Cafésito schenkt raren Kaffee aus Myanmar aus

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 Zehntausende Arbeiterinnen in Myanmar leiden unter starken Produktionsrückgängen wegen der Coronapandiemie.
Zehntausende Arbeiterinnen in Myanmar leiden unter starken Produktionsrückgängen wegen der Coronapandiemie. (Foto: Sr. Veronica Moe)
Schwäbische Zeitung

Cafésito in Ravensburg bietet am Samstag, 1. August, von 8 bis 13 Uhr eigenen Angaben zufolge eine Kaffee-Rarität an, nämlich Kaffee aus Myanmar. Ein Euro pro Tasse geht dabei an die Corona-Hilfe Myanmar der Dr.-Michael-und-Angela-Jacobi-Stiftung Ravensburg.

Der Kaffee stammt von einer Plantage in Pyin Oo Lwin, das 1070 Meter hoch gelegen ist. Er ist laut Pressemitteilung deshalb so selten, weil sich das Land nach 50 Jahren Diktatur nur langsam öffnet und pro Jahr nur 1000 Tonnen produziert werden. Die Kaffeebohnen haben Michael und Angela Jacobi direkt aus Pyin Oo Lwin mitgebracht, wo sie mehrere Wochen im Einsatz waren.

Kochbuch-Flohmarkt findet auch statt

Die Stiftung versucht arme und mittellose Menschen in Myanmar zu unterstützen, die wegen der Verbote und Einschränkungen aufgrund von Covid 19 nicht arbeiten können und daher kein Einkommen haben, um täglich Lebensmittel zu kaufen. Durch Spenden aus Deutschland ist es uns möglich, die Kinder und ihre Familien mit Lebensmitteln zu unterstützen. Ein Essenspaket kostet 16 000 Kyat (10 Euro) und ernährt eine Familie etwa eine Woche lang.

Marius, der Sohn von Cafésito-Geschäftsführer Egon Streicher, war bis zum Ausbruch der Corona-Krise in Asien und hat mehrere Monate in Projekten der Stiftung in Myanmar unter Leitung der Salesianer Don Boscos mitgearbeitet.

Vor dem Café findet zudem ein großer Kochbuch-Flohmarkt statt.

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