Corona-Newsblog: Das waren die Meldungen von Montag, 23. März

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Die wichtigsten Nachrichten und aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus im Newsblog mit Fokus auf Deutschland und Schwerpunkt auf den Südwesten.

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Aktuelle Zahlen für Deutschland und die Region:

  • Infizierte Deutschland: 22.672 (¹ - Stand: 23.3., 9 Uhr), 28.784 (³)
  • Geheilte Deutschland: 266 (²,³)
  • Kritische Fälle Deutschland: 23 (²,³)
  • Todesfälle Deutschland: 116 (²,³) Stand: 23.3., 16.30 Uhr
  • Todesfälle Baden-Württemberg: 31 (⁴ - Stand: 23.3., 19.40 Uhr)

Quellen: RKI¹, Johns-Hopkins-University², Worldometer³, Ministerium für Soziales und Integration Baden Württemberg⁴, WHO

Das Wichtigste im Überblick:

22.42 Uhr - Kretschmann bittet Unternehmen um Hilfe

In der schwersten Krise, die Baden-Württemberg und auch die gesamte Bundesrepublik seit Ende des Zweiten Weltkriegs erlebt, wendet sich der grüne Ministerpräsident Winfried Kretschmann nun an seine Vorzeigebranchen und bittet sie um Hilfe.

In einem Brief, der der „Schwäbischen Zeitung“ vorliegt, fragt Winfried Kretschmann, ob „es der Automobilwirtschaft sowie den Anlagen- und Maschinenbauern im Land möglich ist, einen wichtigen Beitrag zur Produktion“ von medizinischen Geräten zu leisten, insbesondere Beatmungsgeräten und Atemschutzmasken, um die Verbreitung des Coronavirus einzudämmen.

Welche Firmen in Frage kommen, lesen Sie hier (plus).

 Beatmungsgeräte vor einer Intensivstation: Auto- und Maschinenbauer sorgen sich wegen der hohen Anforderungen von Medizintechni
Beatmungsgeräte vor einer Intensivstation: Auto- und Maschinenbauer sorgen sich wegen der hohen Anforderungen von Medizintechnikprodukten. (Foto: dpa)

21.45 Uhr - Bei Dethleffs stehen ab Mittwoch die Bänder still

Die wirtschaftlichen Verwerfungen der Corona-Krise erreichen Isny – mit voller Wucht: Am Montag hat Dethleffs, der größte Arbeitgeber und Gewerbesteuerzahler in der Stadt, bekannt gegeben, dass in der Fahrzeugproduktion ab diesen Mittwoch und vorerst bis Ostermontag, 13. April, „alle Bänder stillstehen“.

Alexander Leopold, Vorsitzender der Dethleffs-Geschäftsleitung versichert, dass es für die Beschäftigten „kurzfristig keine Kurzarbeit“ geben werde. Je länger ein Mitarbeiter dem Unternehmen angehöre, vor allem in der Produktion, desto größer sei dessen „Polster“ auf den Stundenkonto, das zunächst abgebaut werde.

Urlaub zu nehmen, sei eine weitere Option. „Erst wenn alle Stunden auf Null sind“, müsse über nächste Schritte nachgedacht werden. Mitarbeitern mit Kinder sei ebenfalls der Abbau von Überstunden, Homeoffice oder „unkompliziert Urlaub“ angeboten worden.

Den ganzen Artikel zu Dethleffs aus Isny lesen Sie hier (plus).

21.28 Uhr - Wie das Coronavirus unsere Trauerrituale durcheinanderwirbelt

Angehörigen und Freunden von Verstorbenen wird dieser Tage einiges abverlangt: Sie müssen auf einen Trauergottesdienst verzichten. Außerdem darf nicht die gesamte Trauergemeinde der Bestattung beiwohnen. Höchstens zehn Menschen sind erlaubt, der Pfarrer eingerechnet.

Laut Verordnung sind Erd- und Urnenbestattungen unter freiem Himmel erlaubt, vorausgesetzt die Trauernden halten sich an die Maßnahmen zum Infektionsschutz. Das bedeutet: Sie müssen Abstand voneinander halten, auf das Händeschütteln und auf Umarmungen verzichten – kurzum: auf vieles, was für die Trauerbewältigung eine Rolle spielt.

Diese Alternativen zur Trauerbewältigung nennen Laupheimer Pfarrer (plus).

Das Coronavirus wirbelt die Trauerrituale durcheinander – und verlangt Angehörigen von Verstorbenen einiges ab.
Das Coronavirus wirbelt die Trauerrituale durcheinander – und verlangt Angehörigen von Verstorbenen einiges ab. (Foto: Ute Grabowsky/Imago images)

20.28 Uhr - Verwirrung um Coronavirus-Proben: Behörden bleiben bei Nachtests 

Obwohl das MVZ Labor Ravensburg Entwarnung gegeben hat - die Behörden in den Landkreisen der Region bleiben dabei: Wer zwischen dem 14. und dem 18. März in den genannten Landkreisen eine Probe abgegeben, kein Ergebnis bekommen und zudem jetzt noch grippeähnliche Symptome und Fieber habe, soll sich bei seinem jeweiligen Gesundheitsamt melden, um einen weiteren Test zu veranlassen.

Heute hatte sich das Labor zu den rund 2000 Proben geäußert und gesagt, alle Proben seien noch verwertbar. „Dieses Schreiben und diese Klarheit hätten wir gestern gern gehabt“, kritisierte der Biberacher Landrat Schmid.

Ein Sprecher des Gesundheitsministeriums sagte: „Wir nehmen das mit großer Verwunderung zur Kenntnis.“ Das sei eine „unbefriedigende Kommunikation, die uns irritiert und erstaunt“. Wenn die Betroffenen tatsächlich ihre ausstehenden Ergebnisse bekämen, sei das natürlich zu begrüßen. Trotzdem bleibe man bei der Linie vom Sonntag, wonach Betroffene mit Symptomen erneut zum Testen sollen. Im Zweifel bekämen sie das Ergebnis eben zweimal, sagte der Sprecher.

„Wirklich inakzeptabel“ sei das Verhalten des Labors, sagte die Notärztin Lisa Federle, die die Tübinger Teststelle federführend aufgebaut hatte. Dramatisch sei, dass unter den Getesteten Menschen aus dem Rettungsdienst, Ärzte und medizinisches Fachpersonal seien. Die habe man vorerst aus dem Verkehr ziehen müssen.

Unser Landkreis kann keine klare Prognose mehr abgeben. Und das ist ein Skandal. 

Notärztin Lisa Federle

Außerdem bestehe die Gefahr, dass Infizierte nicht erkannt worden seien. „Unser Landkreis kann keine klare Prognose mehr abgeben“, sagte Federle. „Und das ist ein Skandal.“ Das Labor könnte den Fehler zumindest zugeben, kritisierte sie. „Wir haben uns auf den Kopf gestellt, um die Verbreitung zu verhindern.“ Diese Arbeit werde nun zunichte gemacht. Neue Proben werde sie nicht mehr an das Ravensburger Labor schicken.

Alle Fragen und Antworten für betroffene Patienten

Wie Betroffene aus Laupheim mit der Ungewissheit umgehen (plus)

So ist die Lage im Landkreis Tuttlingen (plus)

19.47 Uhr - Mindestens 5333 Infizierte in Baden-Württemberg

Das Gesundheitsministerium Baden-Württemberg meldet weitere 1033 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus. Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 5333 an. Das Durchschnittsalter beträgt laut Ministerium 47 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 98 Jahren.

Todesfälle: In den Landkreisen Emmendingen (eine über 80-jährige Frau), Reutlingen (ein über 50-jähriger Mann), Heidenheim (eine über 70-jährige Frau) und dem Hohenlohekreis (ein über 80-jähriger Mann) gab es laut Ministerium weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus.

Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf 31 an. Das Alter der Verstorbenen lag zwischen 59 und 94 Jahren. 23 der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

19.28 Uhr - Sigmaringen bereitet mögliches Notkrankenhaus vor

Der Kreis Sigmaringen rüstet sich gegen das Coronavirus. In Meßkirch hat er sich ein ehemaliges Pflegeheim gesichert, falls ein Notkrankenhaus eröffnet werden muss. Das sagte Landrätin Stefanie Bürkle bei einer Telefonschalte mit Journalisten.

Es handelt sich dabei um das Conrad-Gröber-Haus des Caritasverbandes. Die dort untergebrachten Senioren beziehen derzeit einen Neubau. Der Altbau soll im Bedarfsfall zum Notkrankenhaus werden.

Aktuell werden auf der Intensivstation des SRH-Krankenhauses in Sigmaringen zwei Corona-Patienten behandelt. Beide müssen nach Angaben des ärztlichen Direktors Prof. Dr. Georg von Boyen derzeit nicht beatmet werden.

Weitere Informationen zur Lage im Kreis Sigmaringen gibt es hier.

19 Uhr - Tuttlingen verzichtet auf Kita-Beiträge

Wer in Tuttlingen aufgrund der Coronakrise in finanzielle Engpässe gerät, muss sich weder vor Stromabschaltungen durch die Stadtwerke (SWT) noch vor einer Wohnungskündigung durch die Wohnbau sorgen. „Unsere städtischen Unternehmen sind hier kulant“, so Tuttlingens Oberbürgermeister Michael Beck. Das gelte auch für Kindergartenbeiträge.

Generell würden die Elternbeiträge der städtischen Kindergärten nicht mehr abgebucht werden. Nachdem es hier mehrfach Anfragen gab, erklärt die städtische Pressestelle, dass diese zunächst für April ausgesetzt wurden.

Alle Details zu den Regelungen in Tuttlingen, lesen Sie hier.

 Die Stadt wird für den April aufgrund der Corona-Krise keine Kindergartengebühren der Eltern erheben, deren Kind nicht betreut
Die Stadt wird für den April aufgrund der Corona-Krise keine Kindergartengebühren der Eltern erheben, deren Kind nicht betreut wird. (Foto: Uwe Anspach)

18.41 Uhr - 75-Jährige stirbt im Klinikum Heidenheim

Eine 75-jährige Frau aus Giengen im Landkreis Heidenheim verstarb am heutigen Montag im Klinikum Heidenheim. Sie war dort bereits in stationärer Behandlung. Damit hat der Landkreis Heidenheim einen ersten Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus zu beklagen.

18.03 Uhr - Für diesen Dreijährigen könnte das Coronavirus tödlich sein

Lean spielt gerne mit der Katze, tobt im Garten und streitet mit seinem Bruder. Ein ganz normaler Dreijährige, könnte man denken - aber leider nicht ganz. Er bekam als Säugling eine Leber transplantiert. Weil sein Immunsystem durch die vielen Medikamente sehr schwach ist, gehört der Dreijährige zu den Hochrisikopatienten, was die Corona-Pandemie angeht.

Wie seine Familie mit der unsichtbaren Gefahr umgeht, lesen Sie hier (plus).

17.50 Uhr - EU-Länder einigen sich auf Aussetzung der Schuldenregeln

Maximal 3,0 Prozent Haushalt-Defizit und höchstens 60 Prozent Staatsverschuldung: Die europäischen Schulden- und Defizitregeln schienen früher einmal wie in Stein gemeißelt. Nun werden sie für Maßnahmen gegen Corona offiziell ausgesetzt.

Dem stimmten die EU-Wirtschafts- und Finanzminister am Montag zu. Sie billigten den Vorschlag der EU-Kommission, die sogenannte Allgemeine Ausweichklausel des Stabilitäts- und Wachstumspakts zu ziehen. Dies soll den EU-Staaten vorübergehend freie Hand für Hilfspakete für Unternehmen und Arbeitnehmer geben.

In Erwartung eines „schwerwiegenden Konjunkturabschwungs“ wegen der Coronavirus-Pandemie hatte die Kommission die Aktivierung der Klausel am Freitag vorgeschlagen. So sollen Mitgliedsstaaten alle „für eine angemessene Bewältigung der Krise erforderlichen Maßnahmen“ ergreifen können, ohne gegen den Stabilitäts- und Wachstumspakt zu verstoßen, wie die Behörde dazu erklärte.

Der Pakt von 1997 legt fest, dass das Haushaltsdefizit höchstens 3 Prozent und der Schuldenstand höchstens 60 Prozent der Wirtschaftskraft eines Landes betragen dürfen. Die „allgemeine Ausgleichsklausel“ wurde 2011 nach der Wirtschafts- und Finanzkrise eingefügt, um in akuten Krisensituationen mehr Handlungsspielräume zu erlauben. Sie wurde noch nie angewendet.

17.37 Uhr - Gesundheitsminister Lucha in häuslicher Quarantäne

Der baden-württembergische Gesundheitsminister Manne Lucha (Grüne) befindet sich in Quarantäne. Er habe am Wochenende erfahren, dass eine Person aus seinem persönlichen Umfeld positiv auf das Coronavirus getestet worden ist, teilte ein Sprecher des Ministeriums am Montag.

Lucha habe sich daraufhin unmittelbar in häusliche Quarantäne begeben. Er sei symptomfrei und gehe seinen Dienstgeschäften vollumfänglich von zu Hause aus nach.

17.20 Uhr - 2000 Proben nun doch verwertbar? Was Patienten jetzt wissen müssen

Sind die 2000 Proben aus dem MVZ Labor Ravensburg noch verwertbar? Dazu haben sich Behörden und Labor mittlerweile unterschiedlich geäußert. Zunächst meldeten die Gesundheitsämter, die Proben seien nicht mehr verwertbar, weil die Tests aufgrund fehlender Chemikalien liegen geblieben seien. Dann meldete das Labor in Ravensburg, die Proben seien verwertbar und würden so schnell wie möglich ausgewertet werden.

Was müssen Betroffene nun wissen? Und: Müssen Patienten sich nochmals testen lassen? Lesen Sie hier die wichtigsten Fragen und Antworten dazu.

16.40 Uhr - Erster Corona-Test bei Kanzlerin Merkel negativ

Beim ersten Test von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) auf das neuartige Coronavirus ist keine Infektion festgestellt worden. „Das Testergebnis des heutigen Tests ist negativ“, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Montag in Berlin auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. „Weitere Tests werden in den nächsten Tagen durchgeführt.“

Merkel hatte sich am Sonntagabend in häusliche Quarantäne begeben, nachdem sie darüber unterrichtet worden war, dass sie am Freitag zu einem Arzt Kontakt hatte, der mittlerweile positiv auf das Coronavirus getestet wurde. Der Mediziner hatte Merkel vorbeugend gegen Pneumokokken geimpft.

So arbeitet das Corona-Testzentrum für den Bodenseekreis
Der Bodenseekreis war vor anderthalb Wochen Vorreiter in der Region und hat mit seinem Testzentrum Maßstäbe gesetzt. Jetzt soll es an die Messe umziehen. Schwäbische.de hat sich den Ablauf kurz vor dem Umzug nochmal angeschaut.

16.26 Uhr - Spahn sieht „Signale der Entspannung“ bei Schutzausrüstung

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) ist vorsichtig optimistisch mit Blick auf die Versorgung der Gesundheitseinrichtungen mit Schutzausrüstung. Es seien am Montag Lieferungen an alle 17 Kassenärztliche Vereinigungen und die Bundesländer geschickt worden, sagte er am Montag in Berlin. Die Verteilung an Krankenhäuser und andere Einrichtungen werde von den Ländern übernommen.

„Wir gehen gerade noch einmal durch ein tieferes Tal“, räumte Spahn ein. Seitdem China aber Exportbeschränkungen aufgehoben habe und wieder in großem Umfang produziere, gebe es „zumindest Signale der Entspannung“. Mit den europäischen Partnern solle geschaut werden, ob und in welchem Umfang Produktion wieder in Deutschland und anderen europäischen Ländern möglich sei.

16.10 Uhr - Rund 120.000 Deutsche aus dem Ausland zurückgekehrt

Die Bundesregierung hat gemeinsam mit Reiseveranstaltern und der Lufthansa inzwischen rund 120.000 wegen der Corona-Krise im Ausland gestrandete Deutsche zurückgeholt. „Wir haben den Rückfluss aus den Haupturlaubsgebieten weitestgehend abgeschlossen und widmen uns jetzt ganz besonders Ländern auch in weiterer Entfernung“, sagte Außenminister Heiko Maas am Montag. Es sei davon auszugehen, dass es bei der Aktion um mehr als 200.000 Deutsche im Ausland gehe.

Zahlreiche Länder haben wegen der rasanten Ausbreitung des Coronavirus Grenzen dicht gemacht und Flugverbindungen gekappt. Maas (SPD) hatte deswegen vergangenen Dienstag angekündigt, Deutsche aus den Ländern zurückzuholen, aus denen es keine regulären Flüge mehr gibt. Dafür hat das Auswärtige Amt Maschinen gechartert, die bisher 40 Flüge absolviert haben. Zusätzlich bringen die Reiseveranstalter und die Lufthansa auf eigene Faust Urlauber mit Sonderflügen zurück.

Coronavirus - Flughafen Frankfurt am Main
Rund 120.000 Deutsche hat die Bundesregierung aus dem Ausland zurückgeholt. (Foto: Arne Dedert / dpa)

Unter www.rueckholprogramm.de können festsitzende Deutsche sich für die Rückholaktion registrieren lassen. Derzeit konzentriert sie sich auf folgende 15 Länder: Ägypten, Algerien, Argentinien, Chile, Costa Rica, Dominikanische Republik, Ecuador, Gambia, Indien, Marokko, Mexiko, Neuseeland, Peru, Philippinen und Tunesien.

15.33 Uhr - Coronavirus-Proben sollen doch verwertbar sein

Die rund 2000 Coronavirus-Proben sind laut dem MVZ Labor Ravensburg - anders als am Sonntag vom Gesundheitsministerium Baden-Württemberg mitgeteilt - doch verwertbar und können im Labor analysiert werden. „Alle bei uns eingelieferten Proben werden wir schnellstmöglich untersuchen“, teilte das Labor am Montag mit.

Das Gesundheitsministerium und die betroffenen Landkreise Tübingen, Biberach, Ravensburg und der Bodenseekreis hatten am Sonntag mitgeteilt, dass das Labor wegen fehlender Chemikalien rund 2000 Proben nicht rechtzeitig analysieren konnte und die Tests deshalb zu einem Teil nicht mehr verwertbar seien.

Das Ravensburger Labor teilte am Montag mit: „Wir stellen hierzu klar, dass das Probenmaterial, wie auch von uns mit dem Robert-Koch-Institut (RKI) besprochen, aus medizinischer Sicht weiterhin die Durchführung von Tests zulässt.“ Es stünden noch Proben von vergangenem Montag und Dienstag aus, die von Corona-Entnahmestellen oder ambulanten Einrichtungen eingesendet wurden. Proben von stationär behandelten Patienten sowie Proben von Risikopatienten seien schon zeitnah bearbeitet worden.

Man bedaure, „dass die betroffenen Patientinnen und Patienten ihr Testergebnis später erhalten, als dies bei vollständig funktionierenden Lieferketten möglich wäre.“ Der Lieferengpass sei mittlerweile behoben. Erneute Tests sind laut einer Sprecherin des Labors nicht nötig.

15.24 Uhr - ADAC kritisiert Raserei auf leeren Straßen durch Coronavirus-Einschränkungen

Mit Unverständnis hat der ADAC auf zuletzt bekannt gewordene Fälle von Raserei auf Straßen reagiert, auf denen in der Corona-Krise deutlich weniger Verkehr herrscht als üblich. „Offensichtlich wird die ruhige Verkehrslage teilweise für Raserei missbraucht - das ist nicht hinnehmbar und in keiner Weise nachvollziehbar“, sagte der ADAC-Verkehrspräsident Gerhard Hillebrand den Zeitungen der Funke-Mediengruppe laut Vorabmeldung vom Montag.

„Ich kann nur an den Verstand der Menschen appellieren, keine unnötigen Gefahren zu provozieren“, sagte Hillebrand. „Unsere Rettungsdienste sind ausgelastet.“ Laut Medienberichten hatten illegale Autorennen auf leeren Straßen an den vergangenen Tagen mehrfach die Polizei beschäftigt.

15 Uhr - Kreise: Regierung will nun im Kampf gegen Corona erstmal abwarten

Die Landesregierung will die Wirkung der Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus abwarten und zunächst keine weiteren Schritte unternehmen. Man habe die kommenden Tage erstmal nicht vor, weitere Maßnahmen zu beschließen, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Montag aus Regierungskreisen.

Man habe nun ein Paket geschnürt, dass sehr weitgehend sei mit Blick auf das Ziel, soziale Kontakte zu minimieren und die Infektionsrate zu verlangsamen. Nun müsse man die nächsten zehn bis zwölf Tage schauen, wie sich die Zahl der Infektionen entwickle. Die Maßnahmen würden vorerst für 14 Tage gelten. Bis dahin müsste das weitere Vorgehen zwischen Bund und Ländern abgestimmt werden.

14.40 Uhr - Zoos sind während Schließung verstärkt auf Social Media aktiv

Mit verstärkter Aktivität in sozialen Medien reagieren Bayerns Zoos auf die durch das Coronavirus erzwungene Schließung. Der Münchner Tierpark Hellabrunn veröffentlicht unter der Rubrik „Hellabrunn für Zuhause“ auf seinen Facebook-, Twitter- und Instagram-Kanälen fast täglich Fotos und Videos, um seine Besucher auch während der Schließung über das Leben im Zoo auf dem Laufenden zu halten.

Es gibt einen Zoo-Podcast ("MiaSanTier"), auf der Homepage des Tierparks kann man Live-Webkameras aus den Gehegen der Flamingos, Mähnenrobben und Elefanten einsehen. 

Auch im Tiergarten Nürnberg versucht man, das interessierte Publikum über Social Media weiterhin zu binden. „Auf Facebook sind wir ohnehin sehr aktiv“, sagt Nicola Mögel, Sprecherin des Tiergartens Nürnberg, auf dpa-Anfrage. „Wir posten nicht nur Bilder von Tieren und schönen Blumen, sondern auch Beiträge zu Artenschutz- und Wissenschaftsthemen.“

13.30 Uhr - Kreis Sigmaringen funktioniert Medienzentrum zum Call Center um

Um die Fragen von Bürgern und Institutionen rund um das Thema Corona noch besser aufnehmen zu können, wandelt der Landkreis Sigmaringen das Kreismedienzentrum in ein Callcenter um, das geht aus einer Pressemitteilung hervor.„Nachdem am vergangenen Montag 1500 Telefonate über die Hotline des Gesundheitsamtes eingingen, pendeln sich die Anrufe bei durchschnittlich 600 Anrufen pro Tag ein“, berichtet die Leiterin des Fachbereichs Gesundheit Dr. Susanne Haag-Milz.

Alle weiteren Informationen zum Call Center in Sigmaringen gibt es hier.

12.45 Uhr - Kabinett beschließt Hilfspaket in Höhe von mehreren hundert Milliarden Euro

Mit einem beispiellosen Hilfspaket unterstützt der Bund Familien, Mieter, Beschäftigte, Selbstständige und Unternehmen in der Corona-Krise. Wie die Deutsche Presse-Agentur aus Regierungskreisen erfuhr, beschloss das Kabinett am Montag gleich mehrere große Schutzschirme und umfangreiche Rechtsänderungen.

Die Bundesregierung bringt für das Hilfspaket gewaltige Summen auf. Nach sechs Jahren ohne neue Schulden fällt die schwarze Null im Bundeshaushalt - das Kabinett beschloss einen Nachtragshaushalt mit einer Neuverschuldung von rund 156 Milliarden Euro.

Das Finanzvolumen der Hilfsmaßnahmen hat historische Dimension. Allein der geplante „Wirtschaftsstabilisierungsfonds“ (WSF) soll mit 600 Milliarden Euro ausgestattet werden. Er enthält Kreditgarantien von 400 Milliarden Euro, damit Unternehmen in der Krise weiteren Zugang zu Kapital bekommen. Weitere 100 Milliarden Euro stehen bereit, damit sich der Bund notfalls direkt an Unternehmen beteiligen kann. Zusätzliche 100 Milliarden Euro soll der WSF der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) an Krediten bereitstellen.

Das Hilfspaket umfasst viele Bereiche: Kleine Firmen und Solo-Selbstständige wie Künstler und Pfleger sollen über drei Monate direkte Zuschüsse von bis zu 15.000 Euro bekommen. Über einen Stabilisierungsfonds sollen Großunternehmen mit Kapital gestärkt werden können, der Staat soll sich notfalls auch an den Firmen beteiligen können. Zugleich startete am Montag ein unbegrenztes Sonder-Kreditprogramm der Förderbank KfW.

Bundeskabinett tagt
Horst Seehofer (CSU, Mitte), Bundesinnenminister, Olaf Scholz (SPD, r), Bundesfinanzminister, und Franziska Giffey (SPD, l), Bundesfamilienministerin, unterhalten sich zu Beginn der Sitzung des Bundeskabnietts im Bundeskanzleramt. (Foto: Fabrizio Bensch)

Außerdem sollen Vermieter ihren Mietern nicht mehr kündigen dürfen, wenn diese wegen der Corona-Krise ihre Miete nicht zahlen können. Bei Anträgen auf Hartz IV sollen die Vermögensprüfung und die Prüfung der Höhe der Wohnungsmiete für ein halbes Jahr ausgesetzt werden. Familien mit Einkommenseinbrüchen sollen leichter Kinderzuschlag bekommen.

Mit erweiterten Regelungen zur Kurzarbeit sollen Unternehmen zudem Beschäftigte leichter halten können, statt sie in die Arbeitslosigkeit zu schicken. Deutschlands Krankenhäuser sollen mit mehr als drei Milliarden Euro unterstützt werden. Das Kabinett beschloss zudem, dass der Bund mehr Kompetenzen beim Seuchenschutz bekommt, dass das Insolvenzrecht gelockert wird und dass Unternehmen wie Vereine ihre Haupt- und Jahresversammlungen auch online abhalten dürfen.

Die Beschlüsse des Kabinetts müssen noch vom Parlament gebilligt werden. Dies soll in Bundestag und Bundesrat noch diese Woche im Eilverfahren geschehen.

12.35 Uhr - So sehen Corona-Schutzmaßnahmen weltweit aus

Die ganze Welt befindet sich im Abwehrmodus gegen das Coronavirus. Es gilt zu improvisieren und schnell zu sein: Bevor medizinische Systeme aufgrund einer Flut von Erkrankten zusammenbrechen, versuchen Länder weltweit Bettenkapazitäten aufzustocken.

In unserer Fotogalerie ist zu sehen, wie das weltweit aussieht:

12.13 Uhr - RKI-Chef: Maßnahmen zeigen wohl erste Effekte

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat sich vorsichtig optimistisch gezeigt, dass sich der Anstieg der Coronavirus-Fallzahlen in Deutschland leicht abschwächt. „Wir sehen den Trend, dass die exponentielle Wachstumskurve sich etwas abflacht“, sagte RKI-Präsident Lothar Wieler am Montag in Berlin und berief sich auf tägliche Analysen.

Für eine definitive Bewertung sei es jedoch zu früh, wahrscheinlich sei dies erst am Mittwoch möglich. „Aber ich bin optimistisch, dass diese Maßnahmen schon jetzt sichtbar sind - was sehr früh ist, weil sie ja erst seit einer Woche wirklich gefahren werden“, sagte Wieler.

Außerdem schließt das RKI aus Handydaten, dass sich die Mobilität in Deutschland zuletzt schon reduziert hat - aber es reiche noch nicht, sagte Wieler. Dieser Effekt werde sich nun aber durch die am Sonntag verkündeten Maßnahmen verstärken.

11.40 Uhr - Blutspenden in Zeiten von Corona - Das ist zu beachten

Wer sich auf den Weg macht, um sein Blut zu spenden, muss nicht befürchten, gegen die Ausgangsbeschränkung zu verstoßen. Als triftiger Grund ist das Blutspenden sogar ausdrücklich erlaubt.

Einige Hinweise müssen dabei aber trotzdem beachtet werden - welche, lesen Sie hier.

10.45 Uhr - Plattform soll Landwirtschaft helfen

Das Bundesministerium für Landwirtschaft und Ernährung hat mit "Das Land hilft" eine Plattform erstellt, auf der Landwirte Arbeitskräfte finden können.

Den Landwirten fehlen laut der Plattform 300.000 Arbeitskräfte. Gleichzeitig gebe es Menschen, die gerade nicht arbeiten können - "Das Land hilft" soll diese beiden Gruppen zusammenbringen. "Wir brauchen Euch - schnell -, denn auf den Feldern unserer Landwirte beginnt die Spargelernte, und auch weitere Gemüsesorten müssen in den nächsten Tagen vom Feld. Gleichzeitig bieten unsere Landwirte so ein Einkommen für diejenigen, die durch die Schutzmaßnahmen in eine wirtschaftliche Notlage geraten", heißt es auf der Plattform.

Bei der anstehenden Spargelernte, aber auch in anderen Bereichen suchen Landwirte Arbeitskräfte. Die Plattform Das Land hilft
Bei der anstehenden Spargelernte, aber auch in anderen Bereichen suchen Landwirte Arbeitskräfte. Die Plattform "Das Land hilft" soll dabei helfen. (Foto: Peter Steffen / dpa)

Melden kann sich jeder, der gerade keine Arbeit hat - beispielsweise Studenten oder Angestellte im Einzelhandel oder der Gastronomie. Dabei soll ein Zeitraum angegeben werden, in dem man helfen möchte, und der Kontakt zum nächsten Landwirt wird hergestellt. Der Lohn und andere Rahmenbedingungen werden dann vor Ort geregelt. Mehr Informationen dazu lesen Sie hier.

9.30 Uhr - Auch in Deutschland werden Mittel gegen Coronavirus getestet 

In Europa beginnen klinische Tests von vier experimentellen Methoden zur Behandlung von Covid-19. Bei den Tests an rund 3200 Versuchspersonen kämen die Mittel Remdesivir, Lopinavir sowie Ritonavir mit oder ohne die Wirkstoffe Interferon Beta und Hydroxychloroquin zum Einsatz, teilte die französische staatliche Forschungseinrichtung Inserm am Sonntag mit.

Getestet werden soll demnach an Patienten in Frankreich, Deutschland, Belgien, Luxemburg, den Niederlanden, Spanien und Großbritannien, die mit dem neuartigen Coronavirus infiziert sind und deswegen in einem Krankenhaus behandelt werden. 

Die Testreihe trägt nach Salomons Angaben den Namen „Discovery“ (Entdeckung), außerdem laufen laut Inserm weitere klinische Tests unter Führung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) unter dem Namen „Solidarity“ (Solidarität).

8.45 Uhr - Corona-Krise kostet Deutschland Hunderte Milliarden 

Die Coronavirus-Krise könnte Deutschland nach Berechnungen des Münchner Ifo-Instituts mehr als eine halbe Billion Euro und mehr als eine Million Jobs kosten. „Die Kosten werden voraussichtlich alles übersteigen, was aus Wirtschaftskrisen oder Naturkatastrophen der letzten Jahrzehnte in Deutschland bekannt ist“, sagte Ifo-Präsident Clemens Fuest am Montag. „Je nach Szenario schrumpft die Wirtschaft um 7,2 bis 20,6 Prozentpunkte. Das entspricht Kosten von 255 bis 729 Milliarden Euro.“

„Auch am Arbeitsmarkt kommt es durch die Krise zu massiven Verwerfungen“, betont Fuest. „Diese stellen die Zustände auf dem Höhepunkt der Finanzkrise in den Schatten.“ Bis zu 1,8 Millionen sozialversicherungspflichtige Jobs könnten abgebaut werden, mehr als sechs Millionen Menschen von Kurzarbeit betroffen sein.

Die Krise werde zu Produktionsausfällen von Hunderten Milliarden Euro führen, Kurzarbeit und Arbeitslosigkeit „in die Höhe schnellen lassen und den Staatshaushalt erheblich belasten“, heißt es in einer Mitteilung des Wirtschaftsforschungsinstituts. „Es lohnt sich daher, quasi jeden denkbaren Betrag für gesundheitspolitische Maßnahmen einzusetzen“, betont Fuest. „Ziel muss es sein, die Teilschließung der Wirtschaft zu verkürzen, ohne die Bekämpfung der Epidemie zu beeinträchtigen.“ Man brauche Strategien, wie die Produktion wieder aufgenommen und die Epidemie gleichzeitig weiter eingedämmt werden könne.

Für einen zweimonatigen Teilstillstand der Wirtschaft errechnet das Ifo-Institut Kosten zwischen 255 und 495 Milliarden Euro. Bei drei Monaten sind es demnach 354 bis 729 Milliarden.

8.30 Uhr - Markus Söder verteidigt Bayerns Alleingang

Nach dem Bund-Länder-Beschluss zu Kontaktverboten im Kampf gegen das Coronavirus hat Bayerns Ministerpräsident Markus Söder das Ausscheren seines Landes verteidigt. Das sei eine „sehr kleine Sache“, sagte Söder am Montag im ZDF. Er habe bereits am Freitag über Ausgangsbeschränkungen entschieden, die Regelung sei „eins zu eins mit Österreich umgesetzt“ worden und eine angemessene und notwendige Entscheidung gewesen.

Die Betroffenheit der Bundesländer sei unterschiedlich, sagte der CSU-Chef. „Wir haben viel mehr Tote, wir haben höhere Infektionen“, sagte er, deshalb müsse er als Ministerpräsident „ein Stück weit schneller reagieren“. 

8.10 Uhr - 2000 Proben bleiben ungetestet

In Südwesten steigt die Zahl der Infektionen mit dem Coronavirus rasant. 27 infizierte Menschen sind mit Stand Sonntagabend bislang gestorben, mehr als 4300 haben sich mit dem Virus angesteckt. Etwa 2000 Proben aus dem Südwesten sind derweil ungetestet in einem privaten Labor liegengeblieben, weil für die Analyse benötigte Chemikalien fehlten. Ein Großteil davon dürfte nun nicht mehr verwertbar sein.

7.45 Uhr - Nur noch zu zweit draußen sein

Im Kampf gegen das Coronavirus hat Baden-Württemberg die Einschränkungen für das öffentliche Leben noch einmal verschärft. Seit diesem Montag gilt im ganzen Land, dass nur noch zwei Menschen zusammen draußen unterwegs sein dürfen. Ausnahmen gibt es für Familien. Neu ist auch, dass Menschen, die nicht gemeinsam in einem Haushalt leben, in der Öffentlichkeit einen Abstand von 1,5 Metern zueinander halten sollen.

Damit hat Baden-Württemberg die Vorschrift an das angepasst, was Bund und Länder am Sonntag bei einer Telefonschalte vereinbart haben. Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) appellierte an die Bürger, sich an die Regeln zu halten — egal, ob im Supermarkt oder beim Spazierengehen. Es ist aber den Angaben zufolge nicht verboten, die Wohnung zu verlassen — etwa für Arztbesuche, zum Einkaufen, um anderen zu helfen, um frische Luft zu schnappen oder um alleine Sport zu treiben. Auch der Weg zur Arbeit bleibt erlaubt.

Spaziergänger mit einem Hund
Spaziergänger gehen am Ufer der Isar, die mitten durch die bayerische Landeshauptstadt fließt, entlang. (Foto: Peter Kneffel / dpa)

7.30 Uhr - Krankenkassen rechnen vorerst nicht mit höheren Beiträgen

Mehrkosten für das Gesundheitssystem durch die Corona-Pandemie werden aus Sicht der AOK Baden-Württemberg nicht zu Beitragserhöhungen oder Zuzahlungen von Patienten führen. „In der jetzigen Situation zahlt sich aus, dass die gesetzlichen Krankenkassen während der jüngsten wirtschaftlich guten Jahre starke Finanzreserven gebildet haben“, sagte der neue AOK-Chef Johannes Bauernfeind der Deutschen Presse-Agentur in Stuttgart.

Diese Rücklagen — knapp 20 Milliarden Euro Ende 2019 — gäben dem Gesundheitssystem den notwendigen Spielraum, Ärzte und Krankenhäuser kurzfristig finanziell zu unterstützen. Wenn diese Mittel nicht reichen sollten, könnten Bundeszuschüsse an den Gesundheitsfonds die Finanzsituation der Krankenkassen stabilisieren.

Die wichtigsten Meldungen vom Wochenende im Überblick:

  • Ab Montag gelten in Deutschland umfassende Kontaktverbote
  • Im Freien dürfen maximal zwei Menschen gemeinsam unterwegs sein. Ausnahmen gelten für Familien.
  • Sechs weitere Todesfälle in Baden-Württemberg
  • Italien meldet fast 800 Tote an einem Tag
  • Polizei in der Region verhängt 23 mal Bußgelder
  • Bodenseekreis richtet vorsorglich Notunterkunft in Messe ein
  • Überblick: Verschwörungstheorien und Fake-News zu Corona enttarnt
  • Überblick: Verbote und Maßnahmen von A bis Z
  • Coronavirus auf Schwäbische.de: Welche Inhalte kostenpflichtig sind - und warum
  • Hintergründe und Informationen im Coronavirus-Dossier

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