Corona-Lage: Das waren die wichtigsten Entwicklungen am Dienstag, 28. April

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Die wichtigsten Nachrichten und aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus im Newsblog mit Fokus auf Deutschland und Schwerpunkt auf den Südwesten.

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Aktuelle Zahlen:

  • Aktuell Infizierte Baden-Württemberg ⁴: 8.393 (31.406 Gesamt - 21.706 Genesene - 1.307 Verstorbene)
  • Todesfälle Baden-Württemberg ⁴: 1.307
  • Reproduktionszahl Baden-Württemberg ⁴: 0,9 (unter 1,0 nimmt Zahl der Neuerkrankungen ab, über 1,0 nimmt sie zu)
  • Aktuell Infizierte Deutschland ¹: ca. 33.024 (156.337 Gesamt - ca. 117.400 Genesene - 5.913 Verstorbene)
  • Todesfälle Deutschland ¹: 5.913

Das Wichtigste im Überblick:

  • Kein regulärer Unterricht mehr vor den Sommerferien (13.53 Uhr)
  • Weitere 100 Millionen Euro Soforthilfe für Kommunen (12.54 Uhr)
  • Gottesdienste in BaWü sollen ab Mai wieder stattfinden (12.16 Uhr)
  • Österreich hebt Ausgangsbeschränkungen auf (11.12 Uhr)
  • Corona-Krise belastet Burgen und Schlösser im Südwesten (06.15 Uhr)

22.32 Uhr - Das war's für heute.

Wir wünschen Ihnen eine gute Nacht und sind morgen Früh auf Schwäbische.de wieder mit einem neuen Corona-Newsblog für Sie da.

21.51 Uhr - Kultusministerin Eisenmann: „Eine Rückkehr zur Normalität wäre falsch“

Einen regulären, uneingeschränkten Unterricht wie vor der Corona-Pandemie hält Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) vor den Sommerferien nicht für realistisch. „Es wird eine Mischung aus Präsenz- und Fernunterricht sein“, sagte sie der „Schwäbischen Zeitung“ im Interview.

Die Kultusministerkonferenz hatte am Dienstag vorgeschlagen, dass alle Schüler vor den Sommerferien tageweise wieder die Schule besuchen sollen. 

Hier lesen Sie mehr.

 Susanne Eisenmann (CDU) fordert einen Fahrplan für weitere Lockerungen der Corona-Maßnahmen.
Susanne Eisenmann (CDU) fordert einen Fahrplan für weitere Lockerungen der Corona-Maßnahmen. (Foto: Daniel Drescher)

21.15 Uhr - Saarländischer Verfassungsgerichtshof kippt Ausgangsbeschränkungen

Im Saarland müssen die im Zuge der Corona-Pandemie verfügten Ausgangsbeschränkungen nach einer Entscheidung des Verfassungsgerichtshofs sofort gelockert werden. Es gebe „aktuell keine belastbaren Gründe für die uneingeschränkte Fortdauer der strengen saarländischen Regelung des Verbots des Verlassens der Wohnung“ mehr, entschieden die Verfassungsrichter.

Wenige Stunden zuvor hatte die saarländische Landesregierung angekündigt, die Ausgangsbeschränkung solle vom 4. Mai an gelockert werden. 

Mit der Entscheidung reagierte das Gericht auf den Eilantrag eines saarländischen Bürgers. Dieser hatte Verfassungsbeschwerde eingelegt und eine einstweilige Anordnung gegen die Beschränkung beantragt. 

Seit 21. März durften die Saarländer ihre Wohnung wegen der Corona-Pandemie nur mit einem triftigen Grund verlassen. Dazu gehören der Weg zur Arbeit, notwendige Einkäufe oder Arztbesuche. 

20.52 Uhr - Klinikum Friedrichshafen richtet sich auf dauerhafte Behandlung von Corona-Patienten ein

Weil eine große Welle mit Corona-Patienten im Bodenseekreis aktuell nicht in Sicht ist, laufen im Klinikum Friedrichshafen allmählich die Vorbereitungen für eine Rückkehr zum Normalbetrieb an. Gleichzeitig stellt sich das Klinikum aber auf eine dauerhafte Behandlung von Covid-19-Patienten ein. Mitte Mai soll eine eigene Corona-Station in Betrieb gehen.

Um einerseits bei Bedarf möglichst viele Corona-Patienten behandeln, diese zugleich aber von anderen, nicht mit dem Virus infizierten Notfallpatienten räumlich trennen zu können, hatte das Klinikum im März das Ambulante Operationszentrum (AOZ) als temporäre zweite Intensivstation hergerichtet – und nach Anstieg der Covid-19-Fälle zeitweise auch in Betrieb genommen.

Das soll nun wieder rückgängig gemacht werden, allerdings erst, wenn eine neue, auf Dauer angelegte Corona-Station in Betrieb gegangen ist. Hier lesen Sie mehr.

 Werden in der neuen Corona-Station zum Einsatz kommen: von Rolls Royce Power Systems gebauten und gespendeten Edelstahl-Infusio
Werden in der neuen Corona-Station zum Einsatz kommen: von Rolls Royce Power Systems gebauten und gespendeten Edelstahl-Infusions-Ständer. (Foto: Robert Hack)

20.15 Uhr - Hat Corona die Luft besser gemacht? Ein Zeppelin-Flug soll Gewissheit bringen

Wie wirkt sich der Corona-Shutdown auf die Luftqualität aus? Diese Frage versuchen Forscher ab Mittwoch zu beantworten – mithilfe des Zeppelin NT aus Friedrichshafen. 

„Wir haben zurzeit einzigartige atmosphärische Bedingungen“, beschreibt es Elektroingenieur Christian Wesolek vom rheinländischen Institut für Troposphäre. Eckhard Breuer, Geschäftsführer der Deutsche Zeppelin-Reederei, formuliert es so: „Wir haben eine Laborsituation in der Realität.“

Zwischen 8 und 10.30 Uhr soll der Zeppelin am Mittwoch in Friedrichshafen aufsteigen – sofern das Wetter mitmacht und es keinen zu starken Gegenwind gibt. 

Zunächst fliegt der Zeppelin zum Flughafen Bonn-Hangelar, wo die vier- bis fünftägige Forschungskampagne startet. In etwa 40 Flugstunden wird anschließend die Luft über Köln, Düsseldorf, dem rheinischen Braunkohlerevier und der naturnahen Eiffel gemessen. Hier lesen Sie mehr.

 Die Box mit den Messgeräten wird unterhalb der Passagierkabine angebracht. Gemessen werden Spurengase und Feinstaub.
Die Box mit den Messgeräten wird unterhalb der Passagierkabine angebracht. Gemessen werden Spurengase und Feinstaub. (Foto: Michael Haefner)

19.45 Uhr - Infiziert, dement und einsam: Wie ein 86-Jähriger seine Corona-Infektion erlebt - aufgeschrieben von seiner Enkelin

Opa hat Corona. Als die Nachricht auf meinem Handydisplay erscheint, ist das wie ein Schlag in die Magengrube. Das Virus ist plötzlich da, mitten in meiner Familie. Und es trifft den Schwächsten von uns. Opa ist 86. Und er hat Demenz.

Die kommenden zwei Wochen werden hart, für alle Beteiligten. Für meinen Opa selbst, der oft nicht verstehen wird, was da eigentlich gerade passiert. Für die Pflegekräfte im Wangener Hospital zum heiligen Geist, wo er seit einigen Jahren lebt.

Und für meine Mutter, die sich um ihn kümmert. Und die ihn schon lange nicht mehr gesehen hat. Denn in Baden-Württemberg wie in Bayern herrscht zum Zeitpunkt der Diagnose striktes Besuchsverbot. Hier lesen Sie die ganze Geschichte.

Viele alte Menschen fühlen sich jetzt einsam. Einige Experten halten das für gefährlich.
Viele alte Menschen fühlen sich jetzt einsam. Einige Experten halten das für gefährlich. (Foto: MITO images, via www.imago-images.de)

19.22 Uhr - Empörung über Aussagen zu Corona-Patienten — Palmer entschuldigt sich 

Angesichts heftiger Empörung über Äußerungen zum Umgang mit Corona-Patienten hat sich der Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer für seine Wortwahl entschuldigt. „Niemals würde ich älteren oder kranken Menschen das Recht zu leben absprechen“, erklärte der Grünen-Politiker am Dienstagabend. Falls er sich „da missverständlich oder forsch ausgedrückt“ habe, tue es ihm leid.

Im Sat.1-Frühstücksfernsehen hatte Palmer zuvor erneut eine Lockerung der Corona-Auflagen gefordert und dabei drastische Worte gewählt: „Ich sag es Ihnen mal ganz brutal: Wir retten in Deutschland möglicherweise Menschen, die in einem halben Jahr sowieso tot wären“, sagte er.

Es müsse unterschiedliche Sicherheitsvorkehrungen für Junge und Ältere geben. Einige Kritiker nannten seine Äußerungen „menschenverachtend“.

Palmer erklärte am Abend: „Ich habe darauf hingewiesen, dass die Methode unseres Schutzes so schwere Wirtschaftsschäden auslöst, dass deswegen viele Kinder sterben müssen. Das will ich nicht hinnehmen und fordere einen besseren Schutz unsere Risikogruppen ohne diese Nebenwirkungen.“

18.03 Uhr - Lichtblicke: Gute Nachrichten in schweren Zeiten

Auch heute hat Schwäbische.de wieder eine gute Nachricht gefunden - diesmal geht es um das Leibgericht nicht nur der Neapolitaner und warum manche Lebensmittel mehr als Nahrung sind: 

17.35 Uhr - Ist das Homeoffice eine Chance für den Ländlichen Raum? 

Arbeiten im Homeoffice, digitales Lernen, Gespräche über Videokonferenz: Die Corona-Krise zeigt einmal mehr, wie wichtig digitale Infrastruktur ist. Gerade im ländlichen Raum ist schnelle Internet jedoch oft Mangelware. Wer in einem sogenannten „weißen Fleck“ sitzt, also mit weniger als 30 Megabits pro Sekunde surft, hat es womöglich schwer, von zuhause aus effektiv zu arbeiten. 

Doch die Coronakrise hat das Homeoffice salonfähig gemacht. Doch sind Unternehmen in der Region überhaupt darauf vorbereitet und reicht die digitale Infrastruktur gerade auf dem Land dafür aus?  Hier lesen Sie mehr.

17.07 Uhr - Reproduktionsrate steigt und sinkt sofort wieder

Vor den nächsten Beratungen von Bund und Ländern über weitere Lockerungen der Corona-Vorschriften hat sich ein wichtiger Entscheidungsfaktor erneut geändert. In seinem aktuellen Lagebericht schätzt das Robert Koch-Institut (RKI) die Corona-Ansteckungsrate auf 0,9. Die sogenannte Reproduktionszahl ist demnach mit Datenstand 28. April 2020, 0.00 Uhr wieder auf diesen Wert gesunken, nachdem sie in einem am Montagabend veröffentlichten Bericht auf 1 gestiegen war. Die Reproduktionszahl gibt an, wie viele Menschen im Schnitt von einem Infizierten angesteckt werden.

An diesem Donnerstag wollen Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) Merkel und die Ministerpräsidenten der Länder wieder die Lage erörtern. Merkel hatte bei der Ankündigung erster Lockerungen der Corona-Maßnahmen deutlich gemacht, dass schon vermeintlich kleine Änderungen der Reproduktionszahl erhebliche Folgen haben können.

16.57 Uhr - Österreich kündigt Öffnung von Gastronomie und Betrieben an

Die Bundesregierung von Österreich hat am Nachmittag weitere Lockerungen bekannt gegeben, die vorerst bis 20. Juni gelten. Weiterhin gilt die Abstandsregel über einen Meter zu Menschen, mit denen man nicht im gemeinsamen Haushalt lebt.

Folgende Ausnahmen sind erlaubt:

  • In der Gastronomie kann der Abstand von einem Meter unterschritten werden für vier Erwachsene und ihre minderjährigen Kinder, die an einem Tisch sitzen.
  • In öffentlichen Verkehrsmitteln, wenn die Anzahl der Fahrgäste den Abstand nicht zulässt.
  • Zudem dürfen sich maximal 10 Personen im öffentlichen Raum treffen. Bei Begräbnissen gilt eine maximale Teilnehmerzahl von 30 Personen.

Ab 15. Mai können Gastronomiebetriebe ihre Lokale von 6 bis 23 Uhr für Gäste öffnen.

  • Maximal vier Gäste pro Tisch. Ein Schankbetrieb an der Theke ist nicht erlaubt.
  • Das Servicepersonal hat einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen.
  • Tische sind in der Regel vorab zu reservieren. Gruppenreservierungen für mehrere Tische sind nicht erlaubt.

Ab 29. Mai dürfen Beherbergungsbetriebe wieder für private Übernachtungen öffnen. Dazu zählen Hotels, Pensionen, Privatzimmer, Ferienhäuser, Ferienwohnungen, Campingplätze, Schutzhütten und AirBnB-Angebote.

Zum gleichen Termin dürfen touristische Betriebe wie Schwimmbäder und Freizeitanlagen , Tierparks, Sehenswürdigkeiten oder Indoor-Freizeiteinrichtungen wieder öffnen, sofern der Mindestabstand von einem Meter eingehalten werden kann. Die Außenbereiche von Tierparks können bereits ab 15. Mai öffnen. Für Indoorbereiche gilt zusätzlich die Pflicht, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen, und die Beschränkung auf mindestens zehn Quadratmeter Besucherraum pro Besucher. Größere Veranstaltungen bleiben vorerst bis Ende Juni 2020 untersagt.

16.23 Uhr - Fake-News: Hat Schweden weniger Infektionen?

Schwäbische.de enttarnt regelmäßig Fake-News und Verschwörungstheorien zur Corona-Krise. Heute haben wir uns diese Behauptung genauer angesehen: 

Obwohl in Schweden nicht so strikte Ausgangssperren verhängt wurden wie in den Nachbarländern, obwohl Schulen und Restaurants geöffnet sind und Menschen sich nach wie vor treffen dürfen, steigt die Zahl der Infektionen und der Toten nicht an. Ist das schwedische Konzept also ein gutes Vorbild?

Was an der Behauptung dran ist - hier lesen Sie mehr.

15.38 Uhr - Ifo-Institut: Unternehmen bereiten sich auf Entlassungen vor

Dem deutschen Arbeitsmarkt droht in der Corona-Krise nach Einschätzung des Ifo-Instituts nach der Kurzarbeit auch ein Stellenabbau.

„Die Personalabteilungen der deutschen Unternehmen bereiten sich auf Entlassungen vor“, fasste das Münchener Forschungsinstitut das Ergebnis einer Umfrage zusammen. Das anhand der Erhebung ermittelte Ifo-Beschäftigungsbarometer sei im April auf ein Rekordtief von 86,3 Punkten abgestürzt, von 93,4 Punkten im März. Auch der Rückgang des Indexwertes war der stärkste, der vom Ifo-Institut jemals ermittelt wurde.

„Die Arbeitslosigkeit in Deutschland wird daher steigen“, lautet die Schlussfolgerung der Wirtschaftsforscher. Die Entwicklung dürfte alle Bereiche der deutschen Wirtschaft betreffen. Demnach sollte es auch im Dienstleistungssektor erstmals seit der Finanz- und Wirtschaftskrise in den Jahren 2008 und 2009 wieder zu Entlassungen kommen. 

Hier lesen Sie mehr.

14.06 Uhr - Bayern verlängert Ausgangsbeschränkungen bis 10. Mai

Bayern verlängert die in der Corona-Krise geltenden Ausgangsbeschränkungen um eine Woche bis zum 10. Mai. Das hat das Kabinett in München entschieden.

„Der Ministerrat hat den Plänen des Gesundheitsministeriums, dass die Maßnahmen zunächst um eine Woche bis 10. Mai 2020 verlängert werden, zugestimmt“, teilte die Staatskanzlei mit. Vom 4. Mai an sollen aber einzelne Lockerungen gelten. Beispielsweise sind dann öffentliche Gottesdienste und Demonstrationen mit bis zu 50 Teilnehmern wieder erlaubt.

13.53 Uhr - Jeder Schüler soll noch vor Ferien in die Schule 

Trotz Corona-Beschränkungen sollen alle Schüler vor den Sommerferien zumindest tageweise die Schule besuchen können. Das schlagen die Kultusminister der Länder den Ministerpräsidenten und Kanzlerin Angela Merkel (CDU) in einem Konzept vor, das der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.

Jede Schülerin und jeder Schüler soll bis zu dem Beginn der Sommerferien tage- oder wochenweise die Schule besuchen können“, steht in dem Papier, über das Bund und Länder an diesem Donnerstag beraten sollen.

Einen uneingeschränkten regulären Schulbetrieb für die rund elf Millionen Schüler in Deutschland wird es vor den Sommerferien laut Kultusministerkonferenz (KMK) aber nicht geben.

Nach dem jetzigen Stand in der Corona-Krise sei dies aufgrund des Abstandsgebots von mindestens 1,50 Meter nicht möglich, hieß es in einem am Dienstag beschlossenen gemeinsamen Konzept. Ein Mix aus Präsenzunterricht und Lernen daheim solle ausgebaut, digitales Lehren und Lernen weiterentwickelt werden.

13.36 Uhr - Bayern übernimmt neben Kita-Beiträgen auch Mittagsbetreuung

Neben den Gebühren für Krippen, Kindertagesstätten und Horte wird der Freistaat Bayern vorübergehend auch die Kosten für Mittagsbetreuung und Tagespflege übernehmen. Dies kündigte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) nach einer Kabinettssitzung in München an.

Zudem machte er den Eltern vorsichtig Hoffnung: „Wenn es so ist, wie sich jetzt andeutet, dass die Kleinsten am wenigsten übertragen, dann sollten wir auch in der Reihenfolge der Öffnung die Kleinsten besonders im Blick haben.“ Jedem sei bewusst, dass man kleine Kinder intensiver betreuen müsse - für viele Eltern neben ihrer Arbeit eine große Belastung.

Die Staatsregierung und die Träger der Kindertagesbetreuung hatten sich bereits vergangene Woche auf eine dreimonatige Beitragsentlastung für Eltern wegen der Corona-Krise verständigt. 

13.15 Uhr - Besuche in Altersheimen bald wieder möglich

Besuche in Altersheimen sollen schrittweise wieder möglich werden. Das hat Sozialminister Manne Lucha (Grüne) in Stuttgart angekündigt. Weil mittlerweile kein akuter Mangel an Schutzausrüstung mehr herrsche, könnten die Betreiber von Pflegeeinrichtungen schon jetzt unter Auflagen Besuche ermöglichen.

In Zukunft könnten das 1:1 Besuche unter gesonderten und hygienischen Bedingungen sein, sagte Lucha. Die konkreten Bedingungen könne die Einrichtung selbst bestimmen. "Wange tätscheln und Hand halten" seien aber noch nicht möglich.

Plexiglas-Lösungen oder separate Räume seien je nach Einrichtung vorstellbar. Maximale Distanz, Schutzkleidung und Desinfektion müsse aber auf jeden Fall gesichert sein.

12.54 Uhr - Weitere 100 Millionen Euro Soforthilfe für Kommunen

Um vor allem Familien zu entlasten, zahlt das Land weitere 100 Millionen Euro Soforthilfe an die Kommunen. Darauf verständigte sich das grün-schwarze Landeskabinett. Es sei wichtig, dass Eltern keine Gebühren für geschlossene Kitas zahlten, sagte Finanzministerin Edith Sitzmann (Grüne).

Es gehe bei der Soforthilfe aber nicht nur um Kosten für Kindertagesstätten und Kindergärten, sondern auch um Einrichtungen wie Volkshochschulen und Musikschulen, deren ausbleibende Einnahmen ausgeglichen werden sollen. Für die Monate März und April hatte das Land die Kommunen bereits mit 100 Millionen Euro Soforthilfe unterstützt.

Außerdem seien bereits mehr als 160.000 Anträge auf Soforthilfe in Baden-Württemberg bewilligt und ausgezahlt worden. Das entspreche mehr als 1,6 Milliarden Euro. Das hat Finanzministerin Edith Sitzmann (Grüne) in Stuttgart bekanntgegeben. 226.000 Anträge lägen bei der L-Bank vor.

"Die L-Bank arbeitet koninuierlich, intensiv und mit vollem Einsatz daran", sagte Sitzmann. Es gebe in anderen Bundesländern aber auch Betrugsfälle, dementsprechend brauche es eine gewisse Art von Überprüfung.

12.16 Uhr - Gottesdienste in BaWü sollen ab Mai wieder stattfinden

Gottesdienste in Baden-Württemberg sollen bereits Anfang Mai unter Auflagen wieder stattfinden. Das hat Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) bei einer Pressekonferenz bekanntgegeben. Noch heute will er sich mit Religionsgemeinschaften über die genaue Ausgestaltung einigen.

„Eine Maskenpflicht in Kirchen werden wir wahrscheinlich nicht vorschreiben“, sagte Kretschmann. Der Ministerpräsident wolle nur wenige Vorgaben machen. Genauso müssten die Religionsgemeinschaften selbst entscheiden, ob das Singen bei Gottesdiensten möglich wird.

Coronavirus - Gottesdienst als Livestream in Berlin
Predigen in leeren Kirchen – doch die Menschen schauen vermehrt zu Hause zu. (Foto: Christophe Gateau/dpa)

Die Gesundheit und die Sicherheit der Menschen stehe über allem. Da gebe es eine klare Hierarchie. Das sei auch im Sinne der Wirtschaft, denn eine zweite Infektionswelle sei auch für die Wirtschaft ein Problem. "Eine wirkliche Normalität gibt es erst mit dem Impfstoff", sagte Kretschmann in Stuttgart.

Weitere Öffnungen und Lockerungen sollen erst am 6. Mai besprochen werden.

11.48 Uhr - Mehr privater Stromverbrauch wegen Beschränkungen

Wegen der Corona-Pandemie könnte die Stromrechnung nach Einschätzung des Internet-Vergleichsportals Verivox für viele Haushalte in diesem Jahr steigen. 

„Die Stromkosten sind höher als jemals zuvor, und es ist davon auszugehen, dass der häusliche Stromverbrauch wegen des Kontaktverbotes in diesem Jahr deutlich höher ausfällt als in den Vorjahren“, sagte Valerian Vogel, Energieexperte bei Verivox.

Familienzeit nutzen: Beim Kochen mit Kindern Hygieneregeln pauken
Zu Hause gemeinsam kochen: In vielen Familien ist das Alltag. (Foto: Christin Klose/dpa)

Aufs Kochen, Trocknen, Bügeln und andere Prozesswärme entfallen nach Zahlen der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen etwa 30 Prozent des Stromverbrauchs. Für Computer, Telefon und Co. sind es demnach nur 17 Prozent. Wenn in Corona-Zeiten mehr zu Hause gekocht wird, dürfte der Stromverbrauch steigen.

Wie hoch der zusätzliche Stromverbrauch durch das Arbeiten im Homeoffice genau ausfällt, ist allerdings unklar. „Wegen der längeren Aufenthaltsdauer in den Wohnungen dürfte der Energieverbrauch der privaten Haushalte insgesamt leicht steigen“, erwartet auch der Bundesverband der deutschen Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW).

Wegen Videokonferenzen oder Homeoffice-Tätigkeiten werde sich der private Stromverbrauch aber „nur um geringe Mengen“ erhöhen.

11.12 Uhr - Österreich hebt Ausgangsbeschränkungen auf

Österreich hebt angesichts der günstigen Entwicklungen in der Corona-Krise nach fast sieben Wochen die Ausgangsbeschränkungen auf. Dies teilte Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) in Wien mit.

„Wir können die Ausgangsbeschränkungen auslaufen lassen, wir brauchen sie nicht fortzusetzen“, sagte er. Ab dem 1. Mai sei lediglich ein Mindestabstand von einem Meter zu Menschen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, nötig. Allerdings sei es sehr verfrüht zu glauben, die Krise sei schon vorbei. „Wir können jederzeit Stopp sagen.“ Es gelte, eine zweite Erkrankungswelle zu vermeiden.

Seit Mitte März war es den Österreichern nur bei triftigem Grund erlaubt, das Haus zu verlassen. Dazu gehörten unbedingt nötige Besorgungen. Allerdings war Bewegung im Freien - Spaziergänge und zum Beispiel auch Radfahren - von Anfang an ebenfalls gestattet. Die Ausgangsbeschränkungen waren bis Ende April befristet und laufen nun am 30. April aus.

Durch die Öffnung der Baumärkte und kleiner Geschäfte am 14. April sei der insgesamt sehr gute Trend nicht ungünstig beeinflusst worden, sagte Anschober.

Anfang Mai dürfen laut Exit-Fahrplan alle Geschäfte sowie viele Dienstleister wie Friseure wieder öffnen. Lokale und Restaurants sollen Mitte Mai folgen. Unklar ist noch, wann der für Österreich so wichtige Tourismus wieder beginnen kann.

10.28 Uhr - Bahn verlängert Kulanzregelung über 1. Mai hinaus

Wer eine Bahnreise über das kommende lange Wochenende geplant hatte und nicht antreten will, kann seine Fahrkarte in einen Gutschein umtauschen. Das gilt für Fernverkehrstickets der Deutschen Bahn mit Reisedatum bis 4. Mai, wenn die Fahrkarten bis zum 13. März gekauft worden sind.

Das hat die Bahn der Deutschen Presse-Agentur auf Anfrage mitgeteilt. Die Gutscheine seien online erhältlich und drei Jahre gültig. Die Bahn verlängert damit eine entsprechende Kulanzregelung, die bisher für Fahrten bis 30. April galt.

Für Fernverkehrsfahrten nach dem 4. Mai gilt nun: Kunden können ihre Tickets noch bis zum 31. Oktober flexibel nutzen — sofern sie vor dem 13. März gekauft worden sind. Bislang galt, dass die Bahn diese Tickets bis zum 30. Juni akzeptiert. Die Regelung gilt auch für Sparpreis- und Super-Sparpreis-Tickets.

9.41 Uhr - Blick in die Region

9.04 Uhr - Krise trifft Ferienbauernhöfe massiv

Die Corona-Krise mit strikten Reisebeschränkungen trifft auch das Geschäft mit Urlaub auf dem Bauernhof massiv. Auf Ferienhöfen stehen derzeit 140.000 Gästebetten leer, wie aus Daten der Bundesarbeitsgemeinschaft für Urlaub auf dem Bauernhof und Landtourismus hervorgeht.

Laut einer bundesweiten Befragung von 860 Betrieben für den Zeitraum von Mitte März bis Mitte April konnten 63.000 Gäste nicht anreisen. Angegeben wurden Umsatzausfälle von 8,7 Millionen Euro. Hochgerechnet auf insgesamt 9910 Ferienhöfe in Deutschland entspreche dies Einbußen von rund 99,6 Millionen Euro.

Verluste könnten auch nicht wieder aufgeholt werden, erläuterte die Branchenvertretung. Landtourismus sei ein Saisongeschäft, in dem von Ostern bis zu den Herbstferien Geld für den Winter verdient werden müsse. Bei Leerstand fielen weiter Kosten und Gebühren an. Ferienhöfe hätten auch Anträge auf Soforthilfen gestellt.

8.43 Uhr - Wie Hebammen in Coronazeiten arbeiten

Manches lässt sich auch am Telefon klären, aber eben nicht alles. Deshalb machen Hebammen auch in Coronazeiten Hausbesuche – mit Mundschutz und Handschuhen so wie Ingrid Sproll und ihre Kolleginnen von der Hebammenpraxis Biber-Nest in Biberach.

 Hebamme Ingrid Sproll macht Hausbesuche mit Mundschutz.
Hebamme Ingrid Sproll macht Hausbesuche mit Mundschutz. (Foto: Birgit van Laak)

Ingrid Sproll ist seit vielen Jahren Hebamme. Der Mundschutz schaffe eine gewisse Distanz, beschreibt sie ihre Wahrnehmung. Und Distanz passt eigentlich nicht zu ihrem Beruf. „Wir haben ein enges Verhältnis zu den Müttern“, sagt Ingrid Sproll. Die Hebammen sind Vertrauenspersonen.

Auch seelische Unterstützung der Mutter ist gefragt. „Die Frauen wünschen sich eine sehr gute psychische Betreuung“, sagt Ingrid Sproll. „Sie befinden sich in einer hochsensiblen Phase.“ Und das in einer Zeit, in der wegen Corona vieles anders als erwartet abläuft und teils belastender ist. Hier lesen Sie mehr.

8.12 Uhr - Gottesdienst und Demos: Bayern beschließt Corona-Lockerungen

Das wegen der Corona-Pandemie seit Wochen geltende Verbot für öffentliche Gottesdienste und Demonstrationen in Bayern wird aufgehoben. Das Kabinett will am Dienstag um 10 Uhr in seiner Sitzung in München die schon von der Staatsregierung angekündigten Lockerungen ab dem 4. Mai formell beschließen.

Unter strengen Auflagen wie Mindestabständen zwischen den Kirchgängern und Personenobergrenzen sollen dann wieder alle Religionsgemeinschaften Gottesdienste mit Besuchern anbieten können.

Burg Meersburg
Die Burg Meersburg, liegt in Meersburg am Bodensee auf einer Anhöhe. (Foto: Felix Kästle / DPA)

Darüber hinaus wird bei der Sitzung auch ein erstes Fazit der seit diesem Montag geltenden Maskenpflicht sowie des gestarteten Schulunterrichts für Abschlussklassen gezogen. In Bayern waren in den vergangenen Tagen die Neuinfektionen schrittweise zurückgegangen.

Auch die am Montagabend angekündigte Öffnung großer Geschäfte in Bayern wird thematisiert. Nach einer Rüge des Verwaltungsgerichtshofs dürfen ab sofort wieder ihre Pforten öffnen, wenn sie ihre Verkaufsfläche auf 800 Quadratmeter beschränken.

06.15 Uhr - Corona-Krise belastet Burgen und Schlösser im Südwesten

Die Burgen und Schlösser in Baden-Württemberg sind derzeit wegen der Corona-Krise geschlossen - viele Unternehmen trifft das hart. Der Verein Schlösser, Burgen, Gärten Baden-Württemberg fürchtet einen regelrechten Dominoeffekt, der in Gang gesetzt wurde. „Den Betreibern der Burgen - Privatleute, Kommunen und staatliche Einrichtungen - fehlen Beträge, die zusammengenommen mehrere Millionen ausmachen“, teilte er mit. Damit seien vor allem auch im strukturschwachen ländlichen Raum Arbeitsplätze gesichert und die Sehenswürdigkeiten erhalten worden.

Zudem könnten Gastronomen und Pächter von Museumsshops ihre Angestellten nicht mehr bezahlen, Konzerte und Theaterstücke müssten abgesagt werden, die Künstler stünden vor dem Nichts. „Rechnungen an Zulieferer und Handwerker, Beherbergungsagenturen, Versicherungen, Wach- und Schließgesellschaften und viele mehr können nicht oder nur unter großer Anstrengung beglichen werden“, hieß es bei dem Verein weiter. Sollten einige Unternehmen die Krise nicht überstehen, würde das der Vielfalt im Tourismus in Baden Württemberg schweren Schaden zufügen.

Nach Angaben des Landesamts für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart geht es in den kommenden Monaten darum, dass die Unternehmen wieder Einnahmen generieren können, ohne dabei die bereits zu verzeichnenden Erfolge bei der Eindämmung der Infektionsdynamik zu riskieren. Die schrittweisen Lockerungen der Beschränkungen könnten dabei eine Chance sein, sagte eine Sprecherin der Behörde. „Für viele Bürgerinnen und Bürger und ihre Familien wird es in diesem Jahr darum gehen, Alternativen zu bisher geplanten Reisezielen zu finden.“

Ab heute muss die Schutzmaske im Supermarkt und öffentlichen Verkehrsmitteln getragen werden. Wir haben mal nachgefragt, was die Menschen aus der Region von der neuen Pflicht halten.

Das waren die wichtigsten Meldungen von Montag:

  • Besuchsverbote in Pflegeheimen sollen aufgehoben werden (22.15 Uhr)
  • Maskenpflicht in Baden-Württemberg tritt in Kraft (6.47 Uhr)
  • Verkaufsverbot für große Geschäfte in Bayern verfassungswidrig (12.46 Uhr)
  • Schülervertreter drohen wegen Abschlussprüfungen mit Klagen (15.19 Uhr)
  • Kein Kurzarbeitergeld für Mini-Jobber (8.22 Uhr) 

+++ Hier geht es zum Newsblog von gestern +++

22.45 Uhr - RKI: Corona-Ansteckungsrate steigt wieder — jetzt bei 1,0

Die Ansteckungsrate mit dem neuartigen Coronavirus ist in Deutschland nach Angaben des Robert Koch-Instituts wieder gestiegen. Laut der am Montagabend veröffentlichten RKI-Statistik steckt jeder Infizierte nunmehr wieder einen weiteren Menschen an, die sogenannte Reproduktionsrate liegt bei 1,0 (Datenstand 27.04. 0.00 Uhr). Das bedeutet, dass die Zahl der Neuerkrankungen nicht mehr leicht zurückgeht wie in den vergangenen Tagen.

Anfang März lag die wichtige Kennziffer noch bei 1, am 8. April bei 1,3, in den vergangenen Tagen bei 0,9 — jeweils mit einer gewissen Schwankungsbreite. Die Kennzahl gibt an, wie viele Menschen eine erkrankte Person im Durchschnitt infiziert.

Markus Söder
Markus Söder, CSU-Vorstandsvorsitzender und Ministerpräsident von Bayern. (Foto: Peter Kneffel / DPA)

Das RKI hat immer wieder betont, um die Epidemie abflauen zu lassen, müsse diese Reproduktionszahl unter 1 liegen. Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU)n hatte im Zuge der Ankündigung erster Lockerungen bei Corona-Maßnahmen deutlich gemacht, dass schon vermeintlich kleine Änderungen der Reproduktionszahl erhebliche Folgen haben können.

Nach Schätzungen des Robert Koch-Instituts haben in Deutschland rund 114.000 Menschen die Infektion überstanden. Wie für andere Länder rechnen Experten auch in Deutschland mit einer hohen Dunkelziffer nicht erfasster Fälle.

22.15 Uhr - Besuchsverbote in Pflegeheimen werden gelockert

Seit Wochen keinen Angehörigen mehr gesehen, seit Wochen keinen Ausflug mehr gemacht und schlimmstenfalls im Sterbeprozess alleine - die Folgen von Besuchs- und Ausgangsbeschränkungen sind für Bewohner von Pflegeeinrichtungen erheblich. Nun lockert das Sozialministerium das wegen Corona erlassene Besuchsverbot. Das geht aus einem Schreiben an die Einrichtungen hervor, das der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Weitere Schritte soll eine eigens gegründete Arbeitsgruppe erarbeiten. Diese sollen in eine weitere verbindliche Verordnung münden.

Lesen Sie hier mehr.

20.48 Uhr - Söder kündigt Lockerungen für Schulen, Kitas und Senioren an

Nach dem Ende der Corona-Zwangspause für die Schulen und den Einzelhandel in Bayern stellt Ministerpräsident Markus Söder (CSU) weitere Lockerungen in Aussicht: für Schulen, Kindergärten, Pflegeheime, Handel und Gastronomie. Söder nannte am Montag noch keine genauen Zeitpunkte, kündigte aber Konzepte zur Lockerung der Corona-Beschränkungen bis zur kommenden Woche an. Das Kabinett will an diesem Dienstag zunächst die Aufhebung des Gottesdienstverbots ab dem 4. Mai und neue Regelungen für Demonstrationen beschließen.

Sofort gelockert werden nach einer scharfen Rüge des Verwaltungsgerichtshofs die Einschränkungen für den Einzelhandel: Auch große Geschäfte dürfen ab sofort wieder ihre Pforten öffnen, wenn sie ihre Verkaufsfläche auf 800 Quadratmeter beschränken. Das Gesundheitsministerium änderte am Montag die bisherige Linie, der zufolge diese Läden mit wenigen Ausnahmen gar nicht öffnen durften.

Weitere Einzelheiten dazu lesen Sie hier.

Ausgewählte Artikel zum Virus und seinen Folgen:

Unsere Daten und Zahlen beziehen wir aus folgenden Quellen:

Dashboard RKI¹, Johns-Hopkins-University², Worldometer³, Ministerium für Soziales und Integration Baden Württemberg⁴, WHO⁵

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