneute „Lockdown light“ bedeutet für die Menschen in der Region Einschränkungen: Fitnessstudios haben geschlossen, ebenso wie Restaurants und Cafés.

Wer trotz der Corona-Pandemie wie gewohnt funktionieren muss, sind Institutionen wie die Feuerwehr, das Deutsche Rote Kreuz (DRK) und der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB).

Diese Menschen, zum Teil ehrenamtliche Helfer, fordert die Pandemie heraus – und das schon seit März.

Meine Kollegen Tanja Bosch und Simon Schwörer haben mit Helfern gesprochen und schildern, wie sie die aktuelle Lage erleben. Lesen Sie den Bericht hier.

+++ Hier geht's zum gesamten Corona-Newsblog von Sonntag +++

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