Corona-Newsblog: Das waren die wichtigsten Entwicklungen am Dienstag

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Die wichtigsten Nachrichten und aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus im Newsblog mit Fokus auf Deutschland und Schwerpunkt auf den Südwesten.

Aktuelle Zahlen des RKI¹ (Stand: 22.9., 0.00 Uhr):

  • Aktuell nachgewiesen Infizierte Baden-Württemberg: ca. 3.582 (47.353 Gesamt - ca. 41.900 Genesene - 1.871 Verstorbene)
  • Todesfälle Baden-Württemberg:  1.871
  • Aktuell nachgewiesen Infizierte Deutschland: ca. 21.062 (274.158 Gesamt - ca. 243.700 Genesene - 9.396 Verstorbene)
  • Todesfälle Deutschland: 9.396
Durch Meldeverzug und die aufwändige Datenverarbeitung kann es Abweichungen zwischen den hier gemeldeten Zahlen und Meldungen von einzelnen Landkreisen geben.

Das Wichtigste auf einen Blick:

  • EU-Gipfel kurzfristig verschoben - Ratschef in Quarantäne (22.16 Uhr)
  • Landesgesundheitsamt meldet 238 neue Corona-Fälle (18.59 Uhr)
  • Bayern verschärft Corona-Regeln an Hotspots (13.42 Uhr)
  • Ethikrat lehnt Corona-Immunitätsnachweis derzeit klar ab (10.03 Uhr)
  • Corona drückt auf Löhne in den unteren Einkommensgruppen (09.53 Uhr)
  • Jeder zweite neue Corona-Infizierte in Bayern 15 bis 34 Jahre alt (7.30 Uhr)
  • Marburger Bund unterstützt Spahns Fieberambulanzen (6.18 Uhr)
  • RKI meldet weniger Corona-Neuinfektionen (20.04 Uhr)

++ EU-Gipfel kurzfristig verschoben - Ratschef in Quarantäne

(22.16 Uhr) Wegen eines Corona-Falls in seiner Umgebung hat Ratspräsident Charles Michel den für diese Woche geplanten EU-Sondergipfel kurzfristig auf Anfang Oktober verschoben. Michel sei in Quarantäne, teilte sein Sprecher mit.

Dabei hatte sich beim Topthema des Gipfels gerade Bewegung abgezeichnet: Die von EU-Sanktionen bedrohte Türkei erklärte sich zu Gesprächen mit Griechenland bereit. Die Verschiebung des Gipfels gibt nun eine Woche mehr Zeit für eine Klärung im Erdgasstreit.

Ursprünglich wollten sich Bundeskanzlerin Angela Merkel und die EU-Staats- und Regierungschefs an diesem Donnerstag und Freitag unter Michels Leitung in Brüssel treffen. Themen sollten neben dem Erdgasstreit die möglichen Sanktionen gegen Politiker in Belarus, die Beziehungen zu China, die engere Abstimmung im Kampf gegen Corona und der Brexit-Streit mit Großbritannien sein. Doch am späten Dienstagnachmittag kam die vorläufige Absage.

++ Landesgesundheitsamt meldet 238 neue Corona-Fälle

(18.59 Uhr) Die Zahl der nachweislich mit dem Coronavirus infizierten Menschen im Südwesten ist bis Dienstag auf 47 583 gestiegen. Das sind 238 mehr als am Vortag, berichtete das Landesgesundheitsamt in Stuttgart.

Als genesen gelten demnach 41 691 Menschen. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus stieg um 3 auf 1874. Der sogenannte geschätzte Sieben-Tage-R-Wert liegt den Angaben zufolge bei 1,03. Er zeigt an, wie viele Menschen ein Infizierter im Durchschnitt ansteckt.

++ 31 Kinder und drei Erzieherinnen müssen in Quarantäne

(16.55 Uhr) Die kommenden beiden Wochen müssen die Kinder und ihre Erzieherinnen aus zwei Gruppen des katholischen Kindergartens St. Maria in Hohentengen zuhause bleiben. Eine Erzieherin war positiv auf das Coronavirus getestet worden, was eine Quarantäne für ihre Kontaktpersonen in der Einrichtung nach sich gezogen hat. 

Mehr dazu lesen Sie hier.

 Die Kinder aus zwei Gruppen des katholischen Kindergartens St. Maria in Hohentengen müssen zwei Wochen lang daheim bleiben.
Die Kinder aus zwei Gruppen des katholischen Kindergartens St. Maria in Hohentengen müssen zwei Wochen lang daheim bleiben. (Foto: Jennifer Kuhlmann)

++ Bayern verschärft Corona-Regeln an Hotspots

(13.42 Uhr) In besonders von der Corona-Pandemie betroffenen Kommunen in Bayern gilt künftig nicht nur eine Maskenpflicht auf stark besuchten öffentlichen Plätzen, sondern auch ein Alkoholverbot. Das hat das Kabinett am Dienstag in München als Reaktion auf die teils im Freistaat wieder stark steigenden Infektionszahlen beschlossen. Demnach soll immer bei einer Überschreitung von 50 Neuinfektionen in einer Region in sieben Tagen ein Maßnahmenpaket greifen, welches auch eine Sperrstunde zwischen 23.00 und 06.00 Uhr vorsehen kann. Prinzipiell war dies bisher zwar auch möglich, die neue Regelung der Staatsregierung sieht aber vor, dass die Kommunen klarer angehalten werden, die Maßnahmen auch umzusetzen.

„Wir stehen an einer ganz spannenden Weggabelung“, sagte Ministerpräsident Markus Söder (CSU). Man dürfe nicht die Geduld verlieren im Kampf gegen das Virus. Priorität in Bayern habe der Schutz von Arbeitsplätzen, Schulen und Kindergärten. Es müsse ein zweiter Lockdown unbedingt verhindert werden, dieser dürfte größere Schäden mit sich bringen als der Lockdown im Frühjahr. Neben der Strategie sei auch wichtig, dass die Menschen vernünftig und rücksichtsvoll miteinander umgingen.

++ Viele positiv-Getestete nach Geburtstagsparty

(13.08 Uhr) Nach einer Geburtstagsfeier in einem Stadtteil von Schwäbisch Hall sind 14 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Davon hatten acht an der privaten Party teilgenommen, wie das Landratsamt am Dienstag auf Anfrage mitteilte. Bislang seien 48 Feiernde getestet worden. Einzelne Abstriche von Partygästen und Kontaktpersonen stehen noch aus.

Eine Verschärfung der Corona-Regeln ist laut Landratsamt derzeit aber nicht notwendig. Die Infektionszahlen seien zwar gestiegen, bewegten sich aber noch unter der kritischen Schwelle. Nach der Party hatte es auch Folgefälle in Schulen gegeben, unter anderem mussten zwei Klassen einer Grundschule in Quarantäne.

An der Party im Stadtteil Sulzdorf hatten den Angaben nach am 5. September mindestens 70 Menschen teilgenommen. Dem Gesundheitsamt liege eine Anwesenheitsliste vor. Womöglich waren aber Gäste auf der Feier, die nicht auf der Liste stehen. Laut Corona-Verordnung sind private Feiern mit bis zu 100 Teilnehmern erlaubt.

Einen ähnlichen Fall gibt es derzeit im Kreis Reutlingen. Ebenfalls nach einer Geburtstagsfeier sind bislang 19 Menschen positiv auf das Virus getestet worden. Betroffen waren Schulen, Fußballvereine und Unternehmen. Insgesamt gibt es mehr als 450 Kontaktpersonen.

++ Verdienst-Orden für Drosten, Hitzlsperger und Hüller 

(11.21 Uhr) Der Virologe Christian Drosten, Ex-Fußball-Profi Thomas Hitzlsperger und die Schauspielerin Sandra Hüller werden mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet. Außerdem ehrt Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier am 1. Oktober 13 weitere Bürgerinnen und Bürger.

"Die sieben Frauen und acht Männer haben sich durch außerordentliche Leistungen verdient gemacht: Sie helfen, die Corona-Pandemie zu bewältigen, fördern das Zusammenwachsen von Ost und West und tragen dazu bei, Vorurteile in unserer Gesellschaft abzubauen", teilte das Bundespräsidialamt am Dienstag mit.

Zu den Geehrten gehören die für ihren Youtube-Kanal bekannte Wissenschaftlerin Mai Thi Nguyen-Kim, der Schriftsteller Ingo Schulze sowie der Pianist Igor Levit. Das Motto der Verleihung zum Tag der Deutschen Einheit lautet "Vereint und füreinander da".

++ Ethikrat lehnt Corona-Immunitätsnachweis derzeit klar ab

(10.03 Uhr) Der Deutsche Ethikrat lehnt eine Einführung von Immunitätsnachweisen für das Coronavirus derzeit klar ab. Grund seien "erhebliche Unsicherheiten" über die Immunität und die Aussagekraft von Antikörpertests, erklärte das unabhängige Beratergremium in einer am Dienstag in Berlin vorgelegten Stellungnahme. Zugleich sollten frei verkäufliche Tests zum Nachweis einer Unempfindlichkeit gegen das Coronavirus wegen "zweifelhafter Verlässlichkeit" und eines daraus folgenden Gefährdungspotenzials strenger reguliert werden.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hatte den Ethikrat im Frühjahr um eine Stellungnahme gebeten. Hintergrund war breite Kritik an ursprünglichen Plänen, dass Immunitätsausweise auch Ausnahmen von Alltagsbeschränkungen ermöglichen könnten. Spahn zog die Pläne auch nach scharfem Protest des Koalitionspartners SPD zurück.

Das Nein des Ethikrats zu Corona-Immunitätsnachweisen zum jetzigen Zeitpunkt fiel einstimmig aus. Für den Fall, dass eine Immunität künftig hinreichend verlässlich nachweisbar sein sollte, gab es demnach unterschiedliche Auffassungen, inwiefern eine Einführung solcher Bescheinigungen zu empfehlen wäre. Dem Gremium gehören 26 Wissenschaftler und Experten verschiedener Fachrichtungen an. Sie werden vom Bundestagspräsidenten berufen. Die wichtigsten Fragen und Antworten dazu lesen Sie hier.

++ Corona drückt auf Löhne in den unteren Einkommensgruppen

(09.53 Uhr) Die Corona-Krise hat vor allem in den unteren Einkommensgruppen auf die Brutto-Entgelte gedrückt. Die Nominallöhne lagen im zweiten Quartal des Jahres 4,0 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag berichtete.

Da gleichzeitig die Verbraucherpreise um 0,8 Prozent gestiegen sind, betrug der reale Lohnrückgang sogar 4,7 Prozent. Stärkere Rückgänge hat es seit Beginn der Statistik im Jahr 2007 noch nie gegeben. In den Berechnungen ist allerdings das Kurzarbeitergeld nicht erfasst, das für viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer die Einkommensverluste mindestens teilweise ausgeglichen hat.

In den unteren Lohngruppen für ungelernte Arbeitnehmer gingen die bezahlten Arbeitsstunden in der Jahresfrist überdurchschnittlich um 9,8 Prozent zurück, die vom Arbeitgeber bezahlten Löhne sanken um 7,4 Prozent. Für Menschen in leitender Stellung verringerte sich die Arbeitszeit im Schnitt nur um 3,0 Prozent und die Entgelte sanken nur um durchschnittlich 2,0 Prozent.

Für Vollzeitbeschäftigte sank die bezahlte Wochenarbeitszeit um 6,2 Prozent auf 36,8 Stunden. Auch hier übertraf der Einschnitt den Wert aus der Finanzkrise 2008/2009, als die Wochenarbeitszeit um 2,1 Prozent zurückgegangen war.

++ Jeder zweite neue Corona-Infizierte in Bayern 15 bis 34 Jahre alt 

(7.30 Uhr) In Bayern ist derzeit jeder zweite neue Corona-Infizierte 15 bis 34 Jahre alt. 47 Prozent aller gemeldeten Infektionen der vergangenen sieben Tage stammen nach Zahlen des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) aus dieser Altersgruppe. „In diesem Alter gibt es häufig Kontakte mit einer Vielzahl an Personen — und die Ansteckungsgefahr wird in dem einen oder anderen Fall unterschätzt“, sagte Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) der Deutschen Presse-Agentur in München. 29 Prozent aller gemeldeten Infektionen der vergangene sieben Tage entfallen laut LGL allein auf die Gruppe der jungen Erwachsenen im Alter von 20 bis 30 Jahren.

„Der Anstieg der Corona-Infektionen in Bayern lässt sich zum Teil noch auf die vielen Sommer-Reiserückkehrer aus Risikogebieten zurückführen“, sagte Huml. „Aber auch unvorsichtiges Verhalten, das das Risiko für die Übertragung von SARS-CoV-2 erhöht, kann ein Grund sein.“ Huml bat um Vorsicht und Rücksicht: Sie werbe eindringlich dafür, an den eigenen Schutz und den der anderen Menschen zu denken und sich zum Beispiel an die Abstandsregeln zu halten. „Die Zahlen weltweit zeigen, dass die Corona-Pandemie ungebrochen ist.“

++ Marburger Bund unterstützt Spahns Fieberambulanzen 

(6.18 Uhr) Der Ärzteverband Marburger Bund unterstützt die von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) ins Spiel gebrachten Pläne zu sogenannten Fieberambulanzen. Sie seien „sehr sinnvoll“, sagte die Vorsitzende Susanne Johna der „Passauer Neuen Presse“ (Dienstag). „Es gilt unbedingt zu vermeiden, dass Patienten mit anderen Erkrankungen sich scheuen, zum Arzt oder in die Klinik zu gehen. Je klarer wir die Wege für mögliche Covid-19-Patienten bahnen, desto eher trauen sich andere, wieder den Hausarzt aufzusuchen.“

Spahn hatte am Montag die Pläne zur Einrichtung der Fieberambulanzen mit Blick auf einen befürchteten Anstieg der Corona-Zahlen konkretisiert. „Es geht darum, eine Infrastruktur zu haben, die sicherstellt, dass nicht im Wartezimmer sich die Menschen untereinander anstecken. Das macht Sinn für Corona und auch bei der Grippe und einer möglichen Grippewelle“, sagte Spahn. Der CDU-Politiker sprach von „Schwerpunktsprechstunden“, „Schwerpunktpraxen“ und „regionalen Fieberambulanzen“, an die sich Patienten mit entsprechenden Symptomen künftig wenden können sollen.

Mit Blick auf die steigenden Corona-Infektionszahlen sagte Johna der Zeitung: „Ich bin weniger besorgt, als ich es im Frühjahr war. Wir wissen mittlerweile viel mehr über das Virus.“ Es gebe genug Schutzkleidung und Masken. Nun gehe es darum, bei den Schutzmaßnahmen nicht nachzulassen.

++ Studie: Anhaltende Erschöpfung als Corona-Folge wohl recht verbreitet 

(6.05 Uhr) Einer kleinen Studie zufolge könnte anhaltende Müdigkeit und Erschöpfung eine recht häufige Folge überstandener Covid-19-Erkrankungen sein. Frauen seien dabei häufiger betroffen als Männer, berichten Forscher um Liam Townsend vom Trinity College in der irischen Hauptstadt Dublin. Von 128 einbezogenen Patienten fühlten sich demnach etwas mehr als die Hälfte nach der Genesung noch für Wochen abgeschlagen. Ein Zusammenhang mit der Schwere der Erkrankung war nicht erkennbar, wie das Team im Vorfeld einer Konferenz zu Corona-Themen mitteilte.

Die Teilnehmer waren nach im Mittel zehn Wochen nach der Genesung in die Analyse einbezogen worden. 67 Prozent aller Probanden mit Ermüdungssyndrom waren weiblich. Häufiger betroffen waren zudem Menschen, bei denen früher Angstzustände oder Depressionen diagnostiziert worden waren. Von 61 Teilnehmern ohne andauernde Abgeschlagenheit hatte nur einer bereits eine solche psychische Störung. Von 67 Personen mit anhaltender Müdigkeit hatten neun zuvor Angstzustände oder Depressionen.

Die Teilnehmer waren im Durchschnitt 50 Jahre alt. Zusammenhänge etwa mit Entzündungswerten im Blut schlossen die Experten aus. Sie plädieren dafür, das Phänomen genauer zu untersuchen. Die Forscher wollten ihre Ergebnisse auf einer Online-Konferenz zum Coronavirus präsentieren, die vom 23. bis 25. September stattfindet.

Das waren die letzten Meldungen am Montag:

++ RKI meldet weniger Corona-Neuinfektionen

(20.04 Uhr) Erwartungsgemäß hat das Robert Koch-Institut am Montag eine vergleichsweise niedrige Zahl an neuen Corona-Infektionen gemeldet. Demnach hatten die Gesundheitsämter binnen eines Tages 922 Fälle übermittelt, wie das RKI bekanntgab.

An Sonntagen wie auch an Montagen sind die gemeldeten Fallzahlen erfahrungsgemäß meist niedriger, auch weil am Wochenende nicht alle Gesundheitsämter Daten an das RKI melden.

Am Samstag war mit 2297 neuen Corona-Infektionen der höchste Wert seit April erreicht worden. „Nach einer vorübergehenden Stabilisierung der Fallzahlen auf einem erhöhten Niveau ist aktuell ein weiterer Anstieg der Übertragungen in der Bevölkerung in Deutschland zu beobachten“, schrieb das RKI in seinem Lagebericht vom Sonntag.

++ Ochsenhausen sagt Weihnachtsmarkt ab

(19.08 Uhr) Der Ochsenhauser Weihnachtsmarkt wird in diesem Jahr nicht stattfinden. Die Stadtverwaltung und der Gewerbeverein Ochsenhausen haben sich angesichts der Corona-Pandemie dazu entschlossen, den „Weihnachtsmarkt im Himmelreich des Barock“ abzusagen.

 Besucher aus nah und fern schätzen die besondere Atmosphäre des Ochsenhauser Weihnachtsmarktes im Klosterhof. Doch in diesem Ja
Besucher aus nah und fern schätzen die besondere Atmosphäre des Ochsenhauser Weihnachtsmarktes im Klosterhof. Doch in diesem Jahr wird daraus nichts. (Foto: Sybille Glatz)

Das teilt die Stadtverwaltung mit. „Wir haben uns schweren Herzens entschieden, den Weihnachtsmarkt abzusagen, aber die anhaltenden Beschränkungen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie machen ein weihnachtliches Ambiente unmöglich“, sagt Bürgermeister Andreas Denzel.

Wie es jetzt weitergeht.

++ Schule in Friedrichshafen schließt für eine Woche

(17.51 Uhr) Weil gleich in vier Klassen einzelne Schüler positiv auf Sars-CoV-2 getestet worden sind, bleibt die Realschule St. Elisabeth in dieser Woche komplett geschlossen. Das haben Schulleitung und Schulträger am Sonntag nach Rücksprache mit dem Gesundheitsamt des Bodenseekreises beschlossen. Hinweise darauf, dass sich die Schüler innerhalb der Schule infiziert haben, gibt es laut Landratsamt nicht.

Mehr dazu lesen Sie hier.

++ Fünf Schüler im Landkreis Ravensburg mit Corona infiziert

(16.04 Uhr) Fünf Schüler im Landkreis Ravensburg sind derzeit nachweislich mit dem Corona-Virus infiziert. Das teilte das Landratsamt auf Anfrage der SZ am Montag mit.

Bislang musste aber noch keine Schule im Kreis wegen einer Infektion komplett geschlossen werden. Betroffen sind jedoch die direkten Kontaktpersonen und damit einzelne Klassen. In Ravensburg ist eine Jahrgangsstufe der Gemeinschaftsschule am Standort Nord in Quarantäne.

 

 

+++ Hier geht es zum Newsblog vom Montag +++

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