Corona-Newsblog: Schulen im Bodenseekreis droht erneute Schließung

Crossmedia-Volontärin
Digital-Redakteur
Digital-Redakteur
Deutsche Presse-Agentur
Agence France-Presse

Die wichtigsten Nachrichten und aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus im Newsblog mit Fokus auf Deutschland und Schwerpunkt auf den Südwesten.

Aktuelle Zahlen des RKI¹:

  • Aktuell nachgewiesene Infizierte Baden-Württemberg: ca. 42.000 (435.322 Gesamt - ca. 384.000 Genesene - 9.293 Verstorbene)
  • Todesfälle Baden-Württemberg:9.293
  • Sieben-Tage-Inzidenz Baden-Württemberg: 191,9
  • Aktuell nachgewiesene Infizierte Deutschland: ca. 319.231 (3.332.532 Gesamt - ca. 2.954.000 Genesene - 82.280 Verstorbene)
  • Todesfälle Deutschland: 82.280
  • Sieben-Tage-Inzidenz Deutschland: 160,6

Das Wichtigste auf einen Blick: 

  • Schulen im Bodenseekreis droht erneute Schließung (21.22 Uhr)
  • Corona-Infektionen im Alb-Donau-Kreis und in Ulm auf Rekordhoch (18.48 Uhr)
  • Panne in Schwaben: Impfmittel zu stark verdünnt (13.32 Uhr)
  • Keine Aufhebung der Impf-​Priorisierung in Baden-​Württemberg (13.17 Uhr)
  • Impfungen verringern Ansteckungen in Haushalten (14.45 Uhr)
  • Städtetag: Lockerungen als Anreiz für Corona-Impfungen (13.04 Uhr)
  • Sigmaringen: Viele Kinder an Corona erkrankt (12.30 Uhr)
  • Strobl begrüßt Beobachtung einiger „Querdenker“ (15.52 Uhr)

++ Schulen im Bodenseekreis droht erneute Schließung

(21.22 Uhr) Laut Statistik des Landesgesundheitsamts ist die Zahl der Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen im Bodenseekreis auf 168,8 je 100.000 Einwohner gestiegen - und damit über den für Schul- und Kitaschließungen entscheidenden Inzidenzwert von 165.

Bleibt die Sieben-Tage-Inzidenz auch am Donnerstag und Freitag über diesem Wert, greift die sogenannte Bundes-Notbremse dahingehend, dass die Schulen im Bodenseekreis in der kommenden Woche auf Fernunterricht umstellen müssen.

Mehr dazu lesen Sie hier.

++ Corona-Infektionen im Alb-Donau-Kreis und in Ulm auf Rekordhoch

(18.48 Uhr) Immer dunkler färbt sich das Rot der Corona-Karte blickt man auf Ulm und den Alb-Donau-Kreis. Und die Sorgenfalten in den Amtsstuben sowie im zuständigen Gesundheitsamt dürften größer werden. Dieses hat am Mittwoch einen sprunghaften Anstieg neuer Infektionen für die Region bekanntgegeben. Was steckt dahinter?

Allein in Ulm registrierte das zuständige Gesundheitsamt von Dienstag auf Mittwoch 98 neue Corona-Infektionen. Im Alb-Donau-Kreis sind es 125. Rekordverdächtige Zahlen, die seit Beginn der Pandemie noch nicht erreicht wurden.

Mehr dazu lesen Sie hier.

++ Strobl begrüßt Beobachtung einiger „Querdenker“

(15.52 Uhr) Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl hat die Entscheidung des Bundesamtes für Verfassungsschutzes begrüßt, extremistische Teile der Corona-Protestbewegung zu beobachten. „Dass nun gehandelt wird, ist gut“, sagte der CDU-Politiker.

„Der Verfassungsschutz muss die Entwicklung der sogenannten Querdenker fortlaufend analysieren, wir müssen ein ganz besonderes Augenmerk auf diese Bewegung haben.“ Eine weitere Radikalisierung könne nicht ausgeschlossen werden. Sie sei aus Sicht des Verfassungsschutzes „durchaus vorstellbar“, sagte Strobl am Mittwoch.

Das Bundesinnenministerium hatte zuvor mitgeteilt, dass einige Einzelpersonen und Gruppierungen, die dem Spektrum der Bewegung angehören, einem neuen Sammelbeobachtungsobjekt „Demokratiefeindliche und/oder sicherheitsgefährdende Delegitimierung des Staates“ zugeordnet und „nachrichtendienstlich bearbeitet“ werden.

Damit darf der Verfassungsschutz nun beispielsweise bundesweit Daten zu bestimmten Personen aus der Szene sammeln. Insgesamt befürchtet die Behörde, dass die im Zuge der Proteste gegen die Corona-Maßnahmen verbreiteten Verschwörungstheorien auch nach dem Ende der Pandemie nicht ganz verschwinden werden.

In Baden-Württemberg beobachtet das Landesamt für Verfassungsschutz bereits die „Querdenken“-Bewegung. Die Behörde ordnet mehrere Akteure dem Milieu der „Reichsbürger“ und „Selbstverwalter“ zu, die unter anderem demokratische und rechtsstaatliche Strukturen negieren. Die „Querdenken“-Bewegung weist diese Vorwürfe zurück.

++ Impfungen verringern Ansteckungen in Haushalten

(14.45 Uhr) Schon eine erste Dosis der Impfstoffe von Biontech und Astrazeneca kann einer Studie zufolge das Risiko deutlich reduzieren, das Coronavirus im eigenen Haushalt weiterzutragen.

Die Effekte der ersten Impfung verringern das Risiko einer Ansteckung innerhalb von Haushalten um 38 bis 49 Prozent, wie Gesundheitsbehörde Public Health England mitteilte. Sie hatte für ihre Auswertung Infektionsketten in englischen Haushalten analysiert und auf dieser Basis die Wahrscheinlichkeit einer Ansteckung berechnet.

Die Experten verglichen positiv auf das Coronavirus Getestete, die mindestens drei Wochen zuvor eine Impfung erhalten hatten, mit ungeimpften Corona-Infizierten. Die bereits Geimpften steckten der Auswertung zufolge deutlich seltener Angehörige ihres eigenen Haushalts an: Bei Biontech lag die Wahrscheinlichkeit der Übertragung nach einer Impfung noch etwas niedriger als bei Astrazeneca.

Die Auswertung von Public Health England liefert weitere Hinweise darauf, dass die eingesetzten Impfstoffe wohl nicht nur vor schweren Covid-19-Erkrankungen schützen, sondern auch das Risiko einer Übertragung des Virus auf andere reduzieren. Frühere Studien gaben bereits ebenfalls Anlass zu dieser Hoffnung.

Public Health England hat für die Auswertung 57.000 Kontakte aus 24.000 Haushalten in England einbezogen, in denen eine zuvor geimpfte Person positiv auf das Coronavirus getestet wurde, sowie eine Million Kontakte von ungeimpften Infizierten. Die Studie wurde nicht in einem Fachjournal veröffentlicht.

++ Panne in Schwaben: Impfmittel zu stark verdünnt

(13.32 Uhr) In einem schwäbischen Impfzentrum sind Corona-Impfstoffe versehentlich zu stark verdünnt worden. Jetzt müssen 42 Bürger erneut geimpft werden. Wie ein Sprecher des Landratsamtes in Dillingen an der Donau am Mittwoch erklärte, ist bei routinemäßigen Nachkontrollen aufgefallen, dass in einigen Fällen zu wenig Wirkstoff in den Spritzen war.

Der Betreiber des Impfzentrums in Wertingen habe nun weitere Sicherheitsmaßnahmen eingeführt, um einen ähnlichen Vorfall künftig auszuschließen. Zunächst hatte die "Augsburger Allgemeine" über den Fall berichtet.

Nach der Panne Anfang April konnte der Kreis der möglicherweise Betroffenen auf 42 Menschen eingegrenzt werden. Diese seinen nun zu einer erneuten Impfung am Mittwoch eingeladen worden.

Anfang Juni sollen die Patienten dann eine dritte Impfung erhalten. Zuvor können sie aber noch einen Antikörpertest machen lassen, um festzustellen, ob das Immunsystem bereits ausreichend auf die beiden ersten Spritzen reagiert hat.

Vor den Corona-Impfungen müssen die vom Hersteller gelieferten Arzneimittel mit einer vorgegebenen Menge an Kochsalzlösung verdünnt werden. Danach werden die Impfspritzen mit dieser Mischung aufgezogen. Bei dieser Vorbereitung der Impfungen war es in Wertingen zu dem Fehler gekommen.

++ Keine Aufhebung der Impf-​Priorisierung in Baden-​Württemberg

(13.17 Uhr) Im Kampf gegen die Corona-Pandemie will Bayern die Impfpriorisierung schon Mitte bis Ende Mai aufheben, entgegen der Impfverordnung des Bundes. Baden-Württemberg will dagegen an der bisherigen Strategie festhalten, wie Sozialminister Manfred Lucha (Grüne) auf Anfrage mitteilte.

"Jede Impfdosis, die zu uns kommt, wird rasch verimpft", so Lucha auf Nachfrage der "Schwäbischen Zeitung". Sobald ausreichend Impfstoff zur Verfügung stehe, werde die Priorisierung aber nicht mehr benötigt, so Lucha weiter. 

Mehr dazu lesen Sie hier.

++ Städtetag: Lockerungen als Anreiz für Corona-Impfungen

(13.04 Uhr) Die Städte werben für schrittweise Erleichterungen bei Corona-Beschränkungen für geimpfte Menschen, sobald Impfungen für alle möglich sind. "Über solche Lockerungen sollten wir auch Anreize setzen, dass sich mehr Menschen impfen lassen", sagte der Präsident des Deutschen Städtetags, Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD), am Mittwoch.

Zentrale und gut kontrollierbare Lebensbereiche sollten dabei im Vordergrund stehen. Zudem sollte auch in den Blick genommen werden, Urlaub im Sommer zu ermöglichen.

Jung betonte zugleich, es müsse verhindert werden, dass bei Lockerungen die Gesellschaft in Geimpfte und Nichtgeimpfte gespalten werde. "Deshalb sollten Geimpfte, Genesene und tagesaktuell negativ Getestete gleich behandelt werden. Getesteten mit zertifizierten Tests sollte also ebenfalls mehr Freiheiten ermöglicht werden."

Die bisherige feste Impf-Reihenfolge mit einem Vorrang für Risikogruppen soll laut Bundesregierung spätestens im Juni enden. Der Städtetag unterstützte die befristete bundeseinheitliche Notbremse mit verbindlichen Maßnahmen in Regionen mit einem hohen Infektionsgeschehen.

++ Sigmaringen: Viele Kinder an Corona erkrankt

(12.30 Uhr) Die Corona-Lage im Kreis Sigmaringen ist weiter angespannt. Zwar liegt die Sieben-Tage-Quote weiter unter der Grenze von 200 Fällen, allerdings bewegen sich die Infektionen auf einem hohen Niveau.

Nach Angaben des Landratsamts hängt dies mit Corona-Infektionen an verschiedenen Schulen und Kindergärten zusammen.

In den vergangenen sieben Tagen seien an fünf Schulen und vier Kindergärten Infektionen aufgetreten. Laut Zahlen des Robert-Koch-Institus sind in den vergangenen sieben Tagen im Kreis 36 Kinder im Alter von null bis 14 Jahren positiv auf das Coronavirus getestet worden

Mehr zur Lage im Landkreis Sigmaringen lesen Sie hier.

++ Kultusministerium BaWü gibt Richtlinien für Prüfungen bekannt

(11.45 Uhr) Maskenpflicht, Mindestabstand und Corona-Tests — Bei Abitur- und Zwischenprüfungen setzt das baden-württembergische Kultusministerium auf strenge Regeln in den Schulen.

Bei Prüfungen in einem Pandemie-Schuljahr steht der Infektionsschutz an erster Stelle. Das gilt auch für die Abitur- und Zwischenprüfungen, die im Südwesten am 4. Mai starten. Wie das Kultusministerium am Mittwoch in Stuttgart mitgeteilt hat, werden Corona-Tests vor den Prüfungen an allgemeinbildenden Gymnasien, Gemeinschaftsschulen und beruflichen Gymnasien angeboten.

Schüler die auf die freiwillig angebotenen Tests verzichten, müssten nach den Vorgaben des Kultusministeriums ihre Prüfung in einem anderen Raum absolvieren. Sollte ein Schnelltest ein positives Ergebnis zeigen, wird die Schülerin oder der Schüler von den Prüfungen ausgeschlossen und muss zum Ersatztermin wieder antreten. 

Das Kultusministerium verweist in seiner Stellungnahme auf die obligatorische Maskenpflicht. Diese gelte auch während der Prüfungszeit. Allerdings wird es „Maskenpausen“ auch im Freien für die Prüflinge geben. 

++ Bundesverfassungsschutz beobachtet Teile von „Querdenker“-​Bewegung

(10.27 Uhr) Das Bundesamt für Verfassungsschutz beobachtet Personen und Gruppen innerhalb der Querdenker-Bewegung. Das teilte das Bundesinnenministerium am Mittwoch in Berlin mit.

Damit darf der Verfassungsschutz nun beispielsweise Daten zu bestimmten Personen aus der Szene sammeln. Insgesamt befürchtet die Behörde, dass die im Zuge der Proteste gegen die Corona-Maßnahmen verbreiteten Verschwörungstheorien auch nach dem Ende der Pandemie nicht verschwinden werden.

Mehr dazu lesen Sie hier.

++ Umfrage: Mehrheit für Aufhebung der Impfpriorisierung

(09.53 Uhr) Eine große Mehrheit der Deutschen ist für die geplante Aufhebung der Impfreihenfolge im Juni. Das gaben 72 Prozent der Befragten in einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov an. Nur 13 Prozent lehnten dies "eher" oder "voll und ganz" ab. 15 Prozent machten keine Angaben.

Für die repräsentative Umfrage wurden am 27. April 1449 Menschen in Deutschland ab 18 Jahren befragt.

Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte am Montag nach Beratungen von Bund und Ländern angekündigt, dass Corona-Impfungen spätestens ab Juni für alle in Deutschland möglich sein sollen - also ohne die bisherige Priorisierung mit einer festen Reihenfolge. Ihre Worten zufolge bedeutet dies nicht, dass alle dann sofort geimpft werden können.

Jedoch könne sich jeder um einen Impftermin bemühen. Der genaue Termin dafür ist aber noch unklar und es hängt wohl auch davon ab, wie zuverlässig Impfstoffe geliefert werden.

++ EU-Parlament stimmt über Impfzertifikat ab

(07.50 Uhr) Das Europaparlament debattiert heute über das europäische Impfzertifikat. Das soll dabei helfen, bald wieder gefahrenlos in Europa reisen zu können. Ab Juni soll das Zertifikat zur Verfügung stehen und in allen EU-Staaten anerkannt werden.

Diese drei Informationen sollen im Impfpass stehen: Ob derjenige geimpft ist, Ergebnisse zu Tests und darüber, ob die Person Genesene ist. Für Geimpfte, Genesene und Getestete könnte es Reisen in der EU damit erleichtern.

Das geplante europäische Impfzertifikat könnte noch vor seiner Einführung einen neuen Namen bekommen. Die Abgeordneten des Europaparlaments debattieren, ob das von der EU-Kommission "digitales grünes Zertifikat" getaufte Projekt in "EU Covid-19 Zertifikat" umbenannt werden soll. Auch weitere Detailfragen stehen im Plenum im Brüssel zur Diskussion - etwa, wie lange der Nachweis gültig sein soll.

 Die Abstimmungsergebnisse des Parlaments werden für Donnerstag erwartet.

Die wichtigsten Fragen und Antworten dazu lesen Sie hier.

Die EU plant einen digitalen Impfpass zur Bestätigung der Corona-Schutzimpfung:
Die EU plant einen digitalen Impfpass zur Bestätigung der Corona-Schutzimpfung: (Foto: imago images)

++ Impfpass sollte man nicht bei Social Media posten

(07.30 Uhr) Die Freude ist sicherlich groß, wenn man zu den Glücklichen zählt, die in diesen Tagen eine Impfung gegen das Coronavirus bekommen. Verständlich auch, wenn man möglichst vielen davon erzählen möchte oder gar Überzeugungsarbeit leisten will.   

Und wo geht das besser als in sozialen Netzwerken? Eben schnell ein Foto gemacht, hochgeladen und bei Facebook, Twitter oder Instagram geteilt: Fertig ist das "Impfpass-Posting". Dass daran aber nicht nur Freunde Gefallen finden können, davor warnen Experten in diesen Tagen immer häufiger. Vor allem zwei Aspekte spielen dabei eine große Rolle.  

 Mehr dazu lesen Sie hier. 

++ RKI registriert 22.231 Corona-Neuinfektionen und 312 neue Todesfälle

(06.16 Uhr) Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 22.231 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Zudem wurden innerhalb von 24 Stunden 312 neue Todesfälle verzeichnet.

Das geht aus Zahlen von Mittwochmorgen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.10 Uhr wiedergeben. Nachträgliche Änderungen oder Ergänzungen des RKI sind möglich.

Am Mittwoch vor einer Woche hatte das RKI binnen eines Tages 24 884 Neuinfektionen und 331 neue Todesfälle verzeichnet.

Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner lag laut RKI am Mittwochmorgen bundesweit bei 160,6.

Am Vortag hatte das RKI diese Sieben-Tage-Inzidenz mit 167,6 angegeben, vor eine Woche hatte sie bei 160,1 gelegen.

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht von Dienstagabend bei 0,93 (Vortag: 1,01). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 93 weitere Menschen anstecken.

Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab; liegt er anhaltend darüber, steigen die Fallzahlen.

Das waren die letzten Meldungen von Dienstag:

++ Weiterer Corona-Toter im Bodenseekreis

(21.46 Uhr) Die Zahl der aktuell Infizierten im Bodenseekreis ist seit dem Wochenende einigermaßen stabil. Die Zahl schwankte leicht von knapp unter bis knapp über 800 Infizierte. Am heutigen Dienstag (Stand: 15 Uhr) gelten im Bodenseekreis 814 Menschen als infiziert.

Neu infiziert haben sich laut Landesgesundheitsamt 89 Personen. Damit sind insgesamt 6715 Infektionen im Bodenseekreis nachgewiesen worden.

2228 Menschen sind in Quarantäne, das sind 21 mehr als vor einem Tag. Außerdem meldet das Landratsamt Bodenseekreis in seinen Statistiken eine traurige weitere Zahl: Ein Mensch im Bodenseekreis ist in Zusammenhang mit dem Virus gestorben. Insgesamt gibt es damit seit Beginn der Pandemie 145 Tote.

Mehr dazu lesen Sie hier.

++ Sieben-Tage-Inzidenz im Südwesten leicht gesunken

(18.20 Uhr) Die Zahl der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in einer Woche ist im Südwesten leicht gesunken. Die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz lag am Dienstag (Stand: 16.00 Uhr) bei 191,9 (Montag: 197,4) wie das Landesgesundheitsamt in Stuttgart am Montag mitteilte. Am Sonntag hatte der Wert bei 196,3 gelegen. Im Vergleich zum Vortag verzeichnete die Behörde 3886 neue Corona-Neuinfektionen und 37 neue Todesfälle in Verbindung mit dem Coronavirus.

Damit stieg die Zahl der nachgewiesen Fälle auf 435.378. Die Zahl der Todesfälle beträgt nun 9293. In vier Kreisen liegt die Sieben-Tage-Inzidenz derzeit unter dem Wert von 100. Insgesamt gibt es in Baden-Württemberg 44 Stadt- und Landkreise.

Nach Daten des DIVI-Intensivregisters von Krankenhaus-Standorten mit Intensivbetten zur Akutbehandlung sind 602 Covid-19-Patienten in Baden-Württemberg in intensivmedizinischer Behandlung. Davon werden 353 invasiv beatmet. Insgesamt sind derzeit 2173 Intensivbetten von betreibbaren 2463 Betten belegt.

Mehr als 2,5 Millionen Menschen in Baden-Württemberg haben bereits einmalig eine Corona-Impfung erhalten, wie aus den Daten des Impfquotenmonitorings des Robert Koch-Instituts (Stand: 8.00 Uhr) hervorgeht. Das entspricht einer Impfquote von 22,9 Prozent. 779 948 Menschen (7 Prozent) im Südwesten verfügen bereits über den vollständigen Impfschutz.

++ Baden-Württemberg öffnet Impfterminvergabe für mehr Menschen mit Vorerkrankungen

(17.05 Uhr) Vom 3. Mai öffnet das Land die Vergabe von Impfterminen für alle Menschen mit Vorerkrankungen aus der dritten Priorität. Dazu gehören zahlreiche Menschen mit Vorerkrankungen, etwa behandlungsfreien Krebserkrankungen, HIV, Rheumaerkrankungen und Autoimmunerkrankungen, Herzerkrankungen, Asthma oder Adipositas.

Impfberechtigt sind ab Montag auch jeweils bis zu zwei Kontaktpersonen von Menschen, die aufgrund einer dieser Erkrankungen oder aufgrund des Alters von über 60 Jahren pflegebedürftig sind. Noch etwas gedulden müssen sich die Beschäftigten von Berufsgruppen aus der dritten Priorität. Mit der Öffnung dieser Stufe wird, abhängig von den Impfstofflieferungen, etwa Mitte Mai gerechnet.

Mit dem weiteren Öffnungsschritt werden schätzungsweise rund 1,5 Millionen weitere Menschen impfberechtigt. Entsprechend ist ab Montag wieder mit einer großen Nachfrage bei der zentralen Terminvergabe zu rechnen. 

+++ Hier geht es zum Corona-Newsblog von Dienstag +++

Ausgewählte Artikel zum Virus und den Folgen:

Unsere Daten und Zahlen beziehen wir aktuell aus dem Dashboard RKI¹

Meist gelesen in der Umgebung

Mehr Inhalte zum Dossier

Wir haben die allgemeine Kommentarfunktion unter unseren Texten abgeschaltet. Für einzelne Texte wird es auch weiterhin die Möglichkeit zum Austausch geben. Aufgrund der Vielzahl an Kommentaren können wir derzeit aber keine gründliche Moderation mehr gewährleisten. Mehr Informationen zu unseren Beweggründen finden Sie hier.
Kommentare werden geladen

Meist gelesen

Impftermin-Ampel: Jetzt mit Push-Nachrichten für Ihr Impfzentrum

Die Impftermin-Ampel von Schwäbische.de zeigt mit einem Ampelsystem Impfzentren der Region an, in denen es gerade freie Termine gibt. 

+++ JETZT NEU: Nutzer mit einem Schwäbische Plus Basic, Premium- oder Komplettabo können sich nun exklusiv und noch schneller per Pushnachricht aufs Handy über freie Termine bei Ihrem Wunsch-Impfzentrum informieren lassen. Hier geht es direkt zum Push-Service, Abonnenten können ihn sofort nutzen.

Nutzer ohne Abo können weiterhin die bestehende Impfampel auf dieser Seite hier nutzen.

Klimaprotest mit Stahlseil: SEK holt Aktivisten in Schussenstraße wieder auf den Boden

++ Die Räumung der Schussenstraße ist beendet Samstag, 18.05 Uhr: Mit einem Einsatz von Spezialkräften für Höheneinsätze der Polizei in Göppingen ist die Protestaktion von Klimaaktivisten in Ravensburg am Samstagabend gegen 18 Uhr ohne weitere Zwischenfälle beendet worden. "Die Beamten haben die Räumung mit großer Ruhe erledigt", berichtet Schwäbische.de-Reporter Frank Hautumm von vor Ort.

Kurz nach 18 Uhr ist der letzte Aktivist, der das Stahlseil über der Schussenstraße besetzt hielt, bei starkem Regen zu Boden gebracht worden.

Impfung

Chefvisite - Klinikchef spricht über mögliche Einschränkungen für Impfverweigerer

Für Impfverweigerer soll möglichst rasch ein Regel- und Strafwerk erarbeitet werden. Darüber müsse „jetzt entscheiden werden, sonst gerät das Thema in den Bundestagswahlkampf“, warnt der Chef der Essener Uniklinik, Professor Jochen A. Werner, bei „19 – die Chefvisite“. Die Corona-Impfung sei selbstverständlich freiwillig, so der Mediziner.

Es müsse aber auch klar sein, dass ein Nein zum Piks von bis zu zehn Millionen Einwohnern für diese „bedeutet, dass etwas wegfällt“ – das könne zum Beispiel die Untersagung des Besuchs einer ...

Mehr Themen