Celine Müller: „Für mich war es ein sehr gutes Jahr“

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 Celine Müller (rechts) vom KJC Ravensburg.
Celine Müller (rechts) vom KJC Ravensburg. (Foto: privat)
Schwäbische Zeitung

2018 ist für Karateka Celine Müller (Foto: privat) das erfolgreichste Jahr ihrer Karriere gewesen. Die 17-Jährige vom KJC Ravensburg sicherte sich unter anderem die deutsche Juniorenmeisterschaft in der Gewichtsklasse bis 59 Kilogramm. Folgerichtig zeichnete die Stadt Ravensburg sie am Freitagabend als Jugendsportlerin des Jahres aus. Im Rahmen der Ehrung hat sich Maximilian Kroh mit Müller über ihr Jahr sowie ihre Ziele für 2019 unterhalten.

Celine, herzlichen Glückwunsch zur Auszeichnung als Juniorensportlerin des Jahres. Wie hast Du das Jahr 2018 erlebt?

Für mich war es ein sehr gutes Jahr. Ich habe viel trainiert, mindestens zwei Stunden pro Tag. Aber es hat sich am Ende ja gelohnt.

Gab es für Dich einen Höhepunkt?

Ich bin zum ersten Mal deutsche Juniorenmeisterin geworden. Und natürlich die Nominierung für die Junioren-Europameisterschaft. Dafür musste ich mich über verschiedene Turniere qualifizieren, zum Beispiel über die Deutsche Meisterschaft oder über den U21-Randori.

Die Europameisterschaft hat im Februar im dänischen Aalborg stattgefunden. Wie fällt Dein Fazit aus?

Es lief leider nicht so gut für mich. Ich musste mich in der ersten Runde mit einem Unentschieden geschlagen geben. Aber das hat mir natürlich neue Motivation für dieses Jahr gegeben.

Was sind denn Deine Ziele für 2019?

Ich trete in diesem Jahr in einer neuen Kategorie an, bei den Erwachsenen. Dort sind alle über 18, ich bin die Jüngste. Das bedeutet, meine Gegner können auch viel älter sein als ich, sie bringen also viel mehr Erfahrung mit. Aber ich werde mich da reinkämpfen.

Zum Abschluss: Die Geschichte, wie Du überhaupt zum Karate gekommen bist, ist eher ungewöhnlich.

Das stimmt. Bei uns in der Nähe gab es einen Banküberfall und ich habe mich deshalb nicht mehr nach draußen getraut. Da hat mein Vater vorgeschlagen, ich soll mich doch beim Karate anmelden und ein bisschen Selbstverteidigung lernen. Und ich bin bis heute dabei geblieben.

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