Corona-Newsblog: Das waren die wichtigsten Meldungen am Samstag

Digital-Redakteur
Agence France-Presse
Deutsche Presse-Agentur

Die wichtigsten Nachrichten und aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus im Newsblog mit Fokus auf Deutschland und Schwerpunkt auf den Südwesten.

Aktuelle Zahlen des RKI¹:

  • Aktuell nachgewiesene Infizierte Baden-Württemberg: ca. 24.400 (354.990 Gesamt - ca. 321.900 Genesene - 8.622 Verstorbene)
  • Todesfälle Baden-Württemberg: 8.622
  • Sieben-Tage-Inzidenz Baden-Württemberg: 121,2
  • Aktuell nachgewiesene Infizierte Deutschland: ca. 202.000 (2.755.225 Gesamt - ca. 2.477.500 Genesene - 75.780 Verstorbene)
  • Todesfälle Deutschland: 75.780
  • Sieben-Tage-Inzidenz Deutschland: 124,9

Das Wichtigste auf einen Blick: 

  • Sieben-Tage-Inzidenz im Südwesten steigt minimal (17.52 Uhr)
  • Spahn: 10 bis 14 Tage Lockdown wären nötig (15.51 Uhr)
  • Kretschmann will Notbremse strikt durchsetzen: „Kein Vertun mehr“ (12.40 Uhr)
  • Thüringens Saale-Orla-Kreis jetzt Corona-Hotspot Nummer 1 (11.25 Uhr)
  • Virologe warnt vor Anwendungsfehlern bei Schnelltests (11.07 Uhr)

Wir schließen den Newsblog für heute und sind morgen mit allen neuen Entwicklungen für Sie da.

++ Sieben-Tage-Inzidenz im Südwesten steigt minimal

(17.52 Uhr) Die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz ist in Baden-Württemberg nach Angaben des Landesgesundheitsamts vom Samstag (Stand 16.00 Uhr) nur sehr leicht gestiegen. Allerdings werden am Wochenende in der Regel weniger Ergebnisse übermittelt. Den Daten der Stuttgarter Behörde zufolge registrierten die Gesundheitsämter im Südwesten im Laufe der vergangenen 7 Tage 121,5 Neuinfektionen je 100 000 Einwohner. Am Freitag hatte der Wert bei 121,1 gelegen.

31 der 44 Stadt- und Landkreise überschreiten mittlerweile die Schwelle von 100. Am höchsten ist der Wert im Landkreis Schwäbisch Hall mit 475,2, am niedrigsten in Pforzheim mit 69,1.

Die Zahl der bestätigten Fälle seit Beginn der Pandemie stieg um 2149 auf 357 171. 8632 Menschen starben an einer Infektion mit dem Coronavirus oder im Zusammenhang damit. Das waren zehn mehr als Stand Freitag. Als genesen gelten geschätzt 321 034 Infizierte (plus 1350).

++ Et­li­che Men­schen de­mons­trie­ren in Ulms In­nen­stadt gegen die Corona-​Politik

(17.35 Uhr) Gegen die aktuelle Corona-Politik der Bundesregierung haben etliche Demonstranten am Samstagnachmittag in der Innenstadt Ulms demonstriert. Am Maritim Hotel hatten sich die Demonstranten gegen 15 Uhr versammelt und zogen dann mit Sprechparolen wie „Merkel muss weg“ oder „Wir fordern unsere Selbstbestimmung zurück“ Richtung Münsterplatz. Mit dabei waren mehrere Hundert Polizisten, die den Demonstrationszug begleiteten.

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 Die Demonstranten zogen zum Münsterplatz.
Die Demonstranten zogen zum Münsterplatz. (Foto: Ehrenfeld)

++ Freilichtmuseum Pfahlbauten öffnet wieder für Besucher 

(17.21 Uhr) Das Freilichtmuseum Pfahlbauten am Bodensee hat am Samstag wieder seine Pforten für Besucher geöffnet. „Als Outdoor-Anlage sind wir im Vorteil gegenüber Museen in geschlossenen Räumen“, teilte Direktor Gunter Schöbel in Uhldingen-Mühlhofen mit. Denn 90 Prozent der Ausstellungsflächen befänden sich im Freien.

In der Freiluftanlage am Bodensee lassen sich 23 der Stein- und Bronzezeit nachempfundene Häuser besichtigen und geben so einen Einblick in 3000 Jahre Menschheitsgeschichte. Wer das Museum derzeit besuchen möchte, muss aufgrund der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie vorab ein Online-Ticket lösen, zudem herrscht Maskenpflicht.

Während das Museum an der frischen Luft seine Tore für Besucher erst öffnet, könnte schon bald wieder eine Schließung anstehen. Der Bodenseekreis bewegte sich zuletzt bei der Sieben-Tage-Inzidenz auf den Wert von 100 zu und müsste nach drei Tagen in Folge mit solch hohen Werten die Notbremse ziehen.

Auch die Pfahlbauten müssten dann für Besucher wieder schließen, wie eine Sprecherin sagte. Der Bodenseekreis hatte zuletzt auf die drohende Notbremse hingewiesen. Eine solche stünde derzeit aber frühestens in der neuen Woche an.

Coronavirus - Mühlhofen-Unteruhldingen
Drei Besucher aus Spaichingen blicken im Pfahbaumuseum auf den Bodensee. Rund 150 Besucher haben sich für den ersten Öffnungstag nach langer Pause angemeldet. (Foto: Felix Kästle)

++ Spahn: 10 bis 14 Tage Lockdown wären nötig 

(15.51 Uhr) Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hält einen weiteren Lockdown von 10 bis 14 Tagen für erforderlich. „Wenn wir die Zahlen nehmen, auch die Entwicklungen heute, brauchen wir eigentlich noch mal 10, 14 Tage mindestens richtiges Runterfahren unserer Kontakte, unserer Mobilität“, sagte Spahn am Samstag bei einer Online-Diskussionsveranstaltung der Bundesregierung, bei der Bürgerinnen und Bürger Fragen stellen konnten.

Nötig sei ein Lockdown ähnlich wie an Ostern im vergangenen Jahr, sagte Spahn. Er selbst würde auch lieber Ostern im größeren Kreis der Familie, sagte er. „Aber es geht halt dieses Jahr noch nicht.“ Wenn es gelinge, diese Welle zu brechen bevor sie im April zu groß werde, dann seien anschließend auch Öffnungsschritte möglich wie in Städten und Regionen mit niedrigen Infektionszahlen wie in Tübingen.

Jens Spahn
Gesundheitsminister Jens Spahn (Foto: Michael Kappeler / DPA)

++ Kretschmann lädt für Montag zu Gespräch über Schulöffnungen

(13.27 Uhr) Ministerpräsident Winfried Kretschmann will an diesem Montag mit Vertretern von Schülern, Eltern und Lehrern besprechen, ob die Schulen nach den Osterferien trotz steigender Corona-Zahlen schrittweise weiter geöffnet werden können.

An der Video-Konferenz am Montagnachmittag nehmen unter anderem der Landesschüler- und der Landeselternbeirat sowie mehrere Lehrerverbände wie die GEW und der Philologenverband teil. Für die Landesregierung sind auch Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) und Gesundheitsminister Manne Lucha (Grüne) eingeladen.

In dem Einladungsschreiben schreibt Kretschmann, angesichts stark steigender Infektionszahlen müsse überlegt werden, „wie wir trotzdem Unterricht ermöglichen können und dabei zwischen Gesundheitsschutz und den Bedürfnissen der Kinder und Jugendlichen einen gangbaren Weg finden“.

Und weiter: „Für den Zeitraum nach Ostern sind damit tragfähige Konzepte für den Schulbetrieb gefragt, um möglichst allen Klassenstufen die Chance auf Wechselunterricht zu geben.“ Dabei würden auch Testungen an Schulen eine zentrale Rolle spielen.

Kretschmann hatte am Mittwoch im Landtag erklärt, dass nach den Osterferien alle Kinder und Jugendlichen schrittweise und mit regelmäßigen Corona-Tests im Wechsel wieder in die Schulen zurückkehren sollen. Es solle einen Stufenplan geben, wonach Stadt- und Landkreise je nach Zahl der Neuinfektionen auf 100 000 Einwohner in einer Woche über die Art des Unterrichts entscheiden können.

 Schulleiter Heiko Fähnle bereitet die Klassenzimmer für die kommende Schulöffnung vor.
Heiko Fähnle, Grundschulrektor in Schrezheim, bereitet Klassenzimmer für die Schulöffnung vor. (Foto: Thomas Siedler)

++ Kretschmann will Notbremse strikt durchsetzen: „Kein Vertun mehr“ 

(12.40 Uhr) Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann will bei der Corona-Notbremse in Hotspot-Regionen keine Verzögerung mehr zulassen. „Das wird strikt durchgesetzt. Da gibt es kein Vertun mehr“, sagte der Grünen-Regierungschef am Samstag der Nachrichtenagentur dpa in Stuttgart.

In der Landesregierung wächst dem Vernehmen nach der Ärger über Stadt- und Landkreise, die die Notbremse zunächst nicht konsequent anwenden, obwohl sie den Grenzwert von 100 Neuinfektionen auf 100 000 Einwohner in einer Woche schon mehr als 3 Tage lang überschritten haben.

Zum Beispiel hatte Stuttgart erklärt, erst die neue Corona-Verordnung abwarten und frühestens am Dienstag die Notbremse ziehen zu wollen. Dann müssten zum Beispiel Geschäfte und Museen wieder geschlossen werden. Die Landeshauptstadt liegt seit Mittwoch über der Inzidenz von 100.

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++ Polizei soll mehr Geld für Corona-Schutz bekommen

(11.54 Uhr) Um baden-württembergische Polizisten besser vor dem Coronavirus zu schützen, will Innenminister Thomas Strobl (CDU) laut einem Zeitungsbericht fast sieben Millionen Euro investieren. Das Geld solle vor allem in Schutzausstattung wie Masken und Handschuhe, Schnelltests, Desinfektionsmittel, Trennwände für Büros oder IT-Technik für mobiles Arbeiten fließen, berichtete die „Südwest Presse“ in Ulm am Samstag unter Berufung auf eine Vorlage für die Kabinettssitzung am Dienstag.

Unter anderem sollen etwa 2000 Notebooks, Router, Videokonferenztechnik und -software für Beamte im Homeoffice beschafft werden.

Der grüne Koalitionspartner trage die Pläne mit, berichtete die Zeitung. Das Geld soll demnach aus einer Rücklage des Landes für Haushaltsrisiken genommen werden.

Demonstration gegen Corona-Einschränkungen - Kassel
Einsatzkräfte der Polizei halten bei einer Demonstration gegen Corona-Einschränkungen in Kassel Teilnehmer zurück. (Foto: Swen Pförtner / DPA)

++ Thüringens Saale-Orla-Kreis jetzt Corona-Hotspot Nummer 1

(11.25 Uhr) Der thüringische Saale-Orla-Kreis hat den Kreis Greiz als Corona-Hotspot Nummer eins unter den Landkreisen bundesweit abgelöst. Der Sieben-Tage-Wert bei Neuinfektionen je 100 000 Einwohner lag im Saale-Orla-Kreis am Samstag (Stand 0.00 Uhr) bei 514,2, wie aus einer Übersicht des Robert Koch-Instituts hervorging.

Es folgten der Kreis Schwäbisch-Hall in Baden-Württemberg mit einer Inzidenz von 438,6 sowie der Thüringer Wartburgkreis (434,5) und der Kreis Greiz (421).

++ Charité-Virologe warnt vor Anwendungsfehlern bei Schnelltests

(11.07 Uhr) Der Virologe Jan Felix Drexler von der Berliner Charité mahnt Nutzer von Antigen-Schnelltests, die vorgeschriebenen Lager- und Umgebungstemperaturen bei der Test-Durchführung einzuhalten. „Selbst zehn Minuten bei 37 Grad reichen aus, damit sie an Sensitivität, also an der Frage, wie viel Virus sie nachweisen können, deutlich verlieren“, sagte der Virologe RTL/ntv.

Das habe eine Charité-Studie, die Drexler geleitet hat, bewiesen. Besonders an heißen Sommertagen müsse man die Temperaturangaben auf den Beipackzetteln beachten, so Drexler. Andernfalls riskiere man Ansteckungsketten, die hätten verhindert werden können

++ Landesbischof rechnet mit weniger Präsenzgottesdiensten an Ostern

(09.27 Uhr) Wegen des Corona-Risikos wird es nach Einschätzung des württembergischen Landesbischofs Frank Otfried July zum Osterfest weniger Präsenzgottesdienste geben als an Weihnachten. „Uns ist sehr deutlich, dass sich die Lage gegenüber Weihnachten durch Virusmutanten verschärft hat“, sagte er der Deutschen Presse-Agentur. „Deshalb gehe ich davon aus, dass es weniger Präsenzgottesdienste und mehr digitale Formate geben wird als in der Weihnachtszeit.“

Bereits an Weihnachten seien die Gemeinden verantwortlich mit der Entscheidung über Präsenzgottesdienste umgegangen. Viele hätten bereits damals digitale Formate angeboten, auch wenn die Regelungen Präsenzgottesdienste zugelassen hätten.

Besonders am höchsten Fest der Christen, an Ostern, sei der Besuch eines Gottesdienstes vielen ein Bedürfnis. „Gottesdienste sind Kraftorte, sie sind geistliche Lebensmittel, sorgen für die Seele und geben Mut“, sagte July. „Viele Menschen brauchen gerade in diesen sehr bedrückenden Zeiten auch die Möglichkeit, einen Gottesdienst zu besuchen und sich leiblich zu begegnen und wahrzunehmen.“

Bund und Länder hatten ursprünglich beschlossen, die Kirchen zu bitten, Gottesdienste nur online anzubieten. Dies hatte zu Protesten geführt. Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) war daraufhin auf die Kirchen zugegangen.

Landesbischof Frank Otfried July
Landesbischof Frank Otfried July (Foto: Hanno Gutmann)

++ Minister Holetschek appelliert: Nicht in den Urlaub fahren

(08.35 Uhr) Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek hat an die Bürger appelliert, derzeit nicht in den Urlaub zu fahren. „Das Virus kennt keine Landesgrenzen und keine Osterferien“, sagte der CSU-Politiker. Wer dennoch reise, solle sich testen lassen — schon bevor ab Dienstag die Corona-Testpflicht vor der Einreise per Flugzeug gilt.

„An den drei bayerischen Flughäfen in München, Nürnberg und Memmingen gibt es ausreichend kostenlose Testmöglichkeiten bei der Ankunft“, sagte Holetschek.

Weiter sagte der Minister, in mehr als 800 Apotheken in Bayern könnten sich die Bürger mit einem Antigen-Schnelltest mindestens einmal in der Woche kostenlos testen lassen. Eine Liste der teilnehmenden Apotheken sei auf der Webseite des Gesundheitsministeriums abrufbar.

++ Mehr als 20.400 Corona-Neuinfektionen in Deutschland

(07.21 Uhr) In Deutschland sind binnen eines Tages mehr als 20.400 Corona-Neuinfektionen gemeldet worden. Wie das Robert Koch-Institut (RKI) am Samstagmorgen unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter mitteilte, wurden 20.472 neue Ansteckungen nachgewiesen. Das sind 1101 weniger als am Vortag, aber mehr als 4000 mehr als vor einer Woche.

Die Sieben-Tage-Inzidenz stieg weiter auf 124,9. Am Freitag hatte der Inzidenzwert bundesweit bei 119,1 Neuansteckungen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche gelegen und am Samstag vergangener Woche noch bei 99,9.

Das RKI meldete diesen Samstag außerdem 157 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung. Damit starben hierzulande seit Beginn der Pandemie 75.780 Infizierte. Die Zahl der deutschlandweiten Corona-Infektionen beträgt mittlerweile insgesamt 2.755.225.

Angesichts der steigenden Infektionszahlen hatten sich Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Regierungschefs der Länder bei ihrem Corona-Gipfel in der Nacht zu Dienstag auf die Verlängerung der geltenden Lockdown-Regeln bis zum 18. April geeinigt. Damit gilt auch weiterhin die Anfang März beschlossene Notbremse, die bei einem Inzidenzwert von über 100 greifen soll.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hatte am Freitag gewarnt, wenn die Corona-Fallzahlen ungebremst weiter stiegen, laufe Deutschland „Gefahr, dass unser Gesundheitssystem im Laufe des Aprils an seine Belastungsgrenze kommt“. RKI-Präsident Lothar Wieler, sagte, es gebe „deutliche Signale“, dass die nun begonnene dritte Corona-Welle „noch schlimmer werden kann als die ersten beiden Wellen“.

Spahn und Wieler
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (r.) und RKI-Chef Lothar Wieler während ihrer Pressekonferenz zur Corona-Lage vor Ostern. (Foto: Kay Nietfeld / DPA)

Das waren die letzten Meldungen am Freitag:

++ Frankreich als Hochinzidenzgebiet eingestuft

(20.59 Uhr) Der Bund hat Frankreich heute als Hochinzidenzgebiet eingestuft. Ab Sonntag, 28. März, 0 Uhr, gelten damit verschärfte Einreiseregelungen für alle Personen, die sich in den letzten zehn Tagen vor Einreise in Frankreich aufgehalten haben.

 Ab Sonntag gilt aufgrund bundesrechtlicher Regelungen grundsätzlich eine zwingende Test- und Nachweispflicht bereits bei Einreise. Zudem muss man sich vor der Einreise digital anmelden.

 Um ein unkompliziertes Vorgehen zu ermöglichen und dem gemeinsamen grenzüberschreitenden Lebensraum gerecht zu werden, hat das Land Baden-Württemberg zusätzliche Ausnahmen von der Test- und Nachweispflicht geschaffen, von denen insbesondere Grenzpendler und Grenzgänger profitieren. Hier sind wöchentlich zwei Negativtests ausreichend, zudem kann der Test auch unverzüglich nach Einreise durchgeführt werden. Antigen-Schnelltests können in Baden-Württemberg kostenlos durchgeführt werden. Tägliche Grenzpendler sind zudem von der Anmeldepflicht befreit.

++ Bundeswehr beendet Corona-Hilfseinsatz in Portugal

(17.39 Uhr) Die Bundeswehr hat ihren Corona-Hilfseinsatz in Portugal beendet. Rund 30 Soldatinnen und Soldaten des Sanitätsregiments 3 aus Dornstadt bei Ulm (Alb-Donau-Kreis) sind am Freitag am Flughafen in Stuttgart angekommen. Sie hatten zuletzt in einem Krankenhaus in Lissabon auf einer Intensivstation bei der Behandlung von Covid-19-Patienten geholfen, wie ein Sprecher der Bundeswehr mitteilte.

Da die Sieben-Tage-Inzidenz in Portugal inzwischen auf ein mit Deutschland vergleichbares Maß gesunken sei, habe die Bundeswehr ihren Einsatz in Abstimmung mit Portugal nun beendet, so der Sprecher. Vor rund einem Monat waren die Angehörigen des Sanitätsregiments "Alb Donau" der Rommel-Kaserne in Dornstadt von Stuttgart aus zu ihrem Hilfseinsatz gestartet. Die Ärzte, Pfleger und notfallmedizinischen Assistenten der Bundeswehr hatten ihre Kameraden abgelöst, die bereits seit dem 3. Februar zur Unterstützung des portugiesischen Gesundheitssystems im Einsatz waren.

Das Gesundheitssystem in Portugal war zu Jahresbeginn von der Corona-Pandemie schwer getroffen. Das Land hatte deshalb die Bundesregierung um Unterstützung gebeten.

++ Inzidenz über 90: Bodenseekreis steht kurz vor „Notbremse“

(17.29 Uhr) Mit einem Wert über 90 am Donnerstagabend und einer Steigerung von knapp 30 Punkten innerhalb von zwei Tagen nähert sich die Sieben-Tage-Inzidenz des Bodenseekreises der kritischen Marke von 100. Bleibt der Wert drei Tage lang über dieser Schwelle von 100 greift laut aktueller Corona-Verordnung des Landes die „Notbremse“. Es gelten dann wieder verschärfte Kontaktbeschränkungen.

Mehr dazu lesen Sie hier.

+++ Hier geht es zum Corona-Newsblog von Freitag  +++

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