Corona-Newsblog: Österreichs Regierung protestiert gegen deutsche Grenzkontrollen

Digital-Redakteur
Chef vom Dienst Digital / stellv. Leiter Digitalredaktion
Agence France-Presse
Deutsche Presse-Agentur

Die wichtigsten Nachrichten und aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus im Newsblog mit Fokus auf Deutschland und Schwerpunkt auf den Südwesten.

Aktuelle Zahlen des RKI¹:

  • Aktuell nachgewiesene Infizierte Baden-Württemberg: ca. 16.677 (306.100 Gesamt - ca. 281.697 Genesene - 7.726 Verstorbene)
  • Todesfälle Baden-Württemberg: 7.726
  • Sieben-Tage-Inzidenz Baden-Württemberg: 48,4
  • Aktuell nachgewiesene Infizierte Deutschland: ca. 150.500 (2.334.561 Gesamt - ca. 2.119.100 Genesene - 64.960 Verstorbene)
  • Todesfälle Deutschland: 64.960
  • Sieben-Tage-Inzidenz Deutschland: 57,4

Das Wichtigste auf einen Blick: 

  • Corona-Inzidenz sinkt im Südwesten weiter auf 48,4 (19.46 Uhr)
  • Österreichs Regierung protestiert gegen deutsche Grenzkontrollen (21.27 Uhr)
  • Zum Friseur nur mit Termin und Maske, neue Regeln im Südwesten (17.05 Uhr)
  • Nur zwei Bundesländer unter Inzidenz 50 - Baden-Württemberg gehört dazu (08.35 Uhr) 
  • Verschärfte Einreiseregeln ab heute in Kraft (07.03 Uhr)
  • Deutsche Autoindustrie befürchtet Werksschließungen durch Grenzkontrollen (12.53 Uhr)
  • Mehrere Dutzend Corona-Infektionen in Kärcher-Werk (10.24 Uhr)

Aktuelle Ausgangssperren in den Landkreisen von 21 bis 5 Uhr:

Tuttlingen/Schwäbisch Hall/Biberach/Bodenseekreis/Ravensburg

++ Österreichs Regierung protestiert gegen deutsche Grenzkontrollen

(21.27 Uhr) Österreich hat die neuen deutschen Einreisebeschränkungen scharf kritisiert. Außenminister Alexander Schallenberg warnte am Sonntag vor „überschießenden Schritten, die mehr schaden als nützen.“ Das habe der konservative Minister seinem Berliner Kollegen Heiko Maas mitgeteilt.

Außerdem werde der deutsche Botschafter Ralf Beste, am Sonntag zu einem Gespräch im Wiener Außenministerium erwartet, berichtete die Nachrichtenagentur APA.

Wiens Innenminister Karl Nehammer beschwerte sich, dass die Reisebeschränkungen für Tirol den innerösterreichischen Verkehr zwischen Tirol und dem Osten Österreichs behinderten, weil die Strecke über das sogenannte Deutsche Eck in Bayern de facto gesperrt sei. Dies sei „inakzeptabel“. „Diese Maßnahme von Bayern ist unausgegoren und löst nur Chaos aus“, sagte der konservative Politiker.

Ziel der Grenzkontrollen ist, das Einschleppen von ansteckenderen Varianten des Coronavirus einzudämmen. Sowohl in Tschechien als auch in Tirol sind diese Varianten stärker verbreitet als in Deutschland. Deshalb dürfen aus den betroffenen Gebieten derzeit nur noch Deutsche sowie Ausländer mit Wohnsitz und Aufenthaltserlaubnis in Deutschland einreisen. Ausnahmen gab es zunächst für medizinisches Personal, Lastwagenfahrer und landwirtschaftliche Saisonkräfte.

++ Corona-Inzidenz sinkt im Südwesten weiter auf 48,4

(19.46 Uhr) Die Zahl der Corona-Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner innerhalb einer Woche ist im Südwesten weiter leicht gesunken. Am Sonntag lag die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz landesweit bei 48,4. Nach Angaben des Landesgesundheitsamts wurden seit dem Vortag 371 neue Infektionen gemeldet.

Damit stieg die Zahl der bestätigten Fälle seit Beginn der Pandemie auf 306.100. Am Sonntag sind die Corona-Fallzahlen meist niedriger, unter anderem weil am Wochenende weniger getestet wird.

12 weitere Menschen starben an oder im Zusammenhang mit Sars-CoV-2. Die Behörde zählt somit inzwischen 7726 Tote. Als genesen gelten Schätzungen zufolge 281 697 Menschen (plus 1307).

19 Stadt- und Landkreise liegen noch über der 50er-Marke. Das Sozialministerium hatte Städte und Kreise mit einer Inzidenz jenseits der 50 verpflichtet, Ausgangsbeschränkungen zwischen 21 Uhr und 5 Uhr zu erlassen.

++ Zum Friseur nur mit Termin und Maske, neue Regeln im Südwesten

(17.05 Uhr) Nach den Ankündigungen der vergangenen Tage hat Baden-Württemberg die anstehenden Änderungen bei den Corona-Regeln auch offiziell festgelegt. Die entsprechende Rechtsverordnung wurde am Wochenende erneut geändert.

Darin festgeschrieben ist nun unter anderem die Öffnung der Friseure am 1. März - sofern es das Infektionsgeschehen zulässt. Wer sich frisieren lassen will, braucht zwingend einen Termin. Außerdem müssen sowohl die Kunden als auch die Friseurinnen und Friseure eine medizinische oder eine FFP2- oder KN95/N95-Maske tragen.

Eine Branche atmet auf: Friseure dürfen ab 1. März ihren Kunden wieder die Haare schneiden.
Eine Branche atmet auf: Friseure dürfen ab 1. März ihren Kunden wieder die Haare schneiden. (Foto: Sebastian Kahnert/dpa)

Auch die Pläne für die Öffnung der Schulen und Kitas sind in der Verordnung nun festgezurrt. Kitas sollen ab dem 22. Februar für den Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen öffnen. An Grundschulen gibt es Präsenzunterricht im Wechselbetrieb. Die Präsenzpflicht bleibt aber ausgesetzt. An weiterführenden Schulen gibt es weiter Fernunterricht vorerst bis zum 7. März - bis dahin wurde die Verordnung verlängert.

++ Sieben-Tages-Inzidenz im Ostalbkreis sinkt weiter

(14.30 Uhr) Die Sieben-Tages-Inzidenz für den Ostalbkreis ist über Freitag und Samstag auf den Wert von 37 Neuinfektionen auf 100 000 Einwohner gesunken. Das hat das Landratsamt des Ostalbkreises auf seiner Website bekannt gegeben.

Allerdings wurden über Freitag und Samstag sieben weitere Todesfälle gemeldet. Hier lesen Sie mehr. 

++ Bayern-Trainer Flick fordert Corona-Strategie und kritisiert Merkel-Kritiker

(13.22 Uhr) Bayern-Trainer Hansi Flick hat nach Kritik am FC Bayern und einer Sonderrolle des Fußballs an die Politik appelliert, neue Perspektiven für die Bevölkerung in Corona-Zeiten zu schaffen.

„Ich finde, die sogenannten Experten, die Politik sollen sich zusammensetzen und wirklich mal eine Strategie entwickeln, dass man irgendwann mal wieder Licht im Tunnel sieht. Das ist aktuell zu wenig, gerade für die Bevölkerung, für die Bürger, die nicht in der Situation sind wie wir Fußballer“, sagte der Trainer des deutschen Fußball-Meisters am Sonntag in München. Es müsse mal „was Positives“ verkündet werden.

Er habe oft das Gefühl, dass viele versuchten, aus der Situation Profit zu schlagen, um bei der nächsten Wahl mehr Prozente zu bekommen, sagte Flick.

„Das ist weit an dem Thema vorbei, welche Aufgabe sie aktuell haben in der Politik: Wirklich gemeinsam daran zu arbeiten, dass es irgendwann mal wieder zur Normalität kommt.“ Auch die Kritik an Bundeskanzlerin Angela Merkel von Politikerkollegen sei „schon ganz krass“.

Hansi Flick
Trainer Hansi Flick fordert eine klarere Strategie gegen Corona. (Foto: Lukas Barth-Tuttas / DPA)

++ Deutsche Autoindustrie befürchtet Werksschließungen durch Grenzkontrollen

(12.53 Uhr) Die deutsche Autoindustrie befürchtet durch die seit Sonntag geltenden Kontrollen und Corona-Testpflicht an mehreren Grenzen erhebliche Lieferprobleme und bereits an diesem Montag Werksschließungen.

Durch die zu erwartenden Probleme an den Grenzübergängen werde die Automobilproduktion ab Montagmittag größtenteils zum Erliegen kommen, teilte ein Sprecher des Verbandes der Automobilindustrie (VDA) am Sonntag in Berlin mit.

"Die Werke in Ingolstadt, Regensburg, Dingolfing, Zwickau und Leipzig sind als erste betroffen." Die Autoindustrie fordert, bis zum Aufbau ausreichender Testkapazitäten an den Grenzen, mindestens aber für die nächsten vier Tage, auf eine ärztliche Testbestätigung zu verzichten und ersatzweise Selbstschnelltests für Fahrer zuzulassen.

Nach der Ausbreitung neuer Virusvarianten hat Deutschland die Regeln für die Einreise aus EU-Staaten erneut verschärft und teilweise Kontrollen an der Grenze angeordnet.

Seit Sonntag dürfen aus Tschechien und weiten Teilen von Tirol in Österreich nur noch Deutsche, Ausländer mit Wohnsitz und Aufenthaltserlaubnis in Deutschland, landwirtschaftliche Saisonarbeitskräfte und Gesundheitspersonal einreisen.

++ Corona-Schnelltests für zu Hause eventuell schon ab März

(12.24 Uhr) Noch im Frühjahr könnten die ersten Corona-Schnelltests für zu Hause in Deutschland auf den Markt kommen. Das zuständige Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte hofft auf eine Zulassung im März.

"Aktuell gehen wir auf Basis der bislang vorliegenden Antragsunterlagen davon aus, dass wir die ersten Sonderzulassungen Anfang März erteilen können", sagte ein Sprecher der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". Demnach gibt es Anträge für bis zu 30 verschiedene Produkte, mit denen sich jeder binnen einer Viertelstunde selbst testen könnte.

Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hatte sich am Freitag vorsichtig zu solchen Tests geäußert. Die Politik ermögliche den Einsatz von Selbsttests, aber für eine Zulassung komme es auf die Qualität an, hatte er betont. Denn wenn sie viele falsch negativen Ergebnisse liefern sollten, "dann steckt darin auch ein Risiko". Infizierte Menschen könnten in der Annahme, nicht infiziert zu sein, andere anstecken.

Die bisher zugelassenen Schnelltests verlangen einen Abstrich mit einem langen Stäbchen tief in der Nase oder im Rachen. Sie sollen nur von geschultem Personal gemacht werden - auch, weil der tiefe Abstrich für viele unangenehm ist. Bei den Selbsttests sind nun beispielsweise Gurgel- und Spucktests im Gespräch, die deutlich einfacher anzuwenden wären.

In Österreich werden solche Selbsttests bereits in Schulen eingesetzt. Sie sind, wie auch die anderen Schnelltests, insbesondere dafür geeignet, eine hohe Virenlast nachzuweisen. Das bedeutet, dass Personen, die stark ansteckend sind, rasch erkennbar sind - aber auch, dass Infizierte mit geringer Virenlast möglicherweise nicht entdeckt werden.

Außerdem können die Tests immer nur eine Momentaufnahme sein - am nächsten Tag kann die Viruslast bereits gestiegen und nachweisbar sein. Das Abstandhalten und Tragen von Schutzmasken ist aus Expertensicht daher weiter nötig.

++ Freiburg-Star Grifo widerspricht Rummenigge in Impf-Vorstoß

(11.30 Uhr) Vincenzo Grifo vom SC Freiburg hat sich in der Corona-Pandemie gegen eine bevorzugte Impfung von Sportlern ausgesprochen und damit auch gegen die Forderung von Bayern-Chef Karl-Heinz Rummenigge gestellt.

„Wir sind sehr privilegiert, wir dürfen unseren Job ausüben“, sagte der Mittelfeldspieler am Samstagabend im „Aktuellen Sportstudio“ des ZDF. „Ich würde sagen, dass wir beim Impfen die älteren Menschen bevorzugen und dann kommen wir Jungen dran“, ergänzte der 27 Jahre alte italienische Fußball-Nationalspieler.

TOR zum 0:3 Eigentor Kasim Adams TSG 1899 Hoffenheim 15 Torjubel Vincenzo Grifo SC Freiburg SCF 32 TSG 1899 Hoffenheim
Vincenzo Grifo vom SC Freiburg. (Foto: Michael Weber IMAGEPOWER via www.imago-images.de)

Im deutschen Profi-Sport war zuletzt hitzig über eine mögliche Bevorzugung von Profisportlern beim Impfen diskutiert worden. Vorausgegangen waren Aussagen von Bayern-Chef Karl-Heinz Rummenigge, der bei Sport1 angeregt hatte, dass Fußball-Profis als Impfvorbilder in der Bevölkerung dienen könnten. Die Aussagen fanden enormen Widerhall, obwohl eine solche Frage für die Politik derzeit und auch in naher Zukunft gar nicht auf der Agenda steht.

Seinen Vorstoß hatte Rummenigge unter anderem damit begründet, dass das Vertrauen in der Bevölkerung wachse, wenn sich beispielsweise ein Spieler des FC Bayern impfen lasse. Rummenigge hatte weder eine Bevorzugung eingefordert noch einen Vergleich mit anderen Berufen angestellt

++ Mehrere Dutzend Corona-Infektionen in Kärcher-Werk

(10.24 Uhr) In einem Werk des Reinigungs- und Gartengeräteherstellers Kärcher in Obersontheim (Landkreis Schwäbisch Hall) haben sich mindestens 36 Beschäftigte mit dem Coronavirus infiziert. Das Unternehmen hatte damit begonnen, die Mitarbeiter zu testen, nachdem im Laufe der Woche ein Aufkommen von Infektionen verzeichnet worden war, darunter auch mit der zunächst in England aufgetretenen Variante, wie ein Sprecher am Samstag bestätigte. Zuvor hatte die "Heilbronner Stimm" darüber berichtet.

19 Kontaktpersonen (Stand Freitagmittag) stünden unter behördlicher Quarantäne, 251 weitere Mitarbeiter habe Kärcher in seine betriebliche Quarantäne geschickt, teilte der Sprecher weiter mit. Das Werk hat mehr als 900 Beschäftigte.

Kärcher betonte, es gebe seit Beginn der Pandemie ein umfassendes Sicherheits- und Hygienekonzept mit Abstandsregeln, Maskenpflicht, Kontaktpersonenmanagement einem umfassende Lüftungskonzept und einer konsequenten Trennung der Schichten. Vor einigen Wochen habe man zudem unternehmenseigene Testzentren eingerichtet.

Anfang der Woche hatte es bereits einen Corona-Ausbruch in einem Logistikzentrum des Werkzeug-Handelskonzerns Würth gegeben.

++ Nur zwei Bundesländer unter Inzidenz 50 - Baden-Württemberg gehört dazu

(08.35 Uhr) Mit Baden-Württemberg (48,5) und Rheinland-Pfalz (46,6) liegen nun zwei Bundesländer unter der Marke von 50 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen. Alle anderen Bundesländer weisen Werte von unter 100 auf.

Mit Stand Sonntag gibt es in Baden-Württemberg 791 neue Corona-Infektionen, 24 neue Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 und rund 15.900 nachgewiesene aktive Corona-Infektionen.

Die Marke von 50 bei der Inzidenz zu unterschreiten war über Monate politisches Ziel. Bei der Schalte am vergangenen Mittwoch hatten sich Bund und Länder auf einen Inzidenzwert von 35 als Orientierung für mögliche Lockerungen verständigt.

++ 6.114 Corona-Neuinfektionen, R-Wert leicht gestiegen

(07.40 Uhr) Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 6.114 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Zudem wurden innerhalb von 24 Stunden 218 weitere Todesfälle verzeichnet, wie aus Zahlen des RKI vom Sonntag hervorgeht.

Am Sonntag sind die vom RKI gemeldeten Fallzahlen meist niedriger, unter anderem weil am Wochenende weniger getestet wird. 

Am Sonntag vergangener Woche hatte das RKI binnen eines Tages 8.616 Neuinfektionen und 231 neue Todesfälle verzeichnet. Der Höchststand von 1.244 neu gemeldeten Todesfällen war am 14. Januar erreicht worden. Bei den binnen 24 Stunden registrierten Neuinfektionen war mit 33.777 am 18. Dezember der höchste Wert erreicht worden — er enthielt jedoch 3.500 Nachmeldungen.

Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner (Sieben-Tage-Inzidenz) lag laut RKI am Sonntagmorgen bundesweit bei 57,4. Vor vier Wochen, am 17. Januar, hatte die Inzidenz noch bei 136 gelegen. Ihr bisheriger Höchststand war am 22. Dezember mit 197,6 erreicht worden. Die meisten Bundesländer verzeichnen laut RKI weiterhin sinkende Sieben-Tages-Inzidenzen.

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht vom Samstagabend bei 0,90 (Vortag 0,87). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 90 weitere Menschen anstecken. Der Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab.

++ Verschärfte Einreiseregeln ab heute in Kraft

(07:03 Uhr) An den Grenzen zu Tschechien und dem österreichischen Bundesland Tirol sind um Mitternacht schärfere Einreiseregeln in Kraft getreten.

Aus Angst vor den dort verbreiteten, ansteckenderen Varianten des Coronavirus wird an den entsprechenden Grenzübergängen in Bayern und Sachsen scharf kontrolliert.

Laut einer Verordnung des Bundesinnenministeriums dürfen aus den betroffenen Gebieten nur noch Deutsche sowie Ausländer mit Wohnsitz und Aufenthaltserlaubnis in Deutschland einreisen. Ausnahmen gibt es für Ärzte, Kranken- und Altenpfleger sowie für Lastwagenfahrer und landwirtschaftliche Saisonkräfte.

Auch wer zur Beerdigung eines Elternteils, Ehepartners oder Kindes will, darf einreisen, genauso Väter für die Geburt ihres Kindes. Für alle Einreisenden gilt: Sie müssen einen negativen Corona-Test vorweisen und in Deutschland zunächst in Quarantäne gehen.

+++ Hier geht es zum Corona-Newsblog von Samstag +++

Die wichtigsten Meldungen von Samstag

  • Corona-Inzidenz in Baden-Württemberg fällt unter 50 
  • Klinik in Rottweil nach Häufung von Corona-Infektionen abgeschottet 
  • Zufriedenheit der Bayern mit Söder sinkt 
  • Grenzkontrollen: Seehofer reagiert schroff auf Kritik
  • Uni Oxford testet Corona-Impfstoff an Kindern 
  • 8354 Corona-Neuinfektionen und 551 neue Todesfälle gemeldet 

Ausgewählte Artikel zum Virus und den Folgen:

Unsere Daten und Zahlen beziehen wir aktuell aus dem Dashboard RKI¹

Meist gelesen in der Umgebung

Mehr Inhalte zum Dossier

Die Kommentarfunktion zu diesem Artikel wurde deaktiviert.
Kommentare werden geladen

Meist gelesen

Impftermin-Ampel: Jetzt mit neuen Termininfos für neue Altersklassen

Mehr holprig als reibungslos läuft seit einigen Wochen die Corona-Impfkampagne in ganz Deutschland. Vornehmlich alte oder pflegebedürftige Menschen werden in den meisten Bundesländern zuerst geimpft.

Doch selbst wer zur aktuellen Zielgruppe gehört, hat es gerade schwer, einen Termin zu bekommen. Regionale Impfzentren haben - wenn überhaupt - nur wenige freie Termine, die schnell vergeben sind. Daneben fällt es schwer zu verstehen, welche Alternativen zum Impfzentrum vor Ort es noch gibt.

 Die erste Impfung im Bodenseekreis findet in einem Altenheim in Uhldingen-Mühlhofen an Silvester 2020 statt.

Corona-Newsblog: 40 Praxen in BaWü an Pilotprojekt beteiligt - Impf-Angebote für Senioren ab Montag

Die wichtigsten Nachrichten und aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus im Newsblog mit Fokus auf Deutschland und Schwerpunkt auf den Südwesten.

Aktuelle Zahlen des RKI¹: Aktuell nachgewiesene Infizierte Baden-Württemberg: ca. 12.600 (321.162 Gesamt - ca. 300.300 Genesene - 8.216 Verstorbene) Todesfälle Baden-Württemberg: 8.216 Sieben-Tage-Inzidenz Baden-Württemberg: 56,3 Aktuell nachgewiesene Infizierte Deutschland: ca. 119.000 (2.482.

Coronavirus - Schulen

Schulferien wegen Corona kürzen? - Leser von Schwäbische.de reden Klartext

Der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) hat kürzere Schulferien vorgeschlagen, um Bildungsdefizite wegen der Corona-Schließungen aufzuholen. Der Vorstoß stieß nicht nur bei Lehrern und im baden-württembergischen Kultusministerium auf Ablehnung. 

"Man könnte an den Ferien ein bisschen was abknapsen, um Unterrichtsstoff nachzuholen", sagte der Grünen-Regierungschef dem "Mannheimer Morgen". Derartige Überlegungen werde man "ernsthaft anstellen müssen".

Mehr Themen