Corona-Newsblog: Das waren die Meldungen von Samstag

Lesedauer: 22 Min
Digitalredakteurin
Deutsche Presse-Agentur
Agence France-Presse

Die wichtigsten Nachrichten und aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus im Newsblog mit Fokus auf Deutschland und Schwerpunkt auf den Südwesten.

Aktuelle Zahlen des RKI:

  • Aktuell Infizierte Baden-Württemberg: ca. 1.550 (34.345 Gesamt - ca. 31.100 Genesene - 1692 Verstorbene)
  • Todesfälle Baden-Württemberg: 1692
  • Aktuell Infizierte Deutschland: ca. 9.730 (177.850 Gesamt - ca. 159.900 Genesene - 8216 Verstorbene)
  • Todesfälle Deutschland: 8216

Das Wichtigste des Tages:

  • AfD-Demo darf doch stattfinden - VGH kippt Stuttgarter Verbot (16.16 Uhr)
  • BaWü will Thüringens Corona-Vorstoß nicht folgen (16.53 Uhr)
  • Medizinische Schutzmasken ausgerechnet jetzt knapp (13.50 Uhr)
  • EU-Staaten legen Gegenentwurf zu Merkel-Macron-Plan vor (11.32 Uhr)
  • Erstmals kleine Erfolge mit getestetem Corona-Impfstoff (9.45 Uhr)
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Das war's für heute. Wir wünschen Ihnen einen schönen Abend und sind morgen Früh auf Schwäbische.de wieder mit einem neuen Corona-Newsblog für Sie da.

++ 57 Neuinfektionen im Südwesten

(18.18 Uhr) Dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium wurden heute weitere 57 bestätigte Infektionen gemeldet. Damit steigt die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten auf mindestens 34.367 an. Davon sind ungefähr 30.995 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen.

Die Reproduktionszahl wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit R 0,50 angegeben. Sie ist die Anzahl der Personen, die im Durchschnitt von einer infizierten Person angesteckt werden.

Die sogenannte 7-Tage-Inzidenz wurde als Messzahl für eine Bewertung des Infektionsgeschehens und entsprechender Kontrollmaßnahmen festgelegt. Sie entspricht der Anzahl der in den letzten sieben Tagen neu gemeldeten Fälle pro 100.000 Einwohner und liegt für Baden-Württemberg aktuell im Durchschnitt bei 3,4.

++ Rentenversicherung: Krise lässt Reserve sinken 

(17.54 Uhr) Infolge der Corona-Krise sinkt nach einer Schätzung der Rentenversicherung die Rücklage der Rentenkasse. Die Versicherung sieht aber begrenzte Auswirkungen durch die Krise, da auch während des Bezugs von Kurzarbeitergeld und Arbeitslosengeld I Beiträge zur Rentenversicherung gezahlt würden. Wie die Deutsche Rentenversicherung mitteilte, geht die Rücklage nach ersten Schätzungen bis Ende des Jahres um rund ein Zehntel auf dann rund 36 Milliarden Euro zurück.

Diese Werte seien aber angesichts der aktuellen wirtschaftlichen Entwicklungen noch mit großen Unsicherheiten behaftet und könnten sich noch verändern. Belastbare Vorausberechnungen über das Jahr 2020 hinaus seien zurzeit noch nicht möglich.

Basis der aktuellen Schätzung sind Eckwerte der Frühjahrsprojektion der Bundesregierung. Darin wird mit einem Rückgang des Bruttoinlandsprodukts von mehr als sechs Prozent in diesem Jahr gerechnet — und damit der bisher schwersten Rezession der Nachkriegszeit.

++ BaWü will Thüringens Corona-Vorstoß nicht folgen 

(16.53 Uhr) Thüringen will Anfang Juni die allgemeinen Corona-Beschränkungen beenden, Baden-Württemberg geht diesen großen Schritt dagegen noch nicht. „Die Länder sind sehr unterschiedlich vom Virus betroffen, was im gewissen Rahmen auch zur unterschiedlichen Handhabung der Maßnahmen führt“, sagte ein Sprecher der Landesregierung. Pläne wie in Thüringen kämen derzeit für Baden-Württemberg nicht in Betracht.

In Thüringen sollen landesweite Vorschriften zu Mindestabständen, dem Tragen von Mund-Nasen-Schutz sowie Kontaktbeschränkungen dagegen ab Juni der Vergangenheit angehören. „Ab 6. Juni möchte ich den allgemeinen Lockdown aufheben und durch ein Maßnahmenpaket ersetzen, bei dem die lokalen Ermächtigungen im Vordergrund stehen“, sagte Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) den Zeitungen der Mediengruppe Thüringen. 

Nach Zahlen des baden-württembergischen Sozialministeriums lag die Infektionsrate im Südwesten landesweit zuletzt bei 3,4 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche. Das sind mehr als zwei Neuinfektionen weniger als in Thüringen.

++ Verwaltungsgerichtshof genehmigt AfD-Protest mit strengen Auflagen

(16.16 Uhr) Die AfD darf am Sonntag in Stuttgart gegen die Corona-Beschränkungen demonstrieren — trotz eines ursprünglichen Verbots der Stadt. Der Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg (VGH) setzte für den Protest aber strenge Auflagen fest, wie aus einer in Mannheim veröffentlichten Entscheidung hervorgeht.

Unter anderem dürfen nur bis zu 100 Menschen teilnehmen. Außerdem müssten die Teilnehmer in höchstens zwei Bussen anreisen und auf dem Platz der Demonstration in der Innenstadt die Mindestabstände einhalten. Damit gab der VGH einer Beschwerde der AfD gegen das Verbot in Teilen statt.

Die Stadt hatte die Demonstration zunächst untersagt und vom Verwaltungsgericht Stuttgart Recht bekommen. Es sehe die Voraussetzungen des „sogenannten unechten polizeilichen Notstandes“ als voraussichtlich erfüllt an, hatte das Gericht begründet. Die AfD hatte daraufhin Beschwerde beim Verwaltungsgerichtshof eingelegt.

Nach Überzeugung des VGH müssten die trotz der Auflagen verbleibenden Risiken angesichts der besonderen Bedeutung der Versammlungsfreiheit hingenommen werden. Gegen den Beschluss kann eine einstweilige Anordnung beim Bundesverfassungsgerichts oder beim Verfassungsgerichtshof Baden-Württemberg beantragt werden.

++ Mehr als 40 Corona-Infizierte nach Gottesdienst

(15.55 Uhr) Nach einem Gottesdienst in einer Kirchengemeinde der Baptisten in Frankfurt haben sich mehr als 40 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Das teilte der Leiter des Gesundheitsamtes der Stadt Frankfurt, René Gottschalk, mit.

„Die weitaus meisten sind nicht sonderlich krank. Nach unserem Kenntnisstand ist auch nur eine Person in einem Krankenhaus.“ Der stellvertretende Vereinsvorsitzende der Gemeinde der Evangeliums-Christen-Baptisten, Wladimir Pritzkau, war davon ausgegangen, dass sechs Betroffene in Krankenhäusern sind.

Der Fall in Frankfurt hat Auswirkungen über die Main-Metropole hinaus. Die Stadt Hanau teilte mit, dass sich — nach Informationen des Main-Kinzig-Kreises — im Zusammenhang mit dem Gottesdienst „mindestens 16 Personen aus Hanau mit dem Corona-Virus infiziert haben“. Deshalb hätten der Landkreis und die Stadt ein für Sonntag geplantes Fastengebet von Muslimen im Hanauer Herbert-Dröse-Stadion abgesagt. Die Veranstaltung wäre mit Blick auf die Geschehnisse in Frankfurt unverantwortlich, hieß es.

++ Blick in die Region

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++ Kinobetreiber kritisieren zögerliche Informationen vor Neustart

(14.32 Uhr) Für Kinoliebhaber in Baden-Württemberg hat das Warten am Pfingstmontag, 1. Juni, ein Ende. Ab diesem Datum dürfen Kinobesitzer wieder öffnen – was aber nicht alle tun. Manche scheuen den baldigen Neustart: Aufwendige Hygienemaßnahmen, weniger Besucher durch große Abstände in den Sitzreihen und fehlende Blockbuster schrecken ab.

Eine Sache ärgert alle Kinobetreiber: Länger ist nun schon bekannt, dass ab dem 1. Juni Veranstaltungen mit bis zu 100 Personen in einem Raum stattfinden dürfen – was sich in den meisten Kinos mit ausreichend Abstand umsetzen ließe. Doch die endgültigen Vorgaben des Landes Baden-Württemberg lassen auf sich warten.

Auf Nachfrage der „Schwäbischen Zeitung“ beim Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst in Stuttgart wurde die Hundert-Personen-Regelung bestätigt. Doch letztendlich entscheidet das Kabinett erst am kommenden Dienstag über die endgültigen Regelungen. Für viele Betreiber ist dies ein kurzer Vorlauf, für manche zu kurz. Hier lesen Sie mehr.

++ Medizinische Schutzmasken ausgerechnet jetzt knapp

(13.50 Uhr) Schutzmasken für den Alltag gibt es inzwischen überall zu kaufen – aber ausgerechnet bei medizinischen Masken herrscht weiter ein Engpass. Dabei sollen inzwischen genügend der dringend benötigten FFP2-Masken, die einen besonderen Schutz gegen das Coronavirus bieten, in Deutschland angekommen sein. Doch sie lagern bei einem vom Bundesgesundheitsministerium beauftragten Logistikunternehmen, wo sie aufwendig auf ihre Funktionsfähigkeit geprüft werden müssen.

130 Millionen FFP2-Masken seien dort vorrätig, heißt es. Das entspricht etwa dem Jahresbedarf aller deutschen Arztpraxen. Der TÜV habe aber bei seinen Prüfungen festgestellt, dass etwa 20 Prozent der Masken nicht den Anforderungen entsprechen. Hier lesen Sie mehr.

++ Tui will noch im Juni Touristen nach Mallorca fliegen

(12.22 Uhr) Der Reisekonzern Tui will bereits in wenigen Wochen wieder Reisen zu verschiedenen Zielen durchführen — unter anderem nach Mallorca. „Ab Ende Juni wollen wir pünktlich zu den Sommerferien wieder fliegen“, sagte Vorstandschef Fritz Joussen der „Rheinischen Post“. Mallorca soll demnach schon bald angesteuert werden. „Wir wollen Mitte/Ende Juni den Flugverkehr nach Mallorca wieder aufnehmen.“

Österreich, Griechenland, Zypern, Kroatien und Bulgarien seien ebenfalls sehr gut vorbereitet, sagte der Tui-Chef. Die Hotel-Saison solle dort spätestens am 1. Juli starten. Mit der Türkei befinde man sich in Gesprächen. „Es wird eine Dynamik der Öffnungen geben, weil es keinen Grund für einen dauerhaften Lockdown des Tourismus gibt.“

Zuletzt hatte es bei den Beratungen innerhalb der Europäischen Union zum Abbau der Reisebeschränkungen vor den Sommerferien erste Fortschritte gegeben. Außenminister Heiko Maas (SPD) zeigte sich am Mittwoch nach Videokonferenzen mit den Nachbar- und Urlaubsländern der Deutschen zuversichtlich, dass die weltweite Reisewarnung nach dem 14. Juni zumindest für die EU aufgehoben werden kann.

++ EU-Staaten legen Gegenentwurf zu Merkel-Macron-Plan vor

(11.32 Uhr) Österreich, Schweden, Dänemark und die Niederlande haben einen Gegenvorschlag zu dem deutsch-französischen Vorstoß für einen Corona-Wiederaufbauplan vorgelegt. Die vier „sparsamen“ Länder sprechen sich darin für einen einmaligen Notfallfonds zur Stärkung der EU-Wirtschaft aus.

Besonders wichtig sei den Staaten eine Befristung dieser Nothilfen auf zwei Jahre, hieß es am Samstag aus dem österreichischen Kanzleramt. In dem bereits mehrfach angekündigten Gegenentwurf machen die vier Staaten zudem deutlich, dass sie einer Vergemeinschaftung von Schulden und einer Erhöhung des EU-Budgets nicht zustimmen werden. Der Entwurf liegt der Deutschen Presse-Agentur vor.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hatten jüngst ein Konzept für einen Wiederaufbauplan nach der Coronavirus-Pandemie im Umfang von 500 Milliarden Euro unterbreitet. Das Geld soll demnach von der EU-Kommission als Kredite am Kapitalmarkt aufgenommen und über den EU-Haushalt als Zuwendungen verteilt werden.

++ Campus Galli startet in die Saison 2020

(10.13 Uhr) Seitdem die finanziellen Sorgen wegen der Corona-Krise für den Campus Galli vom Tisch sind, bereitet das Team um Geschäftsführer Hannes Napierala eifrig das Gelände auf den Saisonstart am Freitag, 29. Mai, vor.

Im Gastronomiebetrieb auf dem Marktplatz des frühmittelalterlichen Kloster-Nachbaus gibt es eine weniger authentische, doch pandemiebedingte Neuerung: Plexiglasscheiben oberhalb der Theke sollen Mitarbeiter und Besucher vor potenzieller Ansteckung schützen.

Aufgrund der Ansteckungsgefahr muss auch der Filmvorführraum geschlossen bleiben. Auch der Souvenirshop bleibt vorerst zu. „Unter Corona-Bedingungen wäre der Betrieb schlichtweg unwirtschaftlich“, so Napierala.

Der Betrieb der Museumspädagogik wird voraussichtlich in der Saison 2020 ebenfalls ruhen. Stattdessen werden die Sitzgelegenheiten in dem Bereich Besuchern als Rastmöglichkeit zur Verfügung gestellt. Hier lesen Sie mehr.

++ Erstmals kleine Erfolge mit getestetem Corona-Impfstoff

(9.45 Uhr) Erstmals hat sich ein möglicher Impfstoff gegen das Coronavirus bei Tests an Menschen zumindest teilweise als wirkungsvoll gezeigt. Der Wirkstoff Ad5-nCoV habe sich im sogenannten Phase-1-Versuch als sicher und gut verträglich herausgestellt, hieß es in einer im Fachjournal „The Lancet“ veröffentlichten Studie des Beijing Institute of Biotechnology.

Vor allem aber habe er eine Immunabwehr-Reaktion auf das Virus Sars-CoV-2 im menschlichen Körper erzeugt. Weitere Versuche seien jedoch notwendig, um herauszufinden, ob diese Reaktion auch eine Infektion mit dem Virus verhindere.

Wir sind immer noch weit entfernt von einem Impfstoff, der allen zugänglich ist. 

Institutsprofessor Wei Chen

„Diese Ergebnisse stellen einen wichtigen Meilenstein dar“, erklärte Institutsprofessor Wei Chen als Studien-Verantwortlicher in Peking. Eine einzelne Dosis von Ad5-nCoV reiche demnach aus, um in 14 Tagen bei den Probanden virus-spezifische, neutralisierende Antikörper und eine entsprechende Reaktion spezieller Abwehrzellen (T-Zellen) zu erzeugen.

Er riet dazu, die Ergebnisse dennoch „vorsichtig“ zu interpretieren. „Es zeigt sich eine vielversprechende Vision für eine Entwicklung von Covid-19-Impfstoffen, aber wir sind immer noch weit entfernt von einem Impfstoff, der allen zugänglich ist“, sagte er.

Impfstoff
Der Impfstoff soll allen Menschen zugutekommen, wenn er einmal entwickelt wurde. (Foto: Sebastian Gollnow / DPA)

Das waren die letzten Meldungen von Freitag:

++ Studie: Corona-Tote mit mutmaßlich irreversiblen Lungenschäden 

(22.18 Uhr) Ärzte der Augsburger Uniklinik haben bei der Obduktion verstorbener Corona-Patienten durchwegs „ungewöhnlich schwere, teils mutmaßlich irreversible“ Schäden im Lungengewebe festgestellt. Sie seien offensichtlich nicht bei der Beatmung, sondern am ehesten direkt durch das Virus entstanden, teilte die Uniklinik am Freitag mit. Das Ärzteteam sehe die Veränderung als Todesursache an.

Das Team habe 19 Tote obduziert. Die Ergebnisse der ersten zehn Obduktionen beschreibt es im „Journal of the American Medical Association“ („Jama“). Die Menschen hatten ein Durchschnittsalter von 79 Jahren. „Alle Patienten litten an schweren Grunderkrankungen, die jedoch nicht unmittelbar zum Tod führten“, sagte Professor Bruno Märkl, Direktor der Pathologie an der Uniklinik. In den übrigen Organen seien keine augenscheinlich schweren Veränderungen nachgewiesen worden.

Alle Patienten litten an schweren Grunderkrankungen, die jedoch nicht unmittelbar zum Tod führten.

Bruno Märkel

In Berlin waren zuvor bereits mindestens elf Covid-19-Tote obduziert worden. Das geht aus einer in der vergangenen Woche veröffentlichten Antwort der Senatsverwaltung für Gesundheit auf eine parlamentarische Anfrage des Linke-Abgeordneten Wolfgang Albers hervor. Als Todesursachen wurden demnach am häufigsten Blutvergiftung bei Lungenentzündungen (vier Fälle), Lungenversagen (drei Fälle) und Herzversagen (zwei Fälle) erkannt. In allen elf Fällen habe das Pathologie-Institut der Charité festgestellt, dass die Todesursachen „kausal durch Covid-19 bedingt“ gewesen seien, hieß es.

++ Zahlreiche Demonstrationen in Stuttgart geplant - Eilantrag von AfD abgelehnt

(20.45 Uhr) Nach den Einsätzen vor einer Woche steht Stuttgarts Polizei erneut ein Wochenende mit zahlreichen Demonstrationen und Protestzügen bevor. Die meisten davon richten sich nach Angaben der Stadt gegen die Coronavirus-Beschränkungen und dürften kleiner ausfallen als zuvor. Bis Freitagnachmittag seien neun Veranstaltungen genehmigt worden.

Eine von der Stadt untersagte Demonstration der AfD am Sonntag darf weiterhin nicht stattfinden. Das Verwaltungsgericht Stuttgart lehnte am Freitag einen Eilantrag des AfD-Landesverbandes gegen das Versammlungsverbot ab. Es sehe die Voraussetzungen des „sogenannten unechten polizeilichen Notstandes“ als voraussichtlich erfüllt an, begründete das Gericht.

Den Anfang des Demonstrations-Wochenendes machte die „Initiative Querdenken 711“ bereits am Freitagabend mit einem kleinen Fahrradaufzug aus der Innenstadt auf den Cannstatter Wasen, an dem etwas mehr als 20 Menschen teilnahmen. Angemeldet waren nach Stadt-Angaben rund 500 Teilnehmer. Für die Initiative bestätigte deren Gründer Michael Ballweg die Planung. Er selbst habe die Veranstaltung aber weder organisiert noch angemeldet. 

Das Wichtigste von Freitag:

  • Studie: Corona-Tote mit mutmaßlich irreversiblen Lungenschäden (22.18 Uhr)

  • Sterblichkeit Ende April geringfügig über Durchschnitt (14.42 Uhr)

  • Notbetreuung von Kindern auch in den Pfingstferien (10.17 Uhr)

  • Innenministerium warnt vor Corona-Betrügern (15.45 Uhr)

  • Lucha: Fastnacht und Weihnachtsmärkten könnte Aus drohen (17.46 Uhr)

+++ Hier geht es zum Newsblog von Freitag +++

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Unsere Daten und Zahlen beziehen wir aus folgenden Quellen:

Dashboard RKI¹, Johns-Hopkins-University², Worldometer³, Ministerium für Soziales und Integration Baden Württemberg⁴, WHO⁵

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