CDU-Ortsverband will „Nichtschwimmer-Generation“ verhindern

Lesedauer: 2 Min
Schwäbische Zeitung

Bereits vor der Corona-Pandemie hat die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) vor einem „Land der Nichtschwimmer“ gewarnt, teilt der CDU-Ortsverband Ravensburg mit. Daher sei es ihm wichtig, dass Ravensburg auch die mittelbaren Folgen der Corona-Pandemie im Blick hat. Denn diese habe die bestehende Krise weiter verschärft.

Als das Virus laut CDU Mitte März den Schwimmbädern regelrecht „den Stöpsel zog“, fanden auch die Schwimmkurse plötzlich nicht mehr statt. Kindern, die einen Schwimmkurs besuchen wollten, sei dies nicht mehr möglich gewesen. Der CDU-Ortsverband Ravensburg begrüße es, dass die Stadtverwaltung reagiert und der DLRG mehr Schwimmzeiten eingeräumt hat. „Wir sehen die Notwendigkeit dieses Entgegenkommen nach Absprache mit der DLRG sowie Schwimmvereinen in den kommenden beiden Jahren fortzuführen“, sagt der CDU-Ortsverbandsvorsitzende Christoph Sitta.

Der Schwimmunterricht im Rahmen des Schulsports allein könne die Defizite nicht auffangen. Die logische Folge sei, dass nach der Corona-Krise mehr Kinder auf Schwimmunterricht angewiesen sein werden als in einem normalen Jahrgang. Aufgrunddessen unterstütze der CDU-Ortsverband Ravensburg die frühzeitige Initiierung der notwendigen Maßnahmen – auch unter dem Gesichtspunkt, dass dem Deutschen Schwimmverband keine Corona-Ausbrüche bekannt seien, die man auf Schwimmbadbesuche zurückführen könne.

Antje Rommelspacher, stellvertretende Ortsverbands- und CDU-Faktionsvorsitzende unterstreicht, dass diese kommunale Maßnahme im doppelten Sinne nachhaltig ist: „So können wir Vereinen direkt helfen und haben gleichzeitig einen enormen gesellschaftlichen Nutzen.“

Meist gelesen in der Umgebung
Die Kommentarfunktion ist für Sie aktuell gesperrt. Bitte wenden Sie sich an unseren Kundenservice für weitere Infos.
Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen

Mehr Themen