Corona-Lage: Das waren die Entwicklungen vom Wochenende

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Die wichtigsten Nachrichten und aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus im Newsblog mit Fokus auf Deutschland und Schwerpunkt auf den Südwesten.

Aktuelle Zahlen des RKI¹:

  • Aktuell Infizierte Baden-Württemberg: ca. 825 (37.272 Gesamt - ca. 34.600 Genesene - 1.843 Verstorbene)
  • Todesfälle Baden-Württemberg:  1.847
  • Aktuell Infizierte Deutschland: ca. 7.852 (209.893 Gesamt - ca. 192.900 Genesene - 9141 Verstorbene)
  • Todesfälle Deutschland: 9.141

Das Wichtigste auf einen Blick:

  • Paul-Ehrlich-Institut über Corona-Impfung: „Die Zuversicht ist groß“ (21.30 Uhr)

  • Polizeizugriffe auf Gästedaten in mehreren Bundesländern (12.45 Uhr)

  • Covid-19 schließt eine Körperspende aus (10.11 Uhr)
  • 27 Infektionen in weiterem Betrieb in Mamming festgestellt (07.55 Uhr)
Durch Meldeverzug und die aufwändige Datenverarbeitung kann es Abweichungen zwischen den hier gemeldeten Zahlen und Meldungen von einzelnen Landkreisen geben.

Wir schließen den Newsblog für heute. Morgen früh sind wir mit einem neuen Newsblog für Sie. 

 

++ Grüne verlangen strengere Corona-Regeln in Zügen

(22.12 Uhr) Im Kampf gegen eine zweite Corona-Welle haben die Grünen schärfere Regeln in den Fernzügen der Bahn gefordert. So müsse die Bundespolizei kontrollieren, ob Fahrgäste eine Schutzmaske tragen und auch Bußgelder verhängen können, heißt es in einem Fünf-Punkte-Plan der Grünen, aus dem die „Süddeutsche Zeitung“ (Montagsausgabe) zitiert.

„Notorische Maskenverweigerer“ müsse die Polizei des Zuges verweisen dürfen. Das konsequente Tragen der Masken entscheide über die Eindämmung des Corona-Virus und auch über die Akzeptanz des Verkehrsmittels Bahn, sagte Matthias Gastel, bahnpolitischer Sprecher der Grünen.

Auch müsse das Reservierungssystem der Bahn Sitzplätze „möglichst auf Abstand“ zuteilen, heißt es in dem Plan. Für Risikogruppen, also zum Beispiel ältere Menschen mit Vorerkrankungen, sollten eigene Wagen vorgehalten werden, in denen ein ausreichend großer Abstand immer gewährleistet ist.

++ Paul-Ehrlich-Institut über Corona-Impfung: „Die Zuversicht ist groß“

(21.30 Uhr) Das für die Zulassung von Impfstoffen in Deutschland zuständige Paul-Ehrlich-Institut (PEI) macht Hoffnung auf eine vergleichsweise schnelle Verfügbarkeit einer Corona-Impfung. „Die Zuversicht ist groß, denn wir haben gerade in den letzten Wochen erlebt, dass wir aus den ersten klinischen Prüfungen Ergebnisse erhalten haben, die zeigen, dass einige Impfstoffe tatsächlich eine spezifische Immunreaktion beim Menschen gegen Coronavirus 2 induzieren können“, sagte PEI-Präsident Klaus Cichutek am Sonntagabend im ZDF-„heute-journal“. „Das sind sehr gute Neuigkeiten.“

Weltweit gebe es 140 bis 150 Impfstoffprojekte in diesem Bereich. „Wir haben bereits 26 klinische Prüfungen laufen, und auch 6 dieser klinischen Prüfungen befinden sich bereits in einem Stadium, wo noch mal statistisch signifikant Sicherheits- und Wirksamkeitsdaten am Menschen erhoben werden“, erklärte Cichutek. In sogenannten Phase-III-Studien wird überprüft, ob ein Impfstoff tatsächlich vor einer Infektion schützt.

++ RKI beunruhigt - die aktuellen Zahlen aus Deutschland

(17.11 Uhr) Trotz eines starken Rückgangs der registrierten Corona-Neuinfektionen am Sonntag ist das Robert-Koch-Institut (RKI) über die Entwicklung in Deutschland sehr beunruhigt. Bis Sonntag meldeten die Gesundheitsämter in Deutschland nach RKI-Angaben 240 neue Infektionen innerhalb eines Tages. Diese niedrige Zahl, weniger als ein Drittel der Werte der Vortage, erklärt sich wohl zumindest teilweise dadurch, dass an Wochenenden nicht alle Gesundheitsämter ihre Daten übermitteln. Am Samstag hatte die Zahl der Neuinfektionen binnen 24 Stunden bei 955 gelegen. Das war die höchste gemeldete tägliche Fallzahl seit Anfang Mai — abgesehen vom lokalen Corona-Ausbruch beim Fleischfabrikanten Tönnies Mitte Juni.

„In den letzten Wochen ist der Anteil an Kreisen, die über einen Zeitraum von 7 Tagen keine Covid-19-Fälle übermittelt haben, deutlich zurückgegangen“, schreibt das RKI in seinem Lagebericht von Sonntag.  

Die höchste Fallzahl innerhalb von sieben Tagen entfiel auf den niederbayerischen Landkreis Dingolfing-Landau mit 133 Fällen pro 100.000 Einwohnern. Dort wurden nach dem massiven Ausbruch auf einem Gemüsehof in Mamming in einem weiteren Betrieb der Gemeinde 43 Infizierte ermittelt. Wie das Landratsamt am Samstagabend mitteilte, wurden die Infizierten und ihre Kontaktpersonen umgehend isoliert. 

In Nürnberg wurden 135 Bewohner einer Gemeinschaftsunterkunft unter Quarantäne gestellt, weil ein Bewohner positiv auf das Coronavirus getestet wurde. Wie die Stadt am Samstag mitteilte, handelt es sich bei der infizierten Person um einen Mitarbeiter eines Pflegeheims. „Sowohl die Bewohner der Gemeinschaftsunterkunft als auch die des Pflegeheims werden zurzeit getestet. Ergebnisse liegen noch nicht vor“, schrieb die Stadt.

Seit Beginn der Pandemie haben sich in Deutschland mindestens 209.893 Menschen nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert, wie das RKI am Sonntagmorgen mitteilte (Datenstand 2.8., 0 Uhr). Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion liegt nach RKI-Angaben bei 9141. Bis Sonntagmorgen hatten 192.900 Menschen die Infektion nach RKI-Schätzungen überstanden. Damit sind rechnerisch rund 7850 Menschen in Deutschland akut mit dem Erreger infiziert.

Die bundesweite Reproduktionszahl, kurz R-Wert, lag nach RKI-Schätzungen mit Datenstand 2.8., 0 Uhr, in Deutschland bei 1,11 (Vortag: 1,13). Das bedeutet, dass ein Infizierter im Mittel etwas mehr als einen weiteren Menschen ansteckt. 

Zudem gibt das RKI ein sogenanntes Sieben-Tage-R an. Es bezieht sich auf einen längeren Zeitraum und unterliegt daher weniger tagesaktuellen Schwankungen. Nach RKI-Schätzungen lag dieser Wert mit Datenstand 2.8., 0 Uhr, bei 1,09 (Vortag: 1,20).

++ Söder gegen weitere Lockerungen

(16.40 Uhr) CSU-Chef Markus Söder hat sich angesichts der steigenden Zahl an Neuinfektionen gegen weitere Lockerungen von Corona-Auflagen ausgesprochen. „Wir müssen damit rechnen, dass Corona mit voller Wucht wieder auf uns zukommt“, sagte der bayerische Ministerpräsident der „Bild am Sonntag“. „Wenn wir nicht aufpassen, kann bei uns wieder eine Situation wie im März entstehen.“ Gefragt sei absolute Wachsamkeit.   Viele Menschen seien im Umgang mit dem Virus leider leichtsinniger geworden, so Söder weiter. „Dazu gehören auch die extremen Lockerer und Verschwörungstheoretiker, die alle Maßnahmen schnellstens aufheben wollten.“  Vor diesem Hintergrund lehnte Söder auch Fußballspiele mit Zuschauern zum Start der neuen Saison ab: „Geisterspiele ja, aber Stadien mit 25.000 Zuschauern halte ich für sehr schwer vorstellbar.“ 

Söder plädierte zugleich dafür, im Herbst ein weiteres Rettungspaket für die Automobilzulieferer, die Luft- und Raumfahrt sowie den Maschinenbau zu schnüren. Zudem sollten die Regelungen zum Kurzarbeitergeld aus seiner Sicht bis weit ins nächste Jahr „solange es notwendig ist“ verlängert werden. „Ich befürchte, es kommen noch schwierige Zeiten auf uns zu“, sagte Söder am Sonntag im ARD-Sommerinterview.

++ Fast 10.000 Corona-Tests für Reiserückkehrer in Bayern

(13.46 Uhr) Fast 10.000 Reisende haben sich an den bayerischen Teststationen an der Grenze zu Österreich und den Hauptbahnhöfen München und Nürnberg auf das Coronavirus testen lassen.

Den größten Andrang gab es mit mehr als 5000 Tests am Samstag, wie ein Sprecher des bayerischen Roten Kreuzes (BRK) in München am Sonntag auf Twitter mitteilte. Seit Donnerstag gibt es die drei Teststationen an den Autobahnen 3, 8 und 93 sowie an den Hauptbahnhöfen München und Nürnberg.

Das BRK betreibt diese zusammen mit Freiwilligen von anderen Hilfsorganisationen. Bis zu 13.000 Abstriche können die Mitarbeiter dort täglich machen. Auch an den Flughäfen München, Nürnberg und Memmingen können sich Reiserückkehrer kostenlos auf eine Infektion mit dem Virus Sars-CoV-2 untersuchen lassen.

++ Polizeizugriffe auf Gästedaten in mehreren Bundesländern

(12.45 Uhr) Sogenannte Corona-Gästelisten, die in Restaurants und Cafés ausliegen, dienen zur Nachverfolgung von Infektionsketten - in Einzelfällen greift aber auch die Polizei auf diese Daten zu, um Straftaten zu verfolgen.

In Bayern, Hamburg und Rheinland-Pfalz gab es solche Zugriffe bereits, in anderen Bundesländern sind solche Fälle bisher nicht bekannt oder gar nicht zulässig, wie eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur bei den Bundesländern ergab.

Um die Nutzung der Daten ist eine Diskussion entbrannt. Denn eigentlich sind die Angaben vorrangig für örtliche Gesundheitsämter bestimmt und eine wichtige Recherchequelle im Fall eines Corona-Ausbruchs. Und meistens wird auf den Formularen Vertraulichkeit und eine Löschung nach vier Wochen zugesichert. Sind Zugriffe der Polizei da überhaupt zulässig?

Wie die Rechtslage in den Bundesländern ist, lesen Sie hier.

++ Covid-19 schließt eine Körperspende aus

(10.11 Uhr) Wer an einer Coronavirus-Infektion stirbt, kann seinen Leichnam nicht mehr als Körperspender zur Verfügung stellen. Bei meldepflichtigen Infektionskrankheiten lehnt das Institut für Klinische Anatomie der Universität Tübingen Körperspenden ab, teilte Direktor Bernhard Hirt mit. Auch bei extremer Dickleibigkeit oder einer Tumorerkrankung mit vielen Metastasen kommt eine Spende nicht infrage.

4000 Menschen sind derzeit an der Tübinger Anatomie als Körperspender eingetragen. Das bedeutet, sie stellen ihren Körper nach ihrem Tod der Ausbildung von Medizinstudenten und Chirurgen zur Verfügung. Laut Hirt werden rund 80 Leichname pro Jahr für die sogenannten Präparationskurse benötigt.

Körperspenderausweis
Der Körperspendeausweis liegt auf einem Tisch. (Foto: Marijan Murat / DPA)

In den Kursen nehmen Medizinstudenten eine Zergliederung des Körpers vor - bis sie jedes Organ, jeden Muskel und jede Arterie einmal in den Händen gehalten haben. Ziel ist laut Hirt, realitätsnahe Bedingungen wie in einer Operation zu schaffen. Körperspenden sind an vielen Universitäten mit Medizinischer Fakultät möglich - in Baden-Württemberg auch in Freiburg und Ulm. Die Universität Heidelberg schließt nach eigenen Angaben wohl erst wieder ab 2021 neue Körpervermächtnisse ab.

++ 27 Infektionen in weiterem Betrieb in Mamming festgestellt

(07.55 Uhr) Nach dem massiven Corona-Ausbruch auf einem Gemüsehof im niederbayerischen Mamming sind in einem weiteren Betrieb in der Gemeinde 27 Corona-Infizierte ermittelt worden.

Wie das Landratsamt Dingolfing-Landau am Samstagabend mitteilte, wurden die Infizierten und deren Kontaktpersonen umgehend von den negativ Getesteten getrennt und isoliert. „Aufgrund der räumlichen Nähe der beiden Mamminger Betriebe gab es offenbar Kontakte zwischen den Saisonarbeitskräften, die zu einer Übertragung des Virus geführt haben“, sagte Landrat Werner Bumeder laut der Mitteilung. In dem neu betroffenen Betrieb arbeiten etwa 600 Menschen.

Beim massiven Ausbruch auf einem Gemüsehof in Mamming hatten sich mit Stand Freitagabend 232 Erntehelfer mit dem Coronavirus infiziert. Fast genauso viele - 231 Erntehelfer - seien laut Landratsamt Dingolfing-Landau dagegen auch das zweite Mal negativ getestet worden. Bei dem Betrieb handelt es sich um einen großen Gemüsehof, der Erdbeeren, Gurken, Kohl und Rote Bete anbaut.

Seit Donnerstag werden alle Saisonarbeitskräfte im Landkreis auf das Coronavirus getestet. Die Ergebnisse von 25 von 26 Betrieben sind inzwischen ausgewertet. Bei den 23 weiteren Betrieben wurden keine Infektionen festgestellt. Mamming ist eine ländliche Gemeinde mit gut 3300 Einwohnern unweit von Dingolfing mit seinem großen BMW-Werk; Tests unter Anwohnern fielen derweil fast ausnahmslos negativ aus.

++ Altmaier fordert härtere Strafen bei Verstößen gegen Corona-Regeln

(18.15 Uhr) Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier plädiert für härtere Strafen bei Verstößen gegen die Corona-Regeln. „Wer andere absichtlich gefährdet, muss damit rechnen, dass dies für ihn gravierende Folgen hat“, sagte der CDU-Politiker der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. „Wir dürfen den gerade beginnenden Aufschwung nicht dadurch gefährden, dass wir einen erneuten Anstieg der Infektionen hinnehmen.“

Nach Angaben der Polizei zogen bei dem Demonstrationszug bis zu 17.000 Menschen durch die Stadt, an einer anschließenden Kundgebung nahmen 20.000 Menschen teil. Bereits während der Demonstration wurden die Hygiene-Regeln nicht eingehalten. Die anschließende Kundgebung beendete die Polizei, weil die meisten Teilnehmer auch hier die Abstandsregeln ignorierten und keine Masken trugen. An mehreren Stellen hielt die Polizei Protestzug und Gegendemonstranten voneinander fern. An einer Stelle demonstrierten mehrere hundert Menschen gegen den Protestmarsch. 

Demonstration gegen Corona-Maßnahmen in Berlin
Tausende bei einer Kundgebung gegen die Corona-Beschränkungen auf der Straße des 17. Juni. (Foto: Christoph Soeder / DPA)

Gesundheitsminister Jens Spahn übte scharfe Kritik an dem Berliner Protestzug. „Ja, Demonstrationen müssen auch in Corona-Zeiten möglich sein. Aber nicht so“, schrieb der CDU-Politiker auf Twitter. Abstand, Hygieneregeln und Alltagsmasken dienten dem Schutz aller. Die Pandemie sei nur „mit Vernunft, Ausdauer und Teamgeist“ zu meistern.

++ Corona-Tests auch am Memminger Flughafen

(16.18 Uhr) — Reiserückkehrer können sich seit Samstag auch am Flughafen Memmingen kostenlos auf das Coronavirus testen lassen. Die Tests seien für ankommende Fluggäste ohne vorherige Anmeldung möglich, teilte der Flughafen am Samstag mit. Tests für abfliegende Passagiere gibt es noch nicht.

++Veranstalter beenden Demo gegen Corona-Maßnahmen in Berlin

(15.30 Uhr) Die Veranstalter haben die Demonstration gegen die Corona-Maßnahmen für beendet erklärt. Das bestätigte die Polizei am Samstag. Zuvor hatte die Polizei Anzeige erstattet. „Aufgrund der Nichteinhaltung der Hygieneregeln wurde eine Strafanzeige gegen den Leiter der Versammlung gefertigt“, hieß es auf Twitter.

Zum Zeitpunkt der Auflösung hatte der Zug sein Ziel nahe des Brandenburger Tores bereits erreicht. Die Polizei ging „in der Spitze“ von etwa 17.000 Teilnehmenden aus. „Eine exorbitant höhere Zahl, die laut verschiedener Tweets durch uns genannt worden sein soll, können wir nicht bestätigen.“

Eine anschließende Kundgebung war davon zunächst nicht betroffen.

++ Maas fordert national geregelte Lockerung von Einreiseverboten für unverheiratete Paare

(15.10 Uhr) Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) hat seinen Kabinettskollegen Horst Seehofer (CSU) zu einer raschen Lösung für unverheiratete Paare aufgefordert, sie sich wegen der strikten Corona-Einreisebestimmungen seit Monaten nicht besuchen dürfen. „Deutschland sollte in Europa Vorreiter und nicht Nachzügler sein, wenn es darum geht, geliebte Menschen wieder zusammenzubringen, die durch Corona seit Monaten auseinandergerissen sind“, sagte Maas dem am Samstag dem „Spiegel“. Statt der von Seehofer geforderten europäischen Regelung plädierte Maas für nationale Lösungen.

„Es ist gut, dass wir an einer europäischen Lösung arbeiten, aber in der Zwischenzeit müssen wir die rechtlichen Spielräume nutzen, die wir haben, um für die am schwersten getroffenen Paare pragmatische Lösungen anzubieten“, sagte Maas. Laut „Spiegel“ kommt das zuständige Gremium in Brüssel erst Ende August wieder zusammen.

Seehofer hatte zuvor gesagt, er wolle sich in der EU für Lockerungen bei den Einreiseverboten für unverheiratete Paare stark machen. Nationale Lösungen lehnte er jedoch ab. „Das sollte europaweit geschehen und dafür ist in erster Linie die Europäische Kommission zuständig“, sagte der Innenminister.

Viele unverheiratete binationale Paare können ihre Partner wegen der Corona-Beschränkungen seit Monaten nicht sehen.  Wie der „Spiegel“ berichtete, gehen einige EU-Staaten bei dem Thema bereits eigene Wege. So lassen etwa die Niederlande Partner aus Drittstaaten einreisen, wenn sie schon länger in einer Beziehung zu einem niederländischen Staatsbürger sind.

++ 15.000 Demonstranten gegen Corona-Gegenmaßnahmen

(14.34 Uhr) Mit einem Demonstrationszug haben Tausende Menschen am Samstag in Berlin gegen die Corona-Maßnahmen protestiert. Die Polizei ging am Nachmittag von rund 15.000 Teilnehmern aus.

Trotz steigender Infektionszahlen machten sich die Demonstranten für ein Ende aller Auflagen stark. Nach Polizeiangaben wurden dabei die Hygienevorgaben wie Abstand und Mund-Nasen-Schutz nicht eingehalten. Die Polizei ging dagegen mit kommunikativen Maßnahmen wie Lautsprecherdurchsagen oder Einzelansprachen vor.

Menschen mit Mund-Nasen-Schutz wurde aus dem Protestzug „Masken weg“ entgegengerufen. Zu größeren Zwischenfällen kam es zunächst nicht. An mehreren Stellen wurden Protestzug und Gegendemonstranten von Polizeieinheiten abgeschirmt. Gegendemonstranten unter dem Motto „Omas gegen rechts“ riefen dem Zug „Nazis raus“ entgegen, der Spruch schallte als Echo zurück.

Bei den Demonstranten waren Ortsschilder und Fahnen verschiedener Bundesländer zu sehen. Ihrem Unmut über die Schutzmaßnahmen gegen das Coronavirus machten die Menschen mit Trillerpfeifen und Rufen nach „Freiheit“ oder „Widerstand“ Luft. Auch Parolen wie „Die größte Verschwörungstheorie ist die Corona-Pandemie“ waren zu hören.

Das Motto der Demonstration lautete „Das Ende der Pandemie — Tag der Freiheit“. Den Titel „Tag der Freiheit“ trägt auch ein Propagandafilm der Nazi-Ikone Leni Riefenstahl über den Parteitag der NSDAP 1935. In Stuttgart hat die Initiative „Querdenken 711“ bereits wiederholt demonstriert.

Unverständnis für die Demo gab es von politischer Seite. Die SPD-Vorsitzende Saskia Esken schrieb auf Twitter: „Tausende #Covidioten feiern sich in #Berlin als „die zweite Welle“, ohne Abstand, ohne Maske. Sie gefährden damit nicht nur unsere Gesundheit, sie gefährden unsere Erfolge gegen die Pandemie und für die Belebung von Wirtschaft, Bildung und Gesellschaft. Unverantwortlich!“ Brandenburgs CDU-Landtagsfraktionschef Jan Redmann schrieb auf Twitter: „Wieder 1000 Neuinfektionen/Tag und in Berlin wird gegen Coronaauflagen demonstriert? Diesen gefährlichen Blödsinn können wir uns nicht mehr leisten.“

++ Bayern erwägt Alkoholverbote auf öffentlichen Plätzen gegen Corona

(13.55 Uhr) Trotz der anhaltenden Corona-Krise strömen seit Wochen Tausende Menschen in Bayern abends auf öffentliche Plätze in den Städten. Ob in München an der Isar, auf dem Nürnberger Tiergärtnertorplatz oder in der Bamberger Altstadt: Die Abstandsregeln halten die Nachtschwärmer oft nicht ein.

Aus Sorge vor weiter steigenden Infektionszahlen ermutigt die Staatsregierung die Städte nun ausdrücklich, Alkoholverbote auf öffentlichen Plätzen auszusprechen, um größere Menschenansammlungen zu vermeiden. Kritiker sind aber skeptisch – löst ein Verbot das Problem?

„Gerade junge Leute sitzen in den Ferien sicher nicht daheim“, sagt Thomas Geppert, Landesgeschäftsführer des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbandes. Durch die anhaltenden Schließungen von Clubs, Bars und sämtlichen anderen Schankwirtschaften fehle den Menschen die konkrete Anlaufstelle. Überfüllte innerstädtische Plätze seien die Folge. „Es ist nach unserer Sicht extrem wichtig, dass man die Leute weg von der Straße bringt“, mahnt Geppert.

Polizei und Ordnungsämter sind laut Innenministerium seit Wochen bayernweit an beliebten öffentlichen Plätzen präsent, besonders am Wochenende. Bei „sicherheitskritischen Entwicklungen“ – wenn sich etwa spontan Gruppen von Feierlustigen bilden – setze man auf frühzeitiges Einschreiten, Kommunikation und im Einzelfall dann auf Platzverweise. Insgesamt sei die Situation unter Kontrolle.

Mehr lesen Sie hier.

++ Ansturm auf Ausflugsziele im Allgäu — Polizei kontrolliert verstärkt

(12.29 Uhr) Wildes Campen und Parken: Die Polizei hat rund um die beliebten Ausflugsziele in Südbayern an diesem Wochenende alle Hände voll zu tun. Im südlichen Allgäu will die Polizei verstärkt Ausflüglerinnen und Ausflügler kontrollieren.

Der Ansturm sei wegen der Corona-Krise noch größer als sonst, sagte ein Polizeisprecher der Polizei Schwaben Süd-West in Kempten. „Es herrschen zum Teil chaotische Parkverhältnisse.“

Auch in Oberbayern soll es den ganzen Samstag und Sonntag zwischen München und Garmisch-Patenkirchen mehr Verkehrskontrollen geben. Schwerpunkte seien der Walchensee, der Kochelsee und der Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen, sagte eine Polizeisprecherin in Rosenheim. In den vergangenen Wochen seien vielerorts Straßen zugeparkt gewesen. Die Menschen hätten ihre Autos im Wald, auf Wiesen und in Hofeinfahrten abgestellt. „Zum Teil waren Zufahrtswege für Rettungsfahrzeuge blockiert.“

Auch der Boom von Wohnmobilreisen macht sich bemerkbar. Im südlichen Allgäu gibt es nach Angaben der Polizei zunehmend wilde Camper. „Die Leute parken halt irgendwo über Nacht, wo es schön ist“, sagte der Polizeisprecher in Kempten. Und das sei manchmal mitten im Naturschutzgebiet.

++ Tausende bei Corona-Demonstration in Berlin

(11.07 Uhr) Aus Protest gegen die Einschränkungen in der Corona-Krise demonstrieren heute in Berlin Tausende Menschen. Trotz steigender Infektionszahlen möchten sie für ein Ende aller Auflagen eintreten.

Die Polizei muss dabei darauf achten, dass die Corona-Auflagen eingehalten werden. Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) sagte am Freitag, er erwarte, dass jeder Teilnehmer die Regeln beachte und sich verantwortungsvoll verhalte.

Für die Kundgebung unter dem Motto „Das Ende der Pandemie - Tag der Freiheit“ sind laut Polizei rund 10.000 Teilnehmer angemeldet. Aufgerufen dazu hat die Initiative „Querdenken 711“ aus Stuttgart. Die Demonstration soll auf der Straße des 17. Juni stattfinden (15.30 bis 22.00 Uhr). Dafür wurde bundesweit mobilisiert. Teilnehmer wollten mit Bussen anreisen, auch Neonazi-Organisationen hätten zur Teilnahme aufgerufen, sagte der Berliner Innensenator Andreas Geisel (SPD).

In Stuttgart hat die Initiative „Querdenken 711“ bereits wiederholt demonstriert. Kritiker dieser Proteste befürchten eine Vereinnahmung durch Verschwörungstheoretiker und Rechtspopulisten. Die Gewerkschaft Verdi sprach von einem rechtsextremen Bündnis.  Mehr lesen Sie hier. 

++ Sozialminister Lucha hält Sperrung von Badeseen für sinnvoll

(10.01 Uhr) Angesichts der Sommerhitze hält Sozialminister Manne Lucha (Grüne) auch eine Schließung überfüllter Badeseen in Notfällen für sinnvoll. Es sei zwar nicht möglich, Zugänge generell zu kontrollieren, weil Badeseen öffentlicher Raum seien, sagte er. Dennoch müssten die Corona-Abstandsregeln eingehalten werden. „Die Pandemie schlummert nur“, warnte er am Samstag. Daher sei es auch nachvollziehbar, wenn örtliche Behörden Badestellen komplett schließen würden, sollten sich zu viele Menschen dort aufhalten. Allerdings müsse eine solche Entscheidung bereits im Vorfeld der Badetage getroffen werden.

Bei Temperaturen von bis zu 38 Grad befürchten zahlreiche Gemeinden am Wochenende einen wahren Ansturm von Besuchern. Einige Kommunen haben bereits vorgesorgt. So hatte die Gemeinde Sipplingen am Bodensee bereits am Freitag einige Bereiche der Uferanlage und des Westhafens gesperrt. Diese Sperrungen sollen bis zum 15. September jeweils von Freitag bis Sonntag tagsüber gelten. Mehr dazu lesen Sie hier.

Der Breitenauer See bei Obersulm (Kreis Heilbronn) ist bereits seit Freitag vergangener Woche gesperrt. Dort waren zuvor an einem einzigen Tag etwa 10.000 Menschen gezählt worden. Ähnliche Massen werden an diesem Wochenende auch am Epplesee bei Karlsruhe erwartet. Die Polizei Titisee-Neustadt im Schwarzwald will nach eigenen Angaben am Wochenende zusätzliche Streifen einsetzen, um an den Seen die Einhaltung der Hygienebestimmungen zu kontrollieren. 

Das Problem: Wer baden will, hat in diesem Sommer nur wenige Alternativen. Wegen der Corona-Pandemie bleiben viele Freibäder geschlossen — oder sie lassen nur eine eingeschränkte Zahl von Besuchern ins Becken. 

++ 955 neue Corona-Infektionen

(7.25 Uhr) Die Gesundheitsämter in Deutschland haben nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) 955 neue Corona-Infektionen innerhalb eines Tages gemeldet. Damit bleiben die täglichen Fallzahlen weiterhin auf einem hohen Niveau. Seit Beginn der Corona-Krise haben sich somit mindestens 209.653 Menschen in Deutschland nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert, wie das RKI am Samstagmorgen im Internet meldete (Datenstand 1.8., 0 Uhr).

Am Freitag hatte die Zahl der täglich registrierten Neuinfektionen bei 870 gelegen. Aufgrund der steigenden Fallzahlen fürchtet das RKI eine Trendumkehr in Deutschland. Grund dafür sei Nachlässigkeit bei der Einhaltung der Verhaltensregeln. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion liegt nach RKI-Angaben bei 9148.

Bis Samstagmorgen hatten 192.700 Menschen die Infektion nach RKI-Schätzungen überstanden.

Die Reproduktionszahl, kurz R-Wert, lag mit Datenstand 31.7., 0 Uhr, in Deutschland bei 1,06 (Vortag: 1,02). Das bedeutet, dass ein Infizierter im Mittel etwa einen weiteren Menschen ansteckt. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen etwa eineinhalb Wochen zuvor ab.

Zudem gibt das RKI ein sogenanntes Sieben-Tage-R an. Es bezieht sich auf einen längeren Zeitraum und unterliegt daher weniger tagesaktuellen Schwankungen. Nach RKI-Schätzungen lag dieser Wert mit Datenstand 31.7., 0.00 Uhr, bei 1,19 (Vortag: 1,17). Er zeigt das Infektionsgeschehen von vor 8 bis 16 Tagen.

++ US-Fallstudie zu Sommercamp: Kinder jeden Alters mit Corona infiziert

(7.12 Uhr) Eine Studie zu einem Coronavirus-Ausbruch in einem Sommercamp untermauert der US-Gesundheitsbehörde CDC zufolge die Erkenntnis, dass sich Kinder jeden Alters mit dem Erreger infizieren können.

Entgegen ursprünglicher Annahmen könnten Kinder und Jugendliche auch eine „wichtige Rolle“ bei der Übertragung von Sars-CoV-2 spielen, hieß es weiter. Die am Freitag (Ortszeit) veröffentlichte Studie dürfte in den USA auch die Debatte zur Wiedereröffnung von Schulen nach den Sommerferien erneut anheizen.

++ Seehofer: „Deutschland hat halbes Jahr Corona sehr gut gemanagt“

(6.47 Uhr) Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) ist davon überzeugt, dass die allermeisten Bürger in Deutschland weiter hinter den Regeln zur Eindämmung der Corona-Pandemie stehen. „Die ganz große Mehrheit verhält sich absolut korrekt und diszipliniert“, sagte Seehofer der „Passauer Neuen Presse“ (Samstag). „Natürlich gibt es bei Eingriffen in die Grundrechte und Beschränkungen der Freiheit immer auch andere Meinungen. Das ist aber erstens normal und zweitens nach meinem Eindruck nicht die Mehrheit.“

Aus Protest gegen die Einschränkungen in der Corona-Krise wollen an diesem Samstag in Berlin Tausende Menschen auf die Straße gehen. Trotz steigender Infektionszahlen wollen sie für ein Ende aller Auflagen eintreten.

Seehofer zog ein positives Fazit der bisherigen Corona-Politik. „Man kann mit Fug und Recht sagen, dass Deutschland dieses halbe Jahr der Corona-Pandemie sehr gut gemanagt hat“, sagte er. Die Zahlen der Neuinfektionen und Todesfälle seien weitaus niedriger als in vielen anderen Staaten. Die Disziplin der Menschen, die Schutzmaßnahmen von Bund und Ländern, aber auch die Qualität des Gesundheitssystems hätten dazu beigetragen, die Pandemie erfolgreich einzudämmen.

Zu einer möglichen zweiten Welle wollte sich Seehofer nicht näher äußern. „Prognosen sind und bleiben schwierig“, so der Minister. Er appellierte an die Bevölkerung, die Corona-Regeln weiter zu befolgen.

Das waren die letzten Meldungen vom Freitag: 

++ 84 neue Corona-Infektionen im Südwesten

Die Zahl der nachweislich mit dem Coronavirus Infizierten ist seit Beginn der Pandemie in Baden-Württemberg auf mindestens 37.317 gestiegen. Am Freitag wurden 84 weitere Fälle gemeldet, wie das Sozialministerium in Stuttgart mitteilte (Stand: 16.00 Uhr). Etwa 34.448 Menschen gelten als genesen.

Derzeit seien geschätzt 1.022 Menschen im Land infiziert. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus gab die Behörde weiter mit 1.847 an.

Die Reproduktionszahl wurde vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg wie am Vortag mit 1,04 angegeben. Sie besagt, wie viele Personen im Durchschnitt von einem Infizierten angesteckt werden.

++ Beamte müssen bei Risiko-Reisen auch mit Gehaltsentzug rechnen 

(17.08 Uhr) Baden-Württembergs Beamten droht unter Umständen ein Gehaltsentzug, sollten sie bewusst in ein Corona-Risikogebiet reisen und nach ihrer Rückkehr in Quarantäne gehen. In einem erst nach Beginn der Sommerferien veröffentlichten Schreiben an die Behörden macht das Innenministerium Vorgaben und empfiehlt seinen Beamten und Arbeitnehmern, in den Sommerferien einen weiten Bogen um Risikogebiete zu machen.

Wer in einer solchen Region Ferien mache und anschließend in Quarantäne geschickt werde, müsse gegebenenfalls unbezahlten Sonderurlaub nehmen, sofern er nicht daheim arbeiten könne.

„Beamte und Arbeitnehmer des Landes, die in Risikogebiete reisen, gefährden ihre eigene Gesundheit, ihre Dienstleistungsbereitschaft und die Gesundheit der Menschen, denen sie versprochen haben zu dienen“, sagte Innenminister Thomas Strobl (CDU). 

Von der Quarantänepflicht ausgenommen seien Bedienstete, die ein aktuelles negatives Corona-Testergebnis vorlegen könnten. „Wer in Quarantäne muss, hat sicherzustellen, dass er nach der Rückkehr aus dem Urlaub im Homeoffice arbeiten kann“, betonte Strobl. Sei das nicht möglich, müsse das Gleitzeitguthaben aufgebraucht oder Urlaub genommen werden. „Falls diese aufgebraucht sind, müssen Beamtinnen und Beamte Urlaub unter Wegfall der Bezüge einsetzen“, warnte Strobl.

Dies gelte nur, wenn eine Region bereits vor Reiseantritt als Risikogebiet eingestuft worden sei. Ähnliche Vorgaben gibt es auch in anderen Bundesländern wie zum Beispiel Bayern sowie in der freien Wirtschaft.

++ Erster Passagier am Flughafen Friedrichshafen positiv getestet

(16.28 Uhr) Bei der Ankunft am Bodensee-Airport ist erstmals ein Passagier positiv auf das Virus Sars-Cov 2 getestet worden. Das geht aus einer Mitteilung des Landratsamts hervor. 

Das Flugzeug kam aus dem nordmazedonischen Skopje

Die positiv getestete Person habe bereits eine Quarantäneverfügung erhalten, die Nachverfolgung von Kontaktpersonen laufe, heißt es in der Mitteilung. 

Am Flughafen werden seit Mittwochabend freiwillige Tests angeboten. Landrat Lothar Wölfle fühlt sich in der Strategie des Landratsamtes bestätigt. „Wir tun etwas, bevor wir dazu verpflichtet sind“, so Wölfle. Gesundheitsminister Jens Spahn (CSU) hat für Montag weitere Informationen zu einer möglichen Testpflicht angekündigt. 

Hier geht es zum Newsblog von Freitag

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