Corona-Newsblog: Strengere Corona-Regeln in Baden-Württemberg verzögern sich

Digital-Redakteur
Crossmedia Volontär
Agence France-Presse
Deutsche Presse-Agentur

Die wichtigsten Nachrichten und aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus im Newsblog mit Fokus auf Deutschland und Schwerpunkt auf den Südwesten.

Aktuelle Zahlen des RKI¹: 

  • Aktuell nachgewiesene Infizierte Baden-Württemberg: ca. 20.500 (543.339 Gesamt – ca. 512.300 Genesene - 10.524 Verstorbene)
  • Todesfälle Baden-Württemberg: 10.524
  • Sieben-Tage-Inzidenz Baden-Württemberg: 93,3
  • Aktuell nachgewiesene Infizierte Deutschland: ca. 156.500 (4.059.081 Gesamt – ca. 3.810.100 Genesene - 92.553 Todesfälle)
  • Todesfälle: 92.553
  • Sieben-Tage-Inzidenz Deutschland: 83,8

Das Wichtigste auf einen Blick: 

  • 1746 neue Corona-Fälle innerhalb eines Tages im Südwesten (18.49 Uhr)
  • Strengere Corona-Regeln in Baden-Württemberg verzögern sich (17.22 Uhr)
  • Kreta und Korsika ab Sonntag keine Corona-Hochrisikogebiete mehr (16.05 Uhr)

Das war's für heute, morgen gibt es wieder alle Entwicklungen zur Pandemie hier im Newsblog.

++ Weitere Besserung der Corona-Lage in Italien

(19.45 Uhr) Die Corona-Infektionslage in Italien hat sich in der vergangenen Woche weiter gebessert. Der Sieben-Tage-Inzidenzwert sank von landesweit durchschnittlich 74 Fällen je 100 000 Einwohner auf 64 Fälle, wie das Gesundheitsministerium im wöchentlichen Bericht über die Corona-Lage am Freitag in Rom mitteilte. Die Gesundheitsexperten gaben für Friaul-Julisch Venetien, die Lombardei und die Autonome Provinz Bozen/Südtirol ein moderates Infektionsrisiko aus. In den übrigen Regionen galt demnach eine niedrige Gefahr.

In den Krankenhäusern stieg der Anteil der Covid-19-Patienten auf den Intensiv- und Krankenstationen. Landesweit lag er in der Intensivmedizin bei durchschnittlich rund sechs Prozent.

++ 1746 neue Corona-Fälle innerhalb eines Tages im Südwesten

(18.49 Uhr)  Im Südwesten haben sich im Vergleich zum Vortag 1746 Menschen neu mit dem Coronavirus angesteckt. Damit beträgt die Zahl der Infektionsfälle in Baden-Württemberg seit Beginn der Pandemie nun 545 270, wie das Landesgesundheitsamt in Stuttgart am Freitag mitteilte. Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz betrug 93,4.

Sechs neue Todesfälle und damit mittlerweile 10 531 Tote in Verbindung mit dem Virus verzeichnete die Behörde. Die Neuinfektionen verteilen sich weiter sehr unterschiedlich zwischen Geimpften und Ungeimpften. Bei Menschen mit vollständigem Corona-Impfschutz betrug die Inzidenz zuletzt 18,7. Für Menschen ohne jegliche oder mit unvollständiger Impfung sowie ohne Angaben zum Impfstatus gab die Behörde die Inzidenz mit 208,8 an.

++ Strengere Corona-Regeln in Baden-Württemberg verzögern sich

(17.22 Uhr) Die angekündigten strengeren Corona-Maßnahmen in Baden-Württemberg verzögern sich. Das Land werde die überarbeitete Corona-Verordnung im Laufe der kommenden Woche verkünden, teilte ein Sprecher des Sozialministeriums am Freitag in Stuttgart mit.

Ursprünglich waren die strengeren Maßnahmen für das Wochenende angekündigt worden und sollten am Montag in Kraft treten. Grund für die Verzögerung ist demnach die Abhängigkeit der Landes-Regeln vom neuen Infektionsschutzgesetz des Bundes. Dieses trete voraussichtlich erst ab Mitte nächster Woche in Kraft, hieß es. Die derzeit geltende Corona-Verordnung solle für einen Übergangszeitraum verlängert werden.

++ Video: Elternvertreter kritisieren Sonderweg in BW bei Quarantäne

(17.06 Uhr) Auch, wenn diese Woche noch Ferien waren- die Diskussionen um einen angemessenen Infektionsschutz in den Schulen laufen auf Hochtouren. Baden-Württemberg hat sich entschieden bei den Lockerungen einen Schritt weiter zu gehen. Schüler, die Kontakt zu infizierten Mitschülern hatten müssen nicht in Quarantäne, es genügt, wenn sie sich fünf Tage lang testen. Die Lehrergewerkschaft, das Kultusministerium, Schulen und Eltern- alle melden sich zu Wort. Mit unterschiedlichen Auffassungen. Der Gesamtelternbeirat sieht die geplanten Maßnahmen jedenfalls kritisch.

++ Kreta und Korsika ab Sonntag keine Corona-Hochrisikogebiete mehr

(16.05 Uhr) Die Bundesregierung streicht die bei Urlaubern beliebten Inseln Kreta und Korsika ab Sonntag von der Liste der Corona-Hochrisikogebiete. In Frankreich bleiben damit nur noch die Region Provence-Alpes-Côte d'Azur und einige Überseegebiete auf der Liste, wie das Robert Koch-Institut (RKI) am Freitag mitteilte. Griechenland verschwindet damit komplett von der Liste der Hochrisikogebiete.

++ Bundesrat stimmt Impf-Abfrage durch bestimmte Arbeitgeber zu

(13.38 Uhr) Beschäftigte in Kitas, Schulen und Pflegeheimen sollen künftig von ihren Arbeitgebern gefragt werden dürfen, ob sie geimpft sind oder ob sie Corona schon hatten. Normalerweise dürfen Gesundheitsdaten von Beschäftigten nicht abgefragt werden. Im Gesundheitswesen sind allerdings bereits Ausnahmen möglich.

Nun soll dies auf Kitas, Schulen und Pflegeheime ausgeweitet werden, allerdings nur solange eine „epidemische Lage von nationaler Tragweite“ gilt, über die im Bundestag alle drei Monate neu abgestimmt wird.

Begründung für die Ausweitung: In den Einrichtungen würden besonders verletzliche Personengruppen betreut, zudem wären wegen der räumlichen Nähe zahlreiche Menschen einem Infektionsrisiko ausgesetzt. Die Impfstatusabfrage soll beispielsweise bei der Erstellung von Dienstplänen helfen.

++ Ostalbkreis startet Drittimpfung in Heimen

(12.33 Uhr) „Es ist von großer Bedeutung, die vulnerablen Gruppen in unsere Gesellschaft zu schützen“, betont Landrat Joachim Bläse.

Deshalb wurden bereits vor drei Wochen die Alten- und Pflegeheime im Ostalbkreis angeschrieben, um den Bedarf der Impfungen zu ermitteln. Das ist das Ergebnis: 31 von 58 Alten- und Pflegeheimen sowie Senioren-Wohngemeinschaften wollen, dass Mobile Impfteams ins Haus kommen. 21 Einrichtungen impfen die Gruppen durch ihre Haus- und Heimärzte. Mit den übrigen Einrichtungen steht das Landratsamt in engem Kontakt, um auch kurzfristig impfen können.

Die Drittimpfungen sollen im September erfolgen – nach vorheriger ärztlicher Aufklärung und auf eigenen Wunsch. Im Kreisimpfzentrum bekommen die berechtigten Personengruppen auch eine Auffrischimpfung. Dieses Angebot haben seit 1. September 20 bis 40 Menschen pro Tag wahrgenommen.

+++ Einen ausführlichen Bericht zur Drittimpfung im Ostalbkreis lesen Sie hier +++

++ Stiko empfiehlt Corona-Impfung für Schwangere und Stillende

(10.48 Uhr) Die Ständige Impfkommission (Stiko) hat sich generell für eine Corona-Impfung von Schwangeren und Stillenden ausgesprochen. „Nach eingehender Beratung und Bewertung der vorhandenen Evidenz“ empfehle die Stiko eine Impfung für Schwangere ab dem zweiten Schwangerschaftsdrittel und für Stillende mit zwei Dosen eines mRNA-Impfstoffs, teilte das Robert Koch-Institut (RKI) am Freitag mit. Der Beschlussentwurf der Empfehlung muss nun noch in ein sogenanntes Stellungnahmeverfahren mit den Bundesländern und beteiligten Fachkreisen, ist also noch keine endgültige Empfehlung.

+++ Mehr dazu lesen Sie hier +++

++ Biontech will Impfstoff-Zulassung für Kinder bald beantragen

(09.24 Uhr) Biontech will in den kommenden Wochen die Zulassung seines Corona-Impfstoffs auch für Kinder im Alter zwischen fünf und elf Jahren beantragen. Dazu würden die Ergebnisse einer Studie den Behörden weltweit, „auch hier in Europa“, vorgelegt, sagte die medizinische Geschäftsführerin und Biontech-Mitgründerin Özlem Türeci dem „Spiegel“.

Wir bereiten bereits die Produktion vor. Der Impfstoff ist derselbe, aber weniger hoch dosiert, und es muss weniger abgefüllt werden.

Die Studienergebnisse liegen laut Biontech vor und müssten nur noch für die Zulassungsbehörden aufbereitet werden. „Es sieht gut aus, alles läuft nach Plan“, sagte Biontech-Chef Ugur Sahin dem „Spiegel“. Bis Ende des Jahres würden auch die Studiendaten zu den jüngeren Kindern ab sechs Monaten erwartet.

Zugleich fordern die beiden Biontech-Gründer dazu auf, alles daranzusetzen, in den kommenden Wochen noch unentschiedene Menschen von einer Impfung zu überzeugen. „Noch bleiben uns als Gesellschaft etwa 60 Tage Zeit, um einen harten Winter zu vermeiden“, sagte Sahin. „Wir sollten das uns Mögliche tun, in diesen knapp zwei Monaten so viele Menschen wie möglich zu mobilisieren.“

++ Holetschek fordert: Kein Ausgleich für Lohnausfall bei Ungeimpften

(07.44 Uhr) Ungeimpfte sollen aus Sicht von Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) keinen Anspruch mehr auf eine Entschädigung haben, wenn sie in Quarantäne müssen. „Wenn die Impfung zumutbar ist und nicht gesundheitliche Gründe dagegen sprechen, dann gibt es irgendwann auch keinen Grund mehr, dass diese Verdienstausfallentschädigung letztlich vom Steuerzahler wieder gezahlt wird“, sagte er am Donnerstagabend in der Sendung „Maybrit Illner“ im ZDF. In Bayern seien das insgesamt bislang schon 83 Millionen Euro gewesen.

Nach dem Infektionsschutzgesetz sei das derzeit rechtlich schon möglich, betonte er. Nicht nur in Bayern wird darüber diskutiert, Nicht-Geimpften Verdienstausfälle, nicht mehr vom Staat aus auszugleichen, die wegen Quarantäne entstehen.

Baden-Württemberg hatte dies bereits angekündigt — und laut Gesundheitsministerium sei davon auszugehen, dass bis 15. September jeder eine Impfmöglichkeit gehabt haben werde. In Rheinland-Pfalz soll dies zum 1. Oktober umgesetzt werden, wie das Gesundheitsministerium am Donnerstag mitteilte.

Wenn jemand sich nicht gegen eine Corona-Infektion impfen lassen wolle, dürfe das „nicht zulasten der Gesellschaft gehen“, sagte Holetschek im ZDF.

Wir müssen einfach auch konsequent sein.

++ Landesamt erwartet deutlich steigende Corona-Fallzahlen bei Schülern 

(06.10 Uhr) Das Landesgesundheitsamt (LGA) rechnet nach dem Beginn des neuen Schuljahrs mit deutlichen steigenden Corona-Fallzahlen im Südwesten. „Es ist zu erwarten, dass die Inzidenz nach dem Beginn des neuen Schuljahres etwa in der Altersgruppe der 12- bis 17-Jährigen deutlich steigen wird“, sagte der Leiter des Referats für Gesundheitsschutz und Epidemiologie, Stefan Brockmann, der Deutschen Presse-Agentur.

Die Inzidenz bei den Jüngeren dürfte deutlich höher ausfallen als im Rest der Bevölkerung.

Man schaue mit Zunahme der Impfungen aber bewusst nicht mehr nur auf die Inzidenz, sagte der Chef-Virologe. Zugleich habe man sich das Ziel gesetzt, dass es keine Schulschließungen mehr geben soll. Baden-Württemberg habe den Vorteil, dass die Schulferien in anderen Bundesländern bereits beendet seien und man beobachten könne, wie sich die Infektionszahlen dort entwickeln, um im Südwesten entsprechend zu handeln, sagte Brockmann.

Doch auch beim Rest der Bevölkerung rechnet der Experte wieder mit mehr Ansteckungen. Je herbstlicher es werde, und somit wieder mehr in Innenräume stattfinde, desto mehr müsse man mit höheren Corona-Fallzahlen rechnen. Deshalb bleiben das Impfen und die Hygienekonzepte aus Sicht Brockmanns die wichtigsten Mittel im Kampf gegen das Virus.

Im Herbst dürfte es auch in den Unternehmen wieder mehr Corona-Infektionen geben. „Wir beobachten den ganzen Sommer über schon, dass der Arbeitsplatz eine große Rolle bei der Übertragung des Virus spielt.“ Mit Blick auf mögliche Übertragungswege hält der Chef-Virologe es deshalb für vorteilhaft, wenn Firmen den Impfstatus von Beschäftigten abfragen können.

Angesichts weiter steigender Fallzahlen rücken beim LGA auch die Fälle von Menschen mit Spätfolgen einer Covid-19-Erkrankung, sogenannte Long-Covid-Fälle, stärker in den Fokus. „Aufgrund der großen Anzahl an Menschen, die von „Long Covid“ betroffen sind, muss dies auch Einfluss auf unser Handeln in dieser Pandemie haben“, sagte Brockmann. Noch immer sei vieles beim Thema „Long Covid“ unbekannt. Dazu komme, dass es für „Long Covid“-Fälle keine Meldepflicht gebe. Man sehe diese Fälle erst drei bis sechs Monate nach einer Infektion. „Zugleich beobachten wir, dass die Zahl der Fälle weiter steigt.“

++ RKI registriert 12 969 Neuinfektionen — Inzidenz bei 83,8

(06.00 Uhr) Die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen ist wieder etwas angestiegen. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Freitagmorgen lag sie bei 83,8 — am Vortag hatte der Wert bei 83,5 gelegen, vor einer Woche bei 80,2. Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 12 969 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 04.28 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche hatte der Wert bei 14 251 Ansteckungen gelegen.

Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 55 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 45 Todesfälle gewesen. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 4 059 081 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Donnerstag mit 1,89 an (Vortag 1,79). Ein bundesweiter Schwellenwert, ab wann die Lage kritisch zu sehen ist, ist für die Hospitalisierungs-Inzidenz unter anderem wegen großer regionaler Unterschiede nicht vorgesehen. Der bisherige Höchstwert lag um die Weihnachtszeit bei rund 15,5.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 3 810 100 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 92 553.

Das waren die letzten Meldungen am Donnerstag:

++ Stiko will sich zur Impfung von Schwangeren äußern

(17.43 Uhr) Die Ständige Impfkommission (Stiko) will sich am Freitagvormittag erneut zur Impfung von Schwangeren äußern. Dabei könnte sich das Expertengremium generell für eine Impfung von werdenden Müttern aussprechen – sicher ist das aber nicht. Der Beschlussentwurf einer solchen Empfehlung müsste dann erst noch in ein sogenanntes Stellungnahmeverfahren.

++ Aiwanger: Bayern soll sich bei Abstimmung über Impfauskunft enthalten

(15.52 Uhr) Bayerns Vize-Ministerpräsident Hubert Aiwanger fordert, dass sich Bayern bei der Bundesratsabstimmung am Freitag über das Gesetz zur Impfauskunft enthält. Er selbst lehne das Gesetz ab und werde nicht zustimmen, sagte der Freie-Wähler-Chef der Münchner "Abendzeitung". "Für mich ist das eine Impfpflicht durch die Hintertüre, weil es bedeutet, dass eine Pflegekraft oder Erzieherin eventuell nicht eingestellt wird, wenn sie nicht geimpft ist."

Aiwanger, der selbst bisher nicht geimpft ist, will lieber eine 3G-Lösung. Wenn sich eine Erzieherin jeden Tag testen lasse, erfülle sie auch die Sicherheitsvorkehrungen, um mit Kindern umzugehen. "Und im Pflegebereich haben wir ohnehin Personalknappheit. "

++ WHO: Afrika bekommt 25 Prozent weniger Corona-Impfstoffe als geplant

(15.39 Uhr) Afrika wird bis Ende des Jahres 25 Prozent weniger Corona-Impfstoffdosen erhalten als geplant. Das sagte die Regionaldirektorin der Weltgesundheitsorganisation WHO, Matshidiso Moeti. Die internationale Hilfsinitiative Covax habe ihre prognostizierten Lieferzahlen für 2021 um ein Viertel nach unten korrigieren müssen, sagte Moeti. Grund dafür sei unter anderem die Einführung von Auffrischimpfungen und das Horten von Impfstoffdosen in einigen Ländern sowie die Priorisierung bilateraler Abkommen vor internationaler Solidarität, so die Regionaldirektorin.

Zudem sei es höchst bedauerlich, dass in den USA seit März 15 Millionen abgelaufene Dosen der Vakzine weggeworfen worden seien, sagte Moeti. Mit diesen Dosen hätten beispielsweise alle Menschen über 18 Jahren in Liberia, Mauretanien und Gambia geimpft werden können. Reichere Länder „sollten bedenken, dass weltweit hohe Impfraten, einschließlich in Afrika, auch weniger Varianten für den Rest der Welt bedeuten“, sagte Moeti.

+++ Hier geht es zum Corona-Newsblog vom Donnerstag +++

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