Corona-Newsblog: Das waren die wichtigsten Entwicklungen am Montag

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Digitalredakteurin
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Deutsche Presse-Agentur
Agence France-Presse

Die wichtigsten Nachrichten und aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus im Newsblog mit Fokus auf Deutschland und Schwerpunkt auf den Südwesten.

Aktuelle Zahlen des RKI¹:

  • Aktuell nachgewiesen Infizierte Baden-Württemberg: ca. 3.408  (42.117 Gesamt - ca. 36.843 Genesene - 1.866 Verstorbene)
  • Todesfälle Baden-Württemberg:  1.866
  • Aktuell nachgewiesen Infizierte Deutschland: ca. 16.880 (242.381 Gesamt - ca. 216.200 Genesene - 9.298 Verstorbene)
  • Todesfälle Deutschland: 9.298
Durch Meldeverzug und die aufwändige Datenverarbeitung kann es Abweichungen zwischen den hier gemeldeten Zahlen und Meldungen von einzelnen Landkreisen geben.

Das Wichtigste auf einen Blick:

  • 175 weitere nachgewiesen Infizierte in Baden-Württemberg (20.50 Uhr)
  • Elon Musk will Curevac besuchen (19.15 Uhr)
  • Bayern führt befristete Maskenpflicht im Schulunterricht ein (13.04 Uhr)
  • Corona entschärft den Run auf Wohnheimplätze für Studenten (6.42 Uhr) 
  • Zahlreiche Schwerkranke scheuen Krankenhäuser wegen Corona (6.21 Uhr)
  • Großer Andrang beim Spaichinger Abstrichzentrum (11.33 Uhr)

Wir schließen den Newsblog für heute. Am Mittwochmorgen sind wir wieder mit allen aktuellen Entwicklungen für Sie da.

++ Spahn überrascht von Zusammensetzung der Corona-Demos

(22.20 Uhr) - Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat sich angesichts der Zusammensetzung der Corona-Demonstrationen am vergangenen Wochenende überrascht gezeigt. „Dass die Regenbogenflagge, die Flagge von Freiheit, Recht, Emanzipation der Schwulenbewegung, auf der gleichen Demo wie die Reichsflagge ist und die Nazi-Symbole - da fragt man sich schon, was ist da los?“, sagte Spahn im ZDF-„heute-journal“ am Montagabend.

Das hunderte Rechtsextreme am Samstag versucht hatten, den Reichstag zu stürmen, dürfe „nicht als Gesamtstimmung im Land“ verstanden werden, sagte Spahn weiter. Er sehe in Umfragen und auf Veranstaltungen, dass es „insgesamt eine große Unterstützung für unsere Politik“ gebe.

Spahn war am Wochenende von Gegnern seiner Corona-Politik in Bergisch Gladbach beschimpft und angespuckt worden. Er könne verstehen, dass viele Bürger enttäuscht seien, sagte der Minister. „Aber die Frage ist: Welcher Frust rechtfertigt diesen Hass?“ Er frage sich, in welchem anderen Land als in Deutschland die Menschen lieber leben würden. „Mir fällt da kein Land auf der Welt ein, wo ich aktuell lieber wäre als in Deutschland“, sagte Spahn.

++ Innensenator: Vorgänge vor Reichstag dürfen sich nicht wiederholen

(21.30 Uhr) — Berlins Innensenator Andreas Geisel hat die Besetzung der Treppe des Reichstags durch Gegner der staatlichen Corona-Politik am Samstag als beschämenden Vorgang bezeichnet. „Das darf nicht wieder passieren“, sagte der SPD-Politiker am Montag in der RBB-„Abendschau“. „Wir müssen das für die Zukunft ausschließen.“ Die Polizei habe bei den Protesten gegen die Corona-Politik am gesamten Wochenende in Berlin einen „hervorragenden“ Job gemacht. „Der Bundestag war nie ohne Schutz und die Situation war ganz schnell beseitigt. Aber natürlich muss man das einsatztaktisch auswerten.“

Im Nachhinein zeige sich, dass Berlins zuständige Behörden die Sicherheitslage richtig eingeschätzt hätten. Etlichen Demonstranten sei es allein darum gegangen, Gesetze zu brechen und den Infektionsschutz nicht zu befolgen. Darauf habe die Verbotsverfügung der Polizei abgezielt, die dann von Gerichten gekippt wurde.

Nach Angaben der Polizei hatten am Samstag etwa 300 bis 400 Demonstranten Absperrgitter am Reichstagsgebäude überrannt und sich lautstark vor dem verglasten Besuchereingang aufgebaut. Dabei wurden vor dem Sitz des Bundestags auch schwarz-weiß-rote Reichsflaggen geschwenkt. Die Polizei drängte die Menschen auch mit Pfefferspray zurück. Zuvor hatten nach Polizeischätzungen annähernd 40.000 Menschen auf der Straße des 17. Juni weitgehend friedlich gegen die Corona-Politik demonstriert.

++ Ministerium erlaubt nun doch Schülern Nutzung von Corona-App

(21.10 Uhr) — Das bayerische Kultusministerium hat wegen der Corona-Warn-App seine Richtlinien zur Nutzung von Smartphones in der Schule geändert. Nach den neuen Vorgaben dürfen Bayerns Schüler ihre Handys während der Unterrichtszeit eingeschaltet lassen, um die Corona-App der Bundesregierung auch in dieser Zeit nutzen zu können, erklärte ein Sprecher des Ministeriums am Montag. Die Geräte müssten „jedoch stumm geschaltet sein und während des Unterrichts in der Schultasche verbleiben“, heißt es auf der Informationsseite des Ministeriums im Internet.

Damit hat das Ministerium seine bisherige Linie geändert. Vor wenigen Wochen war noch der Regensburger Jugendbeirat mit einer entsprechenden Initiative gescheitert. Der Ministerialbeauftragte für die Gymnasien der Oberpfalz wies das Anliegen entsprechend der Vorgaben aus München mit der Begründung zurück, dass die Nutzung der Warn-App an Schulen nicht erforderlich sei. Denn dort könnten im Unterschied zum öffentlichen Raum Infektionsketten auch ohne die App schnell erkannt und nachverfolgt werden, hieß es damals.

Grundsätzlich war bislang die Nutzung der Handys auf dem Schulgelände den Kindern und Jugendlichen im Freistaat verboten, wenn die Geräte nicht zu Unterrichtszwecken verwendet werden.

++ 175 Menschen im Südwesten neu mit Coronavirus infiziert

(20.50) — Die Zahl der nachweislich mit dem Coronavirus Infizierten in Baden-Württemberg ist auf mindestens 42.117 gestiegen. Das sind 175 Menschen mehr als am Vortag, wie aus Zahlen des Landesgesundheitsamtes vom Montag (Stand: 16 Uhr) hervorgeht. Als genesen gelten 36.843 Menschen. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus liegt unverändert bei 1866.

Der sogenannte Sieben-Tage-R-Wert wurde mit 1,01 angegeben. Er gibt an, wie viele Menschen ein Infizierter im Durchschnitt ansteckt. Der Anstieg der Neu-Infektionen ist nach Angaben des Gesundheitsamts weiter zu einem großen Teil auf Reiserückkehrer zurückzuführen.

Als einzige baden-württembergische Kommune bleibt Heilbronn über der kritischen Marke von 35 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner innerhalb der vergangenen sieben Tage. Ab diesem Wert gilt eine Vorwarnstufe. Die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz stieg im Vergleich zum Vortag wieder leicht auf knapp 38,8 Fälle. Für ganz Baden-Württemberg liegt dieser Wert bei 13,9.

++ Zusammenarbeit mit Curevac: Musk will nach Deutschland kommen

(19.15 Uhr) — Tesla-Chef Elon Musk plant nach eigenen Angaben einen Besuch in Deutschland. Er komme wegen einer Zusammenarbeit mit dem Tübinger Unternehmen Curevac, das an einem Corona-Impfstoff arbeitet, und wegen des Baus der Elektroautofabrik in Grünheide bei Berlin, wie er am Sonntagabend bei Twitter ankündigte. „Tesla baut als Nebenprojekt RNA-Mikrofabriken für Curevac und möglicherweise andere“, erklärte Musk. Deshalb und wegen der Fabrik „bin ich diese Woche auf dem Weg nach Deutschland“. Tesla nannte zunächst keine Details wie Orte und Zeiten der Reisestationen. Einer der Geschäftsführer des Curevac-Hauptinvestors Dievini, Christof Hettich, sagte dem „Mannheimer Morgen“ (Dienstag), Musk werde am Dienstag und Mittwoch in Deutschland sein.

++ Keine Schutzmaske im Unterrricht in Baden-Württemberg

(19.07 Uhr) -  Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) hält daran fest, dass Schüler in Baden-Württemberg keine Masken im Unterricht tragen müssen, wenn in zwei Wochen die Schule wieder beginnt. Das sagte sie dem SWR.  Schüler im Südwesten müssen zwar im und am Schulgebäude einen Mund-Nasen-Schutz tragen, aber nicht in den Klassenräumen. Eine Ausnahme von dieser Regel kommt nur zum Tragen, wenn es regional zu stark steigenden Zahlen kommt.

++ Corona-Tests bei Nationalmannschaft negativ — erste Länderspiele nach zehn Monaten

(18.32 Uhr) — Bundestrainer Joachim Löw kann mit der Vorbereitung auf die Nations-League-Spiele beginnen — alle Corona-Tests bei der der deutschen Fußball-Nationalmannschaft waren negativ. Das teilt der Deutsche Fußball-Bund kurz vor der ersten Trainingseinheit am frühen Montagabend in Stuttgart mit. Bei der ersten Übungseinheit im ADM-Sportpark hatte Löw demnach 20 Spieler zur Verfügung.

Die Nationalmannschaft bestreitet am Donnerstag in Stuttgart gegen Spanien und am Sonntag in Basel gegen die Schweiz die ersten Länderspiele nach fast zehn Monaten Pause. Die negativen Corona-Tests waren Bedingung für die Aufnahme des Trainingsbetriebs.

++ Streit um Präsenzparteitag zur Vorsitzenden-Neuwahl 

(17.30 Uhr) — Die CDU-Spitze hält trotz anhaltender Corona-Pandemie an den Planungen für einen Präsenz-Parteitag zur Wahl eines neuen Vorsitzenden Anfang Dezember fest. Hygieneregeln, Abstandsgebote und die Nachverfolgung der Teilnehmer-Kontakte hätten bei den Planungen und Gesprächen mit den zuständigen Behörden oberste Priorität, war am Montag nach einer Videokonferenz des Parteipräsidiums in Berlin aus Teilnehmerkreisen zu hören. JU-Chef Tilman Kuban plädierte unterdessen dafür, rasch das Parteiengesetz zu ändern, so dass es auch digitale Wahlparteitage geben könne.

Der baden-württembergische Parteichef Thomas Strobl hatte für spätere Veranstaltungen auch digitale Formen ins Gespräch gebracht. Der Parteitag im Dezember müsse stattfinden, daran sei die CDU durch ihre Satzung gebunden, sagte Strobl der dpa. Eine solche Pflicht sei aber in den kommenden Jahren nicht in Stein gemeißelt. „Mit Blick in die Zukunft könnte man das Parteiengesetz so anpassen, dass Veranstaltungen wie zum Beispiel Parteitage auch digital organisiert werden können“, schlug er vor. Bislang erlaubt die Satzung es nicht, einen solchen Parteitag digital abzuhalten.

In Teilnehmerkreisen der Präsidiumssitzung wurde betont, wie der wegen der Pandemie verkürzte Parteitag aussehen könne, werde dem CDU-Bundesvorstand am 14. September vorgestellt. Dann werde eine Entscheidung zu Ablauf und Gestaltung des Konvents getroffen. Auf dem Treffen der 1001 Delegierten in Stuttgart soll über die Nachfolge von Parteichefin Annegret Kramp-Karrenbauer entschieden werden. Als aussichtsreichste Kandidaten gelten NRW-Ministerpräsident Armin Laschet, der Finanzexperte Friedrich Merz und der Außenexperte Norbert Röttgen. Auch Merz sprach sich erneut dafür aus, am Wahlparteitag festzuhalten, wie er auf Twitter mitteilte.

Der Vorsitzende der Jungen Union, Tilman Kuban (CDU), sagte im Deutschlandfunk, man erkläre den Karnevalsvereinen, dass sie sich am 11. November nicht treffen dürften und Hochzeitspaaren, dass sie nur mit 50 Personen feiern könnten. „Gleichzeitig sollen wir aber auch erklären, dass die CDU einen Parteitag mit 1500 Leuten macht. Ich persönlich halte das für sehr, sehr schwer vermittelbar.“ Nötig sei ein „Digitalisierungsschub für das Parteienrecht, dass auch Wahlparteitage digital abgehalten werden können, falls wir uns im Dezember nicht treffen können“.

++ 610 registrierte Corona-Neuinfektionen in Deutschland

(17.18 Uhr) — Erwartungsgemäß hat das Robert Koch-Institut (RKI) am Montag vergleichsweise wenig neue Corona-Infektionen gemeldet. Nach Angaben vom frühen Montagmorgen hatten die Gesundheitsämter binnen 24 Stunden 610 Fälle an das RKI übermittelt. Die Fallzahlen an Sonntagen und Montagen sind oft niedriger, weil am Wochenende nicht alle Gesundheitsämter Daten an das RKI übermitteln. Am Samstag hat die Zahl der Neuinfektionen noch bei 1479 Fällen gelegen.

Der Höhepunkt bei den täglich gemeldeten Neuansteckungen hatte Ende März/Anfang April bei mehr als 6000 gelegen. Die Zahl war nach den immer noch über 1000 liegenden Werten im Mai in der Tendenz gesunken, seit Ende Juli stieg sie wieder, derzeit weisen die Werte auf eine mögliche Stabilisierung hin.

Seit Beginn der Corona-Krise haben sich mindestens 242.381 Menschen in Deutschland nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert, wie das RKI am Montagmorgen im Internet meldete (Datenstand 31.8., 0.00 Uhr). Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion liegt nach RKI-Angaben bei 9298. Seit dem Vortag wurden drei Todesfälle mehr gemeldet. Bis Montagmorgen hatten etwa 216.200 Menschen die Infektion nach RKI-Schätzungen überstanden.

Die Reproduktionszahl, kurz R-Wert, lag nach RKI-Schätzungen in Deutschland laut Mitteilung vom Montag bei 0,94 (Vortag: 1,04). Das bedeutet, dass ein Infizierter im Mittel etwas weniger als einen weiteren Menschen ansteckt. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen etwa eineinhalb Wochen zuvor ab.

Zudem gibt das RKI in seinem aktuellen Lagebericht ein sogenanntes Sieben-Tage-R an. Der Wert bezieht sich auf einen längeren Zeitraum und unterliegt daher weniger tagesaktuellen Schwankungen. Nach RKI-Schätzungen lag dieser Wert bei 0,88 (Vortag: 0,95). Er zeigt das Infektionsgeschehen von vor acht bis 16 Tagen.

++ Warnapp „Nina“: Nutzerzahlen seit Corona-Beginn stark gestiegen

(16.50 Uhr) — Seit Beginn der Corona-Pandemie sind die Nutzerzahlen der Warnapp „Nina“ stark angestiegen. Derzeit nutzen rund 7,6 Millionen Menschen die App, teilte das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) am Montag mit. Im März waren es noch rund 6,1 Millionen. Über die App warnt das Amt vor Gefahren. Das können zum Beispiel Brände, das Auftreten von radioaktiver Strahlung, aber auch Stromausfälle oder Naturgefahren wie Erdbeben oder Überschwemmungen sein. Auch die neuesten Entwicklungen zur Corona-Pandemie werden über Nina bekanntgegeben.

Die App wird auch Teil des Warntages am 10. September sein. Zum ersten Mal seit der Wiedervereinigung soll an diesem Tag bundesweit die Warntechnik getestet werden. Dazu sollen um 11 Uhr die Sirenen heulen und neben der App auch Rundfunksender die Probewarnung übermitteln. „Am Warntag gehen wir bewusst an die Belastungsgrenzen der Warnungssysteme“, sagte Christoph Unger, Präsident des Bundesamtes. Dadurch will das Amt auch die Warnanlässe bekannter machen.

Künftig soll der Warntag jährlich an jedem zweiten Donnerstag im September stattfinden.

++ Kinderärzte warnen vor Ansturm auf Praxen

(16.22 Uhr) — Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte hat vor einer Überlastung der Kinderarztpraxen und zu vielen Coronatests im Herbst und Winter gewarnt. In Fällen, in denen der begründete Verdacht auf Corona bestehe, sei ein entsprechender Test sinnvoll, sagte Präsident Thomas Fischbach am Montag in Köln. „Um die Familie zu informieren, damit sie sich isolieren kann, um die anderen Mitglieder und die Gesellschaft zu schützen.“ Bei Kindern mit leichten Erkältungsanzeichen ohne konkreten Verdacht sei jedoch eine symptomatische Behandlung ausreichend und sinnvoll.

Im Herbst und Winter sorgten Infekte der Atemwege für Hochbetrieb in den Kinder- und Jugendarztpraxen. 70 Prozent der 32 Millionen Infektionen entfielen auf diese Zeit, sagte Fischbach mit Verweis auf Daten des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung (Zi). „Die Auswertung zeigt, dass bei Kindern und Jugendlichen mehr als zwei von drei Infekten im Winter diagnostiziert werden“, so Fischbach.

Acht bis zwölf Infektionen pro Jahr machen Säuglinge und Kleinkinder demnach im Durchschnitt durch. Dazu kämen in diesem Jahr nun die Arztbesuche infolge der Corona-Pandemie.

++ Bund prüft Tiermedizin-Labore für Corona-Tests 

(13.49 Uhr) Das Bundesgesundheitsministerium erwägt eine weitere Ausdehnung der Laborkapazitäten für Corona-Tests. Es werde noch einmal geprüft, ob und wie auch tiermedizinische Labore in die Auswertung einbezogen werden könnten, sagte eine Sprecherin am Montag in Berlin. In einigen Bundesländern werde das schon praktiziert.

Derzeit seien nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) bundesweit 1,4 Millionen Tests pro Woche möglich, gemacht worden seien zuletzt mehr als 900 000 Tests. Für den Herbst sollen Tests insgesamt stärker auf Risikogruppen wie ältere Menschen, Pflegeheime und Kliniken ausgerichtet werden.

++ Bayern führt zeitlich befristete Maskenpflicht im Schulunterricht ein

(13.04 Uhr) Nach dem Ende der Sommerferien gilt in Bayerns Schulen zunächst für neun Schultage eine Maskenpflicht für alle Schüler im Unterricht. Dies teilte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Montag nach Beratungen mit Eltern-, Lehrer- und Schülervertretern in München mit. Von der Maskenpflicht als „Sicherheitspuffer“ im Unterricht seien einzig Grundschüler und auch Lehrer ausgenommen. Der Unterricht beginnt in Bayern am Dienstag nächster Woche wieder.

Die Maskenpflicht zum Auftakt des Schuljahres ist Teil des Hygienekonzeptes, mit dem der Regelbetrieb an den Schulen auch in der Pandemie aufrecht erhalten werden soll. Dazu gehört, dass zur Minimierung der Ansteckungsrisiken zudem in den Gebäuden und überall dort, wo kein Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden kann, eine Pflicht zum Tragen des Mund-Nase-Schutzes gibt.

Sollte in einer Region auch nach den neun Tagen hohe Fallzahlen geben, kann die Maskenpflicht im Unterricht auch regional begrenzt verlängert werden oder neu verhängt werden. Ziel sei es, den Regelunterricht auch in der Krise bestmöglich aufrecht zu erhalten. „Wir wollen wieder Schule haben in Bayern“, sagte Söder.

Formell wird Bayern sein Schulkonzept in der Kabinettssitzung am Dienstag beschließen. Da an dem Bildungsgipfel in der Staatskanzlei auch Kultusminister Michael Piazolo (Freie Wähler) teilgenommen hatte, ist die Zustimmung in der Koalition sicher.

++ Tübinger OB Palmer fordert Verpflichtung zur Nutzung der Corona-Warn-App

(12.22 Uhr) Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer (Grüne) fordert eine Pflicht zur Nutzung der Corona-Warn-App. Weil die Nutzungsquote bei 30 Prozent liege, könne die App nur 9 Prozent aller Kontakte warnen, sagte Palmer der „Rhein-Neckar-Zeitung“.

„Würden wir hingegen 80 Prozent Nutzungsquote erreichen, würden zwei Drittel gewarnt. Das könnte so effektiv sein wie ein Lockdown.“ Er stelle die Frage, was schlimmer wäre: „Nochmal die Wirtschaft strangulieren und die Biografien unserer Kinder schädigen oder die App installieren.“

Die Corona-Warn-App soll helfen, Infektionsketten nachzuverfolgen und zu unterbrechen. Eine Pflicht zur Installation lehnen Politiker und Experten bislang strikt ab.

++ Großer Andrang beim Spaichinger Abstrichzentrum

(11.33 Uhr) Das Abstrichzentrum des Landkreises Tuttlingen am Spaichinger Gesundheitscampus wird rege genutzt. Waren am ersten Testtag, dem vergangenen Mittwoch, noch 60 Menschen ins Testzentrum gekommen, so waren es am Freitag schon 75. Kommen darf nach wie vor nur, wer sich vorher einen Termin bei der Corona-Hotline des Tuttlinger Landratsamtes hat geben lassen.

„Sowohl die Ärzte, als auch die medizinischen Fachangestellten, sind freiwillig vor Ort“, erklärt Praxismanagerin Gülsen Gül, die das Zentrum organisiert. Sie werden aber für die Tätigkeit entschädigt. Die Ärzte sind alle niedergelassene Mediziner aus dem Landkreis. Die diensthabende Ärztin sagt: „Die Patienten sind alle gut vorbereitet, manche haben sogar schon mit den Kindern zuhause geübt.“

++ Söder diskutiert bei Bildungsgipfel über Maskenpflicht im Unterricht 

(10.42 Uhr) Eine Woche vor dem Ende der Sommerferien in Bayern hat in der Staatskanzlei die Diskussion über die notwendigen Hygienemaßnahmen für den Schulbetrieb in Corona-Zeiten begonnen. Im Mittelpunkt des Bildungsgipfels steht dabei die Frage, ob es in Bayern auch im Unterricht eine Maskenpflicht braucht.

Dass Schüler und Lehrer im übrigen Schulgebäude sowie bei der Anfahrt in Schulbussen Mund und Nase zum Infektionsschutz verhüllen müssen, dürfte wie in vielen anderen Bundesländern als gesetzt gelten. Eine finale Entscheidung ist aber hierzu noch nicht gefallen.

Bereits vor Beginn zeigte sich, dass die Meinungen über den Start ins Schuljahr in der Pandemie weit auseinander gehen.Während die Staatsregierung einen Regelbetrieb für alle Schüler plant, fordert die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft etwa eine Halbierung der Schülerzahl in den Schulen und einen wechselweisen Ersatzunterricht zuhause.

In Nordrhein-Westfalen hatten Schüler an weiterführenden Schulen zwischenzeitlich auch im Unterricht Masken tragen müssen. Diese Regelung läuft aber an diesem Montag wieder aus.

++ Verbraucherschützer fordern Ende der Vorkasse bei Reisen

(8.18 Uhr) Gerade ist es besonders heikel: Wer einen Urlaub bucht, kann angesichts steigender Corona-Infektionszahlen nicht sicher sein, dass er wirklich reisen kann. Eine Anzahlung wird häufig trotzdem fällig. Das ruft Verbraucherschützer auf den Plan. „Ich halte die Vorkassezahlungen für antiquiert, für nicht mehr verantwortbar im Flug- und Reisebereich“, sagte der Chef des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv), Klaus Müller, der Deutschen Presse-Agentur.

Veranstalter von Pauschalreisen dürfen bisher mindestens ein Fünftel des Reisepreises schon im Voraus verlangen. Das sei ein Sonderrecht, das längst nicht mehr gerechtfertigt sei, meint Müller. Bei fast allen anderen Geschäften sei es normal, erst eine Leistung zu bekommen und dann zu zahlen. „Sie kaufen ein Brötchen und sie bezahlen, sobald das Brötchen über die Theke geht.“ Auch bei vielen Hotelbuchungen sei das inzwischen so: „Sie waren im Hotel, Sie checken aus und bezahlen dann dafür“.

Dass für Pauschalreisen 20 oder 30 Prozent des Reisepreises und bei Flügen sogar die gesamte Summe weit im Voraus zu zahlen ist, sei „eine überkommene Fehlsteuerung“, kritisierte Müller. Zu häufig habe man zuletzt erlebt, dass Airlines oder Reiseveranstalter insolvent gegangen seien.

„Ich bezweifele, dass wir hier bereits die letzte Insolvenz in Europa gesehen haben“, sagte der Verbraucherschützer. Entweder müsse über ein Verbot der Vorkasse diskutiert werden — oder über eine breitere Insolvenzabsicherung nicht nur für Pauschalreisen, sondern auch für Flüge. Hier lesen Sie mehr.

++ Forscher: Mehr als 25 Millionen Corona-Infektionen weltweit 

(7.26 Uhr) Die Zahl der weltweit registrierten Infektionen mit dem Coronavirus hat die Marke von 25 Millionen überschritten. Das geht aus Daten der Johns Hopkins Universität in Baltimore vom Sonntagabend (Ortszeit) hervor.

Mit knapp 6 Millionen verzeichneten die USA dabei die höchste Zahl an Infektionen, gefolgt von Brasilien mit rund 3,9 Millionen Fällen. An dritter Stelle steht Indien, wo bisher 3,5 Millionen Infektionen registriert wurden.

Auch bei der Zahl der Todesfälle in Verbindung mit einer Covid-19-Erkrankung stehen die USA demnach an erster Stelle mit gut 183.000 — in einem Land mit rund 330 Millionen Einwohnern. An zweiter Stelle folgt auch hier Brasilien mit mehr als 120.000 Toten. Insgesamt starben den Angaben zufolge seit Beginn der Pandemie bisher rund 845.000 Menschen weltweit nach einer Infektion mit dem Virus.

Die Johns-Hopkins-Webseite wird regelmäßig mit eingehenden Daten aktualisiert und zeigt daher einen höheren Stand als die offiziellen Zahlen der Weltgesundheitsorganisation (WHO). In manchen Fällen wurden die Zahlen zuletzt aber auch wieder nach unten korrigiert.

++ Corona entschärft den Run auf Wohnheimplätze für Studenten

(6.42 Uhr) Zelten auf dem Campus, Couchsurfing, endlose WG-Suche im Internet — in solche Notlagen werden die Studienanfänger des Wintersemesters 2020/21 kaum geraten. Die im vergangenen Jahr noch harte Konkurrenz um die raren Wohnheimplätze ist wegen der Corona-Krise deutlich entschärft, wie eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur ergab.

Auch die Studenten beschreiben die Lage als entspannter. Sie sehen als Grund aber vor allem die desaströse wirtschaftliche Lage der jungen Menschen in der Corona-Krise. Im Sommersemester verzeichneten manche Studierendenwerke etwa in Heidelberg, Stuttgart und Freiburg sogar Leerstände — eine für sie bislang ungewohnte Situation.

Ein Grund für dieses Phänomen ist das Fernbleiben der internationalen Studenten. „Dass weniger Studenten aus dem Ausland kommen, macht sich bemerkbar, viele Unis haben auch ihre Austauschprogramme gestreichen“, sagte Anita Bauer vom Studierendenwerk Stuttgart mit 6830 Plätzen.

Auch die Universität Ulm bleibt von den Corona-Folgen nicht unberührt. Im September rechnet man dort mit einem Leerstand von neun Prozent, üblich sind zwei Prozent. Der Abteilungsleiter Wohnen sagte: „Wegen weniger Präsenzveranstaltungen ist auch die Nachfrage geringer. Wer nur ein oder zwei Mal pro Woche an die Uni muss, kann aus dem näheren Umland noch pendeln.“

++ Zahlreiche Schwerkranke scheuen Krankenhäuser

(6.21 Uhr) Zu Beginn der Corona-Pandemie in Deutschland haben sich weniger Menschen mit bestimmten schweren Krankheiten als Notfall ins Krankenhaus einweisen lassen. Bei der Krankenkasse DAK-Gesundheit kamen im Lockdown-Monat März 25 Prozent weniger Menschen mit einem Herzinfarkt in eine Klinik als im Jahr zuvor, wie eine Auswertung der Kasse mit 5,6 Millionen Versicherten zeigt, die der Deutschen Presse-Agentur in Berlin vorliegt.

Einen solchen Rückgang bei Klinikeinweisungen gab es auch bei Schlaganfällen und psychischen Erkrankungen. Seit Juni pendelten sich die Zahlen wieder auf Normalmaß ein. Im Juni lagen die Einweisungen zum Teil sogar leicht über Vorjahresniveau.

Eine Sprecherin der DAK-Gesundheit sagte, wohl aus Angst vor einer Corona-Infektion seien viele Menschen im Frühjahr trotz lebensbedrohlicher Erkrankungen nicht ins Krankenhaus gegangen. Ein vermuteter Nachholeffekt ist allerdings nicht erkennbar, so die Kasse.

DAK-Vorstandschef Andreas Storm sprach von einer „regelrechten Corona-Delle bei den Aufnahmen im Frühjahr“. So wurden im März 26,6 Prozent weniger Patienten mit einem Herzinfarkt aufgenommen als im Vergleich zum Vorjahr. Im April waren es 22,2 Prozent weniger, im Mai 13,8 Prozent. Im Juni lagen die Herzinfarkt-Einweisungen dann sogar leicht über dem Niveau des Vorjahres (plus 4 Prozent), wobei die Zahlen im Juli wieder leicht zurückgingen.

Das waren die letzten Meldungen vom Wochenende:

++ Bundesverfassungsgericht bestätigt Verbot von Corona-Protest-Camp

(21.45 Uhr) Das Bundesverfassungsgericht hat das Verbot einer im Zentrum von Berlin geplanten Mahnwache gegen die Corona-Maßnahmen bestätigt. Ein Antrag der Organisatoren auf Erlass einer einstweiligen Anordnung sei abgelehnt worden, teilte das Gericht am Sonntagabend in Karlsruhe mit. Die Dauermahnwache gegen die staatlichen Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus sollte zwischen dem 30. August und dem 14. September auf der Straße des 17. Juni in Berlin stattfinden.

Der Eilantrag gegen das Verbot der Dauermahnwache wurde den Angaben zufolge von der 1. Kammer des Ersten Senats abgelehnt. Er sei sowohl „unzulässig“ als auch „unbegründet“, erklärte das Bundesverfassungsgericht. Zuvor hatte schon das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg das von der zuständigen Versammlungsbehörde verfügte Verbot der Dauermahnwache bestätigt.

In Berlin fanden am Wochenende mehrere Protestkundgebungen gegen die Corona-Politik der Regierung statt. Dabei eskalierte am Samstagabend die Lage vor dem Reichstagsgebäude: Mehrere hundert rechtsextreme Demonstranten stürmten die Treppe vor dem Bundestag.

Die rechtsextreme Eskalation sorgte für Entsetzen, unter anderem erklärte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier: „Reichsflaggen und rechtsextreme Pöbeleien vor dem Deutschen Bundestag sind ein unerträglicher Angriff auf das Herz unserer Demokratie.“ Lesen Sie den Bericht zur Anti-Corona-Demo in Berlin hier.

Kein Abstand und keine Masken bei Demo in Berlin
An der Ecke Unter den Linden/Friedrichstraße halten die Menschen bei der Demo in Berlin keinen Abstand und tragen auch keine Masken, berichtet Klaus Wieschemeyer. Er ist Berlin-Korrespondent der Schwäbischen Zeitung.

++ Jens Spahn wird von Gegnern der Corona-Maßnahmen bespuckt

(20.28 Uhr) Am Wochenende ist Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) nach einem Wahlkampfauftritt in Bergisch Gladbach bei dem Versuch, mit aufgebrachten Gegnern der Corona-Maßnahmen zu sprechen, wüst beschimpft und angespuckt worden.

Der CDU-Politiker sagte der Düsseldorfer „Rheinischen Post” (Montag):

Wir müssen das Gespräch und den Dialog mit denen suchen, die unzufrieden sind mit unserer Corona-Politik. Denn wir bleiben als Gesellschaft nur zusammen, wenn wir miteinander reden.

Politik habe die Wahrheit nicht gepachtet, Diskussionen gehörten zur Demokratie. „Sie funktionieren aber nur, wenn beide Seiten bereit sind, zuzuhören. Aber wenn geschrien, gespuckt und gepöbelt wird, geht's halt leider nicht”, sagte Spahn.

++ 169 Menschen im Südwesten neu mit Coronavirus infiziert 

(18.12 Uhr) Die Zahl der seit Beginn der Pandemie nachweislich mit dem Coronavirus Infizierten ist in Baden-Württemberg auf mindestens 41.942 gestiegen. Das sind 169 Menschen mehr als am Vortag. Dies geht aus Zahlen des Landesgesundheitsamtes (LGA) vom Sonntag hervor. Als genesen gelten 36.757 Menschen. Im Zusammenhang mit dem Virus sind den Zahlen zufolge bisher 1866 Menschen gestorben. Seit dem Vortag ist diese Zahl unverändert.

Der sogenannte Sieben-Tage-R-Wert wurde mit 1,01 angegeben. Er gibt an, wie viele Menschen ein Infizierter im Durchschnitt ansteckt.

Der Anstieg der Fallzahlen sei zu einem großen Teil auf Reiserückkehrer zurückzuführen, hieß es. In den vergangenen sieben Tagen hing etwa die Hälfte der gemeldeten Fälle mit Rückkehrern aus dem Urlaub zusammen.

Tausende Reiserückkehrer haben sich am Wochenende an den Teststationen an den Grenzen zu Bayern auf eine Infektion mit dem Coronavirus testen lassen. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums vom Sonntag kam es an den Stationen Hochfelln-Nord/Autobahn 8, Donautal-Ost/Autobahn 3 sowie Heuberg/Autobahn 93 lediglich vereinzelt zu Wartezeiten. Genaue Zahlen lagen zunächst nicht vor. An der neuen Teststation am Omnibusbahnhof in München wurden den Angaben nach am Samstag etwa 200 Reisende getestet.

Unterstützt wurde der für die Tests zuständige private Dienstleister am Wochenende von Bundeswehr, Feuerwehrschule, Technischem Hilfswerk, Polizei und Autobahnmeisterei — unter anderem, um für Wetterschutz zu sorgen.

++ Bayerische Behörden prüfen Auftritte von Polizisten bei Berliner Demonstration 

(14.12 Uhr) Bayerns Behörden prüfen die Auftritte von drei bayerischen Polizisten bei der Demonstration gegen die Corona-Auflagen am Samstag in Berlin. Wie Innenminister Joachim Herrmann (CSU) am Sonntag mitteilte, handelte es sich hierbei um private Auftritte, die von den Polizeipräsidien dienstaufsichtlich sehr genau geprüft würden.

Im Internet wurden am Wochenende Fotos verbreitet, die drei Polizisten als Redner bei der Großdemonstration zeigen sollen. Die SPD im bayerischen Landtag forderte am Sonntag eine umfassende Aufklärung.

„Polizisten außer Dienst und auch noch im Ruhestand unterliegen der Treuepflicht und müssen bei politischer Betätigung die notwendige Mäßigung und Zurückhaltung zeigen“, sagte Herrmann. Insbesondere wenn es sich um Reichsbürgerideologie handele oder wenn der Betreffende im extremistischen Milieu anzusiedeln sei, „werden wir alle Hebel für harte Sanktionen in Bewegung setzen“. Hier habe die Meinungsfreiheit von Polizisten — auch im Ruhestand — klare Grenzen. „Für so etwas fehlt mir jegliches Verständnis.“

+++ Hier geht es zum gesamten Newsblog vom Wochenende +++

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