CDU-Mitglieder besuchen das buddhistisches Kloster in Untereschach

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Gemeinsame Meditation im Gebetsraum des buddhistischen Vien Duc Klosters in Untereschach mit dem präsidierende Mönch und Abt Han
Gemeinsame Meditation im Gebetsraum des buddhistischen Vien Duc Klosters in Untereschach mit dem präsidierende Mönch und Abt Hanh Bon (links). (Foto: CDU)
Schwäbische Zeitung

Das diesjährige CDU-Sommerprogramm hat zum Besuch des vietnamesisch-buddhistischen Vien Duc Klosters nach Untereschach eingeladen. 90 Besucher, Gäste und Mitglieder folgten dem Motto: „Wir öffnen Türen“, teilt der CDU Stadtverband Ravensburg mit.

Aus dem Zentralkloster in Hannover ist der präsidierende Mönch Hanh Bon angereist. Zusammen mit seinen Mönchen, Nonnen und Laien begrüßte der Abt die interessierten Gäste aus Ravensburg und Umgebung. Im großen Gebetsraum rief Abt Hanh Bon und seine 15-köpfige Gemeinschaft zunächst zu einer zehn-minütigen Schweigezeremonie auf. Die Gäste sollen zur Ruhe und inneren Einkehr finden. Darauf folgt eine gemeinsame, halbstündige Meditation im Lotussitz, die den ungeübten Gästen nicht leicht fiel, aber für eine harmonische Stimmung unter den Gästen sorgte.

Später können die Gäste den Gedenkraum an die Verstorbenen, die Infrastruktur und die weiteren Räume des Klosters besichtigen. Dazu haben die Gastgeber erfrischende Getränke und einen Imbiss bereitgestellt. Stadtverbandsvorsitzender August Schuler (MdL) dankte der Gemeinschaft, die eine große Bereicherung für Ravensburg und Oberschwaben sei. Die gemeinde in Untereschach umfasst etwa 100 Personen aus der Region Bodensee-Oberschwaben, aus der benachbarten Schweiz und aus Vorarlberg. Bei buddhistischen Hochfesten kommen bis zu 600 Anhänger und Gäste zum Gebet und zur Begegnung zusammen. Das Kloster finanziert sich aus den Spenden der buddhistischen Gemeinschaft, Unterstützung kommt aus vielen europäischen Ländern, aus Nordamerika und aus Ostasien. Vortragsreihen der Mönche in Deutschland und Europa über die Lehren des Buddhismus tragen zur weiteren Finanzierung bei.

In Deutschland gibt es etwa 270 000 aktive Anhänger des Buddhismus, sowie eine „Deutsche buddhistische Union“ (DBU), die den interreligiösen Dialog pflegt und der Öffentlichkeit einen authentischen Buddhismus vermitteln will.

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