Corona-Newsblog: CDU-Fraktion will Schulchöre und Theater nach Ferien wieder erlauben

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Agence France-Presse
Deutsche Presse-Agentur

Die wichtigsten Nachrichten und aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus im Newsblog mit Fokus auf Deutschland und Schwerpunkt auf den Südwesten.

Aktuelle Zahlen des RKI¹: 

  • Aktuell nachgewiesene Infizierte Baden-Württemberg: ca. 1.700 (502.857 Gesamt - ca. 490.800 Genesene - 10.346 Verstorbene)
  • Todesfälle Baden-Württemberg: 10.346
  • Sieben-Tage-Inzidenz Baden-Württemberg: 9,5
  • Aktuell nachgewiesene Infizierte Deutschland: ca. 14.000 (3.746.410 Gesamt - ca. 3.641.000 Genesene - 91.397 Todesfälle)
  • Sieben-Tage-Inzidenz Deutschland: 10,9

Das Wichtigste auf einen Blick: 

  • Ulmer Forscher: Corona-Spätfolgen sind vielfach Organschäden (06.15 Uhr)
  • Deutschland steuert auf Überangebot an Corona-Impfstoff zu (12.30 Uhr)
  • RKI registriert 1183 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 10,9 (06.00 Uhr)

++ Corona-Zahlen auf Mallorca steigen weiter

(20.14 Uhr) Die Corona-Zahlen auf Mallorca als liebster Ferieninsel der Deutschen sind weiter angestiegen. Die Zahl der Neuinfektionen je 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen wurde nach aktuellen Angaben des spanischen Gesundheitsministeriums vom Dienstagabend mit 335 angegeben. Am Vortag hatte der Wert bei 310, vergangenen Freitag jedoch noch bei 270 gelegen.

Im Corona-Hotspot Katalonien mit der Touristenmetropole Barcelona gingen die Zahlen hingegen erstmals wieder leicht zurück. Die Sieben-Tage-Inzidenz sank von 612 am Montag auf 579 am Dienstag. Alle Daten, auch die für ganz Spanien mit 327, liegen allerdings weit über der Marke von 200, ab der Deutschland eine Region oder ein ganzes Land zum Hochinzidenzgebiet erklären kann. Dann kommt auf Rückkehrer, die nicht vollständig geimpft oder von Corona genesen sind, eine Quarantäne von mindestens fünf Tagen zu.

Da die Corona-Zahlen vor allem durch die vielen Infektionen junger, meist noch ungeimpfter Menschen stark angestiegen sind, will die Regionalregierung der Balearen, zu denen neben Mallorca auch Menorca, Ibiza und Formentera gehören, das Nachtleben ab dem Wochenende stark einschränken. Vor allem die sogenannten Botellones, Partys im Freien mit viel Alkohol, sollen verhindert werden, indem Strände und Parks zwischen 01.00 und 06.00 Uhr geschlossen werden und in der Zeit auch nur Treffen von Menschen aus demselben Haushalt erlaubt sein sollen.

Allerdings muss die Justiz noch grünes Licht geben, was nicht als sicher galt. In Navarra, wo die Sieben-Tage-Inzidenz bei fast 537 lag, lehnte das Oberste Landesgericht am Dienstag einen Antrag der Regionalregierung ab, eine nächtliche Ausgehsperre zu verhängen. In Katalonien und Valencia hatte die Justiz das jedoch zuvor erlaubt.

Notizblock

++ Folgenschwere Panne bei Impfarzt Kröner

(16.58 Uhr) Tausende Impfungen könnten unwirksam sein. Das hat der Hausarzt, zu dem Menschen aus dem ganzen Land kamen, auf seiner Webseite bekannt gegeben. Nicht nur Corona-Impfungen sind betroffen.

Mehr dazu erfahren Sie hier. 

++ CDU-Fraktion will Schulchöre und Theater nach Ferien wieder erlauben

(16.00 Uhr) Chöre und Schultheater sollten trotz andauernder Corona-Pandemie aus Sicht der CDU-Fraktion im kommenden Schuljahr wieder ermöglicht werden. „Die Schule ist ein sozialer Ort“, sagte der bildungspolitische Sprecher der Landtagsfraktion, Alexander Becker, der Deutschen Presse-Agentur. „Darum ist es wichtig, dass etwa Arbeitsgemeinschaften, Chöre, Schultheater oder Sport im Regelbetrieb stattfinden können.“

Ein Ausfall dieser Angebote im dritten Schuljahr in Folge würde den Kindern erheblich schaden, warnte Becker. Bei konsequenter Einhaltung der Vorsichtsmaßnahmen sei auch das Singen im Unterricht oder im Chor möglich. „Wir haben mit PCR-Pooltests und CO2-Ampeln geeignete Instrumente an der Hand, um die Sicherheit im Klassenraum zu gewährleisten.“

Trotz der Gefahr einer vierten Corona-Welle im Herbst geht Kultusministerin Theresa Schopper (Grüne) davon aus, dass es nach den Sommerferien wieder Präsenzpflicht an den Schulen gibt. Die Kultusministerin hatte vergangene Woche zudem angekündigt, dass im kommenden Schuljahr auch wieder mehr Zusatzangebote möglich sein sollen. Derzeit prüfe man, ob zum Beispiel Chöre, Theater-AG oder Jugend trainiert für Olympia wieder zugelassen werden.

++ Mitteleuropäische Staaten wollen Corona-Maßnahmen koordinieren

(14.53 Uhr)  Fünf Staaten Mitteleuropas wollen ihren Kampf gegen die Corona-Pandemie stärker koordinieren. Das beschlossen die Außenminister von Österreich, Tschechien, Ungarn, Slowenien und der Slowakei am Dienstag bei einem Treffen im tschechischen Melnik bei Prag. Ziel sei es, sich nicht gegenseitig mit einseitigen Maßnahmen zu überraschen, sagte der tschechische Gastgeber Jakub Kulhanek. Zugleich betonte er, dass man angesichts neuer Virusvarianten achtsam bleiben müsse.

Alle fünf Politiker betonten die Wichtigkeit der Impfkampagnen. Die Pandemie sei noch nicht zu Ende, mahnte der österreichische Chefdiplomat Alexander Schallenberg. Sein ungarischer Kollege Peter Szijjarto warnte in diesem Zusammenhang vor „Fake News“: Wer Falschinformationen über die Impfung in Umlauf bringe, sei unmittelbar für die Opfer einer vierten Corona-Welle verantwortlich. Das erste Außenministertreffen im sogenannten C5-Format, auch Central5 genannt, fand vor einem Jahr in Wien statt.

++ Deutschland steuert auf Überangebot an Corona-Impfstoff zu

(12.30 Uhr) Mehr als ein halbes Jahr nach Start der Corona-Impfungen steuert Deutschland auf ein Überangebot an Impfstoff zu. Die Verfügbarkeit an Impfstoffen werde die Nachfrage schon bald „deutlich“ übersteigen, stellten die Gesundheitsministerinnen und -minister von Bund und Ländern am Montag in einem Beschluss nach einer Videoschalte fest. „Ein Rückgang der Nachfrage ist sowohl in den Impfzentren als auch in den Arztpraxen und bei den Betriebsärzten zu verzeichnen.“

Für den Erfolg der Impfkampagne sei aber eine möglichst hohe Impfquote entscheidend. 46,4 Prozent der Menschen in Deutschland sind mittlerweile vollständig geimpft. 59,9 Prozent haben mindestens eine Dosis. 

„Bund und Länder werden ihre Bemühungen noch einmal verstärken, um gezielt diejenigen Menschen mit einem Impfangebot zu erreichen, die sich bisher nicht für eine Impfung entschieden haben“, so die Gesundheitsministerkonferenz. Wie bereits angekündigt soll die laufende Impfkampagne verstärkt werden.

Mobile Teams würden etwa auf Marktplätze, nahe Kirchen, Supermärkten, Einkaufshäusern sowie Kultur-, Sport- und Freizeitaktivitäten zusätzliche niedrigschwellige Angebote machen. Die Logistik rund um die Impfstofflieferungen soll flexibler werden. 

Bund und Länder bekräftigen: „Die anstehenden Lieferungen bis Ende Juli ermöglichen es, jedem impfwilligen Erwachsenen zeitnah ein Impfangebot in Form einer ersten Impfung machen zu können.“ Außerdem planen sie eine verstärkte Weitergabe an andere Länder. „Der Verwurf von Impfstoffen muss auf ein Minimum begrenzt werden“, heißt es in ihrem Beschluss. „Der Bund wird Impfstoffe, die in der nationalen Impfkampagne nicht zum Einsatz kommen und deren Lagerhaltung eine Weitergabe zulassen, Drittstaaten durch Impfstoffspenden zur Verfügung stellen.“

Das Bundesgesundheitsministerium werde zeitnah einen logistischen Prozess auf den Weg bringen, um in den Verteilzentren der Länder gelagerte Impfstoffe dort abzuholen. Geklärt werden solle, wie mit schon ausgelieferten Impfstoffen umgegangen werde.

++ Ärztechef warnt vor übereilten Corona-Lockerungen

(09.30 Uhr) Der Vorsitzende des Weltärztebundes, Frank Ulrich Montgomery, hat davor gewarnt, die Corona-Beschränkungen in Deutschland auf einen Schlag aufzuheben. „Momentan verdoppelt sich die Zahl der Infizierten im Wochenrhythmus. Jetzt die Einschränkungen unserer Kontakte einfach fallen zu lassen und „alles zu öffnen“ wäre brandgefährlich“, sagte Montgomery den Zeitungen der Funke Mediengruppe.

Wer dies tue, riskiere den Einstieg in die vierte Welle. Es müsse stattdessen schrittweise und kontrolliert vorgegangen werden: „nicht gleich alles aufmachen, (...) sondern nach und nach mehr Kontakte zulassen“, sagte Montgomery mit Blick auf England.

Trotz steigender Infektionszahlen hat England am Montag fast alle Corona-Maßnahmen aufgehoben. Sowohl die Pflicht zum Tragen von Masken als auch Abstandsregeln und zahlenmäßige Beschränkungen für Veranstaltungen in Innenräumen gelten künftig nicht mehr.

Es seien hoffnungsfrohe Botschaften, dass die Therapien sich verbessert hätten, Intensivstationen mehr Erfahrung hätten und Geimpfte weniger schwere Verläufe erleben würden, sagte Montgomery. „Aber vergessen wir nicht, wie trügerisch die Infektionszahlen im letzten Sommer daherkommen und welche destruktive Kraft das Virus danach entwickelte.“ Die vierte Welle werde kommen - „ob als leises Plätschern oder als wilde Brandung - das hängt von uns ab.“

++ Ulmer Forschungsprojekt: Corona-Spätfolgen sind vielfach Organschäden

(06.20 Uhr) Ein Forschungsprojekt der Universitätsklinik Ulm zu Corona-Spätfolgen hat bislang bei etwa jedem fünften seiner Patienten Organschäden festgestellt. „Wir hatten bislang rund 250 Patienten. 20 Prozent von ihnen haben Organschäden“, sagte Dominik Buckert, betreuender Oberarzt der Spezialambulanz für Covid-Spätfolgen an Lunge, Herz und Gefäßen am Uniklinikum Ulm. Der größte Teil der übrigen Patienten fühle sich schlechter belastbar als vor der Erkrankung, sagte Buckert. Bei ihnen konnten die Mediziner aber keine Organschäden feststellen.

Die meisten Menschen, die in die Sprechstunde kommen, sind demnach zwischen 40 und 50 Jahre alt. „Und eigentlich verhältnismäßig gesund, also ohne chronische Vorerkrankungen“, so der Oberarzt. Die jüngsten der etwas mehr männlichen Patienten sind um die 20 Jahre alt.

Das Uniklinikum hatte die Sprechstunde für Menschen mit Langzeitfolgen nach einer Covid-19-Erkrankung bereits im Februar dieses Jahres eingerichtet.

Die Ulmer Spezialisten für innere Medizin beobachten bei den Organschäden vor allem Herzmuskelentzündungen und die Folgen davon. Dazu gehörten etwa Herzschwäche und Herzrhythmusstörungen, so Buckert. „Bei der Lunge beobachten wir, dass sich das Lungengerüst verändert und so ein schlechterer Gasaustausch möglich ist.“ Atemnot sei die Folge. Die bisherigen Erkenntnisse deckten sich mit den Rückmeldungen anderer Kliniken zu Corona-Spätfolgen, sagte Buckert.

++ RKI registriert etwa 1200 Neuinfektionen - Sieben-Tage-Inzidenz steigt leicht auf 10,9

(06.00 Uhr) Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt seit zwei Wochen kontinuierlich an. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) von Dienstagmorgen lag sie bei 10,9 – am Vortag betrug der Wert 10,3 und beim jüngsten Tiefststand am 6. Juli 4,9. Demnach haben die Gesundheitsämter in Deutschland dem RKI zuletzt binnen eines Tages 1183 Corona-Neuinfektionen gemeldet.

Das geht aus Zahlen vom Dienstagmorgen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.01 Uhr wiedergeben. Zum Vergleich: Vor einer Woche hatte der Wert bei 646 Ansteckungen gelegen.

Die Inzidenz war in der Pandemie bisher Grundlage für viele Corona-Einschränkungen, etwa im Rahmen der Ende Juni ausgelaufenen Bundesnotbremse. Künftig sollen daneben nun weitere Werte wie Krankenhauseinweisungen stärker berücksichtigt werden.

Deutschlandweit wurde den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 34 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 26 Tote gewesen. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 3 746 410 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 3 641 000 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 91 397.

Entgegen dem Bundestrend entwickelt sich die Inzidenz in Baden-Württemberg leicht zurück. Im Südwesten sank die Zahl auf 9,5 nachdem zuletzt auch hier ein steigender Kurs zu verzeichnen war. 68 neue Fälle übermittelte das Landesgesundheitsamt dem RKI. Hinzu gekommen sind sieben Todesfälle. 

Das waren die letzten Meldungen am Montag. 

++ Viele junge Menschen infizieren sich mit dem Coronavirus

(20.00 Uhr) Vergleichsweise viele junge Menschen im Südwesten haben sich nach Behördenangaben jüngst mit dem Coronavirus infiziert. Der Anteil von Kindern und Jugendlichen an allen in den vergangenen sieben Tagen Infizierten ist im Vergleich zu dem älterer Menschen hoch. In dem Zeitraum stellten die über 60-Jährigen sieben Prozent der Infizierten, Kinder und Jugendliche kamen auf 21 Prozent.

Seit Jahresbeginn verzeichneten die Behörden nach dem Lagebericht des Landesgesundheitsamtes vom Montag 205 Covid-19-Ausbrüche an Schulen mit insgesamt 902 Infektionen sowie 505 Ausbrüche an Kitas mit insgesamt 3661 Infektionen.

Die Ständige Impfkommission empfiehlt allerdings eine Impfung mit einem mRNA-Impfstoff von Biontech derzeit nicht für 12- bis 17-Jährige ohne Vorerkrankungen. Ihr Krankheitsverlauf sei meist mild oder ohne Symptome. Klinikaufenthalte seien selten, und Todesfälle träten nur vereinzelt auf.

Einmal geimpft sind derzeit 66,8 Prozent der Erwachsenen, vollständig geimpft sind 55,3 Prozent. Damit liegt Baden-Württemberg über dem bundesweiten Schnitt: In Deutschland haben 59,9 Prozent mindestens eine Dosis erhalten. 46,4 Prozent der Menschen in Deutschland sind mittlerweile vollständig geimpft.

Im Südwesten ist die Sieben-Tage-Inzidenz im Vergleich zum Sonntag von 9,9 Infektionen je 100 000 Einwohner auf 9,5 leicht gesunken. Der Wert war in den vergangenen Tagen stetig gestiegen. Unter den 44 Stadt- und Landkreisen in Baden-Württemberg ist die Inzidenz mit 24,1 im Landkreis Heidenheim am höchsten, im Kreis Sigmaringen mit 0,8 am niedrigsten.

Die Zahl der bestätigten Corona-Infektionen im Südwesten seit Beginn der Pandemie stieg um 68 auf 502 979, wie die Behörde mitteilte.

10 346 Menschen sind inzwischen an einer Infektion mit dem Coronavirus oder im Zusammenhang damit gestorben - am Montag wurden sieben neue Todesfälle gemeldet. Als genesen gelten geschätzt 490 634 Infizierte (plus 66).

++ Ellwangen: Impfen ohne Termin ab Dienstag möglich

(17.30 Uhr) Am Dienstag, Mittwoch und Donnerstag bietet der Ostalbkreis in Zusammenarbeit mit der Stadt Ellwangen eine kostenlose Impfaktion ohne Voranmeldung für die Bevölkerung an. Ausweispapiere sind nicht zwingend erforderlich. An allen drei Tagen wird der Impfstoff von Johnson&Johnson verabreicht. Wer wann und wo impft, erfahren Sie hier.

++ SPD und Elternbeirat: Mehr tun, um Schulschließungen zu verhindern

(16.50 Uhr) Die Südwest-SPD und der Landeselternbeirat haben die Landesregierung aufgefordert, deutlich mehr für einen sicheren Schulunterricht nach den Sommerferien zu tun. Der SPD-Landeschef und frühere Kultusminister Andreas Stoch sagte am Montag:

Auch im 16. Monat der Pandemie hat die Landesregierung noch kein schlüssiges Konzept für einen sicheren und verlässlichen Präsenzunterricht im kommenden Schuljahr vorgelegt.

Kommende Woche begännen die Sommerferien und Grün-Schwarz habe aus dem „Fiasko“ des vergangenen Jahres nichts gelernt. Die neue Kultusministerin Theresa Schopper (Grüne) ruhe sich auf den aktuell niedrigeren Inzidenzen aus. „Das grenzt inzwischen an grobe Fahrlässigkeit“, sagte Stoch auch mit Blick auf die Gefahr einer vierten Corona-Welle durch die Delta-Variante.

Er wiederholte seine Forderung, im neuen Schuljahr Luftfilter in allen Klassenzimmern des Landes zu installieren. Stoch sagte, es müsse Präsenzunterricht ermöglicht werden, wo es die Bedingungen hergeben - aber nicht um jeden Preis.

Für den Vorsitzenden des Landeselternbeirats, Michael Mittelstaedt, sieht das etwas anders: „Schulschließungen sind für uns keine Option mehr.“ Deshalb müsse das Land jetzt alles dafür tun, um Präsenzunterricht aufrechtzuerhalten. Stoch bekräftigte, es müsse unter anderem eine Einstellungsoffensive für Pädagogische Assistentinnen und Assistenten mit ein bis zwei Stellen pro Schule geben, um auch die sozialen Folgen der Pandemie aufzufangen.

+++ Hier geht es zum Corona-Newsblog vom Montag +++

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