Corona-Newsblog: Das waren die wichtigsten Meldungen am Montag

Digital-Redakteur
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Deutsche Presse-Agentur
Agence France-Presse

Die wichtigsten Nachrichten und aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus im Newsblog mit Fokus auf Deutschland und Schwerpunkt auf den Südwesten.

Aktuelle Zahlen des RKI¹:

  • Aktuell nachgewiesene Infizierte Baden-Württemberg: ca. 32.000 (478.496 Gesamt - ca. 436.800 Genesene - 9.703 Verstorbene)
  • Todesfälle Baden-Württemberg: 9.703
  • Sieben-Tage-Inzidenz Baden-Württemberg: 101,0
  • Aktuell nachgewiesene Infizierte Deutschland: ca. 212.000 (3.598.846 Gesamt - ca. 3.300.700 Genesene - 86.160 Verstorbene)
  • Todesfälle Deutschland: 86.160
  • Sieben-Tage-Inzidenz Deutschland: 83,1

Das Wichtigste auf einen Blick: 

  • Corona-Inzidenz im Südwesten fällt unter die 100er-Schwelle (18.08 Uhr)
  • Spahn will Impfpriorisierung am 7. Juni aufheben (17.23 Uhr)
  • Hausärzte im Südwesten dürfen ab heute ohne Priorisierung impfen (08.11 Uhr)
  • Ab Ende Mai womöglich keine neuen Ersttermine mehr im Impfzentrum Ummendorf (13.36 Uhr)
  • Dehoga-Chef klagt über holprige Wiedereröffnung der Gastronomie (11.39 Uhr)
  • 5412 Corona-Neuinfektionen und 64 neue Todesfälle (06.37 Uhr)

Das war's für heute. Morgen geht es mit den aktuellen Corona-News weiter.

++ EU-Arzneimittelbehörde: Biontech-Impfstoff darf einen Monat lang in Kühlschrank

(19.23 Uhr) Der Corona-Impfstoff von Biontech und Pfizer kann nun einen Monat lang im Kühlschrank aufbewahrt werden und nicht mehr nur fünf Tage. Die EU-Arzneimittelbehörde (EMA) stimmte am Montag einer entsprechenden Ausweitung der Lagerfrist zu.

Der „aufgetaute, unverdünnte Impfstoff“ könne bei Kühlschranktemperaturen von zwei bis acht Grad nun für 31 Tage gelagert werden statt wie bisher für fünf Tage, teilte Biontech mit.

Innerhalb des verlängerten Zeitraums ist der Transport der Durchstechflaschen demnach noch für maximal zwölf Stunden möglich. Ist der Impfstoff verdünnt, muss er wie bisher innerhalb von sechs Stunden verabreicht werden. Die erweiterte Lagerungsdauer gilt laut Unternehmen ab sofort für „alle derzeit verfügbaren und zukünftigen Chargen“.

Die EMA geht davon aus, dass die neue Lagerfrist die Planung und Logistik der Impfkampagnen in den EU-Mitgliedstaaten erleichtert. Unmittelbar nach der Zulassung des Biontech-Vakzins war dessen Kühlung und Lagerung noch deutlich aufwändiger gewesen.

++ Corona-Inzidenz im Südwesten fällt unter die 100er-Schwelle

(18.08 Uhr) Die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen in Baden-Württemberg ist erstmals seit fast zwei Monaten wieder unter die Schwelle von 100 gefallen. Im Laufe der vergangenen sieben Tage haben die Behörden mit Stand vom Montag (16.00 Uhr) im Schnitt 95,0 Ansteckungen pro 100 000 Einwohner registriert, wie das Landesgesundheitsamt mitteilte.

Am Sonntag hatte der Wert noch bei 101,0 gelegen, am Samstag bei 102,3 und am Montag vergangener Woche deutlich höher bei 140,6. Baden-Württemberg hatte die 100er Marke letztmals am 20. März unterschritten.

Inzwischen liegen nur noch 18 von 44 Stadt- und Landkreisen über der 100er Inzidenzschwelle. Am höchsten ist die Sieben-Tage-Inzidenz weiterhin im Zollernalbkreis, wo sie entgegen dem allgemeinen Trend am Montag leicht auf 210,7 stieg. Am niedrigsten ist die Inzidenz im Kreis Emmendingen (34,9).

++ Spahn will Impfpriorisierung am 7. Juni aufheben

(17.23 Uhr) Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) will die Priorisierung bei den Corona-Impfungen am 7. Juni bundesweit aufheben. Das erfuhr die Nachrichtenagentur AFP am Montag aus Kreisen der Gesundheitsministerkonferenz (GMK).

Die Ressortchefs von Bund und Ländern berieten am Montag über den Vorschlag. 

Einige Bundesländer haben die Impfpriorisierung bereits aufgehoben. Spahn hatte die Aufhebung für Juni bereits angekündigt, nun nennt er ein konkretes Datum.

Damit können sich erstmals Menschen, die keiner der drei Priorisierungsgruppen angehören, um einen Impftermin bemühen.

Ärztevertreter verweisen aber darauf, dass derzeit noch nicht genügend Impfstoff für alle vorhanden sei. Deshalb müssen sich Menschen, die keiner der drei Gruppen angehören, häufig noch gedulden.

Coronavirus
Jens Spahn (l,CDU), Bundesminister für Gesundheit, wird in einer Hausarztpraxis mit dem Impfstoff AstraZeneca geimpft. (Foto: Guido Kirchner / DPA)

++ Kassenärzte wollen nicht Millionen Impfnachweise ausstellen

(16.23 Uhr) Deutschlands Kassenärzte wollen keine Impfnachweise für Millionen in Impfzentren geimpfte Bürgerinnen und Bürger ausstellen. „Es ist den niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten und deren Teams nicht zuzumuten, solche Nachweise nachträglich für Millionen bereits geimpfter Menschen auszustellen“, sagte der stellvertretende Vorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Stephan Hofmeister, am Montag der Deutschen Presse-Agentur in Berlin.

Bisher wurden 40 Millionen Impfdosen verabreicht, davon knapp 30 Millionen in Impfzentren.

KBV-Chef Andreas Gassen sagte: „Der Impfnachweis ist ein Reisedokument, kein medizinisches Dokument.“ Es sei nicht Aufgabe der Ärzte, solche Nachweise auszustellen. „Die Arztpraxis ist kein zweites Bürgeramt.“ Grundsätzlich sei man aber bereit, solche Nachweise für diejenigen auszustellen, die auch in der Praxis geimpft worden seien. Das müsse vergütet werden und dürfe nicht aufwendig sein.

Deutschland will gemeinsam mit der EU noch im Juni einen digitalen Corona-Impfnachweis einführen. Bei bereits vorher vollständig Geimpften soll der Impfstatus aus dem analogen Impfpass übertragen werden. Jedoch sind bereits gefälschte Impfpässe im Umlauf. Der gelbe Impfpass ist als international anerkanntes Dokument gültig.

++ Pilotprojekt Corona-Lolli-Tests für Kinder wird ausgeweitet

(15.39 Uhr) Das Projekt mit Corona-Lolli-Tests in Freiburger Kitas und Schulen hat sich bewährt wird nun auf alle Kinder und Jugendliche der Stadt ausgeweitet. Das Wissenschaftsministerium unterstützt nach eigenen Angaben vom Montag die wissenschaftliche Begleitung und Auswertung sowie die flächendeckende Einführung mit mehr als 200 000 Euro über eine Laufzeit von sechs Monaten.

Beim Lolli-Test lutschen die Kinder an einem Wattetupfer. Diese Speichelproben werden dann klassenweise gesammelt zum PCR-Test ins Labor geschickt. Nur wenn der Sammeltest positiv ausfällt, müssen alle Kinder einen individuellen PCR-Test machen.

Es ist geplant, die Teststrategie nach den städtischen Grund- und Förderschulen, Kitas und Kindergärten auch in den weiterführenden Schulen und Privatschulen Freiburgs einzuführen.

Lolli-Test
Ein Lolli-Test ist zu sehen. (Foto: Roland Weihrauch / DPA)

++ 80 Prozent der potenziellen Olympia-Starter und Betreuer geimpft

(14.20 Uhr) Von den rund 1400 potenziellen deutschen Athleten, Trainern, Betreuern und Ärzten bei den Olympischen Spielen in Tokio sind inzwischen rund 80 Prozent gegen das Covid-19-Virus geimpft worden. Dies gab Alfons Hörmann, Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes, am Montag bei einem digitalen Fachgespräch der CDU/CSU zum Thema „Startschuss für den Neustart im Spitzen- und Breitensport“ bekannt.

Für die deutschen Mannschaftsärzte und Mitglieder des Organisationsteams gebe es eine Impfpflicht. „Wir gehen damit einen Schritt weiter als das Internationale Olympische Komitee, das keine Impfpflicht vorgeschrieben hat“, betonte Hörmann.

In den nächsten beiden Wochen werde der Punkt kommen, an dem alle aus dem Team D und alle paralympischen Sportler geimpft sein würden, die das Angebot angenommen hätten oder annehmen wollten.

++ Ab Ende Mai womöglich keine neuen Ersttermine mehr im Impfzentrum Ummendorf

(13.36 Uhr) Rund 5000 Corona-Schutzimpfungen könnten im Kreisimpfzentrum (KIZ) Ummendorf wöchentlich an Bürger verabreicht werden. Soweit die Theorie. Die Praxis sieht momentan so aus, dass ab 31. Mai im KIZ möglicherweise nur noch Personen geimpft werden können, die bereits eine Erstimpfung erhalten haben, weil der Impfstoff ansonsten nicht ausreicht.

Das Sozialministerium habe dem Landratsamt Anfang Mai mitgeteilt, dass wir bis auf Weiteres lediglich Impfstoff für 2300 Impfungen pro Woche erhalten, so eine Sprecherin des Landratsamts auf Anfrage der „Schwäbischen Zeitung“. Das entspreche der Anzahl der gelieferten Impfdosen von März und bedeute nicht einmal eine hälftige Auslastung des Kreisimpfzentrums.

Mehr dazu lesen Sie hier.

++ Dehoga-Chef klagt über holprige Wiedereröffnung der Gastronomie

(11.39 Uhr) Der Geschäftsführer des Hotel- und Gaststättenverbandes Schwarzwald-Bodensee hat über eine teils holprige Wiedereröffnung der Gastronomie am Wochenende geklagt. Wo in der Pandemie reserviert werden musste, sei es zwar perfekt gelaufen, da hätten manche Gäste sogar Bescheinigungen über Tests und Impfungen als Foto vorab geschickt, sagte Alexander Hangleiter der „Badischen Zeitung“ (Montag).

„Schwieriger war es bei Spontanbesuchen in Restaurants, vor allem in Innenstädten. Da waren Gäste oft nicht über die Negativ-Testpflicht im Bilde.“ Deshalb seien viele Plätze frei geblieben. „Ein Restaurant in Freiburg teilte mir mit, dass es am Samstagabend 20 Tische hätte besetzen können, weil die meisten Besucher aber die notwendigen Nachweise nicht hatten, war nur ein Tisch besetzt.“

Seit Samstag dürfen Gastronomie und Hotellerie in Land- und Stadtkreisen mit einer Inzidenz unter 100 an fünf Werktagen nacheinander unter Auflagen wieder öffnen - dazu gehören etwa Freiburg und der Kreis Breisgau-Hochschwarzwald. Die Betriebe dürfen nur geimpfte, genesene oder getestete Gäste reinlassen. Viele Betriebe öffneten erst Mitte oder Ende dieser Woche, sagte Hangleiter. „Die brauchen einfach einen längeren Vorlauf.“

++ Hausärzte im Südwesten dürfen ab heute ohne Priorisierung impfen

(08.11 Uhr) In Baden-Württemberg dürfen sich vom heutigen Montag an fast alle Menschen impfen lassen. Zumindest theoretisch, denn nach wie vor ist der Impfstoff knapp - auch bei den Hausärzten, die künftig freie Wahl haben und sich nicht mehr an die staatlich vorgegebene Priorisierung halten müssen.

Sie können selbst entscheiden, wer die Impfung zuerst braucht. Das gilt für sämtliche Impfstoffe und nicht wie bisher nur für das Vakzin von Astrazeneca. Allerdings bietet sich der Impfstoff Moderna nach Angaben der Landesapothekerkammer wegen des Transports nicht für Praxen an.

In den Impfzentren bleibt die Priorisierung dagegen erhalten, damit dort Menschen mit hohem Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf oder mit hohem Ansteckungsrisiko auf jeden Fall zuerst geimpft werden. Allerdings können sich dort von Montag an auch Menschen impfen lassen, die im Arbeitsalltag einem erhöhten Infektionsrisiko ausgesetzt sind.

Zum Beispiel Verkäuferinnen im Supermarkt, Busfahrer, Fahrlehrer und Mitarbeiter in Tafelläden; ebenso Menschen, die regelmäßig in der Kinder- und Jugendhilfe oder in Schulen arbeiten, sowie Saisonarbeiter, Pflegeeltern und Journalisten.

Mehr als jeder Dritte in Baden-Württemberg hat schon mindestens eine erste Impfung erhalten, rund 11 Prozent sind komplett geschützt. Nach wie vor übersteigt die Nachfrage nach Impfterminen allerdings das Angebot an Impfstoffen deutlich.

Ab Juni sollen die Impfstoffmengen an die niedergelassenen Ärzte steigen, dann sollen auch Betriebsärzte nach und nach in das Impfen einbezogen werden. Beim Bund setzt sich das Land weiter für mehr Impfstoff für die Impfzentren ein.

++ 5412 Corona-Neuinfektionen und 64 neue Todesfälle

(06.37 Uhr) Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 5412 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.03 Uhr wiedergeben.

Zum Vergleich: Vor einer Woche hatte der Wert bei 6922 Ansteckungen gelegen. Am Montag sind die vom RKI gemeldeten Fallzahlen meist niedriger, unter anderem weil am Wochenende weniger getestet wird.

Aufgrund des Feiertags am 13. Mai sei bei der Interpretation der Fallzahlen zu beachten, dass an Feier- und Brückentagen weniger Personen einen Arzt aufsuchen, wodurch auch weniger Proben genommen und weniger Laboruntersuchungen durchgeführt werden, hieß es im Lagebericht des RKI. „Dies führt dazu, dass weniger Erregernachweise an die zuständigen Gesundheitsämter gemeldet werden.“

Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner lag laut RKI bundesweit bei 83,1 (Vortag: 83,1; Vorwoche: 119,1). Deutschlandweit wurden den Angaben nach binnen 24 Stunden 64 neue Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 54 Tote gewesen.

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie insgesamt 3.598.846 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte aber deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit etwa 3.300.700 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 86.160.

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht vom Sonntag bei 0,82 (Vortag: 0,84). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 82 weitere Menschen anstecken. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab; liegt er anhaltend darüber, steigen die Fallzahlen.

Das waren die letzten Meldungen vom Sonntag

++ App in Großbritannien soll Corona-Impfstatus für Reisen nachweisen

(18.10 Uhr) Ihren Impfstatus gegen Corona können Menschen in England von diesem Montag an per App abrufen. Auf vielen Geräten funktionierte die Funktion sogar bereits am Wochenende. Die App ist nicht identisch mit der Corona-Warn-App, sondern dient unter anderem auch dazu, Termine beim Hausarzt zu vereinbaren oder die eigene Krankenakte einzusehen.

Nach Angaben des britischen Gesundheitsdiensts NHS soll der elektronische Impfpass auch für Reisen als Nachweis gegenüber ausländischen Behörden benutzt werden können. Unklar war jedoch zunächst, welche Länder die App als Impfnachweis akzeptieren.

In Großbritannien steht am Montag ein weiterer Öffnungsschritt der pandemiebedingten Maßnahmen an. Dann sind auch wieder Reisen ins Ausland zu touristischen Zwecken erlaubt. 

++ Sieben-Tage-Inzidenz im Land kratzt an der 100er-Marke

(17.28 Uhr) Die Sieben-Tage-Inzidenz im Südwesten kratzt weiter an der Schwelle zur 100-Marke, unterschritten hat sie diese aber auch am Sonntag noch nicht. Im landesweiten Schnitt wurden innerhalb der vergangenen sieben Tage je 100 000 Einwohner 101,0 Neuinfektionen mit dem Coronavirus erfasst, wie das Landesgesundheitsamt am Sonntag (Stand 16.00 Uhr) mitteilte. Am Vortag hatte der Wert bei 102,3 gelegen, vor einer Woche bei 145,2.

Nur noch 21 der 44 Regionen liegen über dem Wert von 100 Ansteckungen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Am höchsten ist die Sieben-Tage-Inzidenz weiterhin im Zollernalbkreis, wo sie bei 202,3 lag. Auch die Stadt Pforzheim weist nach wie vor einen mit 196,9 überdurchschnittlich hohen Wert auf. Am niedrigsten ist die Inzidenz in der Stadt Heidelberg (38,4) und im Kreis Breisgau-Hochschwarzwald (40,6).

Die Zahl der bestätigten Corona-Infektionen in Baden-Württemberg seit Beginn der Pandemie stieg um 619 auf 478.612 Fälle. Inzwischen sind 9.703 Menschen an einer Infektion mit dem Coronavirus oder im Zusammenhang damit gestorben — 9 mehr als am Vortag. Als genesen gelten geschätzt 433 810 Menschen (plus 2259).

Einmal gegen das Virus geimpft sind in Baden-Württemberg nach Angaben des Robert Koch-Instituts bisher 35,8 Prozent der Bevölkerung. Eine zweite Schutzimpfung, die bei manchen Wirkstoffen nötig ist, haben 10,7 Prozent erhalten; sie gelten damit als vollständig geimpft. (Stand 14. Mai)

Laut Landesgesundheitsamt und nach Daten des Divi-Intensivregisters werden 564 Covid-19-Fälle in Baden-Württemberg auf Intensivstationen behandelt, davon werden 369 (65,4 Prozent) künstlich beatmet. Insgesamt sind 2065 Intensivbetten von betreibbaren 2384 Betten (86,6 Prozent) belegt.

Coronavirus - Indien
Der Leichnam eines Corona-Patienten wird auf einer Trage in einem Krematorium zur Einäscherung geschoben. (Foto: Ishant Chauhan / DPA)

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