Corona-Newsblog: Das waren die Meldungen von Montag, 16. März

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Die wichtigsten Nachrichten und aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus im Newsblog mit Fokus auf Deutschland und Schwerpunkt auf den Südwesten.

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Aktuelle Zahlen für Deutschland und die Region:

  • Infizierte insgesamt: 4.838 (¹), 6.612 (³)
  • Geheilte insgesamt: 46 (²,³)
  • Kritische Fälle insgesamt: 10 (²,³)

  • Todesfälle: 13 (²,³)

  • Infizierte Baden-Württemberg: 1105 (⁴)

Quellen: RKI¹, Johns-Hopkins-University², Worldometer³, Ministerium für Soziales und Integration Baden Württemberg⁴, WHO

Das Wichtigste im Überblick:

20.40 Uhr: EU schließt alle ihre Außengrenzen ab Dienstagmittag

Die Europäische Union wird nach Angaben von Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron ab Dienstagmittag ihre gesamten Außengrenzen schließen. Diese Maßnahme solle für 30 Tage gelten, sagte der Präsident am Montagabend in einer Fernsehansprache. „Alle Reisen zwischen nicht-europäischen Ländern und der Europäischen Union werden für 30 Tage ausgesetzt.“

20.20 Uhr: Ministerium: Grundversorgung im Flugverkehr bleibt bestehen

Trotz des grassierenden Coronavirus soll der Betrieb an den Flughäfen in Baden-Württemberg derzeit nicht vollends zum Erliegen kommen. Das teilte das Verkehrsministerium am Montag mit. Urlaubern und Geschäftsreisenden werde die Rückkehr ermöglicht, teilte Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) mit. Der Luftfrachtverkehr werde fortgesetzt. „Eine Grundversorgung im Flugverkehr wird in jedem Fall aufrechterhalten.“ Wer aus Risikogebieten über den Flughafen einreise, soll zu Hause 14 Tage in Isolation gehen. Eine vollständige Schließung der Flughäfen sei derzeit nicht geplant, da sie auch für Rettungsdienste und Hilfsorganisationen gebraucht würden.

19.50 Uhr: Anschlussstelle auf der A96 gesperrt

Die Anschlussstelle Lindau der A96 ist wegen der Kontrollen/Rückleitung des Verkehrs komplett gesperrt. Autofahrer, die von Wangen her kommen, werden dringend gebeten, die Ausfahrten Weißensberg und Sigmarszell zu nutzen.

19.40 Uhr: Schweiz erklärt Notstand wegen Coronavirus

Die Schweizer Regierung hat am Montag den Notstand wegen der Ausbreitung des Coronavirus erklärt. Ab Mitternacht müssten alle Geschäfte und Lokale geschlossen werden, teilte die Regierung mit.

19.30 Uhr: Mehr als 200 Grundschüler müssen in Baienfurt in Quarantäne

Ein Grundschüler der Achtalschule in Baienfurt (Landkreis Ravensburg) ist positiv auf Covid-19 getestet worden. Das hat drastische Folgen.

19.10 Uhr: Zwei weitere Fälle im Bodenseekreis

Dem Gesundheitsamt Bodenseekreis sind bis Montagnachmittag insgesamt 35 Infektionsfälle bekannt geworden, zwei mehr als am Sonntag. Alle neuen Fälle befinden sich in häuslicher Quarantäne. Insgesamt leben aktuell im Bodenseekreis 204 Personen aufgrund behördlicher Anordnung in häuslicher Quarantäne.

18.55 Uhr: Zahl der Infizierten im Kreis Ravensburg nach unten korrigiert

Das Landratsamt meldet weniger Fälle. Doch Entwarnung gibt es nicht, denn dahinter steckt schlicht ein Versehen.

18.35 Uhr: Geschlossen, gesperrt, kontrolliert: Die Auswirkungen des Corona-Virus in der Region im Video:

Polizeikontrollen an der Grenze, geschlossene Bäder und Einrichtungen, Stau: So hat das Corona-Virus das Gesicht der Region verändert.

18.15 Uhr: Bürgermeister können in ihre Rathäuser zurück

Die fünf Rathauschefs aus dem Landkreis Ravensburg waren in Südtirol gewesen - einem Corona-Riskogebiet. Vorsorglich hatten sie sich nach ihrer Rückkehr in Quarantäne begeben.

17.30 Uhr - Bundeswehr in Dornstadt könnte mit zwölf Beatmungsgeräten aushelfen

Die Bundeswehr in Dornstadt kann bei der Bewältigung der Corona-Epidemie helfen. Das hat der Presseoffizier des Sanitätsregiments 3 in Dornstadt (Alb-Donau-Kreis) auf Nachfrage von Schwäbische.de mitgeteilt.

Bei Bedarf kann die Bundeswehr demnach zwölf Beatmungsgeräte zur Verfügung stellen. Außerdem wären in allerkürzester Zeit 55 Gesundheits- und Krankenpfleger, 80-90 Notfallsanitäter und sechs Anästhesiepfleger zur Stelle, hieß es.

Diese könnten entweder im Bundeswehrkrankenhaus oder in zivilen Einrichtungen eingesetzt werden, heißt es. Beim betroffenen Regiment in Dornstadt haben sich außerdem bereits Reservisten gemeldet.

Besteht Bedarf an Unterstützung, dann würde das Bundeswehrkrankenhaus Ulm diesen an das Sanitätskommando melden. Dieses wiederum würde das Regiment in Dornstadt in Marsch setzen. Eine zivile Anforderung wäre hingegen schwieriger und würde über die Gesundheitsämter vor Ort laufen. 


Das Sanitätsregiment 3 in Dornstadt kann Hilfe leisten wie ein komplettes Kreiskrankenhaus.
Das Sanitätsregiment 3 in Dornstadt kann Hilfe leisten wie ein komplettes Kreiskrankenhaus. (Foto: oh)

16.50 Uhr - Verkehrsministerium dementiert geplante Flughafenschließungen

„Vorerst wird der Flugverkehr nicht gestoppt, sondern Urlaubern und Geschäftsreisenden die Rückkehr ermöglicht. Der Luftfrachtverkehr geht selbstverständlich weiter. Auch eine Grundversorgung im Flugverkehr wird in jedem Fall aufrechterhalten“, teilte Landesverkehrsminister Winfried Hermann am Montag mit. Damit dementierte er anderslautende Medienberichte

Ob in einem weiteren Schritt auch der Flugverkehr eingeschränkt wird, sei nicht beschlossen, heißt es dazu in einer Mitteilung. Dazu bedürfte es einer entsprechenden Anordnung der Gesundheitsbehörden. Eine vollständige Schließung der Flughäfen sei jedoch nicht geplant, da sie auch für Rettungsdienste, Hilfsorganisationen und innerdeutsche Verbindungen gebraucht würden. 

16.30 Uhr - Bund und Länder vereinbaren großflächige Schließungen - Läden sollen auch sonntags öffnen können 

Bund und Länder wollen mit drastischen Einschränkungen die Ausbreitung des Coronavirus in Deutschland bremsen. Eine Vielzahl von Geschäften soll deshalb geschlossen, Gottesdienste sowie Treffen in Vereinen verboten und Spielplätze gesperrt werden, wie aus einem Beschluss der Bundesregierung und der Regierungschefs der Länder von Montag hervorgeht.

Ziel sei es, soziale Kontakte im öffentlichen Bereich weiter einzuschränken. Die Maßnahmen sollen ab sofort gelten. Supermärkte und andere Läden, die zur Versorgung der Menschen dienen, sollen allerdings offen bleiben. Die Länder würden den Handlungskatalog nun umsetzen, hieß es. Der Beschluss sieht vor, dass Übernachtungsangebote im Inland nur noch zu „notwendigen und ausdrücklich nicht zu touristischen Zwecken“ genutzt werden sollen. Restaurants sollen außerdem spätestens um 18.00 Uhr schließen und frühestens um 06.00 Uhr öffnen. Bis auf weiteres verboten werden sollen Gottesdienste, Treffen in Vereinen sowie Busreisen.

Ausdrücklich nicht geschlossen werden sollen Supermärkte, Getränkemärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Tankstellen, Banken und Sparkassen — aber auch Poststellen, Gartenbau- und Tierbedarfsmärkte oder der Großhandel. Für diese Bereiche soll vielmehr die Sonntagsverkaufsverbote bis auf weiteres grundsätzlich ausgesetzt werden. Damit soll die Versorgung der Bevölkerung sichergestellt werden.

16.20 Uhr - 29 Corona-Fälle im Alb-Donau-Kreis und in Ulm, Landratsamt macht dicht

Aktuell sind im Alb-Donau-Kreis und in der Stadt Ulm 29 Personen positiv auf das Coronavirus getestet worden, 360 befinden sich in häuslicher Isolierung. Außerdem schließt das Landratsamt des Alb-Donau-Kreises bis auf Weiteres für den Publikumsverkehr, auch die Außenstellen sind betroffen. Der Betrieb innerhalb der Behörde werde aber aufrecht erhalten, heißt es. In Kontakt treten können die Bürger mit dem Landratsamt telefonisch, postalisch oder per E-Mail. Das bedeutet, dass beispielsweise weiterhin Zulassungen von Fahrzeugen möglich sein sollen. Dies soll über Terminvereinbarungen geschehen (zum Artikel).

16.04 Uhr - Gaststätten müssen 1,5 Meter Abstand einhalten 

Um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen, wird der Betrieb von Gaststätten im Land grundsätzlich untersagt — es sei denn, die Plätze für die Gäste werden so angeordnet, dass ein Abstand von mindestens 1,5 Metern zwischen den Tischen gewährleistet ist. Das teilte das Staatsministerium mit. Außerdem müssen im Fall von Infektionen für einen Zeitraum von einem Monat mögliche Kontaktpersonen nachverfolgbar bleiben.

Laut einer neuen Rechtsverordnung sind zudem nun auch Veranstaltungen unter freiem Himmel mit mehr als 100 Teilnehmern verboten. Darüber hinaus gelte die dringende Empfehlung, alle nicht notwendigen Veranstaltungen abzusagen — auch etwa Familienfeiern mit weniger als 100 Gästen.

Schwach besuchter Viktualienmarkt
Der um die Mittagszeit ansonsten gut besuchte Biergarten auf dem Viktualienmarkt in München. (Foto: Peter Kneffel / DPA)

15.55 Uhr - Diözese sagt öffentliche Gottesdienste ab- auch Hochzeiten betroffen

Die katholische Diözese Rottenburg-Stuttgart hat ihre Empfehlungen für den Umgang mit Gottesdiensten in der Corona-Krise massiv verschärft. Laut einer Mitteilung sind alle öffentlichen Gottesdienste bis einschließlich 19. April abgesagt. 

Die Kirchen in der Diözese bleiben aber geöffnet, um Gläubigen die Möglichkeit zum Gebet zu geben. „Es ist eine sehr schmerzliche Entscheidung, die mir schwerfällt und die wir so noch nie zu treffen hatten. Als Kirche wollen wir den Menschen gerade in dieser schweren Zeit nahe sein und sie begleiten.“, sagt Bischof Gebhard Fürst.

Die Entscheidung hat auch Auswirkungen auf die Erstkommunionsfeiern. Diese werden auf die Zeit nach den Sommerferien verschoben. Die Firmungen, die bis Ende Mai geplant waren, werden abgesagt und im Zeitraum von September 2020 bis März 2021 nachgeholt. Auch Trauungen werden bis Ende Mai in der Diözese Rottenburg-Stuttgart nicht stattfinden. Die Kirchengemeinderats- und Pastoralratswahl findet am 22. März 2020 statt, allerdings ausschließlich als Briefwahl. Die Wahllokale bleiben geschlossen.

 Nach der evangelischen Kirche haben jetzt auch Katholiken die Gottesdienste abgesagt.
Nach der evangelischen Kirche haben jetzt auch Katholiken die Gottesdienste abgesagt. (Foto: epd /Friedrich Stark)

15.35 Uhr - Justiz will nur noch unaufschiebbare Verhandlungen durchführen

Die baden-württembergische stellt ebenfalls auf Minimalbetrieb um. Ab morgen soll der Betrieb auf den zwingend erforderlichen Dienstbetrieb und unaufschiebbare Verhandlungen beschränkt werden. Ein entsprechendes Schreiben des Ministeriums ist am vergangenen Wochenende an die Justizpraxis im Land versandt worden. Das gab Minister der Justiz und für Europa Guido Wolf bekannt. Möglichst viele Mitarbeiter der Justiz sollen in den kommenden Tagen mit Homeoffice-Arbeitsplätzen ausgestattet werden, wenn sie diese noch nicht haben. 

Auch Insassen der Justizvollzugsanstalten im Land und ihre Angehörigen müssen sich umstellen. Um das ansteckende Coronavirus aus den baden-württembergischen Gefängnissen herauszuhalten, dürfen Häftlinge bis auf Weiteres nicht mehr besucht werden. „Wir wissen, dass dies für die Gefangenen eine einschneidende Maßnahme ist“, sagte Justizminister Guido Wolf. „Wir kommen aber in der jetzigen Situation nicht umhin.“ Über Ausnahmen von diesem Verbot müsse die jeweilige Leitung der Justizvollzugsanstalt entscheiden. 

15.05 Uhr - Bundesliga und 2. Liga pausieren bis mindestens zum 2. April 

Die Fußball-Bundesliga und die 2. Liga unterbrechen ihren Spielbetrieb aufgrund der Coronavirus-Krise bis mindestens zum 2. April.

Das wurde während der Mitgliederversammlung der 36 Profi-Clubs am Montag in Frankfurt/Main entschieden.

15.00 Uhr - Warum sind nicht alle Corona-Text von Schwäbische.de kostenlos?

Liebe Userinnen und User von Schwäbische.de,

zu unserer Berichterstattung über die Corona-Krise wollen wir noch einmal unser Vorgehen erklären, welche Artikel wir Ihnen kostenlos zur Verfügung stellen - und welche als kostenpflichtige Plus-Inhalte unseren Abonnenten vorbehalten sind.

Unsere Erklärung dazu lesen Sie hier.

14.20 Uhr - Fake News und Verschwörungstheorien kursieren

Schwäbische.de wird in Kürze einen speziellen Service anbieten, mit dem wir Fake News und Verschwörungstheorien enttarnen. Denn damit soll nur Panik verbreitet werden - wir wollen das Gegenteil: Besonnenheit durch Aufklärung.

Unter anderem gibt es gerade das Gerücht, werdende Väter dürften aus Sicherheitsgründen nicht mehr mit in den Kreißsaal. Wir haben dazu bei zwei Kliniken aus der Region nachgefragt. Das Wichtigste vorweg: Das Gerücht ist eine Fake News.

"Selbstverständlich dürfen werdende Väter, wenn sie symptomfrei sind und nicht im Risikogebiet waren, die werdenden Mütter in den Kreißsaal begleiten", heißt es beim Medizin Campus Bodensee. Allerdings gilt: "Wenn die jungen Mütter auf die Station verlegt werden, müssen die jungen Väter die MCB-Klinik in Friedrichshafen und Tettnang verlassen."

Auch in den Krankenhäusern der Oberschwabenklinik mit Geburtshilfe in Wangen und Ravensburg dürfen Väter weiterhin bei der Geburt ihres Kindes im Kreißsaal dabei sein.

Doch auch hier gilt: Die Väter dürfen das Virus nicht in sich tragen, sie dürfen sich in den vergangenen 14 Tagen nicht in einem Risikogebiet aufgehalten haben und sie dürfen keinen Kontakt zu einem Infizierten gehabt haben.

Hebamme
"Selbstverständlich dürfen werdende Väter, wenn sie symptomfrei sind und nicht im Risikogebiet waren, die werdenden Mütter in den Kreißsaal begleiten", heißt es beim Medizin Campus Bodensee. Anderslautende Meldungen sind schlicht Fake News. (Foto: Caroline Seidel / dpa)

Dies bestätigen die Väter, indem sie eine Erklärung unterschreiben. Nach der Geburt sind Besuche ausschließlich vom Vater erlaubt. Geschwisterkinder und weitere Verwandte dürfen die Mutter und ihr Kind nicht in den Krankenhäusern besuchen.

Außerdem werden derzeit keine Familienzimmer angeboten - das heißt, Väter dürfen Besuche im Krankenhaus abstatten, aber nicht dort übernachten.

Heute Nachmittag wird ein Formular für Väter auf der Seite der Klinik veröffentlicht. Dies können die Väter vorbereiten und dann zur Geburt ausgefüllt mitbringen.

13.45 Uhr - Bayerns Staatsregierung stellt Gesundheitswesen auf Corona-Notfallbetrieb um 

Die Staatsregierung Bayern bereitet sich angesichts der rasant steigenden Zahl der Coronavirus-Infektionen auf einen drohenden medizinischen Ausnahmezustand vor. „Die Krankenhäuser werden speziell auf die Corona-Herausforderung komplett ausgerichtet“, kündigte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Montag in München an.

„Es ist wichtig, dass alle Kliniken sich darauf einstellen.“ Auch allgemeine Arztpraxen und Rehakliniken werden einbezogen, Unikliniken komplett von Forschung auf Versorgung umgestellt. Medizinstudenten, Ärzte im Ruhestand und Mediziner in Elternzeit sollen für die Gesundheitsversorgung angestellt werden. „Wir müssen uns klarmachen: Es werden Menschen sterben“, so Söder. 

Coronavirus - Schweiz
Ärzte behandeln einen Coronavirus-Patienten im Kantonsspital "La Carita" in Locarno (Schweiz). (Foto: Alessandro Crinari / dpa)

Die Testkapazitäten sollen ausgebaut werden — aber gezielt: „Wir werden die Tests nur noch dort machen, wo wirklich Symptome da sind, da ansonsten die Testverfahren überlastet würden“, erklärte der CSU-Chef. Für den Extremfall von Masseninfektionen sind nach den Worten von Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) auch temporäre Notfallkliniken in Messehallen denkbar.

Anlass ist die exponentielle Verbreitung der Epidemie — dies bedeutet, dass sich die Fallzahlen jeweils im Abstand weniger Tage verdoppeln. Am Montagmorgen sei die Zahl der gemeldeten Infektionen auf 1034 gestiegen, sagte Huml. „Wenn's rechnerisch so weitergeht, hätten wir bis zum nächsten Wochenende schon mehrere Tausend Fälle.“

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Bundesweit hat sich die Zahl der gemeldeten Fälle innerhalb einer guten Woche von 7. bis 15. März in etwa versechsfacht — bei unverminderter Ausbreitung könnte in Bayern bis Monatsende eine Zahl von über 10.000 Infektionen erreicht sein. „Deswegen sind wir zu diesen Maßnahmen so entschlossen, weil eben die Zahlen so ansteigen“, sagte Huml zur Ausrufung des Katastrophenfalls.

Eine Prognose, wie viele Menschen in Bayern sich insgesamt anstecken könnten, ist nach Humls Worten nicht möglich.

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13.15 Uhr - Center Parcs schließt Ferienpark Allgäu bei Leutkirch

Seit heute ist auch der Center Parcs Ferienpark Allgäu bei Leutkirch geschlossen. Center Parcs befolge damit „die Vorschriften der deutschen Regierungsinstitutionen und Gesundheitsbehörden“, schreibt das Unternehmen auf seiner Internetseite.

Sämtliche Gäste seien gebeten worden, den Ferienpark am Vormittag zu verlassen. Diese Maßnahmen seien zunächst bis Donnerstag, 2. April, gültig. Die Gäste sollen einen Gutschein für einen späteren Aufenthalt erhalten. Das Unternehmen schließt alle Ferienparks in den Niederlanden, Belgien, Deutschland und Frankreich.

12.50 Uhr - Universität Konstanz geht in den Notbetrieb

Auf Anordnung des Krisenstabs der Universität Konstanz ist die Universität ab Montag, 16. März, 18 Uhr im Notbetrieb. Das teilt die Einrichtung mit. "Aufgrund der allgemeinen Situation in Deutschland können wir derzeit nicht abschätzen, wie lange diese Maßnahme andauern wird, mindestens jedoch bis zum 19. April 2020", heißt es von der Universität.

In der Konstanzer Innenstadt sind derweil auffallend wenig Menschen unterwegs. An schönen Frühlingstagen wie dem heutigen Montag Eiscafes, Restaurants und Kneipen in der Regel voll. Autofahrer bekommen keinen Parkplatz.

Doch wegen der Corona-Krise verläuft sich kaum ein Tourist in die Grenzstadt zwischen Deutschland und der Schweiz. Viele Schweizer, die in den letzten Jahren auch wegen des günstigen Wechselkurses das Einkaufsparadies am See entdeckt haben, bleiben aus. Schon jetzt bemerken die Gastronomen den Umsatzrückgang. Taxifahrer warten vor Ort teilweise bis zu zwei Stunden auf Fahrgäste.

12.05 Uhr - Regierung will Flugverkehr einstellen

Die Landesregierung will den Betrieb an allen Flughäfen in Baden-Württemberg wegen des Coronavirus einstellen. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Montag aus Regierungskreisen in Stuttgart. Reisende aus dem Ausland würden aber noch zurückgeholt. Wer aus einer Krisenregion komme, müsse in Quarantäne.

Der Beschluss soll demnach im Lauf der Woche in Kraft treten. Das würde dann natürlich auch für den Bodensee Airport in Friedrichshafen gelten, wenngleich dessen Pressesprecher Andreas Humer-Hager Schwäbische.de zu verstehen gibt, dass man dazu noch keine offiziellen Informationen erhalten habe. Allzu viel Betrieb herrscht am Häfler Flughafen allerdings schon jetzt nicht mehr, weil seit Tagen Flüge gestrichen werden.

11.29 Uhr - Österreich: Stau wegen Grenzkontrollen bis Dornbirn

Im Gegensatz zum Grenzübergang in Konstanz meldet die österreichische Polizei massive Verkehrsbehinderungen durch die neuen Kontrollen. Aktuell reiche der Stau auf der österreichischen A14 zurück bis Dornbirn-Süd. Auch die Nebenstraßen sind laut Polizei von der Staubildung betroffen, da auch die kleinen Grenzübergänge nach Deutschland kontrolliert werden. 

11.17 Uhr - Schweiz: Ruhige Kontrollen am Grenzübergang Konstanz

Eindrücke unseres Reporters am Grenzübergang Konstanz Autobahn: Alles läuft sehr ruhig ab. Die meisten Menschen haben Verständnis. Die Beamten der Bundespolizei sind heute Nacht erst von Sankt Augustin bei Köln hierher verlegt worden. Sie berichten, dass die Reisenden sie ihren Job machen lassen.

So laufen die Kontrollen am Grenzübergang Konstanz
Christian Wehrle von der Bundespolizei in Konstanz im Interview. Durch die Kontrollen sollen Einkaufsfahrten ins Ausland unterbunden werden. Doch der Verkehr von Waren und Pendlern sei gewährleistet, heißt es.

10.58 Uhr - Laichingen plant Notbetreuung für Kinder

Die Stadt Laichingen und die Ortsteile Machtolsheim, Feldstetten und Suppingen planen eine Notbetreuung von Kindern, die nicht zu Hause beaufsichtigt werden können. 

Die Verwaltung bittet Bürger, die die Voraussetzungen der Landesregierung erfüllen, sich bei der Stadt zu melden. Die Bedingungen der Anordnung und weitere Informationen gibt es hier. Sollten Eltern einen Notfallplatz benötigen, sollen sich diese bei der Kita-Leitung bis spätestens heute, Montag, 16.März, 12 Uhr melden.

Folgende Daten braucht es dazu: Kontaktdaten (Anschrift, Mail, Telefon), Bezeichnung Beruf beider Elternteile, Name Arbeitgeber.

Danach wird die Stadtverwaltung Laichingen im Einzelfall entscheiden, ob ein Notfallplatz angeboten wird. Hierüber werden die Gemeldeten am Montagabend (16. März) per E-Mail informiert.

 Bücher - auch zum Lernen - sind jetzt, wenn die Kinder zuhause bleiben müssen, noch wichtiger.
Bücher - auch zum Lernen - sind jetzt, wenn die Kinder zuhause bleiben müssen, noch wichtiger. (Foto: Symbol: Monika Skolimowska / dpa)

Ob Kindergartengebühren zurückerstattet werden, kann zum heutigen Tag nicht entschieden werden. Hierüber werden die Eltern spätestens nach den Osterferien informiert, so das Schreiben.

10.22 Uhr - Bayerische Kommunalwahlen nur per Briefwahl

Innenminister Joachim Herrmann hat bei einer Pressekonferenz in München weitere Informationen zu den Kommunalwahlen in Bayern gegeben. Entgegen des üblichen Vorgehens werden die Stichwahlen in allen Kommunen, in denen es eine solche gibt, per Briefwahl durchgeführt. Unaufgefordert sollen die wahlberechtigten Bayern alle Unterlagen zugeschickt bekommen.

"Das wird ein großer Kraftakt", aber zum Schutz der Bürger sei das der beste Weg, sagt Herrmann.

Kommunalwahl 2020
Alleine in München gibt es Briefwähler „im sechsstelligen Bereich“ mehr. (Foto: Felix Hörhager/dpa)

Die bayerische Ministerin für Gesundheit und Pflege, Melanie Huml, sagte bei der Pressekonferenz in München: "Bitte achten Sie genau darauf, was notwendig ist. Wo müssen Sie wirklich hin?" Ein Fitnessstudio-Besuch sei beispielsweise gerade nicht notwendig.

Das Pflegepersonal und Ärzte in Krankenhäuser sollen durch den Ausruf des Katastrophenfalls unterstützt werden. "Im Anbetracht einer weltweiten Pandemie und was in Europa um uns herum passiert, muss der Staat Bayern handeln."

10.06 Uhr - Söder ruft in Bayern den Katastrophenfall aus

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder warnt bei seiner Ansprache: "Der Staat muss mit einem Geist auf diese Bewährungsprobe reagieren." Bayern und Österreich seien nahezu im Gleichklang. Diese Herausforderung sei ein Test für die Medizin und die Behörden.

Deswegen ruft Söder für Bayern den Katastrophenfall aus. Er soll ab sofort gelten. Außerdem stellt er Hilfen in Höhe von 10 Milliarden Euro in Aussicht. "Wir lassen niemanden allein. Weder die Bürger noch die Kleinbetriebe."

Ausgangssperren gebe es vorerst keine. Dennoch warnt Söder vor unnötigen Reisen und Ausflügen. Er pocht auf die soziale Verantwortung jeden Bürgers in Bayern.

Ab morgen schließt Bayern außerdem alle Vergnügungs- und Freizeitstätten. Dazu gehören beispielsweise Tierparks, Saunen, Schwimmbäder und Museen.

Es gibt keinen Grund für Hamsterkäufe. 

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder

Wichtige Läden des alltäglichen Bedarfs wie der Lebensmittelhandel, Apotheken, Drogerien, Baumärkte, Post, Tierbedarf, Reinigungen und Banken bleiben geöffnet.

Diese Läden sollen werktags bis 22 Uhr geöffnet bleiben und auch am Wochenende länger geöffnet sein. "Es gibt keinen Grund für Hamsterkäufe", betont Söder.

Speiselokale dürfen bis 15 Uhr geöffnet bleiben, danach sind nur noch Lieferdienste und sogenannte "Drive-Ins" erlaubt.

Außerdem sollen mehr Corona-Tests ausgebaut werden. Ältere Ärzte, Studierende und Ärzte in Elternzeit sollen zurückgeholt werden und das Gesundheitssystem unterstützen.

Ein Bayerischer Schutzschirm soll Betrieben, die von Corona betroffen sind, Liquidität ermöglichen. "Bevor ein Unternehmen komplett pleite geht, soll der Staat einsteigen", sagt Söder. Viele Betriebe wie Theater und Kulturstätten würden wegen der Veranstaltungsabsagen vor der Pleite stehen.

"Das ist nicht nur ein Stresstest, das ist auch ein Charaktertest", sagt Söder. Rücksicht zu nehmen, sei jetzt besonders wichtig. "Es kann auch noch sehr schlimm werden", warnt der Ministerpräsident.

9.54 Uhr - Baden-Württemberg schließt Schwimmbäder, Solarien und Museen

Baden-Württemberg schließt neben Schulen und Kitas nun auch alle Bars, Clubs und Restaurants sowie Einrichtungen wie Schwimmbäder, Solarien, Museen und andere. Das sagte Sozialminister Manfred Lucha (Grüne) dem SWR. Für Gaststätten gibt es eine Ausnahme: wenn sie den Abstand von 1,50 Meter zwischen Gästen garantieren können. Eine entsprechende Verordnung beschließt der Ministerrat im Laufe des Tages, teilte ein Sprecher Schwäbische.de mit.

Einen Katastrophenalarm wie in Bayern wollte Lucha nicht ausschließen, ebenso wenig „wie am Ende“ Ausgangssperren, die bereits in anderen Staaten gelten. Ausgangssperren seien jedoch der allerletzte Schritt. Um diesen zu vermeiden, müsse jeder seine Sozialkontakte drastisch reduzieren. Er appellierte eindringlich, auch private Partys zu unterlassen.

Am Nachtmittag informiert Südwest-Justizminister Guido Wolf (CDU) über Maßnahmen an Gerichten und in Gefängnissen. 

Krankheiten wie Grippe, Keuchhusten oder Magen-Darm können durch einfache Regeln vermieden werden. Deswegen jetzt: 5 Tipps zum Schutz vor Keimen.

9.22 Uhr - Stuttgarter Polizei kontrolliert 400 Bars und Restaurants

Die Polizei und die Stadt Stuttgart haben am Wochenende etwa 400 Gastronomie-Betriebe kontrolliert. Zahlreiche Bars, Clubs, Tanzlokale und "Prostitutionsobjekte" wie Wohnungen, Clubs oder Massagestudios hatten entgegen der erlassenen Allgemeinverfügung geöffnet. Laut Polizei sind acht Betriebe wegen des Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz angezeigt worden.

8.06 Uhr - Fünf Corona-Fälle: Schärfere Maßnahmen in Tuttlingen

Vier Kindergärten und eine Schule schließen schon am Montag. Darüber hinaus lässt Tuttlingen nur noch Versammlungen bis 50 Personen zu und macht öffentliche Einrichtungen dicht.

Die Stadt Tuttlingen schränkt das öffentliche Leben nun noch weiter ein – mit dem Ziel, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen. Auch deshalb, weil es inzwischen den ersten bestätigten Fall an einer Schule gibt: Wie das Landratsamt am Samstag bekanntgab, hat sich ein Schüler der Johann-Peter-Hebel-Schule mit dem Virus infiziert. Aus diesem Grund soll die Schule nicht wie alle anderen Schulen im Land am Dienstag, sondern bereits am Montag geschlossen werden.

Eine Zusammenfassung aller Einschränkungen in Tuttlingen, gibt es hier.

7.15 Uhr - Bayern will Katastrophenzustand ausrufen - Pressekonferenz um 10 Uhr

Wegen der Corona-Pandemie beginnt am Montag in Bayern eine Zeit, die es so noch nie gab: Für die kommenden fünf Wochen bleiben im ganzen Land alle Schulen, Kindertagesstätten und Krippen geschlossen. Die Staatsregierung hat auch weitreichende Auflagen für den Besuch von Krankenhäusern, Alten- und Pflegeheimen verhängt. Sie will zudem den Katastrophenfall ausrufen, um beispielsweise die Bundeswehr mit ihren Krankenhäusern in die Krisenpläne einbeziehen zu können.

Am Dienstag sollen Bars, Kinos und Schwimmbäder geschlossen werden. Von Mittwoch an sollen auch ausgewählte Geschäfte ihre Pforten dicht machen müssen.

Bereits ab Montagmorgen sind strenge Kontrollen an der Grenze zu Österreich geplant. So soll eine rasante Ausbreitung des Coronavirus verhindert und die Zahl der Infizierten und Toten kleingehalten werden. Im Freistaat ist inzwischen bei Hunderten Menschen Sars-CoV-2 nachgewiesen worden, betroffen ist vor allem Südbayern.

Um 10 Uhr soll es eine Pressekonferenz mit Ministerpräsident Markus Söder, Innenminister Joachim Herrmann (beide CSU) und Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) zu den Auswirkungen der Coronavirus-Infektionen in Bayern geben. Sie wird ausschließlich als Live-Stream im Internet übertragen: auf www.bayern.de, Facebook, Youtube und Instagram.

6.30 Uhr - Außenminister Maas kritisiert mutmaßlichen Impfstoff-Aneignungsversuch Trumps

Außenminister Heiko Maas hat den mutmaßlichen Versuch der US-Regierung kritisiert, das Tübinger Pharma-Unternehmen CureVac zu einem Standortwechsel zu bewegen. "Deutsche Forscher sind führend an der Entwicklung von Medikamenten und Impfstoffen beteiligt, in weltweiten Kooperationen. Wir können nicht zulassen, dass sich andere ihre Forschungsergebnisse exklusiv aneignen wollen", sagte der SPD-Politiker den Zeitungen der Funke Mediengruppe.

Darüber habe er bereits mit seinen Kollegen aus Kanada, Südkorea, Brasilien und Australien gesprochen. Dies werde aber auch im Kreis der G7-Staaten zu bereden sein. "Dieses Virus werden wir nur gemeinsam besiegen, nicht gegeneinander" betonte Maas.

CureVac
Das Logo des biopharmazeutischen Unternehmens CureVac steht mit dem Slogan „the RNA people“ auf einer Scheibe neben dessen Eingang. (Foto: Sebastian Gollnow)

6.20 Uhr - Starke Einschränkungen an den Grenzen zu Frankreich und der Schweiz

Das Coronavirus hat Auswirkungen auf die Bewegungsfreiheit der Menschen in den Grenzregionen Baden-Württembergs. Ab 8 Uhr an diesem Montag muss man für die Fahrt nach Frankreich oder in die Schweiz einen guten Grund haben. Der Warenverkehr soll aufrecht erhalten werden und auch Berufspendler haben freie Fahrt.

Wir müssen davon ausgehen, dass der Höhepunkt dieser Entwicklung noch nicht erreicht ist. 

Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU)

"Für Reisende ohne triftigen Reisegrund gilt, dass sie nicht mehr einreisen können", sagte Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) am Sonntagabend in Berlin. "Die Ausbreitung des Coronavirus schreitet schnell und aggressiv voran. Wir müssen davon ausgehen, dass der Höhepunkt dieser Entwicklung noch nicht erreicht ist." Die an Baden-Württemberg grenzende französische Region Grand Est (Elsass, Lothringen und Champagne-Ardenne) gilt als Risikogebiet.

Sonntag, 23.20 Uhr - Innenminister Horst Seehofer lässt an den Grenzen streng kontrollieren.

Richtig so, kommentiert unser Redakteur.

Coronavirus - Grenzübergang zu Bayern
Bundespolizisten stehen an der mobilen Autobahn-Übergangsstelle und kontrollieren den Verkehr. Mit Einreiseverboten und strengen Grenzkontrollen will Deutschland von Montag an die Ausbreitung des Coronavirus weiter eindämmen. (Foto: Peter Kneffel / DPA)

Was am Sonntag wichtig war:

  • Innenminister Horst Seehofer lässt an den Grenzen streng kontrollieren
  • UEFA will Verlegung der Fußball-EM vorschlagen
  • Biberacher Landrat schlägt Corona-Alarm
  • Busangebot in Ravensburg wird bald reduziert
  • Sigmaringen richtet Notfallbetreuung für Kinder ein
  • Deutschland schließt wegen Coronavirus teilweise Grenzen
  • Ganz Spanien ist in Quarantäne
  • Zwei weitere Corona-Tote in Bayern
  • Deutsch-polnische Grenze seit Mitternacht geschlossen
  • Der Vatikan feiert Ostern ohne Besucher

+++ Hier geht es zum Newsblog von Sonntag +++

Unterschied Pandemie, Epidemie und Endemie. (Foto: David Weinert / SZ)

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