Chöre, Jazzmusik und Lesung erfreuen das Publikum

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 Der Ravensburger Pop- und Jazzchor „Voice Affair“ zeigt bei der Langen Nacht sein Können.
Der Ravensburger Pop- und Jazzchor „Voice Affair“ zeigt bei der Langen Nacht sein Können. (Foto: Katharina Stohr)
Schwäbische Zeitung

Der Pop- und Jazzchor Voice Affair hat am Samstagabend zu einer „Langen Nacht“ in die Mehrzweckhalle St. Christina eingeladen. Laut Pressemitteilung waren als Musiker auch die Chöre „Echo“ und „Issimo“ sowie die Jazzband „Jazzmatix“ und die Musikerin und Schriftstellerin Lib Briscoe mit einer Lesung zugegen

Den Abend eröffnete das Chorensemble „Issimo“ unter der Leitung von Kristina Stary. Musikalisch einfühlsam, präsentierten die elf Sänger Pop- und Jazz-Arrangements mit zum Teil volksliedhaften Wurzeln. Eine fast meditative Stimmung habe dabei ein samisches Volkslied ausgestrahlt.

Der Auftritt des zweiten Gastchores „Echo“ unter Leitung von Margit Widmann brachte Farbe auf die Bühne: Ganz in gelb gekleidet, legten die jungen Sänger mit „Fill your life with music“ von Sally K. Albrecht und Jay Althouse los. Der Chor, gebildet aus ehemaligen Schülern der Realschule Tettnang, überzeugte laut Veranstalter nicht nur durch den kräftigen Gesamtklang, sondern auch durch die Qualität seiner jungen Solisten.

Es folgte die Lesung mit Lib Briscoe. Aus ihrem Blog „Voices from a Black Kitchen“ trug sie einen Auszug mit dem Titel „Die Versammlung“ vor – eine moderne Fabel aus der Endzeit der Natur, in der die Tiere der Welt eine weitreichende Entscheidung treffen, um die Menschen von ihrer Zerstörungswut zu befreien.

Beim Auftritt von „Voice Affair“ präsentierten die 25 Chormitglieder, ebenfalls unter der Leitung von Stary, einen Auszug aus ihrem A-capella-Programm. Den Anfang machte der Real-Group-Song „Words“ aus der Feder von Anders Edenroth. Mit dem Popsong „New York“ aus der Feder von Paul Simon demonstrierte das Ensemble seine klangliche Variabilität, am Ende beschloss Michael Jacksons temporeiches „Man in the Mirror“ das Chorprogramm des Abends.

Die Lange Nacht rundete „Jazzmatix“ mit Sängerin Ina Sauter ab, die mit ihrer stimmlichen Artikulationsbreite das Publikum in ihren Bann zog.

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