Corona-Newsblog: Das waren die aktuellen Entwicklungen am Mittwoch

Lesedauer: 29 Min
Digital-Redakteur
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Agence France-Presse
Deutsche Presse-Agentur

Die wichtigsten Nachrichten und aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus im Newsblog mit Fokus auf Deutschland und Schwerpunkt auf den Südwesten.

Aktuelle Zahlen des RKI¹:

  • Aktuell nachgewiesen Infizierte Baden-Württemberg: ca. 38.937 (120.870 Gesamt - ca. 79.600 Genesene - 2.333 Verstorbene)
  • Todesfälle Baden-Württemberg: 2.333
  • Aktuell nachgewiesen Infizierte Deutschland: ca. 273.688 (833.307 Gesamt - ca. 546.500 Genesene - 13.119 Verstorbene)
  • Todesfälle Deutschland: 13.119

Das Wichtigste auf einen Blick:

  • Kommentar: Warum das Infektionsschutzgesetz kein "Ermächtigungsgesetz" ist (13.19 Uhr)
  • Abstimmung über Infektionsschutzgesetz im Schnellverfahren (07.57 Uhr)
  • Wo sollen Quarantäneverweigerer in Baden-Württemberg untergebracht werden? (14.39 Uhr)
  • Viele Einzelhändler erwarten Einbruch im Weihnachtsgeschäft (12.18 Uhr)
  • Zwei Kindergärten im Landkreis Sigmaringen melden Corona-Fälle (13.51 Uhr)

Das war's für heute. Wir wünschen Ihnen einen schönen Abend und sind morgen Früh auf Schwäbische.de wieder mit einem neuen Corona-Newsblog für Sie da.

++ So berichtet Regio-TV über die aktuelle Corona-Situation (22.05 Uhr)

Vetter-Pharma gehört zu den größten Pharmazulieferern in Deutschland. Die hierbei hergestellten Präparate werden auf der ganzen Welt zur Behandlung von Multipler Sklerose, schwerer rheumatischer Arthritis und Krebs eingesetzt.

Das global operierende Unternehmen unterstützt Arzneimittelhersteller von der frühen Entwicklung neuer Präparate bis hin zur weltweiten Marktversorgung und versucht auch in Pandemie-Zeiten sicher zu stellen, das es zu keinem Lieferengpässen kommt.

Wie das genau aussieht, sehen Sie in der Sendung Chefsache. Zu Gast ist Peter Sölkner, Geschäftsführer und Udo J. Vetter, Vorsitzender des Beirats von Vetter Pharma International GmbH.

Der Präsenz-Unterricht an Schulen stellt Lehrkräfte, Schüler und Eltern vor so manche Herausforderung. Aber für viele von ihnen kommt eine erneute Schließung der Schulen nicht in Frage – die Erfahrungen mit dem Homeschooling aus dem Frühjahr sind noch gegenwärtig.

Die Politik stützt diesen Kurs bisher und will den Betrieb an den Schulen aufrechterhalten. Dazu macht das Kultusministerium eigene Vorschläge, um den steigenden Infektionszahlen beizukommen – etwa mit vorgezogenen Weihnachtsferien.

Die Querdenker-Bewegung hält seit Monaten die Gesellschaft in Atem und stellt die Politik vor neue Herausforderungen. Auswirkungen ganz existenzieller Art hat das Image der Querdenker auf die Firma “Kwerdenker Marketing” aus Gottmadingen im Kreis Konstanz.

Der gleichklingende Firmenname, aber mit KW am Anfang geschrieben, stellt sich nämlich mittlerweile als Auftragskiller dar. Regio TV ist der Sache auf den Grund gegangen.

++ Auch zehn Mitarbeiter sind im Pflegeheim "Haus Catharina" betroffen

(20.28 Uhr) Das Haus Catharina ist zum lokalen Corona-Hotspot geworden. Mittlerweile wurde bei 26 der 28 Bewohner des Argenbühler Pflegeheims eine Infektion bestätigt. Zusätzlich haben sich mindestens zehn Mitarbeiter aus der Pflege infiziert. Der weitere Betrieb des Heimes ist zum jetzigen Zeitpunkt aber nicht in Gefahr.

Angesichts der Dynamik des Geschehens tue man sich mit pauschalen Aussagen zum Zustand der anderen Bewohner auch sehr schwer, so Dennis Wolpert, Sprecher des Trägers der Einrichtung, der Vinzenz von Paul gGmbH.

Mehr dazu lesen Sie hier.

++ Drastische Umsatzeinbußen im Einzelhandel

(20.02 Uhr) Im seit zwei Wochen laufenden Teil-Lockdown dürfen Geschäfte zwar geöffnet bleiben, die Bilanz im Einzelhandel fällt aber trotzdem düster aus. Die Verluste vom Frühjahr sind nicht mehr reinzuholen und auch jetzt zieht es die Menschen nicht in die Innenstädte.  

Diese Bilanz zog der Handelsverband Baden-Württemberg heute bei seiner Online- Jahrespressekonferenz. Der Präsident des Verbands, Hermann Hutter, und Hauptgeschäftsführerin Sabine Hagmann schildern dabei die schwierige Lage der Einzelhändler. Denn, obwohl die Läden geöffnet sind, kaufen die Leute nicht wie erhofft in den Geschäften der Innenstädte ein. Hagmann fordert deshalb finanzielle Unterstützung für die betroffenen Unternehmen.

Nun soll das Weihnachtsgeschäft zumindest für ein wenig die leeren Kassen füllen.

++ Mehr als 3000 Corona-Neuinfektionen in Baden-Württemberg

(19.24 Uhr) In Baden-Württemberg sind innerhalb eines Tages nach Angaben aus dem Landesgesundheitsamt 3062 neue Corona-Infektionen registriert worden. Damit ist die Zahl der nachweislich mit dem Erreger Sars-CoV-2 angesteckten Personen auf 123.923 gestiegen, wie die Behörde am Mittwoch (Stand 16.00 Uhr) mitteilte.

Mehr als 3000 Neuinfektionen innerhalb eines Tages hatte es zuletzt vor knapp zwei Wochen gegeben.

Im Zusammenhang mit dem Virus starben bisher landesweit 2368 Menschen - das waren 36 mehr als am Vortag. Als genesen gelten den Angaben zufolge 78.185 Menschen.

Landesweit ist der Wert für Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen mit 132,0 wieder ganz leicht gestiegen. 

403 schwer Covid-19-Erkrankte befanden sich zuletzt in intensivmedizinischer Behandlung, 216 von ihnen wurden den Angaben zufolge invasiv beatmet — etwa über einen Schlauch.

++ Nach Corona-Ausbruch: Wie das Baienfurter Pflegeheim mit der Situation umgeht

16 Bewohner und zehn Mitarbeiter des Pflegeheims St. Barbara in Baienfurt sind mit dem Coronavirus infiziert – das hat am Mittwoch die Stiftung Liebenau als Betreiberin der Einrichtung bestätigt.

Die Gemeindeverwaltung hatte bereits am Dienstagabend auf Anfrage der „Schwäbischen Zeitung“ von einem Corona-Ausbruch berichtet. Eine solche Situation stellt eine Pflegeeinrichtung vor Herausforderungen, schließlich muss die Pflege der Senioren gewährleistet sein. Zudem zählen ältere Menschen neben chronisch Kranken zur Risikogruppe.

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++ 33 Kinder eines Kindergartens müssen in Quarantäne

(17.25 Uhr) Bei einer Mitarbeiterin des städtischen Kindergartens Hehlestraße in Ehingen liegt aktuell ein positives Corona-Testergebnis vor. Betroffen sind zwei Gruppen mit insgesamt 33 Kindern und vier Mitarbeiterinnen.

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++ Corona-Zahlen steigen im Landkreis Ravensburg erneut deutlich an

(16.27 Uhr) Im Landkreis Ravensburg sind die Corona-Zahlen am Mittwoch erneut deutlich angestiegen: Das Landratsamt meldete 68 Neuerkrankte seit der letzten Meldung am Dienstag. Am selben Tag der Vorwoche waren nur 48 neue Fälle gemeldet worden.

Die meisten Neuinfektionen verzeichnet Bad Waldsee (12), gefolgt von Ravensburg (9) und Wangen (8). In Bad Wurzach wurde im Vergleich zur Vortagesmeldung laut Landratsamt ein Fall zurückgenommen. Inzwischen summiert sich die Zahl der nachweislich Corona-Infizierten im Kreis auf 800. Der bisher höchste gemeldete Anstieg der Fallzahlen pro Tag im Landkreis lag am 6. November bei 73.

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++ Pfizer und Biontech: Corona-Impfstoff zu 95 Prozent wirksam

(15.17 Uhr) Der Corona-Impfstoffkandidat des Mainzer Unternehmens Biontech und des US-Konzerns Pfizer verhindert den Herstellern zufolge 95 Prozent der Covid-19-Erkrankungen. Nach Abschluss der Analysen ihrer letzten klinischen Großstudie könne eine Wirksamkeit von 95 Prozent bestätigt werden, teilten die beiden Firmen am Mittwoch mit. Bei dem Mittel gebe es keine Sicherheitsbedenken.

Pfizer kündigte an, die Notfallzulassung „innerhalb weniger Tage“ bei der US-Arzneimittelbehörde (FDA) zu beantragen.

Die FDA könnte dann bereits im Dezember grünes Licht für die Vermarktung geben, wie ein Vertreter des von der US-Regierung eingesetzten Krisenstabs am Montag mitteilte. „Die Studie ist ein wichtiger Meilenstein in der historischen achtmonatigen Suche nach einem Impfstoff, der diese verheerende Pandemie beenden kann“, erklärte Pfizer-Chef Albert Bourla.

Teilergebnisse der Studie hatten in der vergangenen Woche eine „Wirksamkeit von mehr als 90 Prozent“ bescheinigt. Nach den jüngsten Angaben vom Mittwoch erkrankten 162 Studienteilnehmer, denen ein Placebo verabreicht worden war, am neuartigen Coronavirus. In der Gruppe der mit dem Impfstoff behandelten Probanden erkrankten hingegen nur acht Teilnehmer.

Sollte sich die Wirksamkeit bestätigen, würde das Mittel zu den wirksamsten Impfstoffen überhaupt zählen - vergleichbar mit dem Impfstoff gegen Masern. Als einzig signifikante Nebenwirkungen seien bei einigen Studienteilnehmern Kopfschmerzen und Müdigkeit festgestellt worden, erklärten die Hersteller.

Die USA, die EU und weitere Länder haben bereits hunderte Millionen Dosen des Pfizer-Biontech-Impfstoffs vorbestellt. Das Unternehmen rechnet damit, in diesem Jahr noch 50 Millionen Dosen produzieren zu können.

++ Wo sollen Quarantäneverweigerer in Baden-Württemberg untergebracht werden?

(14.39 Uhr) Was geschieht mit Menschen, die sich trotz Corona-Ansteckung oder Kontakt zu einem Infizierten nicht absondern wollen? Dass sie damit damit nicht durchkommen sollen, darüber besteht Einigkeit. Aber wo und von wem sollen sie untergebracht werden?

Sozialminister Manne Lucha (Grüne) hat mit seinem Vorschlag, hartnäckige Corona-Quarantäneverweigerer auch im Justizvollzugskrankenhaus Hohenasperg zwangsweise unterzubringen, Unmut beim Koalitionspartner CDU ausgelöst.

Was mit den Quarantäneverweigerern passieren könnte, lesen Sie hier.

++ Zwei Kindergärten im Landkreis Sigmaringen melden Corona-Fälle

(13.51 Uhr) Nach einer Infektion einer Erzieherin des Kindergartens Josefsberg sind derzeit insgesamt 13 Kinder und sieben Erzieherinnen in Quarantäne. Der Fall stellt die zweite nachgewiesene Corona-Infektion seit Beginn der Pandemie in einem Sigmaringer Kindergarten dar. Einen weiteren Corona-Fall gibt es im Krauchenwieser Josefskindergarten.

Mehr dazu lesen Sie hier.

++ Kommentar: Warum das Infektionsschutzgesetz kein "Ermächtigungsgesetz" ist 

(13.19 Uhr) Rechte und Corona-Leugner behaupten, der Bundesrepublik stehe eine Art Nazi-Gesetz ins Haus. Das ist Unsinn, kommentiert Schwäbische-Redakteurin Katja Korf. Trotzdem nimmt das Infektionsschutzgesetz den Rechtsstaat nicht ernst genug. Den Kommentar lesen Sie hier:

++ Viele Einzelhändler erwarten Einbruch im Weihnachtsgeschäft

(12.18 Uhr) Eine deutliche Mehrheit der Einzelhändler in Baden-Württemberg erwartet einer Umfrage zufolge im anstehenden Weihnachtsgeschäft coronabedingt hohe Umsatzeinbußen.

Ein Zehntel der befragten Betriebe rechnet laut der am Mittwoch in Stuttgart vorgestellten Erhebung des Handelsverbands Baden-Württemberg bei den Warenverkäufen in den Wochen vor Weihnachten sogar mit einem Einbruch von mehr als 50 Prozent im Vergleich zu normalen Zeiten. 39 Prozent der Betriebe gehen von Erlösrückgängen zwischen 30 und 50 Prozent aus, weitere 28 Prozent erwarten Einbußen zwischen 10 und 30 Prozent.

Mehr dazu lesen Sie hier.

++ Schlagersänger Michael Wendler kritisiert Corona-Politik als „verfassungswidrig und kriminell“

(11.20 Uhr) Schlagersänger Michael Wendler hat sich erneut mit scharfer Kritik an der Bundesregierung und deren Corona-Politik zu Wort gemeldet. Er halte die Pandemie-Maßnahmen der Regierung für „verfassungswidrig und kriminell“, sagte der 48-Jährige.

Freiheitsrechte würden eingeschränkt, „das Grundgesetz mit Füßen getreten“. Wendler wiederholte seine Behauptung, Deutschland wolle eine Impfpflicht einführen. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat immer wieder betont, dass es eine solche Impfpflicht nicht geben werde.

++ Verwaltungsgericht Karlsruhe pocht auf Maskenpflicht bei Demo

(10.32 Uhr) Das Verwaltungsgericht Karlsruhe hat einen Antrag gegen das Tragen von Mund-Nasen-Bedeckungen bei Demonstrationen abgelehnt. Angesichts der derzeit bundesweit beschleunigt ansteigenden Zahlen an Corona-Infektionen, Ausbrüchen in Alten- und Pflegeheimen sowie Patienten, die auf Intensivstationen behandelt werden, sei das nicht verhältnismäßig, entschied die 5. Kammer laut Mitteilung vom Mittwoch (Az.: 5 K 4651/20).

Die Auflage, bei Demos grundsätzlich eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, sei ein geringfügiger Eingriff, hieß es. Er vereitle den Zweck der Veranstaltung nicht, sondern ermögliche ihn im Gegenteil angesichts des Infektionsgeschehens und sei damit auch unter Berücksichtigung des besonderen verfassungsrechtlichen Schutzes der Versammlungsfreiheit gerechtfertigt. Gegen den Beschluss von Freitag kann binnen zwei Wochen nach Zustellung Beschwerde zum Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg eingelegt werden.

Die Leiterin zweier Demos zum Thema „Grundgesetz/Grundrechte/Gegen die Maskenpflicht“ in der Gemeinde Rauenberg (Rhein-Neckar-Kreis) hatte den Antrag eingestellt.

++ 17.561 neue Corona-Neuinfektionen in Deutschland

(09.22 Uhr) In Deutschland haben die Gesundheitsämter dem Robert Koch-Institut (RKI) 17.561 neue Corona-Infektionen binnen 24 Stunden gemeldet.

Das sind knapp 1000 Fälle weniger als vor einer Woche, wie aus Angaben des RKI vom Mittwochmorgen hervorgeht. Am vergangenen Mittwoch hatte die Zahl gemeldeter Neuinfektionen bei 18.487 gelegen. Auch am Montag und Dienstag war der Wert niedriger als der Vorwochenwert. Der Höchststand war am vergangenen Freitag mit 23.542 gemeldeten Fällen erreicht worden.

Das RKI zählt seit Beginn der Pandemie insgesamt 833.307 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland (Stand: 18. 11., 00.00 Uhr). Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus stieg bis Mittwoch um 305 auf insgesamt 13.119. Das RKI schätzt, dass rund 546.500 Menschen inzwischen genesen sind.

Das sogenannte Sieben-Tage-R lag laut RKI-Lagebericht vom Dienstagabend bei 0,97 (Vortag: 0,97). Das heißt, dass 100 Infizierte rechnerisch knapp 100 weitere Menschen anstecken. Der Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab.

++ Abstimmung über Infektionsschutzgesetz im Schnellverfahren

(07.57 Uhr) Im Schnellverfahren soll die Neufassung des Infektionsschutzgesetzes an diesem Mittwoch durch Bundestag und Bundesrat gehen.

Ziel der Änderung ist es vor allem, bislang von der Regierung per Verordnung erlassene Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung gesetzlich zu untermauern und damit mehr Rechtssicherheit zu schaffen. Um 12 Uhr wird der Bundestag in zweiter und dritter Lesung über den Entwurf der Koalitionsfraktionen CDU/CSU und SPD beraten und anschließend abstimmen.

Der Bundesrat wird dann um 15 Uhr in einer Sondersitzung ebenfalls darüber entscheiden. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier wird das Gesetz möglicherweise noch am selben Tag ausfertigen, so dass es in Kraft treten kann.

Mehr dazu lesen Sie hier: Was geplant ist, warum Kritiker schimpfen

++ Milliardenspritze für Autobranche - E-Kaufprämie bis 2025

(06.21 Uhr) Eine neue Milliardenspritze des Bundes soll die deutsche Autoindustrie durch die Corona-Krise tragen und den Wandel zu klimaschonenderen Fahrzeugen beschleunigen.

Insgesamt sind drei Milliarden Euro zusätzlich vorgesehen, wie die Bundesregierung anlässlich eines Spitzengesprächs von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) mit Branchenvertretern am Dienstagabend mitteilte. Jeweils eine Milliarde Euro sind demnach für drei Kernpunkte vorgesehen.

Der Autobranche wird geholfen.
Der Autobranche wird geholfen. (Foto: Martin Gerten / DPA)

Erhöhte Kaufanreize für Elektroautos sollen bis Ende 2025 verlängert werden. Ein Abwrackprogramm soll einen Austausch alter Lkw gegen sauberere Laster fördern. Zudem soll ein „Zukunftsfonds Automobilindustrie“ den Wandel des zentralen Industriezweigs längerfristig unterstützen.

Mehr dazu lesen Sie hier.

Das waren die letzten Meldungen vom Dienstag

++ Kretschmann stellt Ergebnisse aus Beratungen vor

Bei der Landespressekonferenz in Stuttgart hat Winfried Kretschmann heute die Beschlüsse der Ministerpräsidentenkonferenz mit Kanzlerin Merkel vorgestellt.

++ Mehr als 2100 Corona-Neuinfektionen in Baden-Württemberg — 36 weitere Tote

(18.19 Uhr) In Baden-Württemberg sind innerhalb eines Tages nach Angaben aus dem Landesgesundheitsamt 2135 neue Corona-Infektionen registriert worden. Damit ist die Zahl der nachweislich mit dem Erreger Sars-CoV-2 angesteckten Personen auf mehr als 120.800 gestiegen, wie die Behörde am Dienstag (Stand 16.00 Uhr) mitteilte.

Am Montag gab es gut 1700 Neuinfektionen, am Dienstag vor einer Woche waren es gut 2400 gewesen. Im Zusammenhang mit dem Virus starben bisher landesweit 2332 Menschen — das waren 36 mehr als am Vortag. Als genesen gelten den Angaben zufolge 76.246 Menschen.

Landesweit ist der Wert für Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen mit 131,6 leicht gesunken. Alle 44 Stadt- und Landkreise in Baden-Württemberg liegen weiter über dem Grenzwert von 50, ab dem ein Kreis als Risikogebiet gilt.

++ Wöchentlich mehr als 1000 verschobene Operationen wegen Corona

(18.05 Uhr) In Krankenhäusern im Südwesten werden aktuell über 1000 nicht dringend notwendige Operationen wegen der Corona-Pandemie verschoben. Das teilte eine Sprecherin der Baden-Württembergischen Krankenhausgesellschaft (BWKG) auf Anfrage mit. So sollen Betten für schwer erkrankte Corona-Patienten verfügbar bleiben. Zuvor berichteten die „Heilbronner Stimme“ und der „Mannheimer Morgen“.

404 Menschen, bei denen zuvor eine Infektion mit dem Virus festgestellt wurde, werden aktuell auf Intensivstationen in Baden-Württemberg behandelt. 54 Prozent — 221 Patienten — davon werden invasiv beatmet, so die Sprecherin der BWKG. Von 3011 im Südwesten verfügbaren Intensivbetten seien noch 689 frei.

+++ Hier geht's zum gesamten Corona-Newsblog von Dienstag +++

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