Corona-Newsblog: Bundesweit strenge Kontaktverbote - Merkel in Quarantäne - Mittlerweile 27 Tote in BaWü

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Die wichtigsten Nachrichten und aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus im Newsblog mit Fokus auf Deutschland und Schwerpunkt auf den Südwesten.

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Aktuelle Zahlen für Deutschland und die Region:

  • Infizierte Deutschland: 18.610 (¹ - Stand: 23.3., 06.30 Uhr), 24.873 (³)
  • Geheilte Deutschland: 266 (²,³)
  • Kritische Fälle Deutschland: 23 (²,³)
  • Todesfälle Deutschland: 94 (²,³) Stand: 23.3., 06.30 Uhr
  • Todesfälle Baden-Württemberg: 27 (⁴ - Stand: 20.3., 15 Uhr)

Quellen: RKI¹, Johns-Hopkins-University², Worldometer³, Ministerium für Soziales und Integration Baden Württemberg⁴, WHO

Das Wichtigste im Überblick:

21.20 Uhr: 2000 Corona-Tests aus Region nicht rechtzeitig analysiert

Ein privates Labor aus der Region Oberschwaben hat verschiedenen Gesundheitsämtern im Land am Sonntag mitgeteilt, dass die ihm in der vergangenen Woche zur Auswertung übergebenen Coronavirus-Proben auf Grund nicht vorhandener zur Testung notwendiger Chemikalien zum Großteil nicht rechtzeitig analysiert werden konnten. 

Es handelt sich insgesamt um rund 2000 Proben. Davon stammen die meisten Proben - rund 1000 - aus dem Kreis Tübingen, der Rest aus den Kreisen Biberach, Ravensburg und Bodenseekreis. Die Proben sind zum Teil nicht mehr verwertbar.

Was Betroffene aus den Kreisen, bei denen zwischen dem 14.und 18. März ein Corona-Test gemacht wurde, jetzt tun müssen, steht hier (frei lesbar).

20.19 Uhr: Zahl der Infizierten in BaWü steigt auf 4.300 - Mittlerweile 27 Todesfälle

Am Sonntag wurden dem Gesundheitsministerium vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg weitere 482 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die offizielle Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 4300 an. Davon waren 2385 männlich (56 Prozent). Das Durchschnittsalter beträgt 47 Jahre..

Darüber hinaus wurden dem Gesundheitsministerium vier weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf 27 an (Landkreise Emmendingen (4), Esslingen (3), Göppingen, Heilbronn (3), Hohenlohekreis (2), Ortenaukreis (4)

20 Uhr: Österreich meldet deutlich geringeren Anstieg bei Neuinfektionen

Der Kampf gegen die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus trägt in Österreich erste Früchte. Die Zahl der bestätigten Neuinfektionen stieg zwischen Samstag und Sonntag lediglich noch um 15 Prozent oder 430 Fälle auf insgesamt 3244 Infektionen, wie Gesundheitsminister Rudolf Anschober am Sonntag mitteilte. Vor Beginn der weitreichenden Ausgangsbeschränkungen war es in der Spitze ein Anstieg um 40 Prozent an einem Tag gewesen. Österreich setzt seit Wochen auf drastische Maßnahmen zur Bekämpfung des Virus.

19.49 Uhr: Pflegekräfte müssen weiterhin arbeiten - und kommen mit der Risikogruppe in Kontakt

In der Corona-Krise einfach zu Hause bleiben, ist für Manuel Geßler und seine Kollegen bei der Katholischen Sozialstation Friedrichshafen keine Option. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Pflegedienstleiters versorgen jeden Tag etwa 160 Menschen in deren Wohnungen. Sie waschen sie, geben Insulin, wechseln Verbände, helfen beim Toilettengang und beim Anziehen. Sie treffen dabei genau die Menschen, die in der Corona-Krise am stärksten in Gefahr sind. So erlebt der Pfleger derzeit seinen Alltag.

19.30 Uhr: Kabinett will umfassende Corona-Notpakete beschließen

Im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus will das Bundeskabinett am Montag umfassende Maßnahmen beschließen. Dabei geht es um große Schutzschirme für Unternehmen, Beschäftigte und Kliniken. Geplant sind umfangreiche Rechtsänderungen. Im Schnellverfahren soll am Mittwoch bereits der Bundestag zustimmen, am Freitag der Bundesrat.

Die Bundesregierung plant einen Nachtragshaushalt von 156 Milliarden Euro für 2020 und will dafür die Notfallregel bei der Schuldenbremse ziehen, um mehr finanziellen Spielraum zu haben.

Konkret sollen für kleine Firmen, Solo-Selbstständige und freie Berufe direkte Zuschüsse beschlossen werden. Ein Programm sieht ein Volumen von bis zu 50 Milliarden Euro vor. Über einen Stabilisierungsfonds sollen Großunternehmen mit Kapital gestärkt werden können, der Staat soll sich notfalls wie in der Finanzkrise vor mehr als zehn Jahren auch an Unternehmen beteiligen können.

Außerdem sollen Mietschulden von Einkommensausfällen nicht zur Kündigung führen. Mit erweiterten Regelungen zur Kurzarbeit sollen Unternehmen Beschäftigte leichter halten können — statt sie in die Arbeitslosigkeit zu schicken. Deutschlands Krankenhäuser sollen mit mehr als drei Milliarden Euro unterstützt werden.

19.00 Uhr: Wann kommt ein Impfstoff zu Corona?

Dieser Frage ist unser Kollege Daniel Hadrys im Gespräch mit dem Virologen Thomas Mertens, Vorsitzender der Ständigen Impfkommission, nachgegangen. Lesen Sie hier die Antwort

18.55 Uhr: Hotels, Läden, Künstler: So können Bürger jetzt Existenzen retten

Kleine Geschäfte, Hotels und freischaffende Künstler leiden heftig unter der Corona-Krise. Jeder Bürger kann Unterstützung leisten - und zwar so.

18.44 Uhr: Merkel muss wegen Kontakt zu Corona-Infiziertem in Quarantäne

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) muss sich in der Corona-Krise nun selbst in häusliche Quarantäne begeben.

Das teilte Regierungssprecher Steffen Seibert am Sonntagabend in Berlin mit. Die Kanzlerin sei nach ihrem Presseauftritt am Abend unterrichtet worden, dass sie am Freitag zu einem Arzt Kontakt hatte, der mittlerweile positiv auf das Coronavirus getestet worden sei. 

„Auch aus der häuslichen Quarantäne wird die Bundeskanzlerin ihren Dienstgeschäften nachgehen“, betonte Seibert weiter. Merkel werde sich „in den nächsten Tagen regelmäßig testen lassen, weil ein Test jetzt noch nicht voll aussagekräftig wäre“, erklärte Seibert.

17.51 Uhr: Bayern setzt Ansammlungsverbot für mehr als zwei Personen nicht um

Bayern will das von Bund und Ländern zur Eindämmung der Corona-Krise vereinbarte Ansammlungsverbot für mehr als zwei Personen nicht übernehmen. Dies erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Sonntag aus der bayerischen Staatskanzlei. Es bleibt bei der bayerischen Regelung, wonach man nur mit Angehörigen des eigenen Hausstandes an die frische Luft gehen darf.

17.30 Uhr: Merkel informiert über Details der neuen Kontaktsperren und Beschränkungen

In einer Pressekonferenz hat die Bundeskanzlerin am Sonntagnachmittag über die geplanten Kontaksperren und Ausgangsbeschränkungen informiert. Es komme jetzt auf jeden und jede an um das Virus einzudämmen, so die Kanzlerin.

Viele Menschen würden sich derzeit an die Verhaltensregeln halten, sagte die Kanzlerin. Das würde Leben retten. Trotzdem nannte sie die Ausbreitung des Virus weiter dynamisch. Deshalb müsse man flexibel reagieren und die Maßnahmen von Bund und Ländern anpassen.

Eine Folge davon seien neue Leitlinien für das Bewegungsverhalten und die Mobilität im Land. Außerdem soll es in ganz Deutschland "im Grundsatz die gleichen Regeln geben". Insgesamt geht es um acht Bestimmungen:

  • Bürger werden angehalten, Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstands auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren. (In Bayern gilt weiterhin: maximal eine Person, außer Angehörige des gleichen Haushalts)

  • In der Öffentlichkeit ist, wo immer möglich, zu anderen als den genannten Personen ein Mindestabstand von mindestens 1,5 Meter einzuhalten.

  • Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist nur alleine, mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person oder im Kreis der Angehörigen des eigenen Haushalts gestattet

  • Der Weg zur Arbeit, zur Notbetreuung, Einkäufe, Arztbesuche, Teilnahme an Sitzungen, erforderlichen Terminen und Prüfungen, Hilfe für andere oder individueller Sport und Bewegung an der frischen Luft sowie andere notwendige Tätigkeiten bleiben weiter möglich.

  • Gruppen feiernder Menschenauf öffentlichen Plätzen, in Wohnungen sowie privaten Einrichtungen sind angesichts der ernsten Lage nun inakzeptabel. Verstöße gegen die Kontakt-Beschränkungen sollen von den Ordnungsbehörden und der Polizei überwacht und bei Zuwiderhandlungen sanktioniert werden.

  • Gastronomiebetriebe werden geschlossen. Davon ausgenommen ist die Lieferung und Abholung mitnahmefähiger Speisen für den Verzehr zu Hause.

  • Dienstleistungsbetriebe im Bereich der Körperpflege wie Friseure, Kosmetikstudios, Massagepraxen, Tattoo-Studios und ähnliche Betriebe werden geschlossen, weil in diesem Bereich eine körperliche Nähe unabdingbar ist. Medizinisch notwendige Behandlungenbleiben weiter möglich.

  • In allen Betrieben und insbesondere solchen mit Publikumsverkehrist es wichtig, die Hygienevorschriften einzuhalten und wirksame Schutzmaßnahmen für Mitarbeiter und Besucher umzusetzen.

17.10 Uhr: Kretschmann erklärt neue Regelungen

Ministerpräsident Winfried Kretschmann hat am Sonntagnachmittag über die Ergebnisse der Konferenz mit Bundeskanzlerin Angela Merkel und den Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten der Länder informiert. Es ging um die geplanten Kontaktsperren.

16.47 Uhr: Bund und Länder wollen Restaurants und Frisöre schließen

Bund und Länder wollen Restaurants und Gaststätten unverzüglich schließen — wo dies noch nicht der Fall ist. Darauf einigten sich die Bundesregierung und die Ministerpräsidenten der Länder nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur am Sonntag in ihrer Telefonkonferenz. „Davon ausgenommen ist die Lieferung und Abholung mitnahmefähiger Speisen für den Verzehr zu Hause“, heißt in dem Beschluss.

Auch Friseure, Kosmetikstudios, Tattoo-Studios und Massagesalons sollen laut einem Beschluss von Bund und Ländern komplett schließen. Medizinisch notwendige Behandlungen sollen weiter möglich bleiben.

16.40 Uhr: Sachsen verfügt Ausgangsbeschränkung für den gesamten Freistaat

Von Montag null Uhr an gilt für den gesamten Freistaat eine Ausgangsbeschränkung. Danach ist das Verlassen von Wohnung oder Haus ohne triftigen Grund untersagt, wie Innenminister Roland Wöller (CDU) am Sonntag in Dresden sagte. Wege zur Arbeit und zum Einkaufen bleiben demnach erlaubt. 

16 Uhr: Bund und Länder verständigen sich auf umfassendes Kontaktverbot

Bund und Länder wollen im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus ein umfassendes Kontaktverbot beschließen. Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten der Länder einigten sich nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur am Sonntag bei einer Telefonkonferenz darauf, Ansammlungen von mehr als zwei Personen grundsätzlich zu verbieten. Ausgenommen werden sollen Familien sowie in einem Haushalt lebende Personen. Die Regelung soll am Montag in Kraft gesetzt werden.

Die von Bund und Ländern beabsichtigte umfassende Reduzierung sozialer Kontakte im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus soll mindestens zwei Wochen gelten.

Eine Gruppe von zwölf Ländern hatte sich bereits vor der Schaltkonferenz im Grundsatz auf ein umfassendes Kontaktverbot verständigt. Dazu gehörten Baden-Württemberg, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein und Thüringen.

Mehr Details zu geplanten Verordnung gibt es hier.

15.45 Uhr: Kliniken im Südwesten haben französische Corona-Patienten aufgenommen

Im französischen Elsass wütet das Coronavirus besonders schlimm. Das benachbarte Baden-Württemberg hilft: Das Land hat schwerkranke französische Corona-Patienten aufgenommen. „Erste Patienten aus dem Elsass sind in unseren Uniklinika angekommen, weitere werden derzeit verlegt“, sagte eine Sprecherin des Wissenschaftsministeriums am Sonntag in Stuttgart. Konkrete Zahlen nannte sie nicht.

Vier Universitätskliniken in Freiburg, Heidelberg, Mannheim und Ulm hatten sich bereiterklärt, sofort neun Patienten aus dem benachbarten Elsass aufzunehmen, die dringend auf Beatmung angewiesen sind, wie das baden-württembergische Wissenschaftsministerium am Samstag in Stuttgart mitteilte. Darüber hatte zunächst die „Schwäbische Zeitung“ berichtet. Mehr...

15.35 Uhr: Zugführer warnt in Ulm vor Mitnahme von Klopapier

Dieses Video kursiert derzeit auf Whatsapp. Die Durchsage des Zugführers bei der Einfahrt in Ulm könnte zum viralen Hit werden.

15.30 Uhr: Camper aus der Region schaffen Flucht aus Spanien

Spanien gilt als besonders hart vom Coronavirus betroffen. Zwei Camper aus Aalen sind nun nach einer Gewalttour von dort nach Deutschland zurückgekehrt. Mehr...

14.50 Uhr: Podcast - Was wir aus der Corona-Krise für die Zukunft lernen können

Im SZ-Politik-Podcast „Steile These“ erklärt ein Professor für Gesundheitsökonomie, welche Defizite die Krise in Deutschland offenlegt. Und was man Positives daraus ziehen kann.

14 Uhr: Veranstaltung wegen Corona abgesagt - Diese Rechte haben Ticketinhaber

Konzerte, Messen, Kongresse und auch Fußballspiele finden zurzeit nicht statt. Was bedeutet das für Ticketinhaber? Was gilt dann rechtlich? Die wichtigsten Fragen und Antworten.

13.30 Uhr: Polizei in der Region verhängt 23 mal Bußgelder

Die Polizei hat im Zuge der Corona-Pandemie im Bodenseekreis und den Landkreisen Ravensburg und Sigmaringen rund 160 Kontrollen durchgeführt. Gegen insgesamt 23 Personen wurden deshalb Straf- und Bußgeldverfahren nach dem Infektionsschutzgesetz eingeleitet.

12.50 Uhr: Fast 400 Corona-Todesfälle in Spanien innerhalb von 24 Stunden

In Spanien sind innerhalb von 24 Stunden fast 400 weitere Menschen an der durch das Coronavirus ausgelösten Lungenkrankheit Covid-19 gestorben. Es seien 394 neue Todesfälle registriert worden, teilte am Sonntag die Regierung in Madrid mit. Dies sei ein Anstieg um rund 30 Prozent. Damit starben in Spanien bereits 1720 Menschen.

Spanien ist nach Italien das am meisten von der Coronavirus-Pandemie betroffene Land in Europa. Die Zahl der Infizierten lag am Sonntag bei 28.572. Dies waren nach Angaben des Gesundheitsministeriums 3646 mehr Fälle und damit 14,6 Prozent mehr als noch am Vortag.

In Spanien gilt seit dem 14. März eine Ausgangssperre. Die 46 Millionen Einwohner dürfen ihr Zuhause nur verlassen, um zur Arbeit zu gelangen, Einkäufe zu erledigen, Medikamente zu besorgen oder mit dem Hund Gassi zu gehen.

Ministerpräsident Pedro Sánchez hatte die Bevölkerung am Samstagabend auf „sehr harte Tage“ eingestimmt. „Wir müssen uns psychologisch und emotional darauf vorbereiten“, sagte der Regierungschef in einer Fernsehansprache. „Das Schlimmste kommt noch.“ Das Land stehe vor der größten Herausforderung seit dem Spanischen Bürgerkrieg (1936 bis 1939).

11.50 Uhr: Hauk: Wir brauchen jede helfende Hand bei der Ernte

Der Einsatz von Erntehelfern ist laut Landwirtschaftsminister Peter Hauk (CDU) dringend notwendig, um die Versorgung der Menschen mit heimischen Lebensmitteln sicherzustellen.

„Die aktuelle Krise darf nicht dazu führen, dass aufgrund zu großer Bürokratie die Landwirte auf der Strecke bleiben, weil Arbeitskräfte nicht einreisen können“, sagte Hauk am Sonntag in Stuttgart.

Da die Arbeit auf den Feldern unmittelbar vor der Tür stehe, brauche es jetzt kein Zögern, sondern Entscheidungen. „Das heißt, dass es keine Denkverbote geben darf. So könnten auch anerkannte Asylbewerber, die derzeit aufgrund der Krise ihrer Arbeit nicht nachkommen können, ebenso wie Flüchtlinge oder auch Hartz-IV-Empfänger die Chance erhalten, den Landwirten und damit der Gesellschaft zu helfen.“

Gleiches gelte für Empfänger von Kurzarbeitergeld. Dazu müsse Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) so schnell wie möglich Änderungen erlassen, die Zuverdienstmöglichkeiten erlaubten.

11.20 Uhr: Regierung plant Nachbesserungen bei Kreditprogramm

Die Bundesregierung plant in der Coronavirus-Krise Nachbesserungen bei Kredit-Sonderprogrammen für mittelständische und große Unternehmen. Demnach soll die staatliche Förderbank KfW bei Betriebsmittelkrediten statt wie bisher 80 Prozent nun 90 Prozent des Kreditrisikos übernehmen, wie die Deutsche Presse-Agentur am Sonntag aus Kreisen des Wirtschaftsministeriums erfuhr.

10.30 Uhr: Auch Apotheken erleben Ansturm

Nicht nur in Lebensmittelgeschäften geht das „Hamstern“ um. Dort decken sich Kunden en gros mit Wurstdosen, Nudeln oder Toilettenpapier ein. Seitdem durch das Netz die Nachricht geistert, dass es Medikamente gebe, die den Verlauf einer Coronainfektion begünstigen oder verhindern könnten, erleben die Apotheken in Villingen-Schwenningen einen Ansturm auf frei verkäufliche Mittel wie Paracetamol.

10 Uhr: Lagerkoller oder Chance? Wie man in Isolation (über)lebt

Steigt die Scheidungsrate oder bekommen wir in neun Monaten einen Babyboom? Die Corona-Krise, wochenlanges Zuhausebleiben und dazu noch der Verzicht auf Kontakte werden nicht spurlos an uns vorübergehen. Welche Spuren das sein werden, daran scheiden sich die Geister.

9.30 Uhr: Tag der Entscheidung: Beratungen über Ausgangsbeschränkungen

Bundeskanzlerin Merkel berät mit den Ministerpräsidenten heute ab 14 Uhr über die Corona-Krise. Dabei geht es auch um Ausgangsbeschränkungen. Im Vorfeld äußern sich mehrere Politiker skeptisch.

9 Uhr: Weltweit mehr als 300.000 Coronavirus-Fälle

Trotz des weltweiten Kampfes gegen die neuartige Lungenkrankheit Covid-19 haben sich nach Angaben von US-Experten inzwischen mehr als 300.000 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Ein globaler Rundblick.

8 Uhr: Italien schließt gesamte nicht lebensnotwendige Produktion

Italien schließt angesichts immer weiter steigender Totenzahlen im Zuge der Coronavirus-Pandemie die gesamte nicht lebensnotwendige Produktion. Davon seien Supermärkte, Banken, Post und Apotheken ausgenommen, sagte Ministerpräsident Giuseppe Conte.

„Es ist die schwerste Krise für das Land seit dem Zweiten Weltkrieg.“ Nun werde jede produktive Tätigkeit eingestellt, „die nicht entscheidend und unerlässlich dafür ist, uns essenzielle Güter und Dienstleistungen zu garantieren“. Diese drastische Maßnahme in der drittgrößten Volkswirtschaft in der Eurozone soll zunächst bis 3. April gelten.

SAMSTAG

21 Uhr: Der Tafel brechen Helfer und Waren weg

Nudeln, Reis, Mehl, Zucker und Hefe: Diese haltbaren Waren sind in den Supermärkten durch Hamsterkäufe in Corona-Zeiten oft vergriffen. Was für die Kunden der Lebensmittelmärkte ärgerlich ist, ist für Menschen, die auf die Versorgung durch den Tuttlinger Tafelladen angewiesen sind, eine Katastrophe. Denn die Tafeln bekommen diese Produkte so gut wie gar nicht mehr in den Laden.

20.30 Uhr: Auch Joachim Herrmann zieht positive Bilanz zu Ausgangsbeschränkungen

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) zieht nach dem ersten Tag der vorläufigen Ausgangsbeschränkungen eine positive Bilanz. Die meisten Menschen zeigten sich kooperativ, teilte er am Samstag in München mit. Zwar seien noch in einigen Fällen kleinere Gruppen unterwegs gewesen, es sei aber zu keinen besonderen Problemen gekommen, so der Innenminister.

Auch die Gastronomiebetriebe hätten sich weitgehend problemlos an die Allgemeinverfügung gehalten. „Ich glaube, für jeden vernünftigen Menschen ist klar, dass wir in einer Situation, wie wir sie derzeit haben, keine vollen Biergärten oder Wirtsstuben akzeptieren können“, sagte Herrmann.

Die Einhaltung der Ausgangsbeschränkungen sei unerlässlich, um die Corona-Pandemie einzudämmen, sagte der CSU-Politiker. Er habe daher für Samstag angeordnet, dass jedes Polizeipräsidium mit zwei Einsatzzügen der Bereitschaftspolizei verstärkt werde. „Das werden wir je nach Lage weiter fortsetzen“, so Herrmann.

20 Uhr: Behörde berichtet von 89 Infektionen im Bodenseekreis

Bis Samstag sind dem Gesundheitsamt des Bodenseekreises insgesamt 89 labordiagnostisch bestätigte Corona-Infektionsfälle gemeldet geworden. Die Behörde weist in einer Pressemitteilung darauf hin, dass diese Zahl allenfalls nur noch „ein Indikator für die Ausbreitung des Virus im Bodenseekreis sein kann“. Mehr zur Situatian am Bodensee.

19.30 Uhr: Weitere 153 Fälle in Baden-Württemberg

Dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium wurden am Samstag  vom Landesgesundheitsamt weitere 153 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Infizierten im Land auf 3.818 an. Davon waren 2.132 männlich (56%). Das Durchschnittsalter beträgt 47 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 98 Jahren. Unter den Opfern befindet sich eine über 80-jährige Frau aus dem Landkreis Sigmaringen, die sich zuvor in stationärer Behandlung befunden hatte. Sie starb bereits am Donnerstag.

Darüber hinaus wurden dem Gesundheitsministerium sechs weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf 23 an (Landkreise Emmendingen (4), Esslingen (2), Göppingen, Heilbronn (3), Hohenlohekreis (2), Ortenaukreis (2), Rems-Murr, Reutlingen, Rottweil, Sigmaringen (2), Waldshut und Calw sowie die Städte Freiburg und Stuttgart). Unter den Verstorbenen waren 14 Männer und neun Frauen. Das Alter lag zwischen 67 und 94 Jahren. 19 Verstorbene waren 80 Jahre oder älter.

19 Uhr: Italien meldet fast 800 Tote an einem Tag

Im Zuge der Coronavirus-Pandemie hat Italien an nur einem Tag fast 800 Tote vermeldet und damit so viele wie seit dem Ausbruch in dem Land nicht. Insgesamt stieg die Zahl der Toten auf 4825, teilte der Zivilschutz am Samstag in Rom mit.

Norditalien
Menschen in Schutzanzügen transportieren einen Sarg auf dem Friedhof von Ferrara. (Foto: Massimo Paolone / DPA)

18.30 Uhr: Bürgermeister von Veringenstadt mit Coronavirus infiziert

Veringenstadts Bürgermeister Armin Christ hat sich mit dem Coronavirus infiziert und muss deshalb zwei Wochen lang zu Hause in Quarantäne bleiben – ebenso wie sämtliche Verwaltungsmitarbeiterinnen, drei Betroffene aus der Grundschule, die Schulkinder und die Mädchen und Jungen aus der Notbetreuung sowie deren Eltern. Wichtige Aufgaben muss jetzt der ehrenamtliche Bürgermeisterstellvertreter Max Füß erledigen.

18 Uhr: Kliniken wollen französische Corona-Patienten aufnehmen

Vier Universitätskliniken in Freiburg, Heidelberg, Mannheim und Ulm haben sich nun bereiterklärt, sofort neun Patienten aus dem benachbarten Elsass aufzunehmen, die dringend auf Beatmung angewiesen sind, wie das baden-württembergische Wissenschaftsministerium am Samstag in Stuttgart mitteilte. Zuerst hatte die "Schwäbische Zeitung" darüber berichtet.

17.30 Uhr: 89 Coronavirus-Infizierte im Kreis Sigmaringen

In den vergangenen 24 Stunden sind 15 Fälle dazu gekommen. Die Lage im Kreis Sigmaringen.

17 Uhr: Mehr Verbote, mehr Kontrollen: Innenminister Thomas Strobl zieht vorerst positive Bilanz

Es könnte die letzte Chance gewesen sein, die befürchtete Ausgangssperre zu verhindern: Um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen, wollte die Landesregierung am Samstag streng kontrollieren, ob die verschärften Regeln unter anderem für kleinere Versammlungen und die Gastronomie eingehalten werden. Innenminister Thomas Strobl zeigte sich in einer ersten Bilanz zurückhaltend zufrieden: „Die strengen Maßnahmen machen nur Sinn, wenn sie auch befolgt werden“, sagte der CDU-Politiker. „Mein erster Eindruck ist: Das ist überwiegend der Fall.“ Mehr zur Lage im Südwesten.

16.30 Uhr: Streit um Milliardenhilfe für Kliniken

Mit Milliardenhilfen für Krankenhäuser will die Bundesregierung die Kliniken in der Coronavirus-Pandemie am Laufen halten. Auch Ärzte und Pflegekräfte sollen unterstützt werden.

Das Hilfspaket für Kliniken, Ärzte und Pfleger des Bundes soll in diesem Jahr voraussichtlich rund 3,3 Milliarden Euro umfassen. Von den Kliniken kam heftiger Protest.

16 Uhr: Aktion: Hamsterkäufer müssen Aufschlag auf Klopapier zahlen

Ungewöhnliche Aktion eines Rewe-Händlers im rheinland-pfälzischen Rengsdorf: Der Einzelhändler verlangt ab der zweiten Packung Klopapier einen Aufschlag, um Hamsterkäufer abzuschrecken.

15.30 Uhr: Bodenseekreis richtet vorsorglich Notunterkunft in Messe ein

Aufgrund der Corona-Pandemie hat der Bodenseekreis eine vorsorgliche Notunterkunft in der Messe Friedrichshafen eingerichtet. Sie solle als Reserve für mögliche Notfälle dienen, falls kurzfristig Menschen untergebracht werden müssten, beispielsweise gestrandete Reisende oder bei der Evakuierung eines Wohnhauses, sagte ein Sprecher des Landratsamtes. Einen konkreten Bedarf gebe es aktuell nicht. Insgesamt stünden 100 Betten bereit. Die Messe Friedrichshafen stelle die nötige Infrastruktur für die Notunterkunft zur Verfügung. Auch das Corona-Testzentrum (CTZ) wird von der Gemeinde Oberteuringen in die Messe verlagert, wie der Sprecher weiter sagte. Es werde in aber in einer anderen Halle untergebracht als die Notunterkunft.

15 Uhr: IHK warnt vor schwerer Rezession und hofft auf unbürokratische Hilfen

In der Corona-Krise wenden sich der Präsident und der Hauptgeschäftsführer der IHK Bodensee-Oberschwaben in einem offenen Brief an die 39 000 Mitgliedsunternehmen der IHK in den Landkreise Bodenseekreis, Ravensburg und Sigmaringen. Sie befürchten schlimmes.

14.30 Uhr: Märkte machen von längeren Öffnungszeiten keinen Gebrauch

Der Plan war: Längere Öffnungszeiten gleich weniger Menschen zur selben Zeit im Supermarkt. Dieses Vorhaben der Staatsregierung im Kampf gegen die Corona-Pandemie wird bislang nicht umgesetzt. Dafür ergreifen die Supermarktketten andere Schutzmaßnahmen.

14 Uhr: Kommt in ganz Deutschland die Ausgangssperre?

Die Menschen in Deutschland halten umfassende Ausgangsbeschränkungen im Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie weitgehend ein. Seit heute gelten in mehreren Bundesländern verschärfte Regelungen.

Die Straßen waren bundesweit leer. Am Sonntag wollen Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten beraten, ob es bundesweit einheitliche Auflagen geben sollen.

13.30 Uhr: Marx: Krankensalbung weiterhin möglich

Trotz der Corona-Krise will die katholische Kirche weiter an der Seite der Kranken und Sterbenden stehen. „Die Krankensalbung und auch die Kommunion wollen wir in lebensbedrohlichen Situationen weiterhin ermöglichen, wie es die erforderlichen besonderen Hygienemaßnahmen zulassen“, sagte Kardinal Reinhard Marx, Erzbischof von München und Freising.

13 Uhr: Ministerium aktualisiert Liste zu Ladenschließungen

Die Vorgaben, nach denen in dieser Woche im Kampf gegen die Ausbreitung von Corona Unternehmen schließen mussten, führten landesweit zu Verwirrung. Das Wirtschaftsministerium versucht nun, die Regelungen zu präzisieren und hat am Samstag eine Auslegungshilfe zu Ladenschließungen mitsamt einer Liste von Ausnahmen veröffentlicht. Die Liste werde von der Landesregierung kontinuierlich aktualisiert und ergänzt, hieß es. Mehr zum Thema:

12.30 Uhr: Getränkebranche warnt vor „Hamstern“

Die Getränkebranche appelliert an ihre Kunden, Getränke trotz der Angst vor dem Coronavirus nicht massenweise in Kellern und Kammern zu lagern. Es müsse ausreichend Leergut in den Kreislauf des Mehrwegsystems zurückkommen, sagt Julian Schwarzat vom Bundesverband des Deutschen Getränkefachgroßhandels (GFGH). „Das Mehrwegsystem ist ein Kreislaufsystem. Es ist darauf angewiesen, dass Leergut wieder zurückgebracht wird.“

Angespannt sei die Lage vor allem beim Mineralwasser, wenngleich das System nicht vor dem Kollaps stehe, wie Schwarzat betont. Es gebe keinen Grund, kistenweise Flaschen zu horten. Mehrere große Verbände hatten zuvor in einer gemeinsamen Erklärung dazu aufgefordert, leere Flaschen und Kästen zurückzubringen.

12 Uhr: Podcast „Unser Leben und Corona“: Die Auswirkungen auf unsere Psyche

Das Coronavirus wirkt sich mittlerweile auf alle Lebensbereiche der Menschen aus. Neben der rein medizinischen Komponente ist das Virus eine besonders große Herausforderung für die menschliche Psyche. Daher ist in der zweiten Folge des neuen Podcasts "Unser Leben und Corona" die Ravensburger Diplompsychologin Eva-Maria Dubischar zu Gast.

Podcast wird nicht angeklickt? Hier klicken (Web-Link)

11.30 Uhr: Mietern soll in Krise nicht gekündigt werden dürfen

Mietern soll wegen Mietschulden in der Corona-Krise nicht gekündigt werden dürfen. Das sieht eine Gesetzesvorlage der Bundesministerien für Justiz, Inneres und Wirtschaft vor.

Gelten soll dies für Mietschulden aus dem Zeitraum vom 1. April bis 30. September 2020. Die Verpflichtung der Mieter zur Zahlung der Miete bleibe aber im Grundsatz bestehen. Auch weiteren Schuldnern, die wegen der Corona-Pandemie ihre vertraglichen Pflichten nicht erfüllen können, sollen keine rechtliche Folgen drohen. Bei Darlehen soll es eine gesetzliche Stundungsregelung geben.

Die Vorlage soll an diesem Montag im Bundeskabinett und am Mittwoch im Bundestag beschlossen werden.

11 Uhr: Türkei stellt Flugverkehr nach Deutschland ein

Die Türkei hat nach Angaben des Auswärtigen Amts in der Nacht den direkten Flugverkehr nach Deutschland wegen der Corona-Krise nahezu vollständig eingestellt. Die Ausreise über Drittstaaten sei aber am Samstag noch möglich, teilte das Ministerium in seinen Reisehinweisen mit. Bis Freitagmittag waren nach früheren Angaben des Auswärtigen Amts 20.000 von 30.000 Deutschen aus der Türkei zurückgekehrt. Die von der Bundesregierung gestartete Rückholaktion mit gecharterten Maschinen betraf die Türkei bisher nicht, da noch reguläre Flüge gingen.

10.30 Uhr: Bundesregierung plant Neuverschuldung von 150 Milliarden Euro

Zur Linderung der Folgen der Corona-Pandemie plant die Bundesregierung in diesem Jahr eine Neuverschuldung von insgesamt 150 Milliarden Euro. Nach dpa-Informationen plant die Bundesregierung einen Nachtragshaushalt für 2020. Sie will auch die Notfallregelung in der Schuldenbremse ziehen. So soll ermöglicht werden, dass sich der Bund in der Corona-Krise deutlich höher verschuldet als bisher erlaubt.

10 Uhr: Bäcker wendet sich mit tränenerstickter Stimme an die Kunden

Mit einem eindringlichen Appell an Kunden und Politik hat ein Bäcker aus Hannover binnen Stunden Hunderttausende Menschen auf Facebook erreicht. „Der Mittelstand wird fallen gelassen. Es ist eine Katastrophe“, sagte Gerhard Bosselmann, der Inhaber der Bäckereikette Bosselmann, in einem Facebook-Video. So würden die versprochenen Förderungen der Bundesregierung nicht bei den kleinen Unternehmen ankommen. Hier geht es zum Video.

9.30 Uhr: Mieter könnten geschützt werden

In der Bundesregierung werden bereits Hilfen für Mieter erwogen, die wegen der Corona-Krise ihre Wohnungsmiete nicht mehr zahlen können. „Dies gilt für Mieterinnen und Mieter von Wohnraum ebenso wie für Gewerbemieterinnen und -mieter“, sagte ein Sprecher des Justizministeriums den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Dem Redaktionsnetzwerk Deutschland sagte Ministeriumssprecher Rüdiger Petz, wer heute zwei Monate hintereinander seine Miete nicht zahle, dem könne fristlos gekündigt werden. „Wir wollen das ändern und arbeiten daran, dass niemand seine Wohnung verliert.“

8.30 Uhr: Krisenstäbe arbeiten auch am Wochenende

Vor dem für Montag geplanten Kabinettsbeschluss zu beispiellosen Milliardenhilfen zur Abfederung der Corona-Krise beraten Regierung und Parlament. Es werde gesonderte Beratungsformate zwischen den zuständigen Bundesministern und Fraktionen geben, heißt es in einem Schreiben des Parlamentarischen Geschäftsführers der Unionsfraktion, Michael Grosse-Brömer (CDU), an die Abgeordneten von CDU/CSU. Am Dienstag wollen die Fraktionen beraten, am Mittwoch sollen die erforderlichen Gesetze den Bundestag passieren. Schon am Sonntag will Kanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Bundesländern über die weiteren Schritte sprechen.

Was am Freitag wichtig war:

  • Neun Coronavirus-Todesfälle in Würzburger Pflegeheim
  • Bayern verhängt Ausgangsbeschränkungen
  • 917 neue Fälle im Südwesten
  • Baden-Württemberg verbietet Menschengruppen im öffentlichen Raum
  • Handelsverband fordert klare Regeln für Supermärkte

+++ Hier geht es zum Newsblog von Freitag +++

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