Corona-Newsblog: Das waren die wichtigsten Entwicklungen am Donnerstag

Lesedauer: 24 Min
Digital-Redakteur
Chef vom Dienst Digital / stellv. Leiter Digitalredaktion
Digitalredakteurin
Deutsche Presse-Agentur
Agence France-Presse

Die wichtigsten Nachrichten und aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus im Newsblog mit Fokus auf Deutschland und Schwerpunkt auf den Südwesten.

Aktuelle Zahlen des RKI¹:

  • Aktuell nachgewiesen Infizierte Baden-Württemberg: ca. 3.473 (46.041 Gesamt - ca. 40.700 Genesene - 1.868 Verstorbene)
  • Todesfälle Baden-Württemberg:  1.868
  • Aktuell nachgewiesen Infizierte Deutschland: ca. 19.186 (265.857 Gesamt - ca. 237.300 Genesene - 9371 Verstorbene)
  • Todesfälle Deutschland: 9.371
Durch Meldeverzug und die aufwändige Datenverarbeitung kann es Abweichungen zwischen den hier gemeldeten Zahlen und Meldungen von einzelnen Landkreisen geben.

Das Wichtigste auf einen Blick:

  • Zehntausendfach Verdacht auf Betrug mit Corona-Hilfen (12.12 Uhr)
  • Datenpanne - Testergebnisse von 2000 Personen an Dritte verschickt (17.54 Uhr)
  • Corona-Neuinfektionen in Deutschland auf höchstem Tageswert seit April (13.48 Uhr)
  • Umfrage: Mehrheit der Deutschen hält Corona-Maßnahmen für richtig (12.43 Uhr)
  • Pauschales Attest zu wenig für Befreiung von Maskenpflicht (10.50 Uhr)

Das war's für heute. Wir wünschen Ihnen eine gute Nacht und sind morgen Früh auf Schwäbische.de wieder mit einem neuen Corona-Newsblog für Sie da.

++ Bundestag beschließt milliardenschwere Entlastung der Kommunen 

(22.25 Uhr) Der Bundestag hat angesichts der Corona-Krise eine milliardenschwere Entlastung der Kommunen beschlossen. Zum einen kompensiert der Bund in diesem Jahr Gewerbesteuerausfälle in Milliardenhöhe. Zum anderen beteiligt er sich dauerhaft stärker an den Kosten für Unterkunft und Heizung bei Hartz-IV-Empfängern.

Für beide Maßnahmen wurde am Donnerstagabend eine Änderung des Grundgesetzes beschlossen. Dafür waren eine Zweidrittel-Mehrheit und damit Stimmen aus der Opposition notwendig. Der Bundesrat muss noch zustimmen, geplant ist dies an diesem Freitag. Der Bundestag beschloss außerdem Entlastungen der neuen Länder.

++ Deutsche Bahn und Gewerkschaft einigen sich auf Tarifpaket

(20.54 Uhr) Die Deutsche Bahn und die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) haben sich nach wochenlangen Verhandlungen auf ein Corona-Tarifpaket verständigt. Beide Seiten vereinbarten moderate Lohnerhöhungen, wie das Unternehmen und die Gewerkschaft am Donnerstagabend mitteilten. Details wollen Bahn und EVG am Freitagvormittag bei einer gemeinsamen Pressekonferenz vorstellen.

„Uns war es wichtig, in schwierigen Zeiten einen drohenden Abbau von Arbeitsplätzen zu verhindern und Perspektiven für unsere Kolleginnen und Kollegen zu entwickeln. Das ist uns gelungen“, erklärte der designierte EVG-Vorsitzende Klaus-Dieter Hommel. Der Tarifvertrag schütze die Beschäftigten bei der Deutschen Bahn bis Anfang 2023 vor den Auswirkungen der Corona-Pandemie. Zudem sei eine moderate Lohnerhöhung vereinbart worden.

Der Konzern bezeichnete die Einigung als „ausgewogenen Abschluss“. Sie sei „in Zeiten von Stellenabbau oder Kurzarbeit in der deutschen Wirtschaft ein gemeinsames Signal der Verantwortung“, erklärte DB-Personalvorstand Martin Seiler. Vereinbart worden sei auch eine Erweiterung des Kündigungsschutzes sowie eine Fortsetzung der Einstellungsoffensive bei der Bahn.

++ Südwesten verzeichnet 386 neue Corona-Infektionen 

(20.03 Uhr) In Baden-Württemberg haben sich 386 weitere Personen mit dem Coronavirus infiziert. Das geht aus den Zahlen des Landesgesundheitsamtes hervor. Damit sind insgesamt mindestens 46.420 Menschen im Südwesten positiv getestet worden. Aktuell sind etwa 4013 Menschen infiziert.

Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus stieg um einen auf 1869. Der sogenannte Sieben-Tage-R-Wert wurde mit 1,02 angegeben. Der Wert zeigt an, wie viele Menschen ein Infizierter im Durchschnitt ansteckt.

++ Infektionen im Ostalbkreis deutlich gestiegen

(19.32 Uhr) Die Anzahl der Corona-Infektionen im Ostalbkreis ist in den vergangenen Tagen deutlich gestiegen, was auf mehrere Infektionsgeschehen und viele Einzelfälle quer durch den Landkreis hinweg zurückzuführen ist. Das hat das Landratsamt des Ostalbkreises am Donnerstagnachmittag mitgeteilt.

Unter der Leitung von Landrat Joachim Bläse hat sich der Führungskreis Corona im Aalener Landratsamt am Donnerstag getroffen. Insbesondere Fußballvereine, aber auch Schulen sind betroffen. Am Donnerstagnachmittag verzeichnet der Ostalbkreis 76 aktive Fälle.

Insgesamt sind seit Beginn der Pandemie 1985 Menschen an Covid-19 erkrankt, 1866 sind wieder genesen und 43 sind verstorben. Allein in den vergangenen sieben Tagen sind 69 Menschen neu erkrankt. Hier lesen Sie mehr.

++ Datenpanne: Testergebnisse aus dem Unterallgäu an Dritte verschickt

(17.54 Uhr) Die Coronatest-Ergebnisse mit Daten von mehr als 2000 Personen sind im bayerischen Landkreis Unterallgäu nahe der Grenze zu Baden-Württemberg an falsche Adressen gemailt worden. Eine Tabelle mit Daten von 2063 Personen, die zwischen dem 13. März und dem 6. April auf das Virus getestet worden seien, sei an etwa 180 externe Empfänger gegangen, teilte das Landratsamt am Donnerstag mit. Die Daten seien zwar verschlüsselt gewesen, wer aber „technisch versiert“ sei, habe dies unter Umständen umgehen können, sagte eine Sprecherin.

Auf der Liste standen Name, Geburtsdatum und Testergebnis. Kontaktdaten und Adressen waren nicht dabei. Betroffen seien nur Menschen, die im besagten Zeitraum im Unterallgäu am Drive-In, in der Infektpraxis oder über den Fahrdienst des Gesundheitsamts getestet wurden, hieß es in der Mitteilung. Das Landratsamt informiere umgehend die Empfänger mit der Aufforderung, die Daten sofort zu löschen.

„Diese Datenpanne tut uns sehr leid und wir haben sofort mit entsprechenden Maßnahmen reagiert und außerdem den Vorfall aus dieser extrem angespannten Phase an den Landesdatenschutzbeauftragten gemeldet“, erklärte Landrat Alex Eder.

++ Österreich beschränkt Teilnehmerzahl bei privaten Feiern in Gebäuden

(15.10 Uhr) Als Reaktion auf die steigenden Infektionszahlen mit dem Coronavirus limitiert Österreich die Zahl der Teilnehmer bei privaten Zusammenkünften. Bei Feiern in Gebäuden seien ab Montag nur noch zehn Personen erlaubt, sagte Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) am Donnerstag.

Eine Kontrolle von Privatwohnungen sei allerdings nicht geplant, da sie nicht grundrechtskonform sei. Es gehe um Zusammenkünfte im öffentlichen Raum. Einzige Ausnahme von den neuen Auflagen seien Begräbnisse. Bei Veranstaltungen im Freien seien wie bisher bis zu 150 Menschen erlaubt.

Nicht betroffen seien die professionell organisierten Veranstaltungen im Sport- und Kulturbereich. Dort bleibe es bei der Obergrenze von 1.500 Menschen in Gebäuden und 3.000 im Freien, sagte Vizekanzler Werner Kogler (Grüne).

Binnen 24 Stunden wurden in Österreich zuletzt 780 Neuinfektionen mit dem Coronavirus verzeichnet. Unter Berücksichtigung der Einwohnerzahl ist das ein etwa dreimal höherer Wert als aktuell in Deutschland.

++ Corona-Neuinfektionen in Deutschland auf höchstem Tageswert seit April

(13.48 Uhr) Die Zahl der gemeldeten Corona-Neuinfektionen hat den höchsten Tageswert seit April erreicht. Das geht aus Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) von Donnerstagmorgen hervor. Der Virologe Christian Drosten sieht darin "schon nicht so eine beliebige Schwankung. Sondern wir sind jetzt wieder im Anstieg".

Innerhalb eines Tages haben die Gesundheitsämter in Deutschland 2194 neue Corona-Infektionen gemeldet, wie das RKI am Donnerstagmorgen meldete. Der Höhepunkt bei den täglich gemeldeten Neuansteckungen hatte Ende März/Anfang April bei mehr als 6000 gelegen. Die Zahl war dann in der Tendenz gesunken und im Juli wieder gestiegen. Im August lag die Zahl der Fälle dann einmal bei knapp über 2000 (2034).

Laut RKI treten weiterhin bundesweit zahlreiche kleinere Corona-Ausbrüche auf, zum Beispiel in Verbindung mit Reiserückkehrern und im Zusammenhang mit Feiern im Familien- und Freundeskreis. Der Anteil der Coronavirus-Fälle unter Reiserückkehrern sei jedoch seit Mitte August deutlich zurückgegangen. Laut RKI stecken sich zunehmend wieder Menschen in Deutschland an.

++ Umfrage: Mehrheit der Deutschen hält Corona-Maßnahmen für richtig

(12.43 Uhr) Laut einer Umfrage steht die überwiegende Mehrheit der deutschen Bevölkerung hinter den staatlichen Corona-Schutzmaßnahmen. 69 Prozent der Befragten halten das Vorgehen für richtig, wie aus dem aktuellen ZDF-Politbarometer von Donnerstag hervorgeht. Fast jeder Fünfte wünsche sich demnach sogar noch weitergehende Maßnahmen. Lediglich 11 Prozent hielten die Schutzbestimmungen für übertrieben.

Entsprechend schlecht fiel die Beurteilung der in jüngerer Zeit verstärkt auftretenden Proteste gegen die Corona-Maßnahmen aus. Nur 14 Prozent finden die Proteste "gut", 83 Prozent hingegen "nicht gut".

Die Umfrage zum Politbarometer wurde wie immer von der Mannheimer Forschungsgruppe Wahlen durchgeführt. Die Interviews wurden in der Zeit vom 14. bis 16. September 2020 bei 1.241 zufällig ausgewählten Wahlberechtigten telefonisch (Festnetz und Mobilfunk) erhoben. Hier finden Sie Informationen zur Methodik der Studie.

++ Zehntausendfach Verdacht auf Betrug mit Corona-Hilfen

(12.12 Uhr) Wegen Betrugs mit Corona-Soforthilfen und anderer Betrügereien gehen deutschlandweit Staatsanwaltschaften und Ermittler in mehr als 10.000 Fällen vor.

Das geht aus einer Umfrage der Deutschen Richterzeitung bei den Justizministerien und Staatsanwaltschaften der Länder hervor, über die das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) berichtete. Demnach meldeten bis auf Thüringen alle Bundesländer Fälle. Der Umfrage zufolge, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt, könnte sich der Schaden auf mehrere Millionen Euro belaufen.

Die meisten Fälle registrierten demnach die Behörden in Nordrhein-Westfalen: Mehr als 4300 Verfahren sind dort anhängig. Allein die Staatsanwaltschaft Köln führt rund 900 Verfahren wegen Betrugs, bei denen es um ein Subventionsvolumen von mehr als 9 Millionen Euro geht. Die zweitmeisten Verfahren meldet Berlin, wo in mehr als 2000 Fällen ermittelt wird. Bislang hat die Staatsanwaltschaft in der Hauptstadt bereits 900 Fälle bearbeitet, bei denen sich die Schäden auf insgesamt mehr als 6 Millionen Euro belaufen.

Mehr dazu lesen Sie hier.

++ Pauschales Attest zu wenig für Befreiung von Maskenpflicht

(10.50 Uhr) Ein pauschales Attest ist nach einer Entscheidung des Verwaltungsgerichts Würzburg für die Befreiung von der Maskenpflicht in Schulen zu wenig.

Atteste, die Schülern ohne jede Begründung bescheinigten, aus gesundheitlichen Gründen keine Mund-Nasen-Masken tragen zu können, reichten nicht aus um glaubhaft zu machen, dass das Tragen einer Alltagsmaske tatsächlich unzumutbar sei, argumentierte das Gericht in einer am Donnerstag veröffentlichten Eilentscheidung. "Es fehlt an der konkreten Diagnose eines Krankheitsbildes."

Andernfalls bestehe die Gefahr, dass Gefälligkeitsatteste die Maskenpflicht und deren Wirksamkeit unterliefen.

++ Spiel der TSG Ehingen abgesagt

(10.39 Uhr) Das auf Donnerstagabend 19 Uhr angesetzte Bezirksligaspiel zwischen der TSG Ehingen und der SGM SC Blönried/SV Ebersbach im Ehinger Stadion ist abgesetzt. Wie Jürgen Amendinger, Staffelleiter der Bezirksliga Donau, mitteilt gebe es beim Gästeteam einen Corona-Verdachtsfall.

++ 2194 registrierte Corona-Neuinfektionen in Deutschland

(09.11 Uhr) Innerhalb eines Tages haben die Gesundheitsämter in Deutschland nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom frühen Donnerstagmorgen 2194 neue Corona-Infektionen gemeldet.

Seit Beginn der Corona-Krise haben sich demnach mindestens 265.857 Menschen in Deutschland nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert (Datenstand 17.9., 0.00 Uhr). Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion liegt nach RKI-Angaben bei 9371. Seit dem Vortag wurden drei Todesfälle mehr gemeldet. Bis Donnerstagmorgen hatten etwa 237.300 Menschen die Infektion nach RKI-Schätzungen überstanden.

Die Reproduktionszahl, kurz R-Wert, lag nach RKI-Schätzungen in Deutschland laut Lagebericht vom Mittwochabend bei 1,00 (Vortag: 1,04). Das bedeutet, dass ein Infizierter im Mittel einen weiteren Menschen ansteckt. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen etwa eineinhalb Wochen zuvor ab.

++ Klagen um Betriebsschließungsversicherungen in Corona-Zeiten

(06.47 Uhr) In München wird am Donnerstag ein Corona-Rechtsstreit von bundesweitem Interesse für Versicherungen und ihre Firmenkunden fortgeführt: Das Landgericht in der Landeshauptstadt hat nach zahlreichen Klagen gegen zahlungsunwillige Versicherer am Mittag den ersten Verkündungstermin angesetzt, anschließend werden drei neue Klagen verhandelt.

Die Versicherer lehnen Zahlungen an Kunden ab, deren Betriebe im Frühjahr von den Behörden geschlossen wurden und nun Geld fordern, weil sie Versicherungen gegen Betriebsschließungen abgeschlossen hatten.

Die Verfahren sind Teil einer bundesweiten Prozesswelle, allein am Münchner Landgericht sind mittlerweile 71 entsprechende Klagen gegen Versicherungen eingegangen. Den Verkündungstermin angesetzt hat die Kammer für die Klage einer Kindertagesstätte gegen die Haftpflichtkasse Darmstadt. Verkündung bedeutet allerdings nicht unbedingt Urteil: Das Gericht könnte sich auch darauf beschränken, Kläger und Beklagte über den weiteren Fortgang des Verfahrens zu informieren.

Mehr dazu lesen Sie hier.

++ Zwei weitere positive Tests im Kreis Biberach

(21.55 Uhr) Das Landratsamt Biberach hat am Mittwoch zwei weitere Corona-Fälle gemeldet. Damit wurden im Landkreis Biberach bisher 766 Personen positiv auf das Coronavirus getestet. In dieser Woche gab es bislang elf neue Corona-Fälle.

Mittlerweile sind 711 Personen wieder genesen, zwei mehr als am Dienstag. 37 Personen sind an und mit dem Coronavirus im Landkreis Biberach verstorben. Es handelt sich um 16 Frauen und 21 Männer.

++ Auch Budapest zu Risikogebiet erklärt

(20.03 Uhr) Die Bundesregierung hat neben Wien jetzt auch Budapest zu Corona-Risikogebiet erklärt. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) mitteilte, sind von der Einstufung als Risikogebiet auch weitere Regionen unter anderem in den Niederlanden, Kroatien, Frankreich und der Schweiz betroffen.

So gelten nun auch die französische Region Hauts-de-France und die Insel La Réunion als Risikogebiete. In der Schweiz kam das Kanton Freiburg neu hinzu, in den Niederlanden die Provinzen Nordholland und Südholland.

In Kroatien wurden die Gespanschaften Brod-Posavina und Virovitica-Podravina zu Risikogebieten erklärt, ebenso wie die Kreise Neamt und Caras Severin in Rumänien. Auch die Mittelböhmische Region in Tschechien gilt nun als Risikogebiet. Entwarnung wurde hingegen für die Kreise Arges und Dambovita in Rumänien gegeben.

In Deutschland müssen sich Rückkehrer aus Risikogebieten verpflichtend auf das Coronavirus testen lassen, sofern sie kein aktuelles negatives Testergebnis vorweisen können. Bis das Ergebnis vorliegt, müssen sie sich für 14 Tage in Selbstisolation begeben.

Hier geht es zur aktuellen Liste des Robert-Koch-Instituts.

++ Deutschland erklärt Wien zum Corona-Risikogebiet 

(19.21 Uhr) Wegen der gestiegenen Zahl von Corona-Neuinfektionen hat die Bundesregierung die österreichische Hauptstadt Wien zum Risikogebiet erklärt. Das bundeseigene Robert Koch-Institut (RKI) veröffentlichte am Mittwoch eine aktualisierte Liste der Corona-Risikogebiete, in der nun auch das Bundesland Wien als einziges Risikogebiet in Österreich aufgeführt wird.

Zentrales Kriterium für die Einstufung als Risikogebiet ist, in welchen Staaten oder Regionen es in den vergangenen sieben Tagen mehr als 50 Neuinfizierte pro 100 000 Einwohner gegeben hat. 

Nach der Einstufung als Corona-Risikogebiet hat die deutsche Bundesregierung für die österreichische Hauptstadt Wien nun auch eine Reisewarnung ausgesprochen. „Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in das Bundesland Wien wird aufgrund hoher Infektionszahlen derzeit gewarnt“, teilte das Auswärtige Amt am Mittwochabend in Berlin mit.

+++ Hier geht es zum Newsblog vom Mittwoch +++

 Ausgewählte Artikel zum Virus und den Folgen:

Unsere Daten und Zahlen beziehen wir aktuell aus dem Dashboard RKI¹

Meist gelesen in der Umgebung

Mehr Inhalte zum Dossier

Die Kommentarfunktion ist für Sie aktuell gesperrt. Bitte wenden Sie sich an unseren Kundenservice für weitere Infos.
Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen

Mehr Themen