Cannabis-Kekse: Nach Konsum muss der Notarzt kommen

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Ein Notarzt öffnet am 02.04.2014 in Heidelberg (Baden-Württemberg) am Universitätsklinikum die Tür eines Rettungswagens. Foto: U
Die Kekse waren unbekömmlich. (Foto: Uwe Anspach)
Schwäbische Zeitung

Offensichtlich in der Menge der Zutaten verschätzt hatten sich fünf Personen im Alter zwischen 21 und 46 Jahren, die am Samstagabend in Königseggwald selbstgebackene Cannabis-Kekse konsumierten. Das teilte die Polizei am Sonntag mit.

Bei den Hobbybäckern stellten sich alsbald massive Vergiftungserscheinungen ein, welche auf eine deutliche Überdosierung der Betäubungsmittel hindeuteten. Alle Beteiligten mussten nach notärztlicher Erstversorgung vom Rettungsdienst in umliegende Krankenhäuser eingeliefert werden, hierzu waren neben dem Notarzt insgesamt fünf Rettungswagen vor Ort im Einsatz. Im Zuge der polizeilichen Ermittlungen wurden neben Keksresten noch weitere Kleinmengen an Betäubungsmitteln aufgefunden.

Gegen alle Beteiligten wurden Ermittlungsverfahren wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet.

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