Corona-Newsblog: 24.898 Corona-Infektionen im Südwesten

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Die wichtigsten Nachrichten und aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus im Newsblog mit Fokus auf Deutschland und Schwerpunkt auf den Südwesten.

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Aktuelle Zahlen für Deutschland und die Region:

  • Infizierte Deutschland: 123.016 (¹), 128.048 (³)
  • Geheilte Deutschland: 64.300 (¹)
  • Todesfälle Deutschland: 2799 (¹), 3032 (³)
  • bestätigte Infizierte Baden-Württemberg: 24.898 (⁴)
  • Todesfälle Baden-Württemberg: 702 (⁴)
  • bestätigte Geheilte Baden-Württemberg: 11.045 (⁴)

Quellen: RKI¹, Johns-Hopkins-University², Worldometer³, Ministerium für Soziales und Integration Baden Württemberg⁴, WHO

Die Lage im Überblick:

MONTAG

21.26 Uhr - Mehr als 20.000 Corona-Tote in Italien — Infektionskurve flacht ab

Coronavirus - Ostern in Italien
Italien, Rom: Monica Carfora, stellvertretende Leiterin der Notaufnahme des Krankenhauses Santo Spirito, hält ein Osterei aus Schokolade in der Hand, während sie mit ihrem Team eine Pause für eine kleine Osterfeier vor dem Eingang des Notfallzentrums einlegt. (Foto: Alessandra Tarantino)

In Italien ist die Zahl der Corona-Toten auf mehr als 20 000 geklettert. Wie der Zivilschutz am Ostermontag meldete, kamen innerhalb von 24 Stunden 566 neue Todesfälle hinzu. Am Vortag waren es mit 431 weniger Opfer gewesen. Italien gehört zu den weltweit am härtesten von der Lungenkrankheit getroffenen Ländern. Insgesamt starben seit Februar in dem Mittelmeerland 20 465 Menschen im Zusammenhang mit der Covid-19-Krankheit, wie die Behörde in Rom mitteilte.

Die Gesamtzahl der registrierten Infizierten stieg um rund zwei Prozent auf 159 516 Fälle. Dieser Anstieg war etwas geringer als am Vortag. Die Dunkelziffer dürfte weiter hoch sein. Insgesamt sprechen Experten in Italien seit Tagen von positiven Signalen. Die Infektionskurve sei abgeflacht. Auch am Montag ließ der Druck auf die Intensivstationen weiter nach: Dort lagen etwas weniger Menschen als am Vortag. Das ist wichtig, weil die Krankenhäuser besonders im Norden überfüllt sind.

In Italien gilt ein strenges Maßnahmenpaket im Kampf gegen die Corona-Krise. Es umfasst Ausgangsverbote und Betriebsschließungen. Es wurde vor Ostern bis zum 3. Mai verlängert.

21.23 Uhr - Frankreich lässt Grenzen mit Nicht-EU-Staaten weiter geschlossen 

Frankreich will seine Grenzen mit Nicht-EU-Staaten wegen der Covid-19-Pandemie weiter geschlossen halten. Das kündigte Frankreichs Präsident Emmanuel Macron am Montagabend in einer TV-Ansprache an. Einen Termin nannte er dabei nicht. Zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie hatten sich Mitte März alle EU-Staaten außer Irland sowie die Schweiz, Norwegen, Liechtenstein und Island darauf geeinigt, alle nicht zwingend notwendigen Reisen in die EU zunächst für 30 Tage einzuschränken.

Die EU-Kommission hatte in der vergangenen Woche eine Verlängerung des Einreisestopps bis zum 15. Mai vorgeschlagen. Macron hatte sich von Anfang an für strengere Kontrollen und Einreisebeschränkungen an den Grenzen des Schengenraums ausgesprochen.

20.30 Uhr - 24.898 Corona-Infektionen im Südwesten — 33 weitere Tote

Die Zahl der nachweislich mit dem Coronavirus Infizierten im Südwesten ist auf mindestens 24.898 gestiegen (Stand: 16.00 Uhr). Das waren 467 mehr als am Vortag, wie das baden-württembergische Gesundheitsministerium am Montagabend mitteilte. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem neuartigen Virus stieg um 33 auf nun 702. Mindestens 11.045 Menschen seien wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen, hieß es.

Das Durchschnittsalter der Infizierten beträgt weiterhin 51 Jahre - bei einer Spannweite von 0 bis 102 Jahren. Die Gestorbenen waren 26 bis 102 Jahre alt. 61 Prozent von ihnen waren 80 Jahre alt oder älter.

18.28 Uhr - Studie der Akademie der Wissenschaften "Leopoldina" könnte als Leitfaden dienen

In der am Montag veröffentlichten Stellungnahme der Wissenschaftler, die sich mit weiteren Schritten in der Corona-Pandemie beschäftigt, heißt es unter anderem zu den Voraussetzungen, die Infektionen müssten auf niedrigem Niveau stabilisiert und die bekannten Hygieneregeln eingehalten werden. Zudem sprechen sich die Experten für eine Masken-Pflicht etwa in Bussen und Bahnen aus.

Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte die Studie der Leopoldina als „sehr wichtig“ für das weitere Vorgehen bezeichnet. Unklar ist jedoch, wie weit Bund und Läner bei der Umsetzung der Empfehlungen gehen wollen.

Alle Details zur Studie der Leopoldina lesen Sie hier.

18.01 Uhr - FC Augsburg organisiert E-Sport-Turnier für Corona-Hilfsaktion 

Der FC Augsburg organisiert ein E-Sport-Turnier, um in der Corona-Krise Spenden für schwer betroffene Unternehmen einzusammeln. Am nächsten Samstag steigt ab 19.00 Uhr ein Event, bei dem Fans für den guten Zweck online FIFA20 gegeneinander spielen. Jeder Teilnehmer muss eine kleine freiwillige Spende einreichen, der FCA empfiehlt fünf Euro. Ein Sponsor legt pro Spieler nochmal fünf Euro drauf. 256 Teilnehmer können mitspielen, auch Fußballprofis aus dem Bundesliga-Kader und die vier Zocker aus dem Augsburger E-Sport-Team sind dabei, wie der FCA am Ostermontag ankündigte.

In den vergangenen Wochen hatten die Schwaben bereits einige Aktionen initiiert, um den von der Corona-Pandemie betroffenen Menschen in der Stadt zu helfen: Unter anderen konnten sich Pflegekräfte kostenlos Getränkekisten abholen, die Augsburger Tafel wurde von dem Verein mit Personal, Logistik und Lebensmittel unterstützt.

17.38 Uhr - 15 neue bestätigte Corona-Fälle über das Osterwochenende in Tuttlingen

Seit Freitag hat das Landratsamt Tuttlingen insgesamt 15 neue Corona-Infizierungen zu vermelden. Elf davon verzeichnete die Behörde am Ostersamstag, 11. April, vier weitere am Ostermontag, 13. April (25 negative Testergebnisse). Wie Pressesprecherin Julia Hager am Montag auf Nachfrage unserer Zeitung weiter mitteilt, habe es am Ostersonntag keine neuen bestätigten Fälle gegeben.

Alle weiteren Informationen zu den Infektionen in Tuttlingen lesen Sie hier.

17.15 Uhr - Leere Strände statt Ostersaison: Mallorca bangt um den Sommer

Die Sonne scheint, das Thermometer zeigt angenehme 21 Grad: typisches Frühlingswetter auf Mallorca. Und doch ist auf der Insel zu Ostern nichts wie sonst gewesen. Der Ballermann, die verwinkelten Gassen der Hauptstadt Palma und die Strände sind wegen der Corona-Krise menschenleer. Normalerweise sind die Ostertage auf der gerade bei Deutschen beliebten Baleareninsel der Saison-Auftakt, doch nicht in diesem Jahr. Hotels, Cafés und Andenkenläden sind wegen der für ganz Spanien geltenden Ausgangssperre geschlossen, viele Schaufenster sind leergeräumt.

Menschenleer ist der Strand El Arenal. Normalerweise beginnt zu Ostern die Saison auf Mallorca. Nun sind die Hotels auf der Urla
Menschenleer ist der Strand El Arenal. Normalerweise beginnt zu Ostern die Saison auf Mallorca. Nun sind die Hotels auf der Urlaubsinsel allesamt geschlossen. (Foto: CLARA MARGAIS / dpa)

Vor der Kathedrale, wo die spanische Königsfamilie am Ostersonntag traditionell vor einer jubelnden Menschenmenge für ein Gruppenfoto posiert, ist es so still, dass man die Vögel zwitschern hört.

Auch die anderen Kirchen der Insel sind allesamt geschlossen. Gottesdienste finden trotzdem statt: Die Priester predigen vor leeren Bänken für die Kameras der lokalen Fernsehsender, die den Gläubigen per Streaming die Osterbotschaft übermitteln.

Froh ist diese aber im Frühling 2020 kaum: Neben der Trauer um die mittlerweile mehr als 100 Toten auf den Balearen sind die Sorgen um die wirtschaftliche Entwicklung der vom Tourismus abhängigen Region groß. 2019 verzeichnete der Flughafen Palma allein am Ostersamstag 735 Flüge, in diesem Jahr seien gerade einmal zehn Flüge abgewickelt worden, sagte eine Sprecherin der Flughafenbehörde Aena.

Die Hotels hatten die Ostersaison schon vor Wochen abgeschrieben, aber nun greift der Pessimismus immer weiter um sich. Die Vorsitzende des mallorquinischen Hotelverbandes FEHM, Maria Frontera, mutmaßte im Lokalsender IB3, dass wegen der unsicheren Situation in den Hauptquellmärkten Deutschland und Großbritannien einige Hotels selbst in der Hauptsaison geschlossen bleiben werden: „In diesem Jahr wird es nicht genügend Besucher für alle geben“, sagte sie.

16.55 Uhr - Drei weitere positiv Getestete in Flüchtlingsunterkunft in Konstanz 

Die Stadt Konstanz hat am Wochenende fast 100 Menschen in einer Flüchtlingsunterkunft auf das Coronavirus getestet und währenddessen unter Quarantäne gestellt. Grund hierfür war, dass ein Bewohner, der jetzt im Krankenhaus ist, positiv auf das neuartige Coronavirus getestet wurde, wie ein Polizeisprecher sagte. Die Tests ergaben, dass noch drei weitere Menschen positiv sind. Es handelt sich nach Auskunft der Stadt vom Montag um zwei Mitglieder einer neunköpfigen Familie und um eine Einzelperson. Die Familie und die Einzelperson werden jetzt in jeweils separaten Wohnungen in Konstanz untergebracht. Die Quarantäne der Flüchtlingsunterkunft wird aufgehoben und der Bauzaun am Montag abgebaut.

16.41 Uhr - Stadt Tuttlingen lehnt Verzicht auf Parkgebühren ab

Einige Städte in Baden-Württemberg setzen in der aktuellen Krisenlage Parkgebühren aus. Wer nicht fürs Parken zahlt, fährt vermutlich eher mit dem Auto in die Stadt und verringert dadurch das Infektionsrisiko. So die Denke. In Tuttlingen ist kostenloses Parken aber undenkbar.

15.31 Uhr - Aalener Firma produziert jetzt Corona-Schutzmasken

Not macht erfinderisch: Dieses Sprichwort trifft in Zeiten der Corona-Pandemie auf die Aalener Firma Hachtel zu. Firmenchef Steffen Hachtel präsentierte OB Thilo Rentschler sowie Peter Schmidt, Ortsarzt des Malteser Hilfsdienstes, neugestaltete Teilgesichtsmasken „Made in Aalen“.

Lesen Sie alle weiteren Informationen hier.

 OB Thilo Rentschler (Mitte), Peter Schmidt, Steffen Hachtel (von rechts) sowie Rafael Pohlner und Heiko Born (von links) haben
OB Thilo Rentschler (Mitte), Peter Schmidt, Steffen Hachtel (von rechts) sowie Rafael Pohlner und Heiko Born (von links) haben die neuen Gesichtsmasken der Firma Hachtel ausprobiert. (Foto: Stadt Aalen)

14.39 Uhr: Landeskriminalamt testet Polizisten auf Coronavirus

Polizeibeamte können sich ab dem 14. April im Landeskriminalamt (LKA) in Stuttgart auf das Coronavirus testen lassen. „Für die Funktionsfähigkeit der Polizei geben wir unseren Beschäftigten den größtmöglichen Schutz und einen schnellen Zugang zu Sars-CoV-2-Tests“, sagte Innenminister Thomas Strobl (CDU) am Montag in Stuttgart.

Die Probenentnahme führt der Polizeiärztliche Dienst durch. „Im Endausbau sind täglich bis zu 500 Probenanalysen möglich“, sagte Strobl. So würden das Landesgesundheitsamt und andere Untersuchungsstellen in Baden-Württemberg entlastet.

Das Innenministerium plant, die Laboruntersuchungen nach der Etablierung des Verfahrens auf Angehörige von Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben im Geschäftsbereich des Innenministeriums auszuweiten. „Testen, Testen, Testen ist ein Baustein zur Rückkehr in den Normalbetrieb“, erklärte Strobl.

13.31 Uhr: Regierungsberater empfehlen, Schulen rasch wieder zu öffnen

Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina empfiehlt, unter bestimmten Voraussetzungen so bald wie möglich zuerst Grundschulen und die Sekundarstufe I schrittweise zu öffnen.

In der am Montag veröffentlichten Stellungnahme der Wissenschaftler, die sich mit weiteren Schritten in der Corona-Pandemie beschäftigt, heißt es unter anderem zu den Voraussetzungen, die Infektionen müssten auf niedrigem Niveau stabilisiert und die bekannten Hygieneregeln eingehalten werden. Zudem sprechen sich die Experten für eine Masken-Pflicht etwa in Bussen und Bahnen aus.

Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte die Studie der Leopoldina als „sehr wichtig“ für das weitere Vorgehen bezeichnet. Zur Sekundarstufe 1 gehören etwa Hauptschulen, Realschulen, Gesamtschulen bis Klasse 10 sowie Gymnasien bis einschließlich der Klassen 9 beziehungsweise 10.

12.19 Uhr: Schülervertreter wollen Kombilösung für Abschlussprüfungen

Der Landesschülerbeirat dringt darauf, nur noch Gesundheitsexperten darüber entscheiden zu lassen, ob Abschlussprüfungen an den Schulen stattfinden und wann und in welcher Form die Schulen wieder geöffnet werden. „Sollten die Gesundheitsbehörden und das Robert Koch-Institut dies aufgrund des Infektionsschutzes für unzumutbar einstufen, können die Abschlussprüfungen nicht stattfinden“, teilte der Vorsitzende des Landesschülerbeirats Baden-Württemberg, Leandro Cerqueira Karst, am Montag in Stuttgart mit.

Für die Abschlussprüfungen schlugen die Schülervertreter eine Kombi-Lösung vor: Schüler bekommen basierend auf den bisher erbrachten Leistungen eine Abschlussnote. Für den Fall, dass Schüler zwischen zwei Noten stehen, sollte im Zweifel zugunsten der Prüflinge entschieden werden. Schüler, die ausdrücklich die Möglichkeit haben wollen, eine Prüfung abzulegen, sollen diese zu einem späteren Zeitpunkt bekommen. „Mit der Entscheidung für eine der Optionen verzichten die Betroffenen auf eine Anfechtung der Ergebnisse“, sagte Leandro Cerqueira Karst.

11.14 Uhr: Konzerte live im Netz: Biberacher Abdera bietet regionalen Künstlern eine Bühne

Das kulturelle Leben in Biberach steht in Zeiten von Corona still. Die Mitglieder des Biberacher Vereins Lilienthal, der die Kulturhalle Abdera betreibt, wollen das nun ändern. Mit den Homeoffice Sessions bringen sie die Konzerte zu den Menschen nach Hause. Immer dienstags spielen Künstler im Abdera, die Konzerte werden dann live im Internet übertragen. Den Auftakt am Dienstag, 14. April, macht Sänger und Songwriter Fabio Battista. Los geht’s um 19 Uhr.

So sieht die Location für die Homeoffice Sessions im Abdera aus: Paul Fieseler (von links) und Walter Scharch organisieren das e
So sieht die Location für die Homeoffice Sessions im Abdera aus: Paul Fieseler (von links) und Walter Scharch organisieren das erste Konzert mit Musiker Fabio Battista. (Foto: Tanja Bosch)

9.24 Uhr: Kramp-Karrenbauer will einheitliches Vorgehen bei Lockerungen

CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer pocht auf ein möglichst einheitliches Vorgehen bei einem schrittweisen Ausstieg aus den harten Corona-Beschränkungen nach den Osterferien.

„Es ist wichtig, dass wir möglichst einheitliche Regelungen haben. Alles andere wirft zusätzliche Fragen auf“, sagte Kramp-Karrenbauer der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Es gebe auch innerhalb der Ministerpräsidentenkonferenz die feste Vereinbarung, „gemeinsam mit der Bundesregierung ein gutes Gesamtpaket auch vorstellen zu können, mit dem man möglicherweise - das hängt von der Entwicklung der Zahlen über Ostern ab - erste Schritte gehen kann“.

Annegret Kramp-Karrenbauer
„Wir haben sehr viele Köpfe, sehr viele Hände, die bereit sind zu helfen“, sagte Kramp-Karrenbauer. (Foto: Michael Kappeler / DPA)

7.52 Uhr: TC Bad Saulgau sagt Knoll Open ab

Der Tennisclub Bad Saulgau hat die für 2020 geplante Austragung des Tennis-Weltranglistenturniers um die Knoll Open abgesagt. Das geht aus einer Mitteilung des Vorsitzenden und Turnierdirektors Gernot Maier auf der Homepage des Turniers hervor. Die Mitteilung im Wortlaut: „Die rasante Ausbreitung des Coronavirus stellt derzeit viele Menschen vor eine besondere Herausforderung und eine Ausnahmesituation, die es in dieser Form noch nicht gegeben hat. Aufgrund der Dynamik und der Ungewissheit befindet sich die ganze Bevölkerung in einer außerordentlich belastenden Situation.

Die Planungen für die Knoll Open 2020 liefen seit Monaten auf Hochtouren. Die meisten Turnierpartner hatten uns bereits vor Ausbruch der Corona-Krise wieder die Teilnahme zugesagt. Nachdem die ATP, die WTA und die ITF das Nicht-Austragen der internationalen Turniere bis zum 13. Juli 2020 verlängerte und auch das bedeutendste Tennisturnier der Welt in Wimbledon abgesagt wurde, müssen wir leider auch unser Turnier auf das nächste Jahr verschieben. Soziale Kontakte gehören ebenso wie internationale Teilnehmer zu unserem Turnier und wir sind uns hier unserer Verantwortung gegenüber allen Sponsoren, Helfern, Teilnehmern und Gästen bewusst.“

SONNTAG

19 Uhr: 24.431 Corona-Infektionen im Südwesten - 28 weitere Tote

Die Zahl der nachweislich mit dem Coronavirus Infizierten im Südwesten ist auf mindestens 24 431 gestiegen (Stand: 16.00 Uhr). Das waren knapp 500 mehr als am Vortag, wie das baden-württembergische Gesundheitsministerium am Sonntagabend mitteilte. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem neuartigen Virus stieg um 28 auf nun 669.

10 488 Menschen im Südwesten seien inzwischen wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen, hieß es weiter. Das Durchschnittsalter der Infizierten beträgt weiterhin 51 Jahre - bei einer Spannweite von 0 bis 102 Jahren. Die Gestorbenen waren 36 bis 102 Jahre alt. 61 Prozent von ihnen waren 80 Jahre alt oder älter.

17.14 Uhr: Heilbronner Polizei zeigt Tuner an - wegen Infektionsschutzgesetz

Auf einem Parkplatz in Heilbronn hat die Polizei in der Nacht zum Sonntag rund 100 Fahrzeuge entdeckt, deren Fahrer der sogenannten Tuning-Szene zugeordnet werden. Die Beteiligten fuhren nach einer Kontrolle weg. Doch kurze Zeit später wurden wieder Fahrzeuge auf dem nächsten Parkplatz gesichtet. Bei einer neuen Polizei-Kontrolle kam es bei einem Teil der Beteiligten „zu tumultartigen Fluchten zu Fuß und mit ihren Fahrzeugen“, wie ein Polizeisprecher mitteilte. Mehrere Beteiligte sehen nun Anzeigen unter anderem nach dem Infektionsschutzgesetz entgegen.

15.52 Uhr: Boris Johnson aus Klinik entlassen

Der britische Premierminister Boris Johnson ist am Sonntag aus dem Krankenhaus entlassen worden. Er werde aber nicht sofort wieder mit seiner Arbeit beginnen, teilte ein Regierungssprecher in London mit.

Zuvor hatte Johnson den Mitarbeitern des Londoner Krankenhauses gedankt, in dem er nach einer Infektion mit dem Coronavirus mehrere Tage auf der Intensivstation verbracht hatte.

Boris Johnson
Boris Johnson hatte seine Infektion am 27. März öffentlich gemacht. (Foto: Matt Dunham / DPA)

15.09 Uhr: Polizei zeigt 90 Menschen rund um Ulm an

Die Beamten nahmen am Freitag und Samstag fast 1500 Menschen genauer unter die Lupe. In den meisten Fällen verhielten diese sich laut einer Mitteilung vom Sonntag vernünftig und diszipliniert. Trotzdem mussten die Kontrollierenden etwa 90 Menschen anzeigen, weil sie sich in Gruppen von mehr als zwei Personen verbotenerweise im öffentlichen Raum aufgehalten hatten. Aber auch weitere Verstöße wie geöffnete Geschäfte und Einrichtungen stellten die Polizisten fest.

13.42 Uhr: Mehr als 240 Corona-Infizierte in LEA Ellwangen

Die Zahl der positiv auf das Coronavirus getesteten Bewohner in der Landeserstaufnahme in Ellwangen ist auf 244 gestiegen. Die Erkrankten seien innerhalb der Einrichtung in einem separaten Quarantäne-Bereich häuslich isoliert, teilte das Landratsamt Ostalbkreis am späten Samstagabend mit. Das Gesundheitsamt des Kreises wird in der kommenden Woche alle negativ getesteten Bewohner und Beschäftigten erneut auf das Coronavirus testen, um so festzustellen, welche Personen sich in den vergangenen Tagen zusätzlich infiziert haben. In der Einrichtung leben nach Auskunft des Landratsamtes 567 Menschen.

12.12 Uhr: Papst Franziskus feiert Ostern in fast leerem Dom

Papst Franziskus hat die üblicherweise große Ostermesse wegen der Corona-Krise in ganz kleinem Rahmen gefeiert. Der Gottesdienst begann am Sonntagvormittag im fast leeren Petersdom.

Normalerweise feiert der Papst das Fest der Auferstehung von Jesus Christus vor Zehntausenden Besuchern im Freien auf dem blumengeschmückten Petersplatz und spendet dabei den Segen „Urbi et Orbi“.

Osternacht im Petersdom
Papst Franziskus leitet eine feierliche Osternacht im Petersdom. (Foto: Remo Casilli / DPA)

11.19 Uhr: Mehrheit der Deutschen für Schutzmaskenpflicht

Die Mehrheit der Deutschen ist dafür, das Tragen von Schutzmasken zumindest an bestimmten Orten zur Pflicht zu machen. Nach einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur wollen 33 Prozent eine solche Pflicht wie in Österreich auf Supermärkte beschränken.

10.14 Uhr: Weltweit mehr als 100.000 Todesfälle

Weltweit sind nach Angaben der Johns-Hopkins-Universität bereits mehr als 100.000 Menschen an den Folgen der Corona-Pandemie gestorben. Die Zahl der weltweit nachgewiesenen Infektionsfälle lag demnach bei mehr als 1,7 Millionen.

9.12 Uhr: 2500 Pflegekräfte melden sich in Bayern freiwillig zum Corona-Einsatz

Rund 2500 Pflegekräfte haben sich in Bayern bereiterklärt, wegen der Corona-Pandemie freiwillig in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen zu arbeiten. Bei personellen Engpässen könne nun auf Unterstützung durch den neuen, sogenannten bayerischen Pflegepool zurückgegriffen werden, sagte Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU). Die Vereinigung der Pflegenden in Bayern, mit der ihr Ministerium über eine Online-Plattform nach Freiwilligen sucht, könne den Katastrophenschutzbehörden auf Nachfrage die für die Region freiwillig gemeldeten Personen vermitteln.

SAMSTAG

19.36 Uhr: Weiteres Opfer im Landkreis Biberach

Insgesamt sind damit fünf Personen im Landkreis Biberach an Covid-19 verstorben.

17.48 Uhr: Bundespräsident ruft zu Geduld und Solidarität auf

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat die Menschen in Deutschland zu Geduld, Disziplin und Solidarität in der Corona-Krise aufgerufen.

„Wie es jetzt weitergeht, wann und wie die Einschränkungen gelockert werden können, darüber entscheiden nicht allein Politiker und Experten“, sagte Steinmeier in einer am Samstag aufgezeichneten Fernsehansprache zu den Osterfeiertagen, die am Abend in mehreren Fernsehsendern ausgestrahlt werden sollte. „Sondern wir alle haben das in der Hand, durch unsere Geduld und unsere Disziplin - gerade jetzt, wenn es uns am schwersten fällt“, ergänzte er.

Fernsehansprache des Bundespräsidenten
Steinmeier appelliert in seiner Fernsehansprache, die Erfahrung der Solidarität in der Krise auch für die Zeit danach zu bewahren. (Foto: Jesco Denzel / DPA)

16.56 Uhr: Zulassung von Covid-19-Medikamenten wohl in diesem Jahr

Der Präsident des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM), Karl Broich, hat die Einschätzung von Experten bestätigt, dass es noch in diesem Jahr eine Zulassung für Covid-19-Medikamente geben könnte.

„Ich gehe davon aus, dass wir bis zum Spätsommer die ersten belastbaren Ergebnisse aus den derzeit laufenden Studien bekommen“, sagte Broich dem „General-Anzeiger“ aus Bonn. „Wenn die Daten es hergeben, bin ich sehr zuversichtlich, dass wir noch in diesem Jahr eine Zulassung erteilen können.“

15.50 Uhr: Die Erdbeerernte in Südbaden hat begonnen - wegen Corona mit viel Abstand

Mit viel Abstand zueinander haben polnische Erntehelfer in Oberkirch in Südbaden mit der Erdbeerernte begonnen. Wegen der frühsommerlichen Temperaturen startet die Erdbeerernte laut Landwirtin Sophia Müller dieses Jahr sehr früh. Die 20 Erntehelfer arbeiten demnach mit großem Abstand in den Folientunneln verteilt, um die Vorgaben in der Coronavirus-Krise einzuhalten. „Das schaffen wir locker“, so Müller. Sie und Familienmitglieder mussten mit Privatfahrzeugen nach Görlitz fahren, um die Erntehelfer abzuholen. „Die Grenzen sind zwar offen, aber es fahren leider keine Busse“, sagte Müller. Die Erdbeerernte wird voraussichtlich bis Anfang Juni dauern. Für nächste Woche haben sich Fußballer des Landesligisten SV Stadelhofen angekündigt. Sie wollen die Vereinskasse aufbessern und werden bei der Erdbeerernte mithelfen, kündigte Müller an.

14.39 Uhr: Winfried Kretschmann erwartet nach der Krise Verteilungskämpfe

„Machen wir uns nichts vor: Das wird eine harte Debatte geben, wer die Kosten für die Rettungspakte trägt“, sagte der Grünen-Politiker der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“. Letztlich werde die gesamte Bevölkerung dafür bezahlen: „Die meisten Menschen werden nach der Corona-Krise erstmal ärmer sein.“

Baden-Württemberg zum Beispiel spanne für fünf Milliarden Euro einen Schutzschirm, der Betrag sei binnen zehn Jahren zu tilgen. „Das heißt: Eine halbe Milliarde im Jahr muss im Haushalt anderswo eingespart werden. Das Geld fällt ja nicht vom Himmel.“

13.42 Uhr: Neue Verordnung: Wer aus dem Ausland kommt, muss in Quarantäne

Das baden-württembergische Gesundheitsministerium hat am Karfreitag eine Verordnung erlassen, die die Einreisebestimmung von Personen aus dem Ausland neu regelt.

Es setzt damit einen aktuellen Beschluss des Bundeskabinetts zum Umgang mit Einreisenden aus dem Ausland um. Um die Ausbreitung der Corona-Pandemie weiter einzudämmen, müssen sich ab Samstag (11. April) Personen, die aus dem Ausland einreisen, bei der zuständigen Ortspolizeibehörde ihres Aufenthaltsortes melden und sich in eine 14-tägige Quarantäne begeben.

13.10 Uhr: Etliche Verstöße gegen Verbote der Corona-Verordnung

Die Polizei hat bei ihren Kontrollen der Corona-Verbote in den Landkreisen Esslingen, Reutlingen, Tübingen und Zollernalbkreis etliche Verstöße entdeckt. Auch wenn sich die meisten Leute an die Beschränkungen hielten, seien am Gründonnerstag und Karfreitag mehr Verstöße zu Tage getreten als am gesamten vorangegangenen Wochenende. Am Donnerstag wurden laut Pressemitteilung vom Samstag 67, am Karfreitag zusätzlich 94 Verstöße dokumentiert. Im Vergleich dazu waren es am Wochenende davor an drei Tagen insgesamt 114 Verstöße gewesen.

12.07 Uhr: Deutsche zufrieden mit Krisenmanagement

Die Mehrheit der Deutschen ist einer Umfrage zufolge zufrieden mit dem bisherigen Krisenmanagement der Bundesregierung in der Corona-Krise.

In einer Befragung des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur bewerteten 66 Prozent das Agieren des schwarz-roten Kabinetts unter Leitung von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in der Krise eher positiv. Vor zwei Wochen waren es noch 54 Prozent. Der Anteil der Unzufriedenen ist in diesem Zeitraum von 38 auf 27 Prozent gesunken.

11.06: Steuerzahlerbund fordert Finanzämter auf, schneller zu erstatten

Der Steuerzahlerbund fordert die Finanzämter auf, Einkommensteuererklärungen rascher zu bearbeiten, bei denen der Bürger mit einer Rückzahlung rechnen kann. Die Bearbeitung werde aufgrund der Corona-Krise in diesem Jahr sicherlich länger dauern als sonst, sagte der baden-württembergische Verbandschef Zenon Bilaniuk.

10 Uhr: Stuttgarter Forscher entwickeln Modell zu Folgen von Corona-Maßnahmen

Mit dem Online-Modell einer virtuellen Stadt wollen Stuttgarter Wissenschaftler den Einfluss von bestimmten Maßnahmen auf die Auswirkungen einer Virus-Pandemie simulieren. Mit wenigen Mausklicks kann der Nutzer dabei bestimmen, welche Einschränkungen erlassen werden - und welche Folgen diese haben.

FREITAG

21.30 Uhr: 23 478 Corona-Infektionen im Südwesten — 50 weitere Tote

Die Zahl der nachweislich mit dem Coronavirus Infizierten im Südwesten ist auf mindestens 23 478 gestiegen (Stand: 16.00 Uhr). Das waren 1180 mehr als am Vortag, wie das baden-württembergische Gesundheitsministerium am Freitagabend mitteilte. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem neuartigen Virus stieg wie schon am Vortag um 50 — auf nun 614.

Unterdessen seien 9178 Menschen im Südwesten wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen, hieß es weiter. Die Gestorbenen waren 36 bis 100 Jahre alt. 60 Prozent von ihnen waren 80 Jahre oder älter.

20.30 Uhr: Weiterer Eilantrag gegen bayerische Corona-Beschränkungen gescheitert

Das Bundesverfassungsgericht hat einen weiteren Eilantrag gegen die bayerischen Corona-Maßnahmen abgewiesen. Die beiden Kläger, ein Mann und eine Frau, hätten zwar nachvollziehbar dargelegt, dass die Ausgangsbeschränkungen ihre grundrechtlich geschützten Freiheiten verkürzten, entschieden die Karlsruher Richter.

Angesichts der begrenzten Geltungsdauer sei es aber „nicht unzumutbar, die hier geltend gemachten schwerwiegenden Interessen einstweilen zurückzustellen, um einen möglichst weitgehenden Gesundheits- und Lebensschutz zu ermöglichen“. Der Beschluss von Donnerstag wurde am Karfreitag veröffentlicht. (Az. 1 BvR 802/20)

Mit einer ähnlichen Begründung hatten die Verfassungsrichter am Dienstag schon einen anderen Eilantrag gegen die bayerischen Beschränkungen wegen der Corona-Pandemie zurückgewiesen. Die Kläger jetzt hatten vor allem auf die Härten für Alleinlebende abgestellt. Das Verbot, mit einem anderen Menschen spazieren zu gehen, sei nach mehr als zwei Wochen unzumutbar. Anders als in anderen Bundesländern ist in Bayern Bewegung an der frischen Luft nur allein oder mit Personen erlaubt, die mit im selben Hausstand leben.

19.30 Uhr: In der Gastronomie droht Kündigungswelle für Azubis

Aufgrund der Corona-Pandemie haben alle Restaurants im Land seit dem 21. März geschlossen. Statt sich auf einen guten Saisonstart vorzubereiten, zwingen die aktuellen Einschränkungen die Wirte zu strategischen Entscheidungen und bürokratischen Arbeiten - mit unangenehmen Folgen. [mehr...]

18.30 Uhr - Vorarlberg erleichtert Grenzübertritte

Ab sofort können Familienmitglieder und ausländische Personen bei Nachweis besonders berücksichtigungswürdiger Gründe im familiären Kreis leichter die Grenze passieren. Gleiches gilt für Personen, die ein Tier in einem Stall außerhalb von Österreich eingestellt haben. [mehr...]

17.50 Uhr: Häusliche Gewalt könnte in der Corona-Krise ansteigen

Zahlen aus Frankreich und China belegen einen Anstieg häuslicher Gewalt während der Corona-Krise.. Droht ein solches Szenario auch im Landkreis Ravensburg?

16.46 Uhr: Profisportler dürfen wieder trainieren

Die von der Landesregierung angekündigte Verordnung des für den Infektionsschutz zuständigen Ministeriums für Soziales und Integration über das Training im Spitzen- und Profisport wird am Samstag, 11. April, in Kraft treten.

Damit dürfen Profi- und Spitzensportler in Baden-Württemberg das Training unter strengsten Vorgaben wiederaufnehmen. Die Verordnung im Überblick.

16.09 Uhr: Sportchef bewertet die Corona-Krise im Podcast

Welche Auswirkungen hat das Virus auf den Profisport und die Vereine in der Region? So beurteilt der Sportchef von "Schwäbische" die Lage im Podcast.

15 Uhr: Nur noch im Notfall zum Zahnarzt

Behandlungen beim Zahnarzt sind in Baden-Württemberg ab sofort nur bei akuten Erkrankungen oder im Notfall zulässig. Die FDP geht deswegen auf die Barrikaden.

14.07 Uhr: Oberbürgermeister verteilt Gutscheine

Pflegekräfte stehen während der Corona-Krise unter Dauerstress. Der Oberbürgermeister von Biberach hat sich jetzt mit einer kleinen Aktion bedankt - und Gutscheine verteilt.

13.05 Uhr: Landesverordnung wird aktualisiert

Vor den Osterfeiertagen hat die Landesregierung die aktuelle Corona-Verordnung des Landes ein weiteres Mal aktualisiert. Die Änderungen wurden innerhalb der Landesregierung abgestimmt und am Donnerstagabend vom Ministerrat beschlossen. Die Vierte Verordnung der Landesregierung zur Änderung der Corona-Verordnung beinhaltet neben redaktionellen Anpassungen und Anpassungen der Bußgeldtatbestände wesentliche Änderungen. Was jetzt nicht mehr erlaubt ist, wo es Lockerungen gibt.

11.36 Uhr: Spieler des VfB Friedrichshafen verzichten auf Geld

Nicht nur im Profifußball, sondern auch bei den Amateuren aus der Region ist der sogenannte "Verzicht auf die Aufwandsentschädigung" längst ein Thema geworden. Auch beim VfB Friedrichshafen haben sich nun alle Trainer (Jugend bis Aktive) sowie die komplette erste Mannschaft dazu entschlossen, freiwillig auf ihre Aufwandsentschädigung zu verzichten.

10.34 Uhr: Uniklinik Ulm entlässt zwei Franzosen

Nach erfolgreicher Behandlung auf der Intensivstation kann das Universitätsklinikum Ulm zwei französische Covid-19 Patienten zur weiteren Genesung zurück in ihre Heimat entlassen. Der Gesundheitszustand der beiden Männer hatte sich in den letzten Tagen erheblich verbessert. Eine Beatmung oder Behandlung auf der Intensivstation ist nicht mehr nötig. Das Universitätsklinikum Ulm hatte die Patienten Ende März aufgenommen, nachdem die elsässischen Kliniken die Grenzen ihrer Behandlungskapazitäten für beatmungspflichtige Patienten erreicht hatten.

9.37 Uhr: Tourismus in Baden-Württemberg unter Druck

Der Tourismus ist durch die Corona-Krise zum Stillstand gekommen. Nun plant die Branche die Zeit nach dem Zwangs-Aus. Und setzt auf die Treue der Urlauber. Wie die Branche in Baden-Württemberg die Zukunft plant.

Das war am Donnerstag wichtig:

  • EU einigt sich auf Hilfspaket von halber Billion Euro in Corona-Krise
  • Ausgangs- und Kontaktsperre in LEA-Außenstelle
  • Insgesamt mehr Genesene als aktuell Infizierte im Südwesten
  • Paare wehren sich gegen Kontaktverbot an der Grenze

+++ Hier geht es zum Newsblog von Donnerstag +++

22.31 Uhr - EU einigt sich auf Hilfspaket von halber Billion Euro in Corona-Krise

Die EU-Finanzminister haben sich auf Hilfen in der Corona-Krise von einer halben Billion Euro geeinigt. Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) sprach am Donnerstagabend von einem „großen Tag europäischer Solidarität“.

Die Einigung zeige, dass die EU-Staaten gemeinsam handelten und „die Europäische Union funktioniert“. Frankreichs Finanzminister Bruno Le Maire sprach seinerseits von einer „ausgezeichneten Vereinbarung“ beim Vorgehen gegen die unmittelbaren wirtschaftlichen Folgen der Pandemie.

Insgesamt umfasst das Krisenpaket drei Teile: Neben Kreditzusagen des Euro-Rettungsfonds ESM von bis zu 240 Milliarden Euro gehören dazu Darlehen der Europäischen Investitionsbank für Firmen von bis zu 200 Milliarden Euro sowie weitere 100 Milliarden Euro zur Förderung von Kurzarbeit, um Entlassungen in der Krise zu verhindern.

20.45 Uhr - Boris Johnson hat Intensivstation verlassen

Der an einer Coronavirus-Infektion erkrankte britische Premierminister Boris Johnson hat die Intensivstation eines Londoner Krankenhauses verlassen. Johnson sei am Abend von der Intensivstation auf die normale Station verlegt worden, teilte die britische Regierung am Donnerstag mit. Dort werde er während der „frühen Phase seiner Genesung genau überwacht“.

Johnson war Ende März positiv auf das Coronavirus getestet worden.

Nach mehr als einer Woche in Quarantäne wurde er am vergangenen Sonntag wegen anhaltender Symptome ins St.-Thomas-Krankenhaus in London eingeliefert und am Tag darauf auf die Intensivstation verlegt.

Die beiden Franzosen dürfen in ihre Heimat zurück.
Die beiden Franzosen dürfen in ihre Heimat zurück. (Foto: dpa / Ralf Zwiebler)
Menschenleer ist das Gelände des Europa Park
Menschenleer ist das Gelände des Europa Park. (Foto: Philipp von Ditfurth / DPA)
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